Ich vermute da haben Telekom und Co. Druck gemacht, weil ja jetzt vermehrt der Ausbau bei MFH festgeschrieben werden soll für Mieter.
Was genau soll da festgeschrieben werden?
Ich vermute da haben Telekom und Co. Druck gemacht, weil ja jetzt vermehrt der Ausbau bei MFH festgeschrieben werden soll für Mieter.
Was genau soll da festgeschrieben werden?
Kunstoffkabelkanäle sind nach wie vor in Treppenhäusern von MFH nicht statthaft.
In welchen Fällen?
Wenn Netzwerkkabel zum Anschluß von APs dort verlegt werden? Habe ich schon oft genug gesehen. Z.B. in Wohnhäusern die als Ferienwohnungen vermietet werden um dort im Haus WLAN anbieten zu können.
Wo kein Kläger auch kein Richter!
In welchen Fällen?
Wenn Netzwerkkabel zum Anschluß von APs dort verlegt werden? Habe ich schon oft genug gesehen. Z.B. in Wohnhäusern die als Ferienwohnungen vermietet werden um dort im Haus WLAN anbieten zu können.
normalerweise werden Wohnhäuser ja als Wohnungen zum Wohnen vermietet, Ferienwohnungen sind ja wieder Sonderfälle. wie es mit der Haftung da aussieht weiß ich nicht
Was genau soll da festgeschrieben werden?
In § 144 TKG-Änderungsgesetz 2026 heißt es konkret: "Bei Fehlen verfügbarer gebäudeinterner Glasfaserverkabelungen haben Betreiber gegenüber dem Gebäudeeigentümer das Recht, im gesamten Gebäude eine glasfaserfähige gebäudeinterne physische Infrastruktur und Glasfaserverkabelung, einschließlich Verbindungen bis zu dem physischen Punkt, an dem der Endnutzer eine Anbindung an das öffentliche Telekommunikationsnetz hat, zu errichten."
Dies ist Gesetzesvorlage.
Allerdings noch im Status des Entwurfes und von daher sind Änderungen möglich. Auch gibt es noch keinen Termin für das Inkrafttreten. Ich persönlich rechne jedoch noch 2026 damit.
Ich muss mich bei der Telekom entschuldigen, es wurde nachgebessert.
Das sieht immer noch recht schräg aus ![]()
Ja sehr schräg.
Aber anderseits habe ich auch schon genug Besitzer erlebt, die sich vorher keine Gedanken gemacht haben. Wenn der Bautrupp kommt, wird irgendetwas gemacht. Häufig ist auch keiner vor Ort, besonders bei Mietobjekte.
Es wird doch auch bei der Telekom eine Begehung vorab geben, bei der die genaue Leitungsführung vereinbart und unterschrieben wird oder?
Es wird doch auch bei der Telekom eine Begehung vorab geben, bei der die genaue Leitungsführung vereinbart und unterschrieben wird oder?
Ja, die kann sich bei der Telekom aber auch gerne mal mit dem Ausbau negativ überschneiden. Und dann stehen überraschend die Bauarbeiter vor der Tür und fragen, wo denn jetzt der Anschluss rein soll; das müsse nun durchgeführt werden. Auch wenn die Begehung noch nicht stattgefunden hat (und wohl auch nicht mehr stattfinden wird).
Es wird doch auch bei der Telekom eine Begehung vorab geben, bei der die genaue Leitungsführung vereinbart und unterschrieben wird oder?
Bei uns gab es eine Begehung durch die Telekom. MFH mit drei Aufgängen/Hausnummern. Sie wollten in der Mitte einen HüP setzen und dann durch die Kellerwände in die anderen Aufgänge. WEG hat gesagt: NÖ. Da kamen sie noch mal und jetzt hat jeder Aufgang/jede Hausnummer den eigenen HüP. Man hat da schon Einfluss drauf. Auch das Protokoll und die Dokumentation waren ausgezeichnet.
Eine Begehung? Ach wie nett. 🤣
Meine Frau und ich waren im Home Office, da klingelt es an der Tür.
"Guten Morgen wir sind er Bautrupp, wo soll der Anschluß hin?" 😂
bei uns wurde auch einfach geklingelt von einem Vorarbeiter des Trpps welche erstmal nur die Stichleitung ins Haus gelegt haben (Rest kam erst 3 Monate später). Da nur mein Nachbar zu Hause war, wurde 3-4 Tage später morgens um 7 ein Termin vereinbart, wo wir im Keller die Wunschposition angezeichnet haben, der Vorarbeiter hat es dann auf irgendeiner osteuropäischen Sprache einem weiteren Mitarbeiter erklärt, der dann mit seinem Trupp in 2-3 Stunden die Stichleitung verlegt hat, welche sich schlussendlich etwas weiter rechts, sowie höher, ca. 1m vom gemachten Kreuz entfernt befunden hat. Also schön das man vorher drüber gesprochen hat, mit den ausführenden Arbeitern war eine Verständigung auch nicht möglich und die Position ist bei uns auch nicht wirklich ein Problem, es ist ein Werkstatt-Kellerraum.
Eine Begehung? Ach wie nett. 🤣
Meine Frau und ich waren im Home Office, da klingelt es an der Tür.
"Guten Morgen wir sind er Bautrupp, wo soll der Anschluß hin?" 😂
Das hängt dann wohl daran, mit wem man einen Vertrag schließt. Ich habe die praktische Erfahrung selbst nur mit DG gemacht und da ist ein unterschriebenes Protokoll der Hausbegehung ein zwingender Prozessschritt vor dem Bau. Dort wird alles festgehalten. Der Weg von der Straße über das Grundstück, die Hauseinführung und auch die genaue Platzierung von HÜP und NT. Das ganze fand wohlgemerkt mit viel Vorlauf vor dem eigentlichen Bau statt.
Also ich kenne es mit den Netzbetreibern DNS:NET, Telekom und Westconnect auch nur so, dass es erst eine Begehung mit Protokoll gab. Bei DNS:NET waren es hier alles EFHs, die angeschlossen wurden. Da erfolgte es recht zeitnah, eine Woche vorher. Bei den MFH war es immer ein längerer Vorlauf.
Dies ist Gesetzesvorlage.
Und hier in loser Reihenfolge (sobald vorhanden) die Infos aus Berlin: https://www.das-parlament.de/epaper/2026/42/index.html#11
wenn ich manche Leute hier so lese muss ich schon schmunzeln, hier bei uns in ner Kleindtadt am Rande des Ruhrgebiets ging das völlig entspannt mit dem Hausanschluss. Als der straßenweise GF-Ausbau vor ca. 3 Jahren hier bekannt gemacht wurde durch die Zeitung mit Link zur Anmeldung eines kostenlosen Hausanschlusses, ohne jegliche Verpflichtung und ich das auch direkt haben wollte, sagt mein Nachbar und Vermieter: du willst das haben, dann kümmer dich darum. Eventuell hat er 1-2 Unterschriften leisten müssen, die ich am PC wieder eingescannt habe, eventuell auch mit der Post verschickt, aber mehr hatte mein Vermieter nicht damit zu tun. Natürlich habe ich seinen Namen als Besitzer angegeben, aber die Kommunikation lief ausschließlich über das Web-Portal und der Nachbar hat es nicht so mit Internet (nutzt nur TV-Streaming, SkyQ & Co). OK, der war dabei als wir den Zielpunkt des Anschlusses grob bestimmt haben, aber da war auch kein offizieller Telekomtyp dabei, das war nur die ausführende Firma und einer zum Dolmetschen des Gesprächs und per se nur mündlich + Kreuz an der Wand.
wenn ich manche Leute hier so lese muss ich schon schmunzeln, hier bei uns in ner Kleindtadt am Rande des Ruhrgebiets ging das völlig entspannt mit dem Hausanschluss. Als der straßenweise GF-Ausbau vor ca. 3 Jahren hier bekannt gemacht wurde durch die Zeitung mit Link zur Anmeldung eines kostenlosen Hausanschlusses, ohne jegliche Verpflichtung und ich das auch direkt haben wollte, sagt mein Nachbar und Vermieter: du willst das haben, dann kümmer dich darum. Eventuell hat er 1-2 Unterschriften leisten müssen, die ich am PC wieder eingescannt habe, eventuell auch mit der Post verschickt, aber mehr hatte mein Vermieter nicht damit zu tun. Natürlich habe ich seinen Namen als Besitzer angegeben, aber die Kommunikation lief ausschließlich über das Web-Portal und der Nachbar hat es nicht so mit Internet (nutzt nur TV-Streaming, SkyQ & Co). OK, der war dabei als wir den Zielpunkt des Anschlusses grob bestimmt haben, aber da war auch kein offizieller Telekomtyp dabei, das war nur die ausführende Firma und einer zum Dolmetschen des Gesprächs und per se nur mündlich + Kreuz an der Wand.
also hier ist bei mir nichts über das Portal gelaufen, das Portal stand auf "warten auf Genehmigung vom Eigentümer" und wurde dann einfach so komplett aktiviert 2 bis 3 Monate nachdem der Anschluss installiert war
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