Anbieterwechsel während man auf Glasfaser wartet

  • Du stellst dich gerade auch absichtlich begriffsstutziger, als du bist, oder?

    So wie es aussieht ist bei der Mutter des OP noch gar kein Hausstich gemacht worden, vermutlich noch nicht mal "home passed" erreicht, welche Schritte meinst Du hat die DG da bisher eingeleitet die so unmoeglich rueckgaengig gemacht werrden koennen? Mein Verdacht ist da existiert halt ein Vermerk in einer Datenbank, und ich bin recht sicher, dass die DG kompetent genug ist diesen zu aendern...

    Genau diese Kompetenz wird hier aber immer angezweifelt - von EUCH. Warum jetzt nicht? Und ausnahmsweise bin ich euerer Meinung: Diesbezüglich zweifle ich an der Kompetenz der Telekommunikationsanbieter, denn ich habe es selber einfach viel zu oft erlebt, dass was schiefging, wenn sich nachträglich an den Randbedingungen eines Auftrags was geändert hat - sei es, weil der Kunden nachträglich Änderungswünsche beim Provider gemeldet hat, oder weil sich die äußeren Umstände verändert haben.

    Machen wir uns den Ablauf klar: Die DG hat einen Auftrag im System, für den sie die Kündigung und Rufnummernportierung von der Telekom als Vorbedingung durchführen müssen. Jetzt kann man da entweder anrufen, mit dem Risiko, dass hinterher Inkonsistenzen in den verschiedenen Datenbanken bei der DG vorliegen, oder man lässt es einfach laufen, und dann werden Kündigung und Rufnummernportierung zum gegebenen Zeitpunkt scheitern. Das führt dann dazu, dass der Auftrag genau in der Anbahnungsphase, wenn alle Gewerke aufgeplant werden und aufeinander abgestimmt ablaufen sollen, der Auftrag mit einem Fehler im System steht und für Verzögerungen sorgt.

    Was wird in beiden Fällen passieren? Die automatisierte Abarbeitung scheitert, die Prozesse greifen nicht mehr, der Auftrag wird zurückgestellt, bis sich das jemand manuell ansehen und klären kann - mit unvollständigen und unbekannten Informationen zu einem Zeitpunkt, wo die eh schon knappen Ressourcen bereits anderweitig verplant werden. Das ganze kann Monate dauern, bis alles wieder eingetaktet ist.

    Aber gut, wo Du recht hast ist sicherlich, dass wenn man vom ISP nichts erwartet und sich tot stellt kann man m it den geringsten Problemen rechnen...

    Verlasst NIEMALS den Pfad der Tugend. Wenn ich eine Regel in den letzten 35 Jahren gelernt habe, dann diese.

    Wie hoch ist denn die Quote der Fehlschlaege, und welche Schwelle haeltst Du fuer noch akzeptabel?

    In meinem Umfeld ca. 30%. Es dürften so 10 Fälle gewesen sein, von denen drei nachweislich aufgrund der nachträglichen Änderungen scheiterten (Techniker standen mit den ursprünglichen Informationen vor der Tür). Bei zwei weiteren bin ich mir nicht sicher, was die Ursache für die Probleme war. Bei ca. 25 anderen Fällen ohne nachträglichen Eingriff gab es kein einziges Problem. Anbieter hier in der Gegend sind EWE, Telekom, Vodafone (Kabel) und Deutsche Glasfaser, wobei EWE die einzigen sind, bei denen es nie zu Problemen kam, auch nicht bei nachträglichen Änderungen.

  • Genau diese Kompetenz wird hier aber immer angezweifelt - von EUCH. Warum jetzt nicht? Und ausnahmsweise bin ich euerer Meinung: Diesbezüglich zweifle ich an der Kompetenz der Telekommunikationsanbieter, denn ich habe es selber einfach viel zu oft erlebt, dass was schiefging, wenn sich nachträglich an den Randbedingungen eines Auftrags was geändert hat - sei es, weil der Kunden nachträglich Änderungswünsche beim Provider gemeldet hat, oder weil sich die äußeren Umstände verändert haben.

    Das eine ist die Kompetenz anzuzweifeln, das andere, trotzdem verlangen, dass sich diese erhöht.

    Machen wir uns den Ablauf klar: Die DG hat einen Auftrag im System, für den sie die Kündigung und Rufnummernportierung von der Telekom als Vorbedingung durchführen müssen. Jetzt kann man da entweder anrufen, mit dem Risiko, dass hinterher Inkonsistenzen in den verschiedenen Datenbanken bei der DG vorliegen, oder man lässt es einfach laufen, und dann werden Kündigung und Rufnummernportierung zum gegebenen Zeitpunkt scheitern. Das führt dann dazu, dass der Auftrag genau in der Anbahnungsphase, wenn alle Gewerke aufgeplant werden und aufeinander abgestimmt ablaufen sollen, der Auftrag mit einem Fehler im System steht und für Verzögerungen sorgt.

    Ist es wirklich so? Alleine wegen den zeitlichen Unterschieden kann ich mir es schwer vorstellen. Bei uns hat es ca. 11 Monate gedauert ab Installation des ONTs bis zu Aktivierung der Leitung. Tiefbauarbeiten fanden weitere 8 Monate früher statt. Es war zwar ein anderer Anbieter, aber ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass der Glasfaseranbieter den bestehenden Vertrag fast zwei Jahre in der Zukunft kündigt.

  • Das eine ist die Kompetenz anzuzweifeln, das andere, trotzdem verlangen, dass sich diese erhöht.

    Verlangen kann man das. Hilft nur nicht weiter, wenn es für den eigenen Fall zu spät kommt.

    Ist es wirklich so? Alleine wegen den zeitlichen Unterschieden kann ich mir es schwer vorstellen. Bei uns hat es ca. 11 Monate gedauert ab Installation des ONTs bis zu Aktivierung der Leitung. Tiefbauarbeiten fanden weitere 8 Monate früher statt. Es war zwar ein anderer Anbieter, aber ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass der Glasfaseranbieter den bestehenden Vertrag fast zwei Jahre in der Zukunft kündigt.

    In welcher Phase der Auftrag scheitert, ist irrelevant. Und es gibt auch Regionen, da sind die Abstände zwischen den Schritten deutlich kürzer.

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  • Du stellst dich gerade auch absichtlich begriffsstutziger, als du bist, oder?

    Unklar, aber ich wuerde mal sagen, meine Begriffsstutzigkeit und Deine Hoeflichkeit halten sich die Waage...

    Genau diese Kompetenz wird hier aber immer angezweifelt - von EUCH.

    Mmmh, Ich sehe von wo Du kommst, aber es gibt hier im Forum keine generelles EUCH und schon gar nicht als Opposition gegen Dich, was es gibt sind variable und flexible Koalitionen von Forumsteilnehmern die in manchen Punkten mehr uebereinstimmen und in anderen weniger. Dein Argument ist oft, dass gar nicht der ISP verantwortlich ist, sonder der Endnutzer (das scheint zumindest Dein genereller Anfangsverdacht zu sein). Hier ist jetzt ein Fall der bei einem kompetenten ISP gar kein Problem darstellt. Daher meine Verwunderung, dass Du zu empfehlen scheinst den ISP als komplett inkompetentes Kleinkind zu behandeln? Aber vielleicht habe ich Dich missverstanden? Dein weiterer Text deutet an, dass ich Dich komplett richtig verstanden habe. Das bringt mich dann zu der Frage, warum Du ansonsten immer Kundenfehler annimmst, wenn Du bei solch einem Kernelement der Aufgaben eines ISPs, da von eine Inkompetenz ausgehst die sich gewaschen hat...

    Warum jetzt nicht? Und ausnahmsweise bin ich euerer Meinung:

    Wie gesagt es gibt kein homogenes EUCH, und meine Meinung teilst Du hier im Thread dem Anschein nach eher weniger.

    In meinem Umfeld ca. 30%. Es dürften so 10 Fälle gewesen sein, von denen drei nachweislich aufgrund der nachträglichen Änderungen scheiterten (Techniker standen mit den ursprünglichen Informationen vor der Tür). Bei zwei weiteren bin ich mir nicht sicher, was die Ursache für die Probleme war. Bei ca. 25 anderen Fällen ohne nachträglichen Eingriff gab es kein einziges Problem. Anbieter hier in der Gegend sind EWE, Telekom, Vodafone (Kabel) und Deutsche Glasfaser, wobei EWE die einzigen sind, bei denen es nie zu Problemen kam, auch nicht bei nachträglichen Änderungen.

    3 + 2 =5 5, was ist mit den anderen 5 Faellen gewesen... aber 10 von 35 Faellen, das ist ein Armutsbeweis fuer ISP-Kompetenz und mMn. ein Grund bei jedem kleinsten Fehler die BNetzA zu benachrichtigen, offensichtlich hat derartige Inkompetenz bisher keine ausreichend schweren Konsequenzen. Und Dein EWE Beispiel deutet ja an, dass es auch anders geht (wobei das auch ein Problem mit der Stichprobe sein kann, 35 von 45000000 Anschluessen ist vermutlich eher weniger belastbar und repraesentativ).

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (2. Mai 2026 um 17:02)

  • Bevor dieser Thread entgleitet, folgendes: Glücklicherweise gibt es vom AK Schnittstellen und Prozesse (AK S/PRI) PDF-Dokumente , welche für die Thematiken Anbieterwechsel und Rufnummernportierung notwendige Prozesse beschreibt/vorschreibt.

    Da in dem vorliegenden Fall noch nicht einmal der Ausbau durch Deutsche Glasfaser als gesichert gilt, ist der Prozess abgebender Anbieter/Telekom <-> aufnehmender Anbieter/DG bestenfalls in der Phase der Vorabstimmung. Diese ist prozesstechnisch hier nachzulesen: Anbieterwechsel (Festnetz) Teil 1 Spezifikation Abläufe bei der Vorabstimmung - WBCI

    Sofern die beschriebenen und dokumentierten Prozesse von den TK-Anbietern eingehalten werden, sehe ich in dem beschriebenen Fall keine Folgeschwierigkeiten, wenn ein Anbieterwechsel von Telekom zu Y (Y ungleich DG) vorgenommen wird. Freilich ist es ein guter Zug DG nach erfolgtem Wechsel zu Y in Schriftform, am besten via DG Kundenportal (Ticketnummer merken und ausdrucken!), über den neuen Anbieter zu informieren.

  • Hier ist jetzt ein Fall der bei einem kompetenten ISP gar kein Problem darstellt.

    Einspruch: Das macht auch bei kompetenten ISPs jederzeit Probleme.

    Daher meine Verwunderung, dass Du zu empfehlen scheinst den ISP als komplett inkompetentes Kleinkind zu behandeln?

    Ich empfehle, als Kunde dafür zu sorgen, dass die Abläufe beim ISP so weit wie möglich in den vorgesehenen Prozessen bleiben können. Jede Änderung birgt das Risiko, dass was schiefgeht.

    Dein weiterer Text deutet an, dass ich Dich komplett richtig verstanden habe. Das bringt mich dann zu der Frage, warum Du ansonsten immer Kundenfehler annimmst, wenn Du bei solch einem Kernelement der Aufgaben eines ISPs, da von eine Inkompetenz ausgehst die sich gewaschen hat...

    Ein Fehler, den ich bei Kunden hier im Forum bereits mehrfach bemängelt habe, ist der Versuch, die Abläufe beim ISP nachträglich zu verändern. Das war auch vor deiner Zeit hier schon so. Sei es, weil man Dinge beschleunigen will, weil man was anders machen will, plötzlich ein anderes Endgerät will oder einfach nur fragt, warum es so lange dauert: Das reicht im Zweifel, um genau den Eintrag im System zu erzeugen, der das Kartenhaus später zum Zusammebruch bringt. Das halte ich - neben dem vergessenen Netzteil am Router - für einen das kapitalsten Fehler, die man als Kunde machen kann. Einer der Gründe, warum ich davon felsenfest (!) überzeugt bin, dass einige Kunden mehr Probleme mit Providern haben, als andere. Es trifft immer diejenigen, die die Füße nicht stillhalten können (und die Äußerung hast bestimmt auch du schon ein paar Mal von mir hier gelesen). Die Fälle hier im Forum haben fast alle auch eine Vorgeschichte. Schau es nach. Es ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung.

    3 + 2 =5 5, was ist mit den anderen 5 Faellen gewesen... aber 10 von 35 Faellen, das ist ein Armutsbeweis fuer ISP-Kompetenz ...

    Jedenfalls ist es zu viel, um das Risiko einzugehen.

    ... und mMn. ein Grund bei jedem kleinsten Fehler die BNetzA zu benachrichtigen, offensichtlich hat derartige Inkompetenz bisher keine ausreichend schweren Konsequenzen.

    Ja, kann man so machen. Oder man entscheidet sich für den funktionierenden Anschluss. Das Thema hatten wir ja auch schon: Bin ich Paragraphenreiter, oder will ich eine Lösung? Jeder so, wie es ihm Spaß macht. In meinem Bekanntenkreis wollten die Leute üblicherweise den funktionierenden Anschluss, und nicht monatelange, fruchtlose Briefwechsel in Behörden-Deutsch.

    Sofern die beschriebenen und dokumentierten Prozesse von den TK-Anbietern eingehalten werden,

    Hätte, wäre, Fahrradkette. Auch die Krux mit dem Konjunktiv hatten wir ja schon.

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  • Ich empfehle, als Kunde dafür zu sorgen, dass die Abläufe beim ISP so weit wie möglich in den vorgesehenen Prozessen bleiben können. Jede Änderung birgt das Risiko, dass was schiefgeht.

    Da gehe ich voll mit.

    Ein Fehler, den ich bei Kunden hier im Forum bereits mehrfach bemängelt habe, ist der Versuch, die Abläufe beim ISP nachträglich zu verändern.

    Allerdings gibt es im konkreten Fall noch gar nichts gestartetes. Weder die zukünftige Teilnehmerin hat eine Auftragsbestätigung von DG erhalten, noch besteht eine aktuelle Versorgung durch DG.

    Daher ist es völlig verfrüht von einer nachträglichen Veränderung zu sprechen. Sogar die Vorabstimmung kann noch gar nicht angelaufen sein, da damit bereits Fristen von wenigen Tagen verbunden sind.

  • Das ist ja in der Praxis nicht so. Man bekommt ja die Terminschiene mit den Portierungsdaten vor der Aktivierung des Anschlusses. Die Störung im Ablauf findet also schon vorher statt, und es gibt alle Chancen, dass die Schaltung des GF Anschlusses schiefgeht.

    Ich kann nur von insgesamt 5x DSL auf Glasfaseranschluss berichten, bei den ich zur Sicherheit die Nummer zu SIP Anbieter gebracht habe. Ich kann nicht verstehen und habe da andere Erfahrungen, warum ein Netzbetreiber eine Portierung von Rufnummern anschiebt bevor der neue Anschluss funktioniert. Es kam, wenn überhaupt später die Mail: wir können nicht portieren, weil keine Freigabe. Dies hatte nie Einfluss auf die Schaltung der Glasfaser.

    Außerdem laufen ja die DSL-verträge ja länger als die neue Schaltung ist. Und seit es nur ein Monat. Erst dann kann es ja zur automatischen Portierung kommen. Das eine hat ja so gar nichts mit dem physikalischen Erstellen eines neuen Telekommunitionsleitung zu tun. Da gibt es meistens eine neue Übergangsnummer.

    PS: ISP waren Telekom, Westconnect und DNS:NET.

  • Allerdings gibt es im konkreten Fall noch gar nichts gestartetes.

    Doch, natürlich. Der Auftrag ist im System, und das schon seit längerem. Die Toolchain bei der DG wurde vielleicht schon aktualisiert, die Mitarbeiter kommen mit der Struktur der alten Daten nicht mehr zurecht, und machen Fehler beim Ändern. Wenn es mit der Bearbeitung der Aufträge wirklich losgeht, dann steht die neue Software-Version vor der Herausforderung, die alten Daten zu importieren. Das klappt, solange sie im Originalzustand sind. Aber plötzlich hat jemand zwischendurch drin herumgespielt, sie auf eine andere Version gebracht, als alle anderen, und dabei vielleicht noch Inkonsistenzen erzeugt. Was passiert dann beim nächsten Schritt?

    Ich kann eine Million Gründe nennen, warum die Änderung des Auftrags eine dumme Idee ist.

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  • Dann fallen mir Millionen Gründe ein, warum man den Auftrag einfach stornieren sollte. Das Ganze wäre ein Armutszeugnis der internen Software für Vertragsabwicklung. Das bekommt die Telekom besser hin, daher die Kundenzufriedenheit. ;)

  • Das bekommt die Telekom besser hin, daher die Kundenzufriedenheit.

    Zwei der drei Fälle bei mir, wo der Auftrag nach der Änderung den Bach runter ging, war Telekom. Das Telekom Hilft Forum ist voll von solchen Fällen.

    Du kennst die Sendung "Wie bitte?!"?

  • Ich kann eine Million Gründe nennen, warum die Änderung des Auftrags eine dumme Idee ist.

    Unbestritten, die spannendere Frage ist eher wieviele davon sind realistisch betrachtet relevant. Und wenn man eine derartige Mangelleistung bei einem ISP erwartet, dann sollte man sich schlicht nicht vertraglich an den binden.

    Logisch hast Du sicher recht, selbst bei kompletter Inkompetenz auf der Gegenseite ist die Wahrscheinlichkeit hoeher dass ein Prozess erfolgreich beendet wird, wenn keine Aenderungen gemacht werden. Aber selbst ohne nachtraegliche Aenderungen ist ein gelingen bei inkompetenten Partnern nicht garantiert.

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  • Und wenn man eine derartige Mangelleistung bei einem ISP erwartet, dann sollte man sich schlicht nicht vertraglich an den binden.

    Das schließt dann jeglichen Providerwechsel aus, wenn du einmal einen laufenden Anschluss hast, denn diesbezüglich sind alle inkompetent: Fehler passieren. Und manchmal hat man auch einfach nicht die Wahl, z.B. beim Glasfaserausbau. Da ist dann die Strategie: Minimiere das Risiko.

  • Das schließt dann jeglichen Providerwechsel aus,

    Nur wenn man das ganze absolutistisch betrachtet... die Frage ist mMn. weniger ob Fehler ueberhaupt vorkommen und mehr wie wahrscheinlich ist es von so einem Fehler betroffen zu werden.

    denn diesbezüglich sind alle inkompetent: Fehler passieren.

    Und das schliesse ich micht nicht an, ich erwarte keine Perfektion, Fehler passieren, und das ist auch so weit erwartbar, aber Fehler sollten die Ausnahme sein, nicht die Regel, ansonsten ist es wie gesagt Zeit die BNetzA auf den Plan zu rufen.

    Und manchmal hat man auch einfach nicht die Wahl, z.B. beim Glasfaserausbau.

    Auch da hat man eine Wahl, aber ich stimme zu, dass es besser ist einen FHHT-Anschluss von einem etwas weniger kompetenten ISP zu haben, als ganz auf FTTH zu verzichten.

    Da ist dann die Strategie: Minimiere das Risiko.

    Jain, nicht um jeden Preis, das sollte immer ein Abwaegung sein, da kann die Entscheidung sein "Fuesse still halten" (z.B. wenn bei der Mutter des OP der Ausbau bereits gestartet waere und es glaubwuerdige Termine gaebe) oder auch "Fersengeld geben" (wenn wie im akuten Fall noch gar nicht klar ist ob augebaut wird, geschweige denn wann). 100%-ige Sicherheit gibt es nicht, wie es die auch sonst eher selten gibt.

  • Das schließt dann jeglichen Providerwechsel aus, wenn du einmal einen laufenden Anschluss hast, denn diesbezüglich sind alle inkompetent: Fehler passieren. Und manchmal hat man auch einfach nicht die Wahl, z.B. beim Glasfaserausbau. Da ist dann die Strategie: Minimiere das Risiko.

    Das kann gar nicht sein, seit Wochen trichtert die Werbung von 1&1 den Leuten das Gegenteil ein. :D:D:D

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  • Volle Freiheit und Flexibilität hat man nur, wenn man die Prozesse selbst in die Hand nimmt und keinerlei Portierung oder Kündigung durch den neuen ISP in Anspruch nimmt.

    Das ergibt nur bei einem Wechsel auf dem selben Netz Sinn.

  • Volle Freiheit und Flexibilität hat man nur, wenn man die Prozesse selbst in die Hand nimmt und keinerlei Portierung oder Kündigung durch den neuen ISP in Anspruch nimmt.

    Das ergibt nur bei einem Wechsel auf dem selben Netz Sinn.

    Sehe ich auch so, von Telekom zu Constar oder 1&1 bei DSL lasse sie machen.
    Aber bei einem Wechsel von DSL auf Glasfaser ist man besser dran, es selbst in der Hand zu haben. Gerade wenn Gf neu ist, würde ich immer 3-6 Monate noch DSL behalten und dann selbst kündigen. Da ist dann eine Portierung auch kein Problem.

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  • Hallo Zusammen.

    Puh schonmal vielen Dank für die ganzen Nachrichten. Ich habe mir jetzt mal alles durchgelesen.
    Also ich denke ich werde meiner Mama erstmal raten bei der Telekom etwas Druck zu machen um dort bessere Konditionen rauszuholen.
    Auch mal ein Angebot von 1&1 im Vergleich mitzunehmen. Mir ist klar das es natürlich besser ist den Anbieter nicht zu wechseln. Das würde ich auch nie in Erwägung ziehen wenn sich irgendwas tun würde.
    Und Gier o.ä. möchte ich mir oder meiner Mama nicht unterstellen lassen.
    Aber es sieht so aus als ob die zuständigen Werte für einen Ausbau garnicht erreicht werden. Ich habe natürlich auch die Presse gelesen das die DG nur noch die Gebiete ausbaut in den sie schon dabei ist. Bei meiner Mama ist noch nichts passiert. Auch keine Strasse aufgerissen, nichts.
    Ich persönlich war jetzt 5 Jahre bei der DG und Wechsel jetzt zu 1&1. Von Anfang bei uns im Dorf zum fertigen Anschluss hat es damals bei mir 1,5 Jahre gedauert was noch schnell war. Deswegen hätte ich z.B. mit einem neuen 24 Monatsvertrag keine Bauschmerzen.
    Also mein Plan jetzt mal:

    - Druck bei Telekom um neuen Vertrag mit besseren Konditionen (sollte machbar sein). Auch 24 Monatsvertrag wenn nötig.
    - Ich rufe mal bei der DG an und schaue was die mir offiziell sagen können (wollen).

    Wenn ich bei beiden nichts erreiche dann werde ich mir Gedanken über einen Wechsel machen.
    Wir haben kein Problem damit zu warten. Auch in einer gewissen Übergangszeit etwas mehr zu bezahlen um den Vertrag flexibel für einen Übergang zu halten. Wir haben nur ein Problem damit der Telekom zu viel für einen DSL 60 MBit/s zu zahlen, und das über Jahre und unbestimmte Zeit wenn es bei einem anderen Anbieter doch ein gutes Stück günstiger ist.
    und wie gesagt das Angebot der DG ist jetzt auch nicht der Bringer gewesen.

    Nochmals danke für die ganzen Antworten.

    Einmal editiert, zuletzt von volmar77 (4. Mai 2026 um 09:07)

  • Wenn ich bei beiden nichts erreiche dann werde ich mir Gedanken über einen Wechsel machen.
    Wir haben kein Problem damit zu warten. Auch in einer gewissen Übergangszeit etwas mehr zu bezahlen um den Vertrag flexibel für einen Übergang zu halten. Wir haben nur ein Problem damit der Telekom zu viel für einen DSL 60 MBit/s zu zahlen, und das über Jahre und unbestimmte Zeit wenn es bei einem anderen Anbieter doch ein gutes Stück günstiger ist.
    und wie gesagt das Angebot der DG ist jetzt auch nicht der Bringer gewesen.

    Der Wechsel wäre dann ja DSL zu DSL und vollkommen harmlos, zumindest wirbt 1&1 damit.