DNS:NET veränderte Tarifstruktur & 10Gbits (8,5) Tarif zur Auswahl

  • Die Telekom ist BSA Einkäufer in DNS:NET VDSL Gebieten.

    Ja seit ca. einem Jahr. Sind diese Regio-Tarife.
    Interessant ist, dass DNS:NET kein VDSL mehr anschließt, wenn Glasfaser liegt. Wollte meine VDSL-Vertrag behalten, haben sie 3 Mon. nach Gf-Anschluss gekündigt und wollten keinen neuen machen. ;(

  • Hatte vor Jahren mal einen Post dazu hier geschrieben.

    Du bist das!
    Den Beitrag kenne ich sogar, hat mir schon vor Jahren gefallen - schön geschrieben!

    Eine Firma im Mischgebiet um die Ecke hat sich vor ziemlich genau einem Jahr von der Telekom einen Fiber-Anschluss bauen lassen. Man sah sogar den Tiefbau; es waren etwa 20 Meter, weil die vorhandene SNRV-Trasse vom VDSL angezapft wurde. Mit Durchschießen, Kabelkosten, Spleißen, Interface, Bearbeitung usw. lagen die selbst getragenen Kosten irgendwo zwischen 10.000 und 15.000 Euro.
    Kein halbes Jahr später konnten sie sich für die Nachfragebündelung "unseres" Projektes (anderer Anbieter) anmelden, welches hoffentlich bald fertig wird. Keine Ahnung ob sie da auch bestellt haben, aber 53,- € netto mtl. für 1 Gbps symmetrisch XGS-PON wären doch ein toller Fallback.

    Ein Kumpel bei der Telekom hat intern mal für sein VDSL-freies, von Kabel dominiertes Gebiet angefragt. Man veranschlagte "Erschließungskosten von mindestens 100.000 €".

  • Die Telekom ist BSA Einkäufer in DNS:NET VDSL Gebieten.

    Weißt du ob die Telekom das auch in NetCologne-Anschlussgebieten macht? Ein Bekannter sollte kürzlich seine FRITZ!Box von "MagentaZuhause Regio" auf "Telekom" umstellen - zufällig dann, als die Telekom eigenes FTTH in dem Dorf verlegt hat. Kann ich mir nur mit NetCologne-Wholesale erklären.

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  • Ein Bekannter sollte kürzlich seine FRITZ!Box von "MagentaZuhause Regio" auf "Telekom" umstellen - zufällig dann, als die Telekom eigenes FTTH in dem Dorf verlegt hat.

    Da wurde von der alten Lösung via Plusnet auf L2-BSA umgestellt. Die Telekom hat die entsprechenden Übergabepunkte von NetCologne erschlossen und übernimmt dort den Datenverkehr ihrer Kunden. Für den Endkunden verhält sich der Anschluss damit wie ein normaler Telekomanschluss und muss nicht mehr so umständlich eingerichtet werden wie bei der alten Lösung.

  • Ja seit ca. einem Jahr. Sind diese Regio-Tarife.
    Interessant ist, dass DNS:NET kein VDSL mehr anschließt, wenn Glasfaser liegt. Wollte meine VDSL-Vertrag behalten, haben sie 3 Mon. nach Gf-Anschluss gekündigt und wollten keinen neuen machen. ;(

    Schade das DNS:NET dann sogar Bestands VDSL Anschlüsse kündigt.

    Die Telekom handhabt das aber auch ähnlich. Wenn mit FTTH erschlossen, ist über die Telekom direkt an der Adresse auch keine xDSL Neubuchungen mehr möglich. Dann müsste man ein Reseller VDSL nehmen, wenn man noch unbedingt DSL haben will.

  • Da wurde von der alten Lösung via Plusnet auf L2-BSA umgestellt. Die Telekom hat die entsprechenden Übergabepunkte von NetCologne erschlossen und übernimmt dort den Datenverkehr ihrer Kunden.

    Ach so! Danke. Dann hat Plusnet zuvor die NetCologne-Anschlüsse als Vorleistungsprodukt inkl. Transit bis zum Knoten verkauft?

    Meine Vorstellung war dass die Telekom im Zuge der FTTH-Trassenverlegung einen eigenen MSAN aufgebaut hat, was angesichts des FTTH-Ausbaus befremdlich wirkte. Mit dem L2-BSA vollkommen logisch.

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  • Geht ja gar nicht, da keine zwei VDSL-Vectoring-Signale, also Vectoring-MSANs zweier verschiedener Netzbetreiber aufs gleiche Kabel Signale schicken dürfen. Das würde sich gegenseitig stören. VDSL Vectoring ist immer Monopol.

    Aber warum ist man in einem von NetCologne ausgebauten Gebiet Telekom-Kunde? :D

    Telekom mietet sich (kein Anspruch auf Vollständigkeit) ein auf das VDSL von:

    Westconnect, NetCologne, R-Kom, EWE, Entega, htp, Netcom Kassel, Thüringer Netkom, Netcom BW (lückenhaft?!), DNS:NET, energis, M-Net.

  • VDSL Vectoring ist immer Monopol.

    Ja, allerdings war mein letzter Kenntnisstand dass nur VDSL 50 buchbar ist. Mehr hatte er auch nicht, ich weiß nicht ob Vectoring verfügbar ist/war.

    Aber warum ist man in einem von NetCologne ausgebauten Gebiet Telekom-Kunde? :D

    Das sind hier die richtigen Fragen :D

    Telekom mietet sich (kein Anspruch auf Vollständigkeit) ein auf das VDSL von:

    Westconnect, NetCologne, R-Kom, EWE, Entega, htp, Netcom Kassel, Thüringer Netkom, Netcom BW (lückenhaft?!), DNS:NET, energis, M-Net.

    Danke schön - das wollte ich wissen.

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  • Das ist auch der Grund warum ich fast nie in einem Forum poste.. ich hasse Cliffhanger ohne Conclusio. OSCHMASCHINE Ich fänds echt fair wenn Du noch ein kurzes Update gibst. 8|=O||

    Oh sorry das Thema hatte ich ihr völlig vergessen! Es kam der Techniker hat einen neuen Router gebracht hat gesagt es ist alles toll. Ich komme trotzdem leider nicht mehr auf den Speed den ich vorher mit der Fritzbox hatte! Brauche mal vernünftige Hardware um es wirklich zu testen. Vielleicht wohnt ja jemand in der Nähe von Altlandsberg der mal aushelfen kann!?

  • Oh sorry das Thema hatte ich ihr völlig vergessen! Es kam der Techniker hat einen neuen Router gebracht hat gesagt es ist alles toll. Ich komme trotzdem leider nicht mehr auf den Speed den ich vorher mit der Fritzbox hatte! Brauche mal vernünftige Hardware um es wirklich zu testen. Vielleicht wohnt ja jemand in der Nähe von Altlandsberg der mal aushelfen kann!?

    Was genau meinst mit vernünftige Hardware? Mein Setup (das funktioniert) ist ein UCG-Fiber (Ubiquiti Cloud Gateway Fiber) und ein XGSPON ONU SFP+ Modul von FS.com. Ich hab nur einen PC an der Leitung (mit einer 10g Netzwerkkarte).

  • Naja, ich habe den Router den es dazu gibt, der im WLAN angeblich 14gbit schaffen soll.

    Das S25 Ultra kann theoretisch 9gbit. Ich komme hier auf max 2 gbit. Als ich noch den 2,5 gbit Anschluss hatte und den neuen Router dran hatte habe ich die auch fast erreicht.

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  • Naja, ich habe den Router den es dazu gibt, der im WLAN angeblich 14gbit schaffen soll.

    Das S25 Ultra kann theoretisch 9gbit. Ich komme hier auf max 2 gbit. Als ich noch den 2,5 gbit Anschluss hatte und den neuen Router dran hatte habe ich die auch fast erreicht.

    WLAN ist absolut nicht geeignet, um Test durchzuführen. Neben deinem eignen Equipment beeinflussen auch div andere WLAN in deiner Umgebung den Durchsatz. Kann den dein Router Wi-Fi 7 bei 6 GHz/EHT320? sonst kommst du nacht mal annähernd daran.

  • Rein technisch handelt das S25 Ultra (2x2 MIMO) am ZTE bei 320 MHz zwar 5,8 Gbit/s Link-Speed aus, was netto idealen 3,5–4,0 Gbit/s entspricht. Da in Deutschland im 6-GHz-Band regulatorisch aber nur ein einziger 320-MHz-Kanal verfügbar ist, lässt sich dieser im Alltag kaum störungsfrei halten. Die Verbindung wird daher in der Praxis meist auf 160 MHz Kanalbreite zurückfallen. Realistisch bleiben dir somit eher stabile 1,7–1,9 Gbit/s Netto-Durchsatz, da die Regulierung die Hardware hier ausbremst und das auch nur wenn du direkt daneben stehst.

    Für einen ordentlichen Test solltest Du einen PC oder Mac mit 10gbit/s ethernet port + Kabel direkt anschließen. Damit lässt sich auch die maximale Geschwindigkeit rausholen.

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  • Ja, aber nur wenn dein Anschluss ein USB-C 3 Gen 2 ist. Also in den technischen Beschreibung deine Laptop steht, dass der 10 Gbit/s oder schneller, thunderbold 4 wäre vergleichbar.

    Und dafür den passenden LAN Adapter.

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  • 4*4 Mimo schränkt es etwas ein, wenn neben 6 GHz auch 2,4 und 5 GHz Aktiv sind. Professionelle AP haben 8 und mehr Antennen für die 3 Frequenz Bänder.

    Aber grundsätzlich schon Mal ein guter Router für ein kostenfreies Providermodel, da die monatliche Kosten für 8,5 GB symmetrisch auch nur bei 99€ liegen.

  • Mmmh, es gibt auch USB4/Thunderbolt Adapter mit SFP+-Kaefigen...

    der im WLAN angeblich 14gbit schaffen soll.

    Das ist mit Sichertheit ein Wert der so nur theoretisch erreichbar ist*... da wuerde ich nicht all zu viel drum geben, aus einer Reihe von Gruenden:

    A) Der Unterschied zwischen Netto-Nutzlastrate und Bruttorate auf dem Funkcarrier ist bei WiFi meist recht gross, Werte um 60%-50% sind meines Wissens nach in der Praxis nicht unueblich.

    B) Solch hohe Werte setzen i.d.R. mehrere Antennen/raeumliche Streams voraus und multiplizieren dazu das Maximum fuer einen Stream bei maximaler Modulation mit der Anzahl der Antennen, aber in der Praxis ist das oft nicht so ideal und zusaetzliche Streams haben oft etwas zusaetzlichen Verlust in der erzielbaren Datenrate. Das heisst aber ein AP mit 4 Antennen hat eine theoretische Kapazitaet von 4X, aber eine "Station" mit nur 2 Antennen kann davon bestenfalls 2X empfangen... der Standard WiFi8 erlaubt IMHO momentan bis zu 16 Antennen (bzw. wird erlauben), aber uebliche Empfangsgeraete wie Smartphones oder Notebooks haben IMHO meist nicht mehr als 2 Antennen...

    C) Wuerde mich nicht wundern wenn diese Angabe eventuell auch von funktionierendem MLO ausgeht, also gleichzeitige Nutzung aller drei Radios, aber dafuer braucht auch das Empfangsgeraet 3 unabhaengige Radios, bei Smartphones oder Notebooks eher unwahrscheinlich.


    *) Ueblicherweise wird da in Datenblaettern schlicht die maximale Bruttokapazitaet aller Radios aufsummiert, das ist dann eine theoretische Obergrenze die in der Praxis nie erreicht wird...

    2 Mal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (22. November 2025 um 13:35)