Hallo zusammen,
ich habe Probleme mit meinem Vermieter/dem Glasfaseranbieter bn:t, ggf. kann mir hier jemand weiterhelfen...
Nachdem ich vor über einem Jahr einen Vorvertrag mit der Fa. bn:t geschlossen habe zum Glasfaserausbau (Tarif: bn:t komplett+ 300.000) und mein Vermieter die Grundstückeigentümererklärung unterzeichnet hat, wurde nach langem Warten nun endlich der HÜP im Mehrfamilienhaus fertiggestellt. Die Inhouse-Verkabelung fehlt aber noch - ich bin der einzige Mieter von drei Parteien der sich für Glasfaser interessiert hat. Der Vermieter sagte mir - bevor ich den Vorvertrag unterzeichnet habe - dass "wir uns einig werden" zu den Kosten für die Inhouse-Verkabelung.
Nun ist der HÜP fertig, der Vermieter hat kostenlos den Glasfaseranschluss bis in den Keller erhalten (Wertsteigerung der Immobilie), hat nun einen Elektriker vorbeigeschickt zur Erstellung eines Angebots für die Inhouse-Verkabelung und hat mir das Angebot (auf seinen Namen) übersandt, ich möge dem KFA i.H.v. 715€ zustimmen und den Elektriker nun beauftragen - er werde sich an den Kosten nicht beteiligen.
Die Fa. bn:t stellt sich quer und bucht bereits das Bereitstellungsentgelt (99,99€) vom Konto ab. Der Vermieter zeigt sich uneinsichtig, mit "sich einig werden" hätte er von Anfang an gemeint, ich solle alle Kosten tragen. Ich habe aber nun folgenden Standpunkt:
- gem. TKG ist die Inhouse-Verkabelung Vermietersache, er kann dies aber über das Glasfaserbereitstellungsentgelt auf mich als Mieter umlegen (60€ jährlich)
- ungeachtet dessen: Die Fa. bn:t erbringt die Leistung m.E. nicht, weil ich in meiner Mietwohnung (DG) keinen verfügbaren Anschluss erhalte, der bloße HÜP ermöglicht es mir nicht, die Dienstleistung (bn:t komplett+ 300.000) in Anspruch zu nehmen.
Kennt sich hier jemand aus, was man hier als Mieter in meiner Situation machen kann/soll? Bn:t reagiert gar nicht, eine Kopie des Vorvertrags senden die mir trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderung ebenfalls nicht zu.
VG
Simon