Waren zum Glück keine jährlichen Lizenzkosten, das sind Einmalkosten.
Danke! Frage was kostet denn ein Netzteil fuer den beschriebenen OLT? (Ich vermute das Chassis erlaubt zwei Netzteile wegen Redundanz)?
Waren zum Glück keine jährlichen Lizenzkosten, das sind Einmalkosten.
Danke! Frage was kostet denn ein Netzteil fuer den beschriebenen OLT? (Ich vermute das Chassis erlaubt zwei Netzteile wegen Redundanz)?
Warum teurere Technik verwenden als notwendig? Die wenigsten GPON Segmente duerften tatsaechlich ausgelastet sein und ich bezweifle, dass der 2/1 Gbps Tarif oft genug gebucht wird um einen schnellen XGSPON Ausbau aller PON-Baeume zu rechtfertigen.
Ich könnte mir vorstellen, die Telekom hat damals gute Rahmenverträge mit den Zulieferern aufgrund der schieren Bestellmenge machen können, allerdings nur, wenn sie die Aktivtechnik direkt bestellt. Deshalb wurden bis dahin projektierte Ausbaugebiete noch mit GPON Technik geplant und ausgebaut werden.
Dankw! Frage was kostet denn ein Netzteil fuer den beschriebenen OLT? (Ich vermute das Chassis erlaubt zwei Netzteile wegen Redundanz)?
Das ist in den Kosten der Chassis mit drin, das sind aber eigentlich keine Netzteile im herkömmlichen Sinne, sondern eher Stromverteiler für Linecards. Zumindest die Nokia ISAM Serie laufen alle nur mit 48VDC.
Bei der Telekom vermute ich, dass diese Faehigkeit im Rahmen des natuerlich geplanten Austauschs aktiver Technik nach X-Jahren kommen wird.
Das wird meiner Meinung nach jeder Provider so handhaben. In ein paar Jahren sind die GPON-Linecards aus dem Support, dann wird jeder auf eine neuere Generation gehen. Nicht nur die Telekom.
Waren zum Glück keine jährlichen Lizenzkosten, das sind Einmalkosten. Trotzdem nicht ganz unerheblich, auf die Masse der Anschlüsse gemünzt. Auch wenn natürlich eine Telekom da bessere Rabatte im Einkauf erzielen können wird.
ahh genau, weil die Telekom ja auch für ihre günstigen Preise bei Glasfaser bekannt ist
die könnten das sicherlich günstiger anbieten als sie es momentan tun
Richtig, könnten. Aber es ist ja deine Entscheidung, was Du nutzt.
Bei der Telekom vermute ich, dass diese Faehigkeit im Rahmen des natuerlich geplanten Austauschs aktiver Technik nach X-Jahren kommen wird.
das kann doch aber noch so 10 Jahre dauern, oder?
Theoretisch ja aber ob das von der DG freiwillig gewünscht ist, ist sehr fraglich.
Zumindest in Pilotprojekten hat die DG mal entbündelte Glasfaser in ihrem PtP Netz angeboten. Das war zumindest so bei der (mittlerweile eingestellten) Kooperation mit der Telekom in Lüdinghausen (Seite 26 )
"Eine erste Pilotvereinbarung zwischen der Deutschen Glasfaser und der Deutschen Telekom wurde in Lüdinghausen (Kreis Coesfeld) geschlossen.
[...]
Als Vorleistung wird der Deutschen Telekom eine entbündelte Glasfaser-TAL zur Verfügung gestellt."
1&1 und Vodafone nutzen hingegen wohl Bitstrom-Vorleistungen. Ob das an einem mittlerweile mangelnden Interesse der DG an Vorleistungen mit entzündeter Glasfaser liegt, oder weil 1&1 und Vodafone kein Interesse haben. tausende PoPs mit eigener Technik zu bespielen weiß ich nicht. Ich würde aber vermuten dass zumindest letzteres auch eine wichtige Rolle spielt.
das kann doch aber noch so 10 Jahre dauern
Ich habe keine Ahnung wie lange die Telekom aktive Technik i.d.R. betreibt oder wann die GPON Linecards aus der Wartung fliegen. Aber fuer eine gerade neu verbaute Lincard koennte ich mir 10 Jahre gug vorstellen, nicht dass das relavant waere was ich mir da zusammenreime.
die könnten das sicherlich günstiger anbieten als sie es momentan tun
Das könnte an der privaten Marktwirtschaft, die sich an Gewinnmaximierung misst, liegen.
Das könnte an der privaten Marktwirtschaft, die sich an Gewinnmaximierung misst, liegen.
Gewinnmaximierung heißt also so teuer wie möglich anbieten, aber nicht zu teuer das die Kunden das noch fressen, oder wie?
So teuer, dass der Gewinn maximal ist. Wie viele da noch fressen, ist unterschiedlich.
Gewinnmaximierung heißt also so teuer wie möglich anbieten, aber nicht zu teuer das die Kunden das noch fressen, oder wie?
Im Prinzip ja.
Es bedeutet, den höchstmöglichen Verkaufspreis zu finden, den eine möglichst hohe Anzahl an Kunden noch akzeptiert.
Die Idee ist da oft den Ueberschuss zu optimieren und das heisst das Produkt aus Anzahl an Kunden und Preis/Kunde. Die Extreme sind wenige Kunden mit sehr teuren Tarifen oder sehr viele Kunden mit sehr guenstigen Tarifen (bzw. solche mit geringer Marge). Viele Unternehmen mischen das und machen halt verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Preisen... (z.B. niedrige Kapazitaet zu niedrigerem Preis, hoehere Kapazitaet und Extras wie Mobilfunkflat zu hoeheren Preisen).
Die Idee ist da oft den Ueberschuss zu optimieren und das heisst das Produkt aus Anzahl an Kunden und Preis/Kunde. Die Extreme sind wenige Kunden mit sehr teuren Tarifen oder sehr viele Kunden mit sehr guenstigen Tarifen (bzw. solche mit geringer Marge). Viele Unternehmen mischen das und machen halt verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Preisen... (z.B. niedrige Kapazitaet zu niedrigerem Preis, hoehere Kapazitaet und Extras wie Mobilfunkflat zu hoeheren Preisen).
Wenn man als Anbieter die Preise stark reduziert, um deutlich mehr Kunden zu gewinnen, geht man mehrere Risiken ein.
Zum einen verliert man auf einen Schlag hohe Erlöse bei den Bestandskunden, ohne zu wissen, ob die benötigte Zielmarke an Neukunden jemals erreicht wird, um dieses Gap wieder aufzufangen. (Das war übrigens das "Telekom-Problem" seit beginn der Netzfreigabe. Millionen Bestandskunden mit hohen Tarifen und man kann nicht einfach mittels Preissenkungen reagieren, da man somit extreme Umsatzeinbußen schlagartig zu verzeichnen hätte.)
Zum anderen kann eine deutlich höhere Auslastung zu sprungfixen Kosten führen, die dann ebenfalls den Gewinn stark beeinträchtigen.
Und im Gegensatz zu kommunalen Betrieben oder noch zu Zeiten der Bundespost, also als Telefon und Post noch Sache des Bundes waren, müssen privatwirtschaftliche Unternehmen Gewinne einfahren um a) Polster für die Zukunft (z.B. Netzausbau oder Reparaturen) zu haben und b) ihren vielleicht vorhandenen Aktionären eine jährliche Dividende auszahlen zu können.
Beim Bund würden wir das alles mit unseren Steuergeldern teilweise mit bezahlen, plus das, was man noch zusätzlich für die Dienstleistung an sich zahlen würde. Bei den Kommunen kann es Querfinanzierungen mit anderen Einrichtungen geben, aber auch da muss natürlich gewinnorientiert gearbeitet werden, allein schon um laufende Reparaturen jederzeit zahlen zu können.
..., müssen privatwirtschaftliche Unternehmen Gewinne einfahren um a) Polster für die Zukunft (z.B. Netzausbau oder Reparaturen) zu haben und b) ihren vielleicht vorhandenen Aktionären eine jährliche Dividende auszahlen zu können.
und deswegen kann auch ich damit leben, dass die Telekom mir 5€/Monat mehr abknöpft, vielleicht auch 10, aber ich teile ja mit den Nachbarn. Ich bin zumindest froh, dass die Telekom hier in unserer Kleinstadt ausgebaut hat. Nicht in der ganzen Stadt, aber größtenteils, wie auch bei mir, keine Probleme mit den Erdarbeiten/Gehweg wiederherstellen, Hausanschluss ganz ohne jeglichen Zwang (aber nach gut einem halben Jahr doch aktiviert), Drittanbieter können genutzt werden (vom ersten Tag an), das ist für mich akzeptabel und fair, abgesehen davon, dass es der Anschluss für mich perfekt tut. Das ganze war von der Bestellung des Hausanschlusses bis zur Aktivierung meiner Festnetzrufnummer (erst später umgezogen, ich wollte erstmal Breitbandkabel gegenüber GF testen bevor ich wechsle), es gab einen persönlichen Ansprechpartner, ich meine eine Handynummer und der war meist erreichbar, oder hat zurückgerufen... also auch die Kundenbetreuung durch die Telekom war völlig in Ordnung.
ja und dann zahl ich auch gerne ein paar Euro mehr
und deswegen kann auch ich damit leben, dass die Telekom mir 5€/Monat mehr abknöpft, vielleicht auch 10, aber ich teile ja mit den Nachbarn. Ich bin zumindest froh, dass die Telekom hier in unserer Kleinstadt ausgebaut hat. Nicht in der ganzen Stadt, aber größtenteils, wie auch bei mir, keine Probleme mit den Erdarbeiten/Gehweg wiederherstellen, Hausanschluss ganz ohne jeglichen Zwang (aber nach gut einem halben Jahr doch aktiviert), Drittanbieter können genutzt werden (vom ersten Tag an), das ist für mich akzeptabel und fair, abgesehen davon, dass es der Anschluss für mich perfekt tut. Das ganze war von der Bestellung des Hausanschlusses bis zur Aktivierung meiner Festnetzrufnummer (erst später umgezogen, ich wollte erstmal Breitbandkabel gegenüber GF testen bevor ich wechsle), es gab einen persönlichen Ansprechpartner, ich meine eine Handynummer und der war meist erreichbar, oder hat zurückgerufen... also auch die Kundenbetreuung durch die Telekom war völlig in Ordnung.
ja und dann zahl ich auch gerne ein paar Euro mehr
.. du kannst der Telekom doch auch gleich dein ganzes Haus vermachen, wenn du die so sehr magst ![]()
.. du kannst der Telekom doch auch gleich dein ganzes Haus vermachen, wenn du die so sehr magst
hast du keine Freunde, denen du auf die Nerven gehen kannst ?
nein, du kannst aber bitte gerne weiter der Telekom auf die Nerven gehen.
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