Beiträge von xploded76

    Drastisch halte ich für übertrieben und es betrifft auch nicht alle FRITZ!Box-Typen mit FRITZ!OS 8.20. Die Lösung dafür ist die aktuelle Laborfirmware einzuspielen. Wer dies nicht möchte kann sein Glück im Abschalten der Hardware-Paketbeschleunigung versuchen.

    Habe das heute live in der Nachbarschaft erlebt: 6 statt 100MBit im Download, 25 statt 100MBit im Upload.
    Ich finde das schon drastisch. Paketbeschleunigung aus, alles wieder im Lot.

    Ich sehe es ziemlich dramatisch und sehe das Ende der kostenlose Anschlüsse. Eine Bauzeit von 2 Jahren ist nun nicht unbedingt unnormal, wenn die Vorverträge dann schon ablaufen, trägt der Anbieter das alleinige Risiko, das der Kunde dann zur Übergabe abspringt und zu einem OpenAccess Anbieter wechselt.
    Die einzige Rettung sind dann Modelle, in denen der Anschluss bezahlt werden muss - bei Vertragsabschluss zur Übergabe kann man dann zumindest eine entsprechende Gutschrift verteilen.
    Ich habe nun keine Glaskugel - aber ich wüsste nicht wie ein "Ausbauer" sonst noch das Risiko tragen sollte.

    Die 1 hat keinerlei besondere Bedeutung, es ist einfach ein VLAN. Das einzig "besondere": Es ist oft das voreingestellte für alle Ports. Darin wird gerne ein gewisses Risiko gesehen, was man nicht ganz von der Hand weisen kann.
    Die Laborversion hat zur Problemlösung wahrscheinlich überhaupt nichts beigetragen. Ich bin lange raus aus dem AVM Geräten, aber VLAN können die schon lange.

    Der Export der alten auf die neue Fritzbox finde ich abenteuerlich und bin damit nicht alleine. Da aber hier ein Zahnriemenriss gegengehalten wird, macht es auch keinen Sinn hier noch ernsthaft zu unterstützen. Da denke ich mir dann halt auch: Viel Glück.
    Wenn dann halt bei jedem Stromausfall/Neustart die VLAN ID wieder angepasst werden muss, weil sie irgendwo in einer gottverdammten Konfig durch den Import klebt, weiß er ja, wie es geht.
    Warum man nicht einmal kurz die Box zurücksetzt, die Einstellungen einmal kurz sauber vornimmt? Keine Ahnung. Aber beim Zahnriemen gab es ja auch keine Probleme.

    Okay - bevor du die VLAN ID 362 eingetragen hast, stand eine andere drin? Oder war sie leer?

    Wenn es leer war, wusste die Fritte einfach nicht wohin damit, hat dann vielleicht (?) die 1 genommen
    Wenn was anderes drin war, war es die falsche

    Da es nun aber die gleiche VLAN ID ist, kannst du wahrscheinlich auch einfach die VLAN ID rausnehmen - solange der Haken "sep. Verbindung" NICHT gesetzt ist.

    Ich habe die Telefonfunktion zum Funktionieren gebracht, indem ich bei der Installation unter Neue Rufnummer erst mal "anderer Anbieter" gewählt habe, denn dann erscheint das ganze Menü. Dort konnte ich ganz unten die VLAN ID 362 eingeben und darunter das Häkchen wegnehmen für die Option "Für Internettelefonie eine separate Verbindung nutzen". Und sofort danach war der Status der Telefonoption grün und alles funktionierte.

    Zuvor hatte ich allerdings die Laborversion der Fritz-Software installiert, da sonst laut Beschreibung keine Registrierung möglich wäre

    https://fritz.com/pages/fritz-la…der-entwicklung

    Bei dem ganzen Durcheinander, nur für mich zum Verständnis:

    Internet = VLAN362
    Telefonie = VLAN362

    Habe ich das richtig verstanden?

    So, jetzt hier noch die versprochenen Messungen:

    Es ist ein AON Anschluss der Deutschen Glasfaser mit Tarif 400/200 MBit/s. Der Router direkt an der Glasfaser ist eine Fritzbox 5530 mit AON SFP Modul, Firmware 8.20, Traffic Shaper eingestellt auf 400/200.

    Hinter der Fritzbox betreibe ich ein Intel Atom x7000 Board mit 2x2.5 GBit/s Ethernet, eigentlich als Heimserver, VPN Gateway, Pi-Hole, usw. Aber als Router funktioniert es im Zweifel auch. Er wurde einfach mit Hilfe des systemd-networkd so konfiguriert, dass er sich ein Prefix von der Fritzbox holt und auf seinem LAN verteilt, dazu IPv4 via NAT. Der eh lokal vorhandene Pi-Hole dient als DNS Server. Dann mittels TC Regeln für Ingress und Outgress mit 400/200 MBit/s eingerichtet.

    Richtig happy wäre ich damit nicht. 355 statt 400 sind schon ein Verlust.
    Versuch an der Fritzbox mal 380/190 als Limit, das könnte schon ein deutlich besseres Ergebnis bringen - und dann vorsichtig rantasten.

    Wenn du auf Seiten wie "dein-ip-check" o.ä. gehst, wird dann deine öffentliche ipV6 angezeigt? Mir wird nämlich ausschließlich die zusätzlich gebuchte öffentliche ipV4 angezeigt.

    Allerdings betreibe ich meine private Fritzbox per WAN-Anschluss hinter dem eon-ONT von Nokia.

    Ja, bekomme ich - nachdem ich dann alle Einstellungen an der OpnSense vorgenommen habe. Erster Fehler war natürlich, das ich in den Tiefen IPv6 ganz aus hatte, dann noch das richtige Präfix und schon läuft es. Testweise sogar mal IPv4 ganz abschaltet - aber dann wird es ziemlich dunkel im Internet. Erschreckend, wie wenig vorbereitet sind.

    Habe am 04.11. einen 500/250 zum alten Preis geschaltet bekommen. Habe dann gesehen, das die nun für das exakt gleiche Geld 1000/500 anbieten. Kurz bei der Hotline angerufen und gefragt, ob sie mich upgraden. Wurde bejaht und eingeleitet, Umschaltung "in den nächsten 30 Tagen".
    12 Minuten hat das Telefonat gedauert, der neue Vertrag ist auch schon "sichtbar" - leider noch nicht aktiv. Aber es gibt schlimmeres, die 500/250 reichen mir vollkommen. Aber wenn es für das gleiche Geld mehr gibt, nimmt man das gerne.

    Moin in die Runde,

    ich möchte kurz meine Erfahrungen mit EON aufzeigen. Für die Lesefaulen: Zufrieden.

    März 2022: Die Verbandsgemeinde gibt bekannt, das alle Gemeinden Glasfaser in Haus bekommen. Verbandsgemeinde wird in Gebiete unterteilt, eines baut EON aus, das andere UGG. Zugang soll Open Access sein.

    Mai 2023: EON Mitarbeiter steht an der Tür, Vertrag wird abgeschlossen.

    Dann passiert lange Zeit: Nichts. Der Ausbau beginnt in den größeren Ortschaften, zumindest von EON.
    2024 kommen die Einschläge dann näher, es geht in den kleineren Gemeinden los, Baumaßnahmen an jeder Ecke.
    Irgendwann Sommer 2024 bekomme ich einen Anruf, man möchte das Leerrohr in meinen Keller legen - wird dann auch gemacht. Anschlusskasten, Leerrohr und Modem hängen ab dann an der Wand. An der Straße ist allerdings noch gar nichts passiert.

    2025 wird dann im Frühjahr der Gehweg aufgerissen und Kabel verlegt. Ganze Show ging vielleicht 1 Woche, dann war der Gehweg wieder dicht - keine 2 Wochen später wurde meine Faser eingeblasen. Kleine Ranndbemerkung:
    Spätsommer 2025 die ersten Erfahrungsberichte der ersten Bekannten aus den Nachbardörfern. Viele sind unzufrieden mit der Performance.
    Oktober/November 2025: Infomartion der Freischaltung und Freischaltung.

    Ein paar Worte:
    - Kommunikation mit EON immer nur das absolute Minimum. Haben sich nur für Terminabsprachen gemeldet, Termine wurde alle eingehalten.
    - Ausbau ging an ein Subunternehmen (DATABAU). Baukolonne stark osteuropäisch geprägt. Schnelle Arbeit, grundsätzlich auch solide. Eher Feinheiten: Nachdem der Gehweg verschlossen wurde, haben sie den Split einfach rausgepfeffert und erstmal 3-4 Wochen vom Regen einwirken lassen. Habe meinen dann selber eingefegt. 2 Wochen später haben sie dann aber einen Mitarbeiter mit Besen abgesetzt, der dann die ganzen Wege einfegen durfte.
    Insgesamt robuste Arbeitsweise, klar erkennbar Geschwindigkeit im Fokus. Bei mir aber keine Probleme, habe beim Hausbau schon Leerrohr bis an die Straße gelegt (2013).

    Performance Zugang:
    Hochzufrieden. 500/250 gebucht, die kommen mit deutlicher Reserve auch an - ich messe eher im Bereich 580/290. Betreibe eine OpnSense, Speedtest alle 15 Minuten - durchgängig volle Leistung. Abgesehen von den Messsungen kommt die Performance auch am Rechner an. Gebucht ist öffentliche IPv4, in dem Fall bekommt man KEINE IPv6.
    Zur Telefonie kann ich gar nichts sagen, habe ich nicht eingerichtet, brauche ich schlichtweg nicht. Festznetz nutze ich schon seit... 15 Jahren nicht mehr?

    Hardware:
    Wie schon geschrieben: OpnSense direkt am PON - dahinter Switch, Hausverkabelung und ein paar Accesspoints, allesamt mit OpenWRT. Hier musste ich aber auch tatsächlich nachrüsten. Meine alten Access Point waren noch WIFI5 und haben die Leistung nicht in die Luft gebracht. Nachdem ich meine 3 AP auf WIFI6 umgestellt habe, kommt die Leistung über WLAN an. Kostenpunkt mit 40€ pro AP vollkommen überschaubar.

    Was fehlt zum sehr zufrieden?
    - Preis Tarife: Happig! Einfach nur teuer. Man merkt, es fehlt an Mitstreitern.
    - Doku/Webseite: Wirkt recht schnell zusammengestellt. Rudimentär, Doku stark an AVM ausgelegt.

    Hotline empfinde ich als okay. Hilfsbereit und um guten Service bemüht - man merkt aber auch, das da noch nicht alles rundläuft. Neigen zu "Moment, muss ich nachfragen" - und dann ist erstmal 5 Minuten Musik angesagt. Aber dann kommt auch eine Antwort. Mails gingen auch mal hin- und her - ich empfehle das Telefon, das geht schneller.

    Soweit meine ersten Erfahrungen!