Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

  • Warum wird die Deutsche Telekom obwohl schletes Peering und Eingriff in die Netzfreiheit, Geldmäßig teuerster Anbieter und Rosinenpicker und Kooperationsdarkfiber verweigerer im Glasfaserausbau.


    immer von der Bundesnetzagentur immer mit "Dem besten Netz" gefühlt jährlich ausgezeichnet.


    Das kann doch nicht sein.

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  • Warum wird die Deutsche Telekom ... immer mit "Dem besten Netz" gefühlt jährlich ausgezeichnet.

    Du hast das Fragezeichen vergessen ;)

    Aber die Antwort ist einfach: weil es offensichtlich das beste Netz ist 8o

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • Weil das für den Endnutzer irrelevante Kriterien sind. Das Nutzererlebnis wird gemessen.

    Und ich verspreche: Mein erster und letzter Beitrag zum Thema.

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  • Weil das für den Endnutzer irrelevante Kriterien

    Nach der alten "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" Regel fuer Relevanz? Natuerlich ist beim Produkt Internetzugang relevant wie gut ich das Internet erreichen kann. Das Problem ist nicht die Relevanz, sondern, dass wir gar keine objektiven Tests haben die das messen...

    Was wir haben, ist ein paar kommerzielle Publikationen die Netztests durchfuehren und diese nach ihren eigenen kommerziellen Interessen ausrichten (und das ist okay). Siehst Du schon daran, dass die Tests nicht von neutralen Wissenschaftlern entwickelt und begleitet werden, sondern Auftragsarbeiten von ebenfalls kommerziellen Konsultingfirmen sind...

    Das heisst nicht, dass diese Tests ganz nutzlos sind, aber wohl das man schwer aufpassen muss die nicht ueber zu interpretieren...

    Habe zum Thema zwei mMn. relevante Threads hier im Forum:

    pufferueberlauf
    5. Januar 2025 um 12:41

    und

    pufferueberlauf
    17. April 2025 um 11:44


    Und genau das (also ueberinterpretieren) macht Tim Hoettges wenn er als Antwort auf die Frage nach dem vorsaetzlichen Unterpeering gewonnene Netztests anfuehrt, quasi als Gegenbeweis (ausser halt, dass das eine reine Nebelkerze ist, weil kein Test das wirklich misst).

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (9. April 2026 um 07:30)

  • Dazu das Transkript aus dem Frage und Antwort Video:

    Zitat

    5:80 Das war die Frage von ein Loinger ähm auf die Frage, wie groß ist denn der gesamte Piering und Transitumsatz in 2025 gewesen? Wir haben ihn approximiert, Herr Lohninger.

    Ähm in Deutschland, allen europäischen Gesellschaften lag der bei ungefähr 100 Millionen Euro, aber wir sind nicht in der Lage, das a[uf] Ländergesellschaften herunterzubrechen.

    Mmmh, also der gesamte Umsatz der Sparte lag bei 100 Millionen, nicht nichts, aber auch kein Riesending, insbesondere wo dieser Gesamtumsatz ja nicht nur die Opfer des vorsaetzlichen Unterpeerings enthaelt sondern auch den "organisch gewachsenen Teil dieses Geschaefts, manche Kunden kaufen das je freiwillig bei der Telekom" und auch keine Information zu den Kosten enthaelt. Aber zumindest gibt das mal eine Groessenordung die nachvollziehbar macht warum die Telekom dieses Vorgehen wohl nicht freiwillig aufgeben wird...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (9. April 2026 um 09:26)

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  • Dazu ist mir ein Satz eingefallen, mit dem 1&1-CEO Ralph Dommermuth mal eine (ähnlich herablassende) Bemerkung von Höttges kommentiert hat:

    Zitat

    Ab 12:03:
    Ich glaub man erkennt daran eben, dass die Telekom halt ein Monopol hat. Da kann man mit seinem Kunden so umgehen [lacht]. Wenn das 'ne normale Lieferantenbeziehung wäre, dann würde man so über seinen besten Kunden ja nicht reden.

    Interview mit "Handelsblatt Disrupt", 22.07.2022 (Themenbeginn bei Minute 10:45)

    Handelsblatt-Randnotiz dazu:

    Zitat

    Als „Trittbrettfahrer“, wie Telekom-Chef Tim Höttges ihn einmal bezeichnete, sieht sich Dommermuth aber nicht. „Ein Trittbrettfahrer ist jemand, der ohne Ticket fährt“, sagt er. „Wir sind letztendlich Mieter.“ Höttges könne seine Kunden nur deshalb so bezeichnen, weil sie auf die Lieferung der Telekom angewiesen seien. „Wenn das eine normale Lieferantenbeziehung wäre, dann würde man über seine besten Kunden so nicht reden“, sagt er.

  • Was soll dieser Post von Luft1997 ?

    Polemik einfach Mal so?

    Die Probleme sind bekannt. Aber im Gegensatz zu den anderen Anbieter liefern sie in der Masse Besteleistung.

    Und der uralte Ausspruch "Beste Netz" bezog sich auf Mobilfunk, und das traf damals und heute zu.

    PS: Frecher Weise nutz 1&1 jetzt diesen Spruch und die haben fast keine eigenen Netze. :D:D:D

  • immer von der Bundesnetzagentur immer mit "Dem besten Netz" gefühlt jährlich ausgezeichnet.

    Das ist mir auch gar nicht bekannt, dass die BNetzA Netzqualität bewertet bzw. dafür Prädikate vergibt.

    Was die Zugangsnetze betrifft, da darf man wohl guten Gewissens sagen dass die Telekom dort saubere, stabile Technik abliefert. Ob jetzt die Infrastruktur von der Telekom, Vodafone oder 1&1 Versatel "am besten" ist, dürfte schwer zu sagen sein. Historisch gesehen hat 1&1 kaum Zugangsnetze für private und KMU (und will sie auch nicht besitzen), in Rechenzentren haben sie aber deutschlandweit viel Material stehen - das wird immer wichtiger (Stichwort: vBNG).

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  • Die Probleme sind bekannt. Aber im Gegensatz zu den anderen Anbieter liefern sie in der Masse Besteleistung.

    Definiere "Besteleistung"... und was "in der Masse" angeht, das mag stimmen, oder nicht stimmen, aber bis auf die Handelsreisenden die die ganze Republik beackern halte ich "an meinen ueblichen Nutzungsorten" fuer relevanter...

    Und der uralte Ausspruch "Beste Netz" bezog sich auf Mobilfunk, und das traf damals und heute zu.

    unklar, haengt davon ab wo Du ein Netz nutzen willst/musst. Bin vor Jahren von E+ zu D1 gewechselt, weil in Tuebingen und Ostfriesland das E+ Netze bestenfalls Gruetze war (aber auch D1 ghatte/hat in Ostfriesland noch ein paar Durchhaenger). Aber aktuell ist an meinem Wohnort O2 besser als D1 (bin aber trotzdem noch bei D1, weil "gut genug", aber "gut genug" ist nicht bestes Netz, oder?)

  • Eins ist sicher, die Masse (99,8%) der Kunden nutzt keine "Killerapplikationen", deren Anbieter es nicht mal für nötig halten, das von ihnen gewählte CDN auch zu bezahlen. Daher haben die auch keine Probleme.

  • deren Anbieter es nicht mal für nötig halten, das von ihnen gewählte CDN auch zu bezahlen.

    Das mag sein oder mag nicht sein, ist aber vollkommen irrelevant weil es beim vorsaetzlichen Unter-Peering nicht um die Geschaefte von Inhalteanbietern mit CDNs geht...

    Der Sachverhalt (vorsaetzliches Unterpeering mit den grossen Transitanbietern) ist eigentlich recht simpel, daher frage ich mich, wie man das ganze immer noch falsch interpretieren kann.

    Die relevante Frage ist, finde ich es OK, wenn mein ISP sich fuer meinen Traffic nicht nur von mir bezahlen lassen will, sondern auch noch von der anderen Seite oder finde ich das nicht OK. Und erwarte ich, dass die andere Seite diese Kosten, bei bezahlten Diensten, selber schultert, oder dass diese Kosten auf den Preis der Dienstleistung/ Inhalte aufgeschlagen werden, so dass ich letztlich fuer den selben Traffic doppelt bezahle, oder erwarte ich das nicht.


    Daher haben die auch keine Probleme.

    Ich stimme Dir in so weit zu, als dass die Masse der Telekomkunden (das sind zusammen etwa 40% aller Internetanschluesse in Deutschland, meine ich) keine Probleme bemerken die sie dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom zuschreiben koennen. Das ist aber nicht das selbe wie gar nicht betroffen zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (12. April 2026 um 12:21)

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  • keine Probleme bemerken die sie dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom zuschreiben koennen. Das ist aber nicht das selbe wie gar nicht betroffen zu sein.

    da wird es dann auf die Dienstanbieter geschoben, wenn Seiten langsam laden, Videos puffern, Downloads langsam sind usw.
    Weil Speedtest am eigenen Anschluss ist ja schnell und die Telekom sagt auch es liegt keine Störung vor.

    Es muss also aus Sicht eines Laien, der andere Anbieter Schuld sein.

  • Definiere "Besteleistung"... und was "in der Masse" angeht, das mag stimmen, oder nicht stimmen, aber bis auf die Handelsreisenden die die ganze Republik beackern halte ich "an meinen ueblichen Nutzungsorten" fuer relevanter...

    Ganz einfach, von 35 Mill. Telekomkunden stellen vielleicht 1000 oder 10.000 Probleme fest. Wobei? Peering?
    Der Nutzer möchte, dass er Internet hat. Da ist er um 2000 bei DER Telekom gelandet. Telefon hatte er schon und es musste nichts gebaut werden. Und fortwährend wurde das Netz schneller und stabiler. Meine Tochter hat "noch" 100/50 VDSL bei der Telekom. Das reicht ihr für Homeoffice, Streaming etc. und sie hatte in den vergangenen 4 Jahren keinen Ausfall.
    Mal sehen, was passiert, wenn sie demnächst (HüP ist schon im Keller) Gf bekommt von WestConnect/EON.
    Wenn ich dann von diesen Anbietern die Vielzahl von Problemen im Gegensatz zur Kundenzahl lese, bin ich gespannt.
    Jedenfalls lese ich hier mehr oder weniger selten von Problemen bei Telekomanschlüssen. Bau und Anschluss haben sie scheinbar im Griff.

    unklar, haengt davon ab wo Du ein Netz nutzen willst/musst. Bin vor Jahren von E+ zu D1 gewechselt, weil in Tuebingen und Ostfriesland das E+ Netze bestenfalls Gruetze war (aber auch D1 ghatte/hat in Ostfriesland noch ein paar Durchhaenger). Aber aktuell ist an meinem Wohnort O2 besser als D1 (bin aber trotzdem noch bei D1, weil "gut genug", aber "gut genug" ist nicht bestes Netz, oder?)

    Wir benötigten arbeitstechnisch Mobilfunk seit 25 Jahren im Raum Berlin/Brandenburg. Da war in Brandenburg D1 um Längen mit der höchsten Verfügbarkeit. Und ich rede davon, dass meistens telefoniert wurde. Daten spielen erst so seit 10 Jahren eine Rolle. Alternativ war noch Vodafone. Es gab nur einen Bereich, in dem ePlus schon um 2015 unschlagbar war/ist: im Berliner U-Bahnnetz dank Kooperation mit der BVG.

  • da wird es dann auf die Dienstanbieter geschoben, wenn Seiten langsam laden, Videos puffern, Downloads langsam sind usw.
    Weil Speedtest am eigenen Anschluss ist ja schnell und die Telekom sagt auch es liegt keine Störung vor.

    Sehe ich aehnlich. Das duerfte auch ein Grund sein warum die Telekom, anders als damals bei der Volumendrosseldiskussion, das ganze gar nicht mehr klar beim Namen nennt sondern immer verbraemt. Man sieht ja leider auch hier im Forum, dass diese Masche funktioniert auch bei vernuenftigen Menschen die einige Ahnung von Netzwerktechnik haben. PR-technisch ist das mMn. ein Musterbeispiel wie man das machen muss, selbst der "Ausbruch" von T. Hoettges war sehr kontrolliert und hat vermieden das Problem offen zu akzeptieren.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (11. April 2026 um 21:58)

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  • Der Nutzer möchte, dass er Internet hat. Da ist er um 2000 bei DER Telekom gelandet. Telefon hatte er schon und es musste nichts gebaut werden. Und fortwährend wurde das Netz schneller und stabiler. Meine Tochter hat "noch" 100/50 VDSL bei der Telekom. Das reicht ihr für Homeoffice, Streaming etc. und sie hatte in den vergangenen 4 Jahren keinen Ausfall.
    Mal sehen, was passiert, wenn sie demnächst (HüP ist schon im Keller) Gf bekommt von WestConnect/EON.
    Wenn ich dann von diesen Anbietern die Vielzahl von Problemen im Gegensatz zur Kundenzahl lese, bin ich gespannt.

    Ich bestreite gar nicht, dass die Telekom in vielen Bereichen ein vielleicht etwas teurer aber kompetenter ISP ist, und das in einiger Hinsicht die Mitbewerber von der Telekom lernen sollten. (Andersrum, gerade deshalb finde ich die Politik des "vorsaetzlichen Unterpeerings" vielleicht so unangenehm.)

    Wir benötigten arbeitstechnisch Mobilfunk seit 25 Jahren im Raum Berlin/Brandenburg. Da war in Brandenburg D1 um Längen mit der höchsten Verfügbarkeit.

    Das ist total nachvollziehbar. Ich habe mein Mobilnetz auch nach Verfuegbarkeit an den fuer mich relevanten Orten ausgewaehlt und bin bei D1 gelandet (nachdem ich erst mit D2 angefangen hatte und dann bei E+ gelandet bin, aber nach ein paar Jahren Auslandsaufenthalt und Umzug in eine neue Stadt, passte E+ dann gar nicht mehr).

  • Das ist total nachvollziehbar. Ich habe mein Mobilnetz auch nach Verfuegbarkeit an den fuer mich relevanten Orten ausgewaehlt und bin bei D1 gelandet (nachdem ich erst mit D2 angefangen hatte und dann bei E+ gelandet bin, aber nach ein paar Jahren Auslandsaufenthalt und Umzug in eine neue Stadt, passte E+ dann gar nicht mehr).

    Wenn man Business-Rahmenverträge bei der Telekom hat, muss man sich auch keinen Kopf zu seiner SIM im Rest der Welt machen. Egal ob Südkorea, Südafrika, Dubai oder Kapverden. Meistens reicht das Add-on, mehr Daten schnell und günstig aufgestockt. Ja, es gibt eSIM für jedes der Länder aus dem Internet, aber umständlich, auch nicht viel preiswerter und nicht meine Nummer.
    Da ist die Telekom weltweit hervorragend aufgestellt, Vodafone allerdings auch, da kenne ich aber nicht die Preise.