Sehr merkwürdig - ab und zu ist die Verbindung da und ping bring zurück eine richtige und korrekte Rückmeldung, siehe Anhang - die Datei habe ich archiviert, da sie sonst zu lang ist.
Das hatte ich als Möglichkeit in #329 schon in Betracht gezogen - ich kopiere es mal:
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Noch ein Nachtrag:
Zumindest für kurze Zeit scheint dein IPv6-Access (inbound + outbound) zu funktionieren. Ich vermute immer dann, wenn deine Fritzbox einen RA von der DG-Gegenstelle erhält und daraus die MAC-Adresse 20:00:00:00:20:38 der Gegenstelle lernt. Solange sie diese in ihrem Neighbor-Cache speichert (dürfte allerdings nur ein paar Sekunden sein), kann IPv6-Kommunikation erfolgen. Das könnte man per Dauer-Ping bei gleichzeitigem Langzeit-Paketmitschnitt (~ 2 Stunden) , der ein paar erhaltene RA umfasst, evtl. verifizieren. Zur Ansicht in Wireshark den Filter "icmpv6" setzen.
Nachtrag 2:
Gemäß deinem ersten Mitschnitt empfängst du etwa alle 30 Minuten einen RA (die Router-Lifetime im RA ist mit 4500s recht lang, deshalb auch die großen RA-Zeitabstände). Auch ohne Paketmitschnitt: Wenn Du mal einen IPv6-Dauerping machst, könnte es sein, dass du etwa alle 30 Minuten für ein paar Sekunden Antworten bekommst, wenn meine Annahme zutreffend ist.
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Deine Datei zeigt Ping-Antworten, z.B. im Zeit-Intervall: 2025-08-12 15:51:59 - 2025-08-12 15:54:55, also für 176 Sekunden - solange hat die Fritzbox vermutlich die MAC-Adresse 20:00:00:00:20:38 der DG-Gegenstelle im Neigbor-Cache des WAN-Ports gespeichert, kurz zuvor hat sie diese wohl über ein von DG erhaltenes RA gelernt. Ich vermute, der Zeitabstand zwischen Ping-Erfolgen entspricht dem Abstand zwischen zwei erhaltenen RA:
2025-08-12 15:51:59
2025-08-12 16:21:58
2025-08-12 16:51:58
2025-08-12 17:21:57
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Kommt ganz gut hin: RA-Empfang so etwa alle 30 Minuten.
Noch ein Nachtrag:
Ich ergänze nochmal folgenden Auszug aus #372:
"Deine Paketmitschnitte zeigten, dass dein Router outbound keinerlei IPv6-Pakete mit globalen IPv6-Zieladressen senden kann, weil die MAC-Adressauflösung (per NS/NA) der DG-Defaultgateway-Adresse (fe80::22) scheitert: Dein Router sendet ständig NS an die zu fe80::22 gehörende SNMA = ff02::1:ff00:22 ("solicited node mulitcast addess"), die von der Gegenstelle jedoch nicht per NA beantwortet werden. Ausgehende IPv6-Pakete können deshalb nicht in Ethernet-Frames eingepackt werden - dein Router muss sie verwerfen."
Somit hast du nun eine schlüssige Diagnose, die du mit einem deiner Paketmitschnitte (derjenige, der die vielen NS an ff02::1:ff00:22 zeigt, die von der DG-Gegenstelle nicht beantwortet werden) und deiner Textdatei mit dem Ping-Log technisch belegen kannst.
Schön wäre noch ein langer Paketmitschnitt (~2h) am WAN-Port, der die erfolgreichen Pings, die kurz zuvor erhaltenen RA und die dazwischen liegenden NS an ff02::1:ff00:22 bei entsprechender Filtersicht (icmpv6) zeigt.