Ältere Glasfasermodems möglich

  • puh, aber wenn der PK unbedingt 10g(nichtmal symmetrisch) haben will ist er schon aufgeschmißen(je nach Anschlußgebiet)


    gibt es eigl. schon NG-PON2(Standard von 2015) groß oder wird immernoch auf GPON bzw. XGS-PON gesetzt? die nächste Stufe wäre ja dann schon 50G-PON(relativ neuer Standard von 2023)

    Es ist einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung vonseiten der Netzbetreiber/ISPs. Aktuell wird es sich für keinen ISP lohnen, mehr als die XGS-PON-10 GBit-Stufe (echte 8,5 Gbit/s symmetrisch*) auszubauen. Es gibt da gar keinen Bedarf in der Breite.
    Und die schnellen Lösungen sind dann nicht mehr PON. Wir haben in der Firma Dark-Faser zwischen Standorten und bei dem Anbieter auch direkten Anschluss im BCIX.

    *Ich könnte mir den Luxus von 8,5 GBit/s symmetrisch zu 99 € bei mir (DNS:NET) leisten. :P

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  • puh, du hast echt Glück


    man sollte ja nicht denken, das das selbstverständlich für alle ist


    ich habe aber ja nichtmal die Möglichkeit zu XGS-PON. Weder 2GBit noch 10gbit.

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (11. Februar 2026 um 17:21)

  • Hmpf, wann wird es sich denn für ISPs lohnen mehr als XGS-PON zu bauen? (wenn jetzt schon kaum einer XGS-PON baut, ist die XGS-PON Technik zu teuer oder liegt es wirklich nur am fehlendem Bedarf? )
    Es gibt ja jetzt schon PON Techniken die viel mehr können, lohnt sich da XGS-PON überhaupt noch jemals oder sollte man gleich auf eine Technik ausbauen die viel mehr kann(um die weiteren Ausbauten zu verzögern, sonst ist man ja ständig am Ausbauen wenn man keine unterversorgten Gebiete haben will)?

  • wenn jetzt schon kaum einer XGS-PON baut,

    Die meisten der "jetzt schon"-Projekte laufen ja noch. Und wenn man mit Fördergeldern ausbaut und sich Ärger ersparen will, dann baut man schon seit der Gigabit-Richtline 2.0 (erschienen am 31.03.2023) mindestens XGS-PON mit Centralized Split:

    Zitat

    5.3 Mit der Förderung nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 dieser Richtlinie sind allen förderfähigen Adressen bzw. Endnutzer im Projektgebiet Bandbreiten von 1 Gbit/s symmetrisch zu Spitzenlastzeitbedingungen (Zielbandbreite) zu gewährleisten. Das entsprechende Gigabitnetz muss für Point-to-Point-Lösungen ausgelegt sein.

    ist die XGS-PON Technik zu teuer

    Wie ich "aus Branchenkreisen" gehört habe gibt es da noch einen Preisunterschied, wenn man sich aber nicht auf einen Zulieferer festlegt kriegt man da schon überschaubare Preise, weil international XGS-PON schon Massenware ist.

    oder liegt es wirklich nur am fehlendem Bedarf? )

    Ich denke schon. Und daran, dass viele Ausbauten schon länger projektiert sein dürften. Deutsche Glasfaser, immerhin einer der größten FTTH-Provider in DE, baut mittlerweile XGS-PON. Die Telekom in vielen Gebieten noch nicht, aber in der Größenordnung der Telekom dürfte es auch andere Zulieferverträge und Skaleneffekte geben, die die Flexibilität rausnehmen ...

    Zitat

    Es gibt ja jetzt schon PON Techniken die viel mehr können

    25G-PON ist ziemlich neu. Wenn man sich mal anschaut, wie lange GPON und XGS-PON hierzulande für die Massentauglichkeit gebraucht haben, sehe ich noch keinen Bedarf, für viel Geld auf 25G-PON umzustellen, wenn selbst GPON mit 32er-Split vielerorts noch ausreicht. VDSL2 war schließlich auch nicht der nächste Schritt nach ADSL1: Obwohl es schon 2005 verabschiedet wurde, ist 2006 von der Telekom erst mal ADSL2+ angekündigt worden. Und für ein PON-Upgrade ist in der Regel ja nicht mal Tiefbau erforderlich.

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  • häh? Du hast da was falsch verstanden, so weit ich das verstanden habe sind schon OLTs die GPON/XGS-PON können in einigen Ausbaugebieten gebaut worden, aber aus Mangel der Nachfrage werden XGS Tarife da gar nicht angeboten. Oder habe ich da was falsch verstanden?

  • Die Telekom (und andere auch) baut in "Gewerbegebieten" keine dedizierte symmetrische GF Infrastruktur aus. Wenn ich Profianschlüsse bestelle will, machen die Anbieter eine Auskundung und nennen den Baukostenzuschuss. Und die Höhe ist bei echten! 10GBit+-Bedarfen sowieso nicht relevant!

    Wir landen z.B. bei einem Standort direkt vor der Haustür in einer Muffe, die mal für den dort befindlichen DSLAM gelegt wurde, bei einem anderen Standort (Ethernetconnect) in einer Muffe an einer Bundesstrasse, die direkt hinter unserer Halle vorbeiführt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass bei bestehender GPON-Infrastruktur einfach ein zusätzliches Microkabel in die Zuführung zum Verteiler geblasen wird, oder evtl. in Gewerbegebieten einfach ein Mikrokabel mit höherer Faseranzahl, als für GPON erforderlich ist, verwendet wird. Corning macht bis zu 192 Fasern in 8 mm Röhrchen!

  • aber aus Mangel der Nachfrage werden XGS Tarife da gar nicht angeboten.

    Ach, wegen der Tarife meinste. Das ist ja am Ende das kleinste Problem. Da wird es die Nachfrage sein schätze ich, und die breite Verfügbarkeit der fertigen XGS-PON-Angebote. Telekom bietet dort ja auch zumindest 2 Gbps.

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  • Ach, wegen der Tarife meinste. Das ist ja am Ende das kleinste Problem. Da wird es die Nachfrage sein schätze ich, und die breite Verfügbarkeit der fertigen XGS-PON-Angebote. Telekom bietet dort ja auch zumindest 2 Gbps.

    also in meinem gebiet wird XGS-PON gar nicht angeboten, nur GPON Tarife bis 1gbit

    (obwohl OLT-HW höchstwahrscheinlich zu XGS-PON kompatibel wäre)

  • Wie kommst Du darauf? Na ja, egal wenn es die Telekom ist, duerften die XGSPON Tarife an dazu faehigen OLTs mehr und mehr angeboten werden. Aber bist Du wirklich bereit 141 Euro/Monat locker zu machen?

    Das ist ja das andere Problem. Das Glasfaser in Deutschland hat nichts als Probleme..

    Deswegen finde ich ja auch VDSL gar nicht mal so unattraktiv, zwar technisch total veraltet, aber funktioniert wenigstens zu einem günstigerem Preis. aber man hat halt nur bis 250 MBits..

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  • Das ist ja das andere Problem.

    Ist das wirklich ein Problem? Ist halt ein Fall in dem Angebot und Nachfragd auseinander klaffen, aber das gehoert zuf Marktwirtschaft dazu.

    Deswegen finde ich ja auch VDSL gar nicht mal so unattraktiv, zwar technisch total veraltet, aber funktioniert wenigstens zu einem günstigerem Preis. aber man hat halt nur bis 250 MBits..

    Na ja, funktioniert halt immer nur so lange bis es nicht mehr zuverlaessig funktioniert... und zumindest bei der Telekom ist FTTH300 billiger als DSL250... Wenn dann funktioniert VDSL zu gut... (die DSL-Daemmerung kommt auz wirtschaftlichdn Gruenden auf uns zu und geschaetzt 9-15 Jahren sollten wir die Ersatznetze fertig haben, was auf Grund des gewaehlten Ausbaumodells, primaer privatwirtschaftlich finanziert, problematisch wird wenn diese Netze bis zur DSL Abschaltung unrentabel bleiben).

  • hey, wenn sonst wenige Unternehmen privatwirtschaftlich rentabel sind, dann will wenigstens die Telekom nochmal ordentlich Asche machen

    Ist halt ein Halo-Tarif dessen Sinn nicht primaer darin liegt haeufig gebucht zu werden...

    gibts ftth300 auch mit mtl. Kündigung?

    Ja, allerdings nicht direkt bei der Telekom aber bei O2 (O2 nennt das "flex"):

    o2 Home L 300 Flex: Festnetz & Internet monatlich kündbar

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  • Wobei der Erschließungspreis von 599,99 € die Flex-Tarife von o2 halt sehr unattraktiv macht. Leider scheint sich bisher nichts daran geändert zu haben, dass die Gebühr nur entfällt, wenn schon alle Wohnungen im Haus eine Glasfaserdose haben.

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  • Tut mir leid. Ich kann bei 1&1 generell keine FTTH-Preise mehr finden, zumindest ohne Angabe einer Adresse...

    Aber ich vermute auch 1&1 wird bei monatlicher Kuendungsdauer eine Erschließungsgebuehr nehmen...

    1&1 Tarife (2 Jahre Mindestlaufzeit) an einem Anschluss der Deutschen Glasfaser, Glasfaser Nordwest und Telekom Glasfaser:

    1&1 hat leider keine monatlich kündbaren Tarife im Glasfaserbereich, sondern nur bei DSL.

    Einmal editiert, zuletzt von Marvin911 (14. Februar 2026 um 10:55)