Beiträge von gospelrock

    Mir hat OpenInfra per Mail Mitte August mitgeteilt für Wildau, Am Staatsforst:

    "Die Glasfaserverlegung soll voraussichtlich im August beginnen und ist berechnet im September fertiggestellt zu werden."

    Da bin ich mal gespannt. Bis jetzt hat sich noch keine "OI-Weste" in unserer Straße blicken lassen.

    ... weiter warten ...

    Im Oktober 2020 habe ich schon einmal in der Stadtverwaltung wegen eines geplanten Breitbandausbaus in Wildau angefragt, da ich massive Probleme mit DNSnet hatte und in Zeuthen das Haus neben uns FTTH von DNSnet angeboten bekam. Lt. Aussage von DNSnet werde dies in Wildau nicht angeboten, da Wildau das nicht möchte. Die Stadtverwaltung blockiere den Ausbau.

    Daraufhin kam folgende Antwort eines Referenten unserer Bürgermeisterin:


    "zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Stadt Wildau überhaupt keine Genehmigung zum Ausbau erteilen darf. Unseres Wissens nach ist das die Bundesnetzagentur. Das sollte ein Telekommunikationsanbieter wie DNS:Net eigentlich wissen...

    Die Stadt Wildau ist im Vergleich zu anderen Kommunen (in der Gesamtschau) relativ gut mit Breitband ausgestattet....

    Leider stehen für Kommunen, die bereits über eine Grundversorgung verfügen (wie es in der Stadt Wildau der Fall ist), in Brandenburg keine Fördermittel für den Ausbau von hochleistungsfähigen Breitbandnetzen zur Verfügung. Auch von der Glasfaserstrategie 2020 des Landes Brandenburg dürfte die Stadt Wildau-wenn überhaupt-erst sehr spät profitieren."


    Bleibt nur zu hoffen, dass es nun doch endlich mal los geht mit OpenInfra in Wildau! Mein Kündigungstermin bei DNSnet ist mittlerweile sowieso verstrichen, so dass ich dort erst einmal ein weiteres Jahr hängen werde.

    wenn ich das so lese bekomme ich langsam Bauchschmerzen. Warum?


    Bei uns in Wildau wurden im Februar die Verträge mit OpenInfra gemacht mit der Bemerkung, dass wir noch im Februar den Anschluss ins Haus bekommen werden. Gleichzeitig wurde von uns die Kündigung beim bisherigen Anbieter (DNSNet) unterschrieben, die OpenInfra automatisch bei uns veranlassen wird. Gleichzeitig wurde nach der Kündigungsfrist gefragt. Mein Vertrag verlängert sich am 30.09.2021 um weitere 12 Monate wenn nicht bis zum 19.08.2021 gekündigt wird. Damals sagte mir die vertragsabschließende Dame, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt sowieso schon den Anschluss über OpenInfra hätte und auch nutzen könne und auch erst ab diesem Zeitpunkt würde die Zahlung an InternetNord erfolgen müssen.


    Wenn ich die zeitliche Planung von OpenInfra in unserer Straße sehe, habe ich die Befürchtung, dass ich einige Monate ohne Internet sein werde. Ursprünglich sollten Schachtarbeiten in unserer Straße im Februar stattfinden. Diese wurden bis jetzt noch nicht durchgeführt. Ein Mitarbeiter von OpenInfra hat sich seit dem Vertragsabschluss auch noch nicht sehen lassen wegen der Trassenführung auf unserem Grundstück und der Festlegung der Einführung in den Keller.


    Merkwürdig ist nur, dass in den meisten Straßen um uns herum schon Anschlüsse realisiert wurden. Nur in unserer Straße passierte bisher nichts. Dabei verläuft unsere Straße von Wildau bis nach Zeuthen (wo schon die meisten Anschlüsse fertig sind). Mittlerweile ist auch auf der Homepage der Stadt Wildau zu lesen, dass OpenInfra auch hier ausbauen wird. Also wird die Verzögerung wohl nicht an fehlenden Genehmigungen hängen...


    Eine andere Alternative außer DNSnet gibt es hier leider nicht. Die Telekom bietet effektive 2 Mbit beim DSL an. Das ist völlig inakzeptabel! Bei DNSnet haben wir wenigstens 25/2.5 Mbit halbwegs stabil.

    Am Staatsforst verläuft von der Birkenallee in Wildau bis zum Friedhof in Miersdorf.

    Mein Nachbar neben mir gehört zu Zeuthen. Bei ihm liegen die normalen Telefonleitungen z.B. in der Erde und im Wildauer Teil verlaufen sie an relativ neuen Holzmasten als Freileitung. Schön, wenn da mal bei einem Sturm ein Ast auf die Leitung fällt - was schon öfter passierte. Das Gebiet heißt ja auch "Waldsiedlung". ;-)

    Deswegen bin ich auch froh, dass mit der Glasfaser die Leitung endlich in die Erde wandert und man nicht bei jedem Sturm bangen muss, mal wieder ein paar Tage ohne Festnetz und Internet zu sein.

    Ich habe gestern von OI eine Nachricht bekommen, dass geplant sei unsere Straße im 3. Quartal anzubinden.

    Merkwürdig fand ich dabei den Hinweis, dass ich erst einmal meinen bisherigen Anbieter nicht kündigen soll um nicht irgendwann ohne Internet und Telefon dazustehen.

    Dabei war bei Vertragsabschluss mit OI auch ein Blatt mit der Kündigung beim Altanbieter zu unterschreiben. Das bedeutet doch, dass OI den Altanbieter kündigt. Außerdem war anzugeben bis wann beim Altanbieter gekündigt werden muss. Falls OI den Anschluss nicht bis Ende August (Ende der kündigungsfrist beim Altanbieter) bei mir zum Laufen bekommt, darf ich die 45 Euro für 25 MBit ein weiteres Jahr an DNSnet zahlen. Laut OI kann ich allerdings sobald deren Glasfaser funktioniert, diese auch nutzen und erst dann an sie zahlen, wenn das Vertragsverhältnis zum Altanbieter gelöst ist.


    Na mal sehen wie alles wird!

    Da von den bis Mitte Februar angekündigten Kabelverlegearbeiten in unserer Straße bis jetzt noch nichts zu sehen ist und auch noch immer kein OpenInfra-Mitarbeiter hier war um die betroffenen Grundstücke wegen der Festlegung der Trassenführung zu inspizieren und auch der Projektleiter einer angekündigten Kontaktaufnahme vor einigen Wochen nicht nachgekommen ist, habe ich ihm vor 4 Wochen eine Anfrage per Mail geschickt. Seine Mailadresse muss passen, da er mich über diese bereits kontaktiert hatte. Gemeldet hat er sich noch nicht darauf.

    Deshalb habe ich bei der auf der Homepage angegebenen Mailadresse vergangene Woche auch noch einmal nachgefragt. Daraufhin bekam ich eine Autoresponse-Mail (in schwedisch), dass für meine Anfrage ein "Konto" eröffnet worden ist und ich ein Passwort anlegen solle um Zugriff auf den weiteren Vorgang zu erhalten. Als ich dies getan hatte, wurde ich wieder auf eine schwedische Seite weitergeleitet:



    Alles irgendwie nicht wirklich schlüssig. Man soll sich wieder abmelden um auf den Inhalt zugreifen zu können. Das habe ich beides probiert. Also einmal mit Anmeldung und einmal ohne. Dabei bekommt man dann beide Male folgende Seite angezeigt:



    Das ist doch alles andere als hilfreich! Seriös kommt mir OpenInfra nicht wirklich vor. Auf Anfragen reagieren sie nicht. Im Gegenteil - man wird per automatisch generierter Mail auf eine Testseite weitergeleitet.


    Mal sehen, wie die Reise hier weitergeht. Von DNSnet will ich auf jeden Fall schnellstmöglich weg, da seit einigen Monaten das seit Jahren gut funktionierende VDSL 50000/10000 völlig instabil ist und es bis zu 20 Abbrüche pro Tag gibt. Jetzt hat man mir alles fest auf 25000/5000 eingestellt und es läuft stabil aber ich zahle noch immer den 50000er Tarif und kann nur die Hälfte nutzen.

    So langsam werde ich ungeduldig und zweifle an der Seriosität von OpenInfra.

    Für Anfang bis MItte Februar sollten Straßenbauarbeiten durch OpenInfra durchgeführt werden. Mitte Februar wurden die Verträge abgeschlossen. Dabei versicherte man uns, dass noch im Februar der Anschluss in unserer Straße erfolgen wird. Jetzt ist es über einen Monat später und von OpenInfra keine Spur in unserer Straße. Keinerlei Grabungsarbeiten und kein Mitarbeiter war in den vergangenen Wochen hier zu sehen.


    Das Problem, wenn sich das jetzt noch weiter hinauszögert: In 2 Monaten endet meine Kündigungsfrist für DNSNet. Die Kündigung dafür wurde bei Vertragsabschluss mit OpenInfra bereits unterschrieben.

    Wenn bereits von OpenInfa gekündigt wurde, habe ich ab Anfang Juni keinen Anschluss mehr. Falls noch nicht gekündigt wurde, hänge ich noch ein weiteres Jahr an DNSNet fest.


    Das ist schon merkwürdig, dass bei Vertragsabschluss ein ganzer Schwarm von OpenInfra-Mitarbeitern die Straße bevölkerte und nun niemand mehr zu sehen ist.

    Eigentlich sollten laut Infoblatt seit einem Monat Bauarbeiten in unserer Straße stattfinden. Bis jetzt hat sich noch niemand blicken lassen. Auch ein Besichtigung der Grundstücke fand noch nicht statt. Bei Vertragsabschluss sicherte man uns zu, dass wir noch im Februar den Anschluss bekommen werden.


    ... merkwürdig!

    Mhhh. Kann man denn dann ohne Weiteres web-Dienste (Synology Surveillance Station, web-server) oder VPN-Verbindungen nutzen?


    Dass InternetNord momentan auf meine Anfrage noch nicht reagiert hat, wundert mich auch etwas. Bis jetzt scheint es ja in unserer Gegend auch keinen anderen Anbieter im Netz von OpenInfra zu geben. "Premium-Netz" ist ausschließlich in einer kleinen Region in Norddeutschland verfügbar.

    Bei uns im Bereich südöstlich von Berlin (Eichwalde, Schulzendorf, Zeuthen und Wildau) baut momentan ein schwedisches Unternehmen (OpenInfra) ein "offenes" Glasfasernetz, was uns in den Genuss von FTTH-Anschlüssen mit bis zu 8000 MBit/s im Up- und Download bringen würde. Momentan bekommt man z.B. 250/250 MBit/s für monatl. 29,80 Euro. Es fallen keine Anschlussgebühren an. In Deutschland gibt es momentan nur 2 Internetanbieter, aus denen man wählen kann. Oben angegebene Konditionen gelten für Internetnord. Hinzu kommt noch ein VoIP-Anbieter fürs Telefonieren. Hier wird z.B Easybell angeboten ("2 Leitungen", Festnetzflat 5,00 Euro / Monat oder ohne monatl. Grundgebühr aber pro Gesprächsminute 0,98 ct).


    Hat jemand schon Erfahrungen mit OpenInfra bzw. Internetnord gemacht?


    Als Alternative gibt es hier von der Deutschen Telekom nur DSL "bis max. 6000 kBit/s" mit effektiv 2000 kBit/s oder DNSnet mit max. 50/10 MBit/s (VDSL).


    Viele Grüße,

    Peter