es gibt einen Grund, warum hier so häufig im Forum steht: Den Traffic Shaper immer auf die realen Werte des Anschlusses stellen.
Dabei ist es so, dass due Vertragsraten inzwischen fast immer als Netto-Raten spezifiziert werden, waehrend Traffic-Shaper mit Brutto-Raten konfiguriert werden muessen (plus Per-Paket-Overheadwerten). Dazu kommt, dass AVM zumindest in der Vergangenheit die eingegebenen Werte nicht Eins zu Eins uebernommen hat, sondern bei zu grossen Abweichungen von den vom ISP uebermittelten Raten, statt dessen die ISP Raten verwendet hat (und nein, das war IMHO nur bedingt eine gute Idee, besser waere es gewesen, den Kunden bei der Eingabe stark abweichender Werte einfach auf diese Abweichung hinzuweisen).
Bei ueblicher GPON-Verkapselung (ohne PPPoE, aber mit VLAN) ist der Unterschied netto zu brutto bei maximal grossen Paketen und korrekten Overhead Settings:
IPv4: 100 - 100 * (1500 - 20 -20) / (1500+27) = 4.4%-Punkte
IPv6: 100 - 100 * (1500 - 40 -20) / (1500+27) = 5.7%-Punkte
Das ist etwas weniger als beim Download-Shaping empfehlenswert ist (eher 10-20% Abschlag, je nach dem wie robust man Latenzspitzen vermeiden moechte). und etwas mehr als beim Upload-Shaping notwendig ist. Aber das sind zumindest keine komplett ungeeigneten Startwerte fuer einen Traffic-Shaper.