Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

  • Kommt drauf an, was du meinst.

    Es gibt Dual Stack mit öffentlicher IPv4-Adresse und mit privater IPv4-Adresse (CG-NAT).

    Mit öffentlicher IPv4-Adresse hast du 65536 Ports, mit PCP bei 1&1 halt 20 und mit CG-NAT oder DS Lite ohne PCP gar keine.

  • Machen wir es anders. Ein Internetanbieter in Deutschland stellt dir standardmäßig Internet mit einer der folgenden eindeutigen Varianten zur Verfügung:

    1. nur IPv4 öffentlich

    2. nur IPv4 privat (CG-NAT)

    3. Dual Stack mit öffentlicher IPv4

    4. Dual Stack mit CG-NAT

    5. DS Lite

    6. DS Lite mit PCP


    Von 1&1 bekommst du normalerweise standardmäßig Variante 6. Durch Nachfragen kannst du Variante 3 bekommen. Wird es jetzt klarer?

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  • ein Arbeitgeber auch und auch da macht DS-Lite im Zusammenspiel mit der VPN Software keine Probleme.

    Oh, mein Challenge ist, dass ich von der Arbeit per SSH auf meinen Heimrechner zugreifen will... die Gegenrichtung sollte eigentlich funktionieren, aber ich lese im O2 Forum immer wieder Berichte von VPN Loesungen die mit O2 Anschluessen ueber Vodafone-Kabel mit ds-lite Probleme haben.

  • Ich bin wahrlich kein Freund von Doppelpostings, im Thread "1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest" ist Folgendes ebenfalls vorhanden. Eine Verlinkung halte ich hier jedoch ausnahmsweise für nicht angemessen und bitte schon mal vorsorglich um Verzeihung.

    Ich habe eine Info bezüglich der Buchung eines 1&1 Tarifes über die Infrasruktur von Deutsche Glasfaser: 1&1 verlangt die Bekanntmachung der Glasfaser-ID während der Bestellung. Diese Glasfaser-ID/Home-ID gibt es in der Infrastruktur der Deutschen Telekom und besteht dort aus einer siebenstellige Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen. Diese ID befindet sich auf dem Gf-TA/Glasfaser-Dose der Telekom.

    Na, wird die Problematik klar? DG hat in den Anfangsjahren kein Gf-TA verwendet (obwohl seit 2016 der passive Netzabschluss gesetzlich vorgeschrieben ist). Zusätzlich kennt DG die Begrifflichkeiten Glasfaser-ID/Home-ID gar nicht.

    Das Analogon in der Infrastruktur von Deutsche Glasfaser ist die Anschlusskennung/WE-ID. Diese entspricht folgendem Muster: <PLZ>-<3-Stellen Großbuchstaben>-<Hausnummer>--<weitere Angaben wie Hausnummerzusätze und Anschlussnummer in der Immobilie>. Nur bei ganz neuen Anschlüssen gibt es ein Label mit der Anschlusskennung/WE-ID auf dem Gf-TA. Für alle ohne Label: schaut im DG-Portal und/oder eurer Rechnung nach. Dort findet ihr die benötigte ID.

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  • GPON bei mir und trotzdem nach wie vor nicht verfügbar. Das läuft ja toll ^^

    Vodafone wäre gegangen, wenn ich das richtig im Kopf hab.

    Wie alt ist denn das GPON-Gebiet bei dir? Hier hat es ca. 3 Jahre gedauert nach Start, bevor nun seit kurzem 1&1 verfügbar wurde.

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  • 1&1 verlangt die Bekanntmachung der Glasfaser-ID während der Bestellung. Diese Glasfaser-ID/Home-ID gibt es in der Infrastruktur der Deutschen Telekom und besteht dort aus einer siebenstellige Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen. Diese ID befindet sich auf dem Gf-TA/Glasfaser-Dose der Telekom.

    Na, wird die Problematik klar? DG hat in den Anfangsjahren kein Gf-TA verwendet (obwohl seit 2016 der passive Netzabschluss gesetzlich vorgeschrieben ist). Zusätzlich kennt DG die Begrifflichkeiten Glasfaser-ID/Home-ID gar nicht.

    Das Analogon in der Infrastruktur von Deutsche Glasfaser ist die Anschlusskennung/WE-ID. Diese entspricht folgendem Muster: <PLZ>-<3-Stellen Großbuchstaben>-<Hausnummer>--<weitere Angaben wie Hausnummerzusätze und Anschlussnummer in der Immobilie>. Nur bei ganz neuen Anschlüssen gibt es ein Label mit der Anschlusskennung/WE-ID auf dem Gf-TA. Für alle ohne Label: schaut im DG-Portal und/oder eurer Rechnung nach. Dort findet ihr die benötigte ID.

    Leider ist diese Info falsch!

    Ich habe gerade den Bestellprozess hinter mir und wurde vom 1&1-Techniker angerufen, da die Glasfaser-ID, die ich übermittelt habe, ungültig sei. Ich hatte vorher bei DG angerufen und genau die Info mit der Anschlusskennung von Seite 2 der Rechnung bekommen. Die Anschlusskennung ist aber NICHT die Glasfaser-ID.

    In meinem Fall ist die Glasfaser-ID eine sechsstellige Zahl, die ich erst auf mehrfaches Nachfragen beim DG-Support erhalten habe. Da scheint es bei DG noch Lernbedarf zu geben.

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  • Ja, wurde akzeptiert, die Bestellung ist abgeschlossen. Nächster Schritt Hardware-Versand, Umstellung Mitte November. Werde dann berichten.

    Bei der Hardware bin ich gespannt, ob 1&1 mir einen eigenen ONT zuschickt. Die telefonische Auskunft von 1&1 war, dass ich den DG ONT behalte.

  • ONT sollte kein Problem darstellen, die müssen alles was offiziell mit GPON kompatibel ist, nehmen.

    Nein, muessen die nicht. Jeder ISP darf eine eigene Schnittstellebnbeschreibung rausgeben und verlangen, dass deren Bedingungen eingehalten werden. Was man da machen kann ist technische Bedingungen festlegen (so verlangt die Teleokm z.B. BBF.247 Zertifizierung) was eher weniger gehen duerfte ist ein bestimmtes Modell eines bestimmten Herstellers verlangen.

    Mittelfristig duerften alle ISP letztlich alle kompatiblen ONTs provisionieren, aber nicht weil sie das muessen, sondern weil das IMHO ab einem bestimmten Punkt im Interesse beider Seiten ist, aber gerade kleinere ISP versuche immer noch standhaft ihren eigenen Provider-ONT durchzusetzen.

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  • @PU Der Hauptgrund für derartige Forderungen nach eigenen ONTs dürfte darin liegen, dass immer wieder einige selbsternannte "Experten" meinen, sich mit selbstgebrannnten/veränderten/manipulierten GPON SFPs diverser Hersteller and ihr GPON-Segment zu hängen und damit für Probleme zu sorgen.

    Die besten Beispiele sieht man hier zu Hauf im Forum, namentlich die Spezialisten, die meinen, unbedingt die exotischsten Kombinationen von Hardware, Opensource Software und chinesischen (brennbaren) GPON-SFPs ans laufen zu kriegen und die noch nicht mal genau wissen, was eine Modem-ID ist bzw. welche Aufgabe diese im Protokollstapel hat.

  • @PU Der Hauptgrund für derartige Forderungen nach eigenen ONTs dürfte darin liegen, dass immer wieder einige selbsternannte "Experten" meinen, sich mit selbstgebrannnten/veränderten/manipulierten GPON SFPs diverser Hersteller and ihr GPON-Segment zu hängen und damit für Probleme zu sorgen.

    Mein Verdacht ist eher, dass es sich um kleine ISP handelt die eine komplette Provisionierungs-Suite von einem Hersteller verwenden wollen, die erwarten duerfte, dass als OLT und ONT auch von diesem Hersteller kommen... ich meine es gibt da z.B. etwas von Huawei in der Richtung, und die anderen Ausruester haben bestimmt auch so etwas im Angebot.

    Die besten Beispiele sieht man hier zu Hauf im Forum, namentlich die Spezialisten, die meinen, unbedingt die exotischsten Kombinationen von Hardware, Opensource Software und chinesischen (brennbaren) GPON-SFPs ans laufen zu kriegen und die noch nicht mal genau wissen, was eine Modem-ID ist bzw. welche Aufgabe diese im Protokollstapel hat.

    Vielleicht, vielleicht auch nicht, ich vermute stark die Zahl derer ist kleiner als die der Nutzer die halt einen eigenen ONT nutzen wollen (z.B. als SFP Modul). Und was den PON-Protokollstapel angeht, der ist nur relevant weil die ISPs auf PON setzen (aus nachvollziehbaren wirtschaftlichen Ueberlegungen), daher ist es IMHO nur fair wenn die Konsequenzen dieser Entscheidung nicht auf die Endkunden abgewälzt werden, oder?

    Ansonsten bietet das TKG mit Paragraph 145 durchaus Alternativen fuer ISP die der Meinung sind der ONT waere aktives Element des Providernetzes....