Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

  • Die Vermarkten alle so wie man es in einem Monopol erwarten würde, möglichste wenig Leistung für möglichst viel Geld.

    Darum geht es ja auch gar nicht, siehe z.b. Frankreich Schweiz wo 10G angeboten wird oder Lichtenstein wo auch schon 25G angeboten werden für Privat.
    Die haben auch kein anderes Internet wie wir das da eine höhere Last gefragt wäre.

    Deutschland ist ganz groß mit Limitierungen und viel Geld abknöpfen, egal ob das Festnetz oder Mobilfunk ist.

    Selbst in unserem ländlichen Landkreis gibt es 10G-Tarife.

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  • Ja, wir auf dem Land nagen am Hungertuch, da haben die Provider Mitleid :)

    Nein, das hat eher damit zu tun, das einige Städter es wirklich brauchen. Auf dem Dorfe herrscht dagegen kaum Nachfrage dafür, deswegen wird denen das einfach so gut wie for-free mitgegeben.

    Verkauf mal Wasser in Deutschland und Wasser irgendwo in Afrika, was ist wohl lukrativer?

    Und verkauf mal Glasfaseranschlüsse in Deutschland und irgendwo in Afrika, was ist wohl lukrativer?
    Richtig beides Afrika, weils in Deutschland genug Wasser gibt, aber Internetkapazitität in DE extrem teuer ist. und bestimmt genug Leute alleine wegen dem teuren Internet in Deutschland da lieber leben würden, um mal in die Extreme zu gehen. Obwohl Afrika ist da jetzt ein schlechtes Beispiel, da ist es wohl noch schlimmer wie in Deutschland, aber das muss man erstmal schaffen.

    Hmpf Singapur erster, Arabasische Emirate zweiter und Deutschland auf Platz 64, immerhin..

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (13. März 2026 um 16:33)

  • Nein, das hat eher damit zu tun, das einige Städter es wirklich brauchen. Auf dem Dorfe herrscht dagegen kaum Nachfrage dafür, deswegen wird denen das einfach so gut wie for-free mitgegeben.

    Interessiert mich jetzt wirklich: Warum brauchen Städter eher ein 10Gbit Tarif als Dörfler. Oder spezifischer, warum brauchen überhaupt Privatkunden einen 10Gbit Zugang. Also für welche übliche Standardanwendung?

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  • Nein, das hat eher damit zu tun, das einige Städter es wirklich brauchen. Auf dem Dorfe herrscht dagegen kaum Nachfrage dafür, deswegen wird denen das einfach so gut wie for-free mitgegeben.

    Das ist ja auch ne interessante Logik. Teurere Technik verbauen und anbieten, weil sie eh nicht genutzt wird.

    Zugegeben, in neueren Fördergebieten kann die XGS-PON oder AON bindend für den Erhalt von Fördermitteln sein. Das betrifft aber auch Stadtteile und ist nicht nur auf Dörfer beschränkt.
    Ich weiß nicht an was du gerade denkst, aber in Deutschland gibt es doch weder "richtige" Städte/Metropole (wie London oder LA), noch gibt es total abgelegene Gegenden mit 2 Ew./km² wie man sie bspw. in Kanada findet.

    Die Quote Nutzer mit Gigabit-Interesse vs. Nutzer ohne Gigabit-Interesse liegt städtisch/ländlich vermutlich nicht so weit auseinander, wenn man Gewerbe außen vor lässt.

  • Dorf ist für mich alles, was keine Stadt ist. Und "ländlich" ist alles außerhalb vom Kerngebiet von Mittelstädten. Wenn du gute Chancen hast, dass der Nachbar einen Traktor in der Garage stehen hat, ist es ländlich :)

    Mit arm/reich, frei verfügbarem Einkommen oder Vermögen hat das ganze allerdings nichts zu tun.

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  • Dorf ist für mich alles, was keine Stadt ist. Und "ländlich" ist alles außerhalb vom Kerngebiet von Mittelstädten. Wenn du gute Chancen hast, dass der Nachbar einen Traktor in der Garage stehen hat, ist es ländlich :)

    Mit arm/reich, frei verfügbarem Einkommen oder Vermögen hat das ganze allerdings nichts zu tun.

    lustig, das du Traktor in der Garage stehen anführst. Also hier im Ort steht wirklich ein Bauerngebäude zwischen Innen-Stadt und Bahnhof und Schule. Ansonsten sind aber die Bauernhöfe rund in den kleineren Ortschaften verteilt.

    also wo ich zuletzt gewohnt habe, jetzt in meinem derzeitigen Wohnort, wohne ich in einer größeren Stadt, nähe Kern und Bahnhof. Da angebunden bin ich mit Kabel und Glasfaser. Defakto ist es leider egal wo ich wohne, alles gleich schlecht angebunden.

  • Das Ganze ist einfach. Du rufst deinen Vermieter an. Der soll zu einer der WestConnect-Veranstaltungen für Hausbesitzer/-verwalter gehen, werden meistens mit der Stadt/Gemeinde organisiert. Dann weißt du, ob du Glasfaser überhaupt ins Haus bekommst.

    Sehr lustig. Ich kann weder meinen Vermieter anrufen, noch würde der dies machen. Mein Vermieter kümmert sich nicht um die Wohnung hier und lässt diese vergammeln, man erreicht ihn auch nur per Post und das dauert dann so 2-3 Monate falls er zurück schreibt.

    Und wieso sollte es 2-3 Jahre dauern? Wenn ich meine Adressse auf https://www.1und1.de/glasfaser/ eingebe steht dort der Ausbau hat bereits begonnen

    Vor 2 Jahren hat hier auch schon EON ausgebaut aber hatte mich nicht entschieden weil mir EON viel zu teuer war. Glasfaser liegt also schon in der Straße nur nicht zum Haus.

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  • Dies waren deine Fragen. Die habe ich dir nach den üblichen Sachlagen beantwortet.
    Bei euch in der Stadt gibt es mindestens vier Firmen, die ausbauen, der Name taucht bisher nicht auf. Vielleicht https://www.gelsen-net.de/?

    Jedenfalls sind all deine Fragen hinfällig, wenn es keinen konkreten Ausbauplan für das Haus gibt, siehe unten.

    Sehr lustig. Ich kann weder meinen Vermieter anrufen, noch würde der dies machen. Mein Vermieter kümmert sich nicht um die Wohnung hier und lässt diese vergammeln, man erreicht ihn auch nur per Post und das dauert dann so 2-3 Monate falls er zurück schreibt.

    Und wieso sollte es 2-3 Jahre dauern? Wenn ich meine Adressse auf https://www.1und1.de/glasfaser/ eingebe steht dort der Ausbau hat bereits begonnen

    Vor 2 Jahren hat hier auch schon EON ausgebaut aber hatte mich nicht entschieden weil mir EON viel zu teuer war. Glasfaser liegt also schon in der Straße nur nicht zum Haus.

    Ich würde auf diese Eintragung bei 1&1 nicht sehr viel geben, dasselbe gilt für die Postwurfsendung. Insbesondere wenn nach deinen Aussagen schon vor 2 Jahren Westconnect/E.ON in der Straße ausgebaut hat. Am zuverlässigsten ist es, bei der Stadt nachzufragen bei
    https://gelsenkirchen.gigabitkoordination.de/aktueller-stan…0Sie%20uns%20an!

    Das Problem kann gut sein, dass gar kein anderer ausbaut und jetzt im Nachgang WestConnect Anschlussgebühren erhebt, die würden auch über 1 & 1 durchgereicht. Etwas, was immer wieder gesagt wird: Wer bei dem Erstanschluss nicht dabei ist, muss sehr, sehr lange warten und auch noch Anschlussgebühren zw. 100 und 500 € zahlen.

    Dass du solch einen Vermieter hast, wusste ich ja nicht. Lustig ist dies so gar nicht. Dann kann ich dir nur sagen: Ohne die Mitarbeit deines Vermieters werdet ihr und die anderen Mieter keinen Glasfaseranschluss für das Haus bekommen.
    Aus rechtlichen Gründen benötigt die ausbauende Firma ja die Genehmigung von Verwalter/Eigentümer , um in einem privaten Gebäude Baumaßnahmen vorzunehmen.

    Eine Lösung könnte sein, dass eine Vielzahl von Mietern ihn anschreibt und ihm sagt, dass es das Gebäude aufwertet. :/

  • Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht. Es wird eine Novelle des TKG geben und in dem aktuellen Entwurf ist ein Anrecht auf Vollausbau vorgesehen. Jetzt das große aber: Ein Entwurf ist selten 1:1 umgesetzt worden, man muss abwarten.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Glasfasernetze: Vollausbaurecht für Mehrfamilienhäuser soll kommen
    Das Digitalministerium schlägt Änderungen am Telekommunikationsgesetz vor, die den Glasfaser-Ausbau in und am Haus beschleunigen sollen.
    www.heise.de
  • Ich wohne im Raum Böblingen und bin bei der DG. Bei uns ist seit 3 Tagen (seit Mittwoch 25.3. 14:30) einen Totalausfall. Es sind 4000+ Haushalte betroffen und von der DG gibt es keinerlei Infos. Die letzte Mail kam vor 2 Tagen, in der sie geschrieben haben, dass es kompliziert sei und sie noch bei der Analyse wären.

    In der Zeitung steht, dass der Grund der Defekt einer Fernleitung kurz vor München sei.

    Dies ist nicht der erste Ausfall der DG. Der letzte große Ausfall hat aber „nur“ 12 Stunden gedauert.

    Glücklicherweise gibt es ja das Gerichtsurteil, dass der Vertrag mit der Unterschrift beginnt und da DG 3 Jahre benötigt hat, bis sie angeschlossen haben, kann ich jetzt mit 1 Monat Kündigungsfrist wechseln. Das steht auch seit Februar so auf der DG Monatsrechnung.

    Und genau dies werde ich auch machen. Die DG sind einfach Amateure. Es muss doch möglich sein, den Traffic auf anderem Wege nach München zu routen.

    Nun zur Frage. Ich habe 2 Alternativen:

    • Wechsel zu 1&1 über Glasfaser der DG (würde hier 300/150 oder 150/50 nehmen)
    • Wechsel zum bewährten VDSL 100 oder 250 der Telekom. Das hatte ich vor dem GF Ausbau und alles lief jahrelang ohne große Störungen.

    Ich bin kein Gamer, daher machen mir die Ping-Zeiten nicht viel aus. Ich konnte beim täglichen Gebrauch keinen Unterschied zwischen DSL 100 und DG 1000 feststellen, ausser natürlich bei grossen Downloads (Images mit mehreren GB).

    Technisch ist Glasfaser ohne Frage die Zukunft, aber wenn ich mir dem Thread durchlese, dann gibts da ja doch auch einige Hürden sowohl bei Wechsel von DG zu 1&1 als auch beim Setup (ich habe keine Fritzbox sonder ein Unify Clod Gateway Max). Und es scheint auch so zu sein, dass der übergang von DG zu 1&1 nicht im Verteilerkasten in der Strasse sondern vielleicht erst zig km entfernt erfolgt. Sprich ich hänge wieder am Tropf der DG.

    Mit der telekom bin ich immer gut gefahren und ich benötige zuverlässiges Internet wegen Homeoffice.

    Wie ist Eure Sicht darauf?

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  • Nun zur Frage. Ich habe 2 Alternativen:

    • Wechsel zu 1&1 über Glasfaser der DG (würde hier 300/150 oder 150/50 nehmen)
    • Wechsel zum bewährten VDSL 100 oder 250 der Telekom. Das hatte ich vor dem GF Ausbau und alles lief jahrelang ohne große Störungen.

    Ich bin kein Gamer, daher machen mir die Ping-Zeiten nicht viel aus. Ich konnte beim täglichen Gebrauch keinen Unterschied zwischen DSL 100 und DG 1000 feststellen, ausser natürlich bei grossen Downloads (Images mit mehreren GB).

    Technisch ist Glasfaser ohne Frage die Zukunft, aber wenn ich mir dem Thread durchlese, dann gibts da ja doch auch einige Hürden sowohl bei Wechsel von DG zu 1&1 als auch beim Setup (ich habe keine Fritzbox sonder ein Unify Clod Gateway Max). Und es scheint auch so zu sein, dass der übergang von DG zu 1&1 nicht im Verteilerkasten in der Strasse sondern vielleicht erst zig km entfernt erfolgt. Sprich ich hänge wieder am Tropf der DG.

    Mit der telekom bin ich immer gut gefahren und ich benötige zuverlässiges Internet wegen Homeoffice.

    Wie ist Eure Sicht darauf?

    Wenn Du mit DSL keine Probleme hattest spricht nichts dagegen. - Allerdings ist DSL auf dem "absteigenden Ast". - Ich gehe davon aus, dass es in 10 Jahren kein DSL mehr in Deutschland geben wird.

    Was der Wechsel zur 1&1 Glasfaser bringen soll, der ja auch nur ein DG Glasfaseranschluss mit Rechnungsstellung durch 1&1 ist, erschließt sich mir nicht.

    Jetzt mal für ganz "Verrückte" - Was sagst Du zu Starlink? - Ok, wenn man den Eigentümer mal außer Acht lässt - meine ich. - Ich würde dort schon nicht abschlißen, weil ich weiß, wem der Laden gehört. - Ich würde mir auch keinen Tesla kaufen. - Aber von der Technik her, wäre das ggf eine Alternative.

    Ich weiß, ich kann da gut reden, ich habe einen UGG Glasfaseranschluss über Stiegeler, und ja, Ich bin zufrieden damit.

  • Wobei, zumindest bis in die jüngste Vergangenheit, Ubiquiti arge Probleme mit PPPoE und DS-Lite hat(te). Genau diese Kombination wird von 1&1 verwendet.

    Insofern bliebe dann lediglich der Schritt zurück auf die CuDA in deinem Szenario übrig.

  • Wenn Du mit DSL keine Probleme hattest spricht nichts dagegen. - Allerdings ist DSL auf dem "absteigenden Ast". - Ich gehe davon aus, dass es in 10 Jahren kein DSL mehr in Deutschland geben wird.

    Ja, das ist mir klar.

    Zitat

    Was der Wechsel zur 1&1 Glasfaser bringen soll, der ja auch nur ein DG Glasfaseranschluss mit Rechnungsstellung durch 1&1 ist, erschließt sich mir nicht.

    ich dachte, dass nur die reine Leitung auf den letzten Metern von der DG kommt. Also vom Haus bis zu denneuen Kästen, die die DG neben die Telekom Kästen gestellt hat. Und von dort geht es dann über die 1&1 Leitungen. Oder spätestens am Ende meines Wohnortes. Aber nicht erst in München 250km entfernt. Wenn letzteres der Fall wäre, dann würde das keinen Sinn machen

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  • Wobei, zumindest bis in die jüngste Vergangenheit, Ubiquiti arge Probleme mit PPPoE und DS-Lite hat(te). Genau diese Kombination wird von 1&1 verwendet.

    Insofern bliebe dann lediglich der Schritt zurück auf die CuDA in deinem Szenario übrig.

    oh je. PPPoE macht die Telekom doch aber auch? Oder ist das Problem in Kombination mit DS-Lite? Und macht die Telekom kein DS-Lite?

  • Bei mir hat der Wechsel von DG zu 1&1 problemlos funktioniert. ONT weiterhin von der DG, eigene Fritzbox dahinter.

    Technisch ist der Anschluss nicht identisch zu DG. Mein Ping sank um rund 5-6 ms.
    Kommt natürlich drauf an, an welcher Stelle im Netz die Störung ist.