Ich würde wirklich gerne mal ein Gespräch mit demjenigen führen, der bei der DG für die DHCP-Infrastruktur zuständig ist. Wie kann man als Provider für Allerweltskunden so eine wackelige Angelegenheit aufsetzen, die bei der kleinsten echten oder wahrgenommenen Abweichung von der reinen Lehre schmollend in sich zusammenfällt? Der DHCP Server weiß, welcher Anschluss da anfragt. Was wäre verkehrt daran, dem anfragenden Router die Lease zu geben, die dem Anschluss zugeordnet ist? Wenn der nach einer neuen Lease fragt, kennt er die alte offensichtlich nicht (mehr). "Keine Antwort" ist dann gleichbedeutend mit "kein Internet" für den Kunden.
Auch das Problem mit mehreren Geräten am Anschluss kann man eleganter lösen, als dem Kunden ständig eine Zwangspause von einer Stunde reinzudrücken, wenn sich irgendwas am Anschluss ändert. Das ist einfach anwenderfeindlicher Mist. 90% der Fragen zur DG in diesem Forum hängen in irgendeiner Weise mit unnachvollziehbaren Besonderheiten der Anschlusskonfiguration zusammen, die sich kein anderer Provider so leistet.