Hänger beim Video-Streaming mit 1000er Leitung DG

  • Unabhängig davon, dass es schon schneller gehen könnte, hast du schon mal über eine kleine USV nachgedacht. Für den überschaubaren Strombedarf reicht ja eine 650VA bestimmt 2 Std., die gibt es schon für 80 €, wenn etwas mehr dran hängt 1200 VA für 150 €

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  • Vermute irgendwelche Timeouts. Da merkt sich der Computer noch eine IPv6 Adresse ueber den Routerneustart hinweg, weil das DHCP lease noch nicht abgelaufen ist, aber der Router vergisst wegen des Stromausfalls die alten DHCP Vergaben und wichtiger, das alte Praefix und kann diese daher nicht per RA (router announcement) wieder einkassieren, daher verwenden Endcomputer die dann invaliden IPv6 Adressen solange wie es geht... die 10 Minuten duerften den IPv6 privacy extensions geschuldet sein, sonst kann das auch viel laenger dauern.

    Die IETF war lange der Ueberzeugung, dass bei IPv6 Adressen und Praefixe immer lange gueltig bleiben wuerden und daher ist IPv6 (noch) nicht gut auf Ereignisse wie bei Dir vorbereitet... aber zumindest einige IETFler haben das Problem in Angriff genommen...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (1. Dezember 2025 um 19:36)

  • Da die IPv6-Adresse für jeden Endteilnehmer immer die gleiche ist, könnte man diese Adresse nicht in der Fritzbox speichern?

    Oder führt das anderweitig zu Problemen?

    Oder verändert das nicht den Zeitversatz, bis die Adresse wieder im Zugriff ist (nach einem Stromausfall)?

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  • Da die IPv6-Adresse für jeden Endteilnehmer immer die gleiche ist, könnte man diese Adresse nicht in der Fritzbox speichern?

    Oder führt das anderweitig zu Problemen?

    Oder verändert das nicht den Zeitversatz, bis die Adresse wieder im Zugriff ist (nach einem Stromausfall)?

    Nö, ist jedenfalls bei meinem ISP nicht so. Wenn es eine Unterbrechung/Neustart/Update am Router gibt, habe ich immer eine neuen Prefix im IPv6-Adressenbereich.

    Und auch der LAN-Bereich bekommt per DHCP immer eine neues Prefix wie z.B. meine 4 VLAN
    2a03:fc82:276:aa01::/64 -2a03:fc82:276:aa04::/64

  • Die Erfahrung lehrt, dass die IPv6 Adresse des Routers, als auch das zugewiesene Präfix "quasistatisch" in dem Netz von Deutsche Glasfaser ist.

    Dies bedeutet allerdings nicht, das es keine Änderungen gibt, diese sind lediglich (sehr) selten!

    Im Gegensatz hierzu steht Deutsche GigaNetz. Hier gibt es durch Zwangstrennung verursacht, mindestens einmal innerhalb von 24 Stunden eine neue IPv6 Adresse des Routers.

  • Übrigens, was die Stromunterbrechungen betrifft: ich wohne im Wald und Strom kommt per Freileitung. Wenn also ein großer Ast abbricht oder ein Baum umfällt, ist erstmal Ende mit Strom. Für diesen Fall habe ich ein Gerät, welches die 12 Volt der Autobatterie auf 220 V Wechselstrom transformiert - der Automotor muß natürlich laufen, aber damit Kühlschrank und Tiefkühltruhe Strom haben, reicht das dicke für ein paar Stunden, die Stromfritzen reparieren nämlich innerhalb ein paar Stunden. Zum Glück liegt hier ein Glasfaserkabel im Boden, denn DSL kam früher auch per Freileitung und die Telekom brauchte bis zu 19 Tage, um sowas zu reparieren. Und selbst wenn man der Telekom am Telefon mitteilte, dass die Freileitung gekappt war, kam erst mal ein Techniker, der nur den Schaden begutachtete und der rief dann den Bautrupp an, der die Freileitung flickte. ;(

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  • Da fehlt einfach die Koordination. Wenn man die GF unterirdisch verlegt hat, hätte auch im Zuge dieser Baumaßnahme die Niederspannungsversorgung auf unterirdisch umgestellt werden sollen. Wäre ein Abwasch gewesen ...

  • Es ist nicht immer eine Frage der Koordination, sondern der Compliance-Richtlinen (so sagt man wohl heute). Ein für den Tiefbau zuständiger, mittlerweile längst pensionierter Beamter, antwortete mal auf eine ähnliche Frage von mir, dass man sich zwar bemühe unterschiedliche Gewerke (Gas, Wasser, Strom, TK) in einem Graben zu verlegen. Dies sei jedoch herausfordernd da unterschiedliche Projekte und unterschiedliche Ausschreibungsfristen und daraus bedingt unterschiedlicher Arbeitsbeginn. Versucht man nun den "Einen der alles kann" auszuwählen, bewegt man sich hart an der Grenze dessen, um zweifelsfrei zu belegen, dass man nicht korrumpiert wurde.

    Unter dem Strich: zu viel Bürokratie, um wirklich kostengünstig/steuersparend arbeiten zu können.

    Bei uns hat die Stadt bei einer Straßensanierung auf eigene Kosten Leerrohre verlegen lassen. Ein paar Jahre später konnte dadurch ein etwas abgelegener Ortsteil ohne zusätzlichem Tiefbau mit VDSL ausgebaut werden.

  • Da fehlt einfach die Koordination. Wenn man die GF unterirdisch verlegt hat, hätte auch im Zuge dieser Baumaßnahme die Niederspannungsversorgung auf unterirdisch umgestellt werden sollen. Wäre ein Abwasch gewesen ...

    In Deutschland läuft eben dank überbordender Bürokratie fast alles in Zeitlupe, man schaue mal über den Zaun, z.B. nach China, in welchem Tempo dort die größten Bauprojekte bewältigt werden....

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  • dass man sich zwar bemühe unterschiedliche Gewerke (Gas, Wasser, Strom, TK) in einem Graben zu verlegen. Dies sei jedoch herausfordernd da unterschiedliche Projekte und unterschiedliche Ausschreibungsfristen und daraus bedingt unterschiedlicher Arbeitsbeginn.

    Und selbst wenn die einzelnen Behörden es hinbekommen, sich abzustimmen kann es während der Ausführung immer wieder zu Problemen kommen die das komplette Projekt unglaublich in die länge ziehen.

    Ein paar Orte weiter hat Hessen Mobil eine Bundestrasse im Ortsgebiet komplett Saniert, geplante Dauer 6 Monate. Die Stadt hat sich da mit eingeklinkt um die Abwasserkanäle zu erneuern. Dabei kam es zu Qualitätsproblemen mit den vorgefertigten Kanalschächten, die mussten teilweise neu gefertigt werden. Das hat dann alle nachgelagerten Gewerke so stark verschoben, das Baufirmen z.b. schon bei einem anderem Projekt waren usw.
    Ergebnis : Sperrung dauerte keine 6 Monate sondern über ein Jahr. Genervte Bürger, jede menge schlechter Presse, usw.

    Einmal editiert, zuletzt von hetti72 (5. Dezember 2025 um 13:57)

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  • Bis zum 29.12.25 lief alles perfekt. Morgens eine rote Warnleuchte an der 5590 Fiber = kein Internet. Etliche Neustarts, selbst Werksrücksetzung - nichts half. Komischerweise wird die Glasfaser-Leitung als intakt angezeigt, die Fritze leuchtet dauerhaft grün, in Windows wird unten in der Taskleiste Netzwerk verbunden angezeigt. Die DG schickt einen Tag nach meiner Beschwerde eine eMail: ....die Arbeiten zur Wiederherstellung des Netzes gestalten sich sehr komplex.... Mein Nachbar, auch DG, hat keinerlei Probleme. Auf der Seite "Alle Störungen" wird bei der DG ein Störungsfeld um Düsseldorf/Köln angezeigt, ich wohne zwischen diesem Störungsfeld und der holländischen Grenze. Irgendein Tip, was sein könnte?

    Dieser Text wurde mit Hotspot-Verbindung zwischen Smartphone und Laptop geschrieben.

    Komischerweise ist meine Fritze mit SFP AON verbunden, die Fritze verlangte ausdrücklich danach !

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  • Morgens eine rote Warnleuchte an der 5590 Fiber = kein Internet.

    ...

    Komischerweise wird die Glasfaser-Leitung als intakt angezeigt, die Fritze leuchtet dauerhaft grün, in Windows wird unten in der Taskleiste Netzwerk verbunden angezeigt.

    Die beiden Aussagen sind widersprüchlich. Entweder hast du Internet, oder nicht.

    Bitte zeige doch mal Screenshots des Online Monitors der Fritzbox und poste das aktuelle Log. Darüber hinaus benötigen wir in Windows aus einer Kommandozeile oder Powershell die vollständige Ausgabe von

    ipconfig /all

    route print

    ping http://www.heise.de

    tracert -4 http://www.heise.de

    tracert -6 http://www.heise.de

  • Schau doch mal in die Ereignisanzeige deiner FBox. Die ist wahrscheinlich voller DHCP- bzw. DHCPv6-Fehlermeldungen, weil DG keine IPv4- bzw. IPv6-Adressen zuweist.

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