Ja.. da die Chefin vor Ort während des Termins meines Kollegen aus ihrem Anruf geworfen wurde, war der Termin aber auch recht kurz.
Powerline Fritz 1220
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Das geht natürlich auch. Allerdings ist Glasfaserkabel empfindlicher. Es darf ja nicht stark geknickt werden.
Solange du es nicht um knickst, sind die überhaupt nicht so empfindlich. Natürlich kann man sie nicht ohne kleinen Radius um ne 90 grad Ecke drücken
Hab alle Glasfaserkabel selbst vom Keller in die einzelnen Wohnungen gelegt, war total easy und unproblemtisch. -
passend dazu:
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Funktioniert nicht zuverlässig. Modernstes Devolo Kit ausprobiert, nur 150 Mbit/s netto unter besten Bedingungen und DSL war sofort weg.
Definiere bitte, was in deinem Fall "beste Bedingungen" sind.
Um die möglichenBeeinträchtigungen im VDSL zu minimieren, muss im VDSL-Router TR-064 aktiviert sein. Sonst bleibt nur das manuelle Einstellen am Adapter übrig. Hast Du dieses Setup noch einmal getestet?
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Ich habe etliche Monate tatsächlich auch zwischen ONT und Fritze eine Powerline-Lösung von Devolo betrieben, es ging zu dieser Zeit gar nicht anders.
Damit widersprichst du aber komplett einer anderen Foren Koryphäe, denn nach seiner Aussage kann das ja gar nicht funktionieren.
In dem Fall ist die Aussage der DG sogar richtig, die MAC Adressen der Powerline Adapter waren das Problem, aber nicht, weil sie sie senden, sondern weil sie dem Router die IP-Adresse weggeschnappt haben.
Was stimmt den nun? Ist Powerline zwischen ONT und Router technisch möglich oder nicht?
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Kommt drauf an, ob die Adapter DHCP-Requests senden oder nicht und ob der ISP DHCP und/oder VLAN nutzt oder nicht.
Rein theoretisch sollte es unter den einigermaßen bekannten Providern nur bei DG, Pyur und Internetnord nicht ok sein.
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Exakt, die fragile Provisionierungsmethode der DG ist grober Unsinn...
Das hat nichts mit der DG zu tun, das wird bei jedem Provider passieren, der mit DHCP arbeitet.
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Jain, das passiert nur den ISPs die DHCP verwenden und nur eine MAC Adresse provisionieren*... Hatte schon Internet ueber IPoE/DHCP Ende der 2000er, nur war der ISP (sonic.net) clever genug mehr als eine MAC zu erlauben (wenn ich mich recht erinnere waren das 4, zusetzlich hatte er eine Webseite auf der man die registrierten MACs selber zuruecksetzen konnte).
*) Und ja, diese Art der Provisionierung halte ich bei allen ISPs fuer sub-optimal wenn der ISP keine Kontrolle ueber ONT/Router hat (was bei uns inzwischen halt die Regel ist, Endgeraetefreiheit halt).
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50:50 würde ich sagen, ist die Quote der Provider, die bei DHCP noch VLAN einsetzen und wo das Problem dann nicht auftritt.
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Was stimmt den nun? Ist Powerline zwischen ONT und Router technisch möglich oder nicht?
Du musst genau wissen, wie dein Powerline-Adapter funktioniert. Die Devolos haben z.B. eigene DHCP-Clients in der Firmware, ebenso wie ein NTP-Client und weitere Gimmicks. Alle diese musst Du entweder abschalten oder so konfigurieren, dass kein DHCP-Traffic in das WAN (sprich zum ONT) geht. Wenn Du den Adapter transparent für den ONT konfigurieren kannst, dann geht das technisch (auch bei DG als Netzbetreiber). Kannst Du das nicht oder der Powerline Hardwarehersteller diese Infos nicht liefert (ich weiß nicht, was AVM/FRITZ! bei ihren PLC Geräten macht), ist der Betrieb risikobehaftet.
Über eines muss man sich jedoch im Klaren sein: Unter realen Bedingungen erreicht man Übertragungsraten zwischen 3% und 30% der aufgedruckten Speedwerte.
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Jain, das passiert nur den ISPs die DHCP verwenden und nur eine MAC Adresse provisionieren*
Nicht dein Ernst. Dann versorgen sich die Powerline Adapter mit öffentlichen IPs und fangen munter an, ihre Broadcasts im Backbone zu verteilen.
Nein, das kannst du nicht ernst meinen. Andernfalls wäre ich - gelinde gesagt - fassungslos.
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Dann sei fassungslos. Mein Argument ist nicht, dass man beliebige DHCP Clients direkt an seinen ONT haengen soll, sondern dass es vorsichtig formuliert fragil ist wie die DG ihre Endkundenanschluesse provisioniert. Ich weiss, ich weiss, fuer Dich ist es immer der Endkunde der Verantwortung traegt, nie der ISP und schon gar nicht die DG, aber wenn die DG Stolperfallen aufbaut, dann nehme ich mir heraus das offen anzusprechen.
Ansonsten will ich wissen, wie die PLC Adapter bei der DG oeffentliche Adressen bekommen sollten?
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Mein Argument ist nicht, dass man beliebige DHCP Clients direkt an seinen ONT haengen soll, sondern dass es vorsicbtig formuliert fragil ist wie die DG ihre Endkundenanschluesse provisioniert.
Das passt doch alles nicht zusammen. Du schreibst, der Einsatz von PLC Adaptern sei in diesem Fall nur kritisch aufgrund der Provisionierungs-Strategie der DG. Dabei ist die in diesem Fall vollkommen irrelevant. Gerade bei Providern, die mehr Adressen verteilen würden, wäre der Unfug, den die Dinger anrichten würden, ja noch größer. Ob es dabei um öffentliche oder CGNAT Adressen geht, ist dabei am Ende auch egal. Nennen wir es WAN Adresse, das trifft auf alle zu.
Auf der anderen Seite ist das Abgreifen der WAN IP ja nur ein Symptom, das in der Beschreibung oben nicht mal erwähnt wurde, sondern nur durch den Hinweis der DG auf die MAC Problematik zur Sprache kam. Die Bandbreiten-Einschränkungen, die der Auslöser für diesen Beitrag waren, beständen auch, wenn die PLC Adapter IPs hätten.
aber wenn die DG Stolperfallen aufbaut, dann nehme ich mir heraus das offen anzusprechen.
Und wenn es keine gibt, werden sie im Zweifel halt an den Haaren herbeigezogen.
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Versteht ihr evtl. etwas anderes unter provisioniert oder verwendet ihr den Begriff ungeschärft?
DG provisioniert den ONT/Gf-Router im GPON. Das ist jedoch völlig unabhängig von der Verteilung von IP-Adressen. Der ONT nimmt am DHCP nicht teil, sondern der Router (üblicherweise) hintendran.
Das ist zwar jetzt kleinlich, hilft euch evtl. jedoch bei der Synchronisation.
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oder verwendet ihr den Begriff ungeschärft?
Mmmh, bei Deiner Einteilung muss ich wohl sagen, ich verwende den Begriff ungeschaerft sowohl fuer die PON-Provisionierung des ONTs als auch fuer die "Provisionierung" des Endkunden mit WAN-Adressen (weil beides Prozesse sind bei denen Endnutzer auf den ISP angewiesen sind). Das ist wohl nicht die beste Idee, ich versuche das zukuenftig klarer getrennt zu formulieren.
Aber ich vermute der produktive Teil dieses Subthreads ist so oder so vorbei ;), die DG wird ihre Provisionierung bestimmt nicht anpassen nur weil ich hier im Thread rumkraehe (und um das zu wiederholen, in der alten Welt mit Provider-ONT und Provider-Router war das auch maessig OK*). PLC** ist selten optimal aber kann eine gute Brueckenloesung sein, die einem Geld und Aufwand ersparen kann.
*) Aber auch in der Welt waere der DHCP Server nicht richtig gluecklich mit eventuell schnelleren DHCP-Discover Anfragen von PLC-Adaptern zwischen ONT und Router.
**) DOCSIS legt fest dass CPE auf die 192.168.100.1 antworten sollen, das waere vielleicht auch fuer andere "Infrastruktur-Geraete" hilfreich die man dennoch z.B. per Browser konfigurieren koennen will. Aber ich schweife ab.
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Ich bin deshalb auf euren möglichen Mismatch gekommen, da ich am Wochenende nach langer Zeit endlich in der Lage war einen DYI ONT mit minimal geklonten (besser geklauten) Daten erfolgreich ins Netz von DG zu integrieren. Dahinter habe ich dann mal eine 2nd hand 7520 mit der MAC (macdsl) meiner 5530 gehängt und siehe da, ohne die übliche Wartezeit war ich mit der 7520 sofort drin. Auch der Wechsel zurück (5530 only) verlief ohne Wartezeit erfolgreich.
Da ich in einem alten GPON Netz beheimatet bin, hat die 7520 sogar die gleichen IPv4 und IPv6 Adressen wie die 5530 erhalten. Wir wissen ja, dass DG in den Altnetzen quasi statische IP-Adressen vergibt.
Letztlich der Beweis, das lediglich die Routerkomponente mit der DNS Infrastruktur von DG "spricht" und die host bzw. lct MAC des SFP-ONUs bei DG gar keine Rolle spielen.
Daher ist es wichtig, das Powerline Adapter und andere aktive an den ONT konnektierte nicht-Router Komponenten keine DHCP Requests stellen.
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