Verbindungsfrage vom Neuen

  • Moin Forum!

    Nachdem unsere Genossenschaft alle Wohnungen (Miete) an Gf angeschlossen hat, hab ich mich hier mal angemeldet - Input schadet nicht.

    Der Installateur hat die Box vom Gf-TA natürlich nicht dort installiert, wo es sinnvoll gewesen wäre, sondern auf seinem Drei-Meter-Bereich gepocht und mir das Ding halt hingebaut, wo es für ihn einfach war. Nun muss ich den Anschluss also verlegen, also entweder so eine Kabelverlängerungsbox besorgen, um bis zum Stromanschluss zu kommen, denn dort soll der Router (wird eine FRITZ!Box werden) hin. Ach ja, die Telekom wird dann Netzbetreiber sein.

    Oder nehme ich lediglich vorkonfektioniertes Kabel, ohne so eine Box, mit jeweils grünen Steckern am Ende, damit es hüben wie drüben passt?
    Klar, dass die Kabel mehr oder weniger unsichtbar in Kabelführungen verschwinden, nur Wanddurchbrüche oder in den Boden legen, sind keine Optionen.

    Ist’s also egal, ob Box oder „Nur-Kabel“?

    Und noch eine Frage. Ich las, dass die Stecker und Buchsen vor der Verbindung gesäubert werden sollen. Gibt es dazu kostengünstige Lösungen?

    So, ich denke, das war’s für den ersten Beitrag. Ich bedanke mich ganz artig und wünsche einen schönen 4. Advent🎄🕯️🕯️🕯️🕯️🎅🏻

    Andreas

  • Die Reinigungsstifter sind für die Buchsen, für die Stecker ist eine andere Bauform notwendig. Wobei ich die Preise schon arg überzogen finde.

    Bei dem Grinse Gesicht oder Unrat Elektronik oder Reichelt oder Pollin oder ... sollten sich günstigere Artikel finden lassen.

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  • Ich hab mir so ein günstiges Set [Anzeige] geholt. Tut seinen Dienst, wobei ich natürlich kein entsprechendes Mikroskop habe, um die Reinigungsleistung beurteilen zu können. Da müsste mal jemand mit entsprechendem Equipment günstige gegen teure Reinigungsstifte antreten lassen.

    Ich würde das Kabel in 15x15 Kabelkanal legen. Ob du am Ende nochmal eine Dose willst oder direkt in den ONT gehst, bleibt dir überlassen.

  • Ich habe nichts gereinigt und alles funktioniert 🤷‍♂️ So viel Geld würde ich persönlich erst ausgeben l, wenn ich Probleme feststelle.

    Sauberer ist es auf jeden Fall mit einem Verlängerungsbox und einem kurzen Patchkabel. So ist es unwahrscheinlicher, dass der lange Verlängerungskabel beschädigt wird und ausgetauscht werden muss. Gleiche Prinzip wie mit Cat Kabeln, Stecker auf Verlegekabel soll man vermeiden und stattdessen mit Keystones arbeiten.

    Und im allgemeinen: was soll dieser Pfusch? Ich hätte den Installateur weggeschickt und zu Not Vertrag gekündigt. Es wäre interessant zu sehen, ob die Glasfaserfirma wegen ein paar Meter Glasfaser auf Einnahmen verzichtet.

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  • Moin Forum!

    Erstmal ein Dankeschön für die Tipps. Vielleicht wird es so ein Reinigungsstick. Persönlich finde ich eine reine Kabelverbindung ohne Box eleganter, kann mich dem Argument von belegdol nicht verschließen.

    Allerdings: da die Wohnungsgenossenschaft die Verkabelung in die Einheiten beauftragt hatte und das Bild das zeigt, was beauftragt wurde -wie gesagt, die dürfen in Mietobjekten ja nur innerhalb von 3 m um den Durchbruch verkabeln - konnte ich den Monteur nicht „foltern oder auf das Übelste beschimpfen und beleidigen“, auch wenn ich fast so weit war. Er war auch hartleibig gegenüber einem mit Ziffern bunt bedrucktem Papierstreifen mit Eurosymbol…. „Et is, wie et is“ Einen Vertrag mit der Telekom habe ich noch nicht, demnächst aber.

    Was ich in der Wohnung mache, ist im Prinzip meins, nur sind mir gewisse Grenzen gesetzt. Und, da ich selber die vorhandene Dose nicht versetzen darf, ist halt eine Bastellösung nötig.

    Danke einstweilen👋🏻

  • Verstehe, wenn die Arbeiten von WG beauftragt wurden, hat man weniger Überzeugungsmittel. Sinn ergibt es trotzdem nicht. Glasfaserleitung kostet pro Meter ein Appel und ein Ei, man hätte die wenigen Euro in die Hand nehmen sollen und es ordentlich machen.

  • Verstehe, wenn die Arbeiten von WG beauftragt wurden, hat man weniger Überzeugungsmittel. Sinn ergibt es trotzdem nicht. Glasfaserleitung kostet pro Meter ein Appel und ein Ei, man hätte die wenigen Euro in die Hand nehmen sollen und es ordentlich machen.

    Dann hätte ich den sogar noch zwei Meter erspart und den darum gebeten, die Dose irgendwo oben an der Wand zur Decke hin zu montieren, wo der Kabelkanal herzukommen scheint. Dann hätte man schön einen Kabelkanal am Knick zwischen Wand und Decke montieren können, den über die Türe führen und erst in dem Eck zur TAE-Dose herunterführen, mit eigenem Patchkabel halt.

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  • Moin!

    Elemir : Jaja, das war ja mein Gedanke. Aber "wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was," sondern bei "So isses!".... etwa so müsst ihr euch den Gesichtsausdruck und das Gemurmel des Installateurs vorstellen.

    Inzwischen habe ich mir im Fachmarkt so eine Kabelverlängerungsbox geholt und werde nach dem Fest noch entweder den Baumarkt entern und Kabelkanäle kaufen, oder tief in die Tasche greifen und eine Rolle "Clear Track" besorgen - finde das sehr schick, wenn man nichts sieht.

    Frohes....🎄

  • Die Reinigungsstifter sind für die Buchsen, für die Stecker ist eine andere Bauform notwendig. Wobei ich die Preise schon arg überzogen finde.

    Die Stifte haben vorne auf der Spitze einen Aufsatz, in den eine LC Ferule eines Steckers passt. Damit lassen sich beide Enden einer LWL Verbindung reinigen. Dein Link dagegen führt mich auf eine Reinigungskassette für MTO Verbinder. Die brauchen tatsächlich einen anderen Mechanismus zur Reinigung.

  • Die Kassette ist nicht nur für MPO, sondern auch für Ferrulen. "Anderen Mechanismus" halte ich für zu hochtrabend, da stehen lediglich die Ferrulen nicht hervor, das ist, von der höheren Dichte der optischen Elemente abgesehen, der einzige wesentliche Unterschied.

    Bei uns im RZ kommt MTP/MPO nur selten zum Einsatz. Tatsächlich meistens als Kabelpeitsche mit MTP/MPO auf der einen und mehreren SC/UPC auf der anderen Seite.

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  • Die Kassette ist nicht nur für MPO, sondern auch für Ferrulen. "Anderen Mechanismus" halte ich für zu hochtrabend, da stehen lediglich die Ferrulen nicht hervor, das ist, von der höheren Dichte der optischen Elemente abgesehen, der einzige wesentliche Unterschied.

    Bei uns im RZ kommt MTP/MPO nur selten zum Einsatz. Tatsächlich meistens als Kabelpeitsche mit MTP/MPO auf der einen und mehreren SC/UPC auf der anderen Seite.

    Das ist für den User aber unerheblich, die Kassetten sind eher für Benutzer gedacht, die im täglichen Gebrauch Fasern reinigen und auch genau wissen, wie viel Druck man dort ausüben muss. Das ist für Heimanwender nicht ganz klar und kann schlimmstenfalls auch das Faserende beschädigen. Ein Reinigungsstift ist da deutlich Endanwenderfreundlicher. Die FS.com eigene Marke gibt es sogar noch etwas günstiger, die ist aber leider etwas versteckt auf der zweiten Seite zu finden: https://www.fs.com/de/products/321467.html

  • Und noch eine Frage. Ich las, dass die Stecker und Buchsen vor der Verbindung gesäubert werden sollen. Gibt es dazu kostengünstige Lösungen?

    Alle die Kabel kommen mit einer Abdeckung. Ich habe, auch schon zu "Glasfaser für Audio-Zeiten", noch nie eine Putzeinheit benötigt.
    Es ist schon sinnvoll, nicht auf die vorderen Steckerteile mit fettigen Wurstenfinger zu greifen oder unnötig rauf zu pusten.

    Also nicht ohne Abdeckung durch den Staub ziehen und dann klappt es schon.