1&1 biete Wechsel von DSL250 auf Glasfaser 600 zu gleichen Konditionen

  • Ich bin langjähriger Kunde bei 1&1 und habe am 26.11.24 meinen Vertrag verlängert, 10 Monate kostenlos danach 49,99 Euro für DSL 250.

    Gestern wurde ich nun direkt nochmal von 1&1 angerufen, kann von DSL250 nun auf Glasfaser 600 wechseln. Der Rabatt mit den 10 Monaten ohne Kosten und danach für 49,99 Euro soll so bleiben. Nach 10 Monaten kann man dann angeblich wieder für neues Rabattangebot zum verländern anrufen.

    Kann mir jemand sagen warum die das machen? Ist da irgendein Hacken? Danke!

  • Ich lese nichts von Wechselgebühr, einmalige Zahlungen 0 Euro. Selber wollte ich ja gar nicht wechseln weil ich bin DSL 250 gut klar gekommen bin. Die drängen es mir ja quasi paar Tage nach meiner Verlängerung von DSL ja auf und ich frage mich warum.

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  • Wir wollten von 1&1 DSL250 incl TV (TV ist bei uns kostenlos mit drin) auf Glasfaser 250 incl TV wechseln. Wäre kostemäßig ungefähr gleich geblieben. Also alles gleich. Beides ohne Hardware. Vorvertrag wurde gemacht. Als es im späten Frühjahr losging und Glssfaser verlegt wurde wurde der Vorvertrag seitens 1&1 gekündigt weil angeblich kein Glasfaser verlegt wurde.


    Das Glasfaser Leerrohr liegt nun im Keller. Die Faser muß noch eingeblasen werden.


    Nach langem Hin und Her unter ständiger Behauptung seitens 1&1 es würde nichts verlegt und meinereiner das die Telecom doch schon die Gräben aushebt um das Ganze bei uns ins Haus zu bringen wurde mir von 1&1 geraten zur Telekom zu wechseln.


    Hat jemand schon mal so etwas erlebt?


    Im Haus soll es dann über G-Fast weitergehen.

  • Das war bei der Vorvertragskündigung aber 1&1 nicht bekann und damit absolut nicht ausschlaggebend. Denn das habe ich erst später mit der Telekom so besprochen.

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  • Ne, es war zur Kündigungszeit absolut überhaupt nichts im Haus geplant! Wolte bis dahin auch ne Glasfaserfritzbox kaufen.

    Es wurde wurde zu der Zeit gekündigt als der Ausbaz bei uns losging. Ca ein halbes Jahr nach Antragstellung

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  • G.fast, also Ausbau mittels FTTB, ist auch bei der Telekom eher unbeliebt und wird nur in Ausnahmefällen gemacht, wenn eine Inhausverglasung aufgrund der Eigentümer abgelehnt wird. Hat daher keine große Verbreitung.

    Es gibt keine Anbieter, die FTTB-Vorleistungen bei der Telekom einkaufen. Als der Ausbau geplant wurde, ist man von FTTH ausgegangen, weshalb auch Anbieter wie 1&1 vorvermarktet haben. Nachdem auf FTTB geschwenkt wurde, kann 1&1 nicht mehr liefern.

    Hier wäre mal mit den Eigentümern oder der Hausverwaltung zu klären, warum man die Gf bis in die Wohnungen abgelehnt hat.

  • Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde, aber das macht im Detail wenig Sinn:

    a) passt nicht in die regulierten DSL-Vorleistungen, weil nicht ueber Kupfer in der NE3.

    b) passt auch nicht direkt zum Bitstrom per FTTH, weil da ja der Reseller fuer den ONT verantwortlich ist.


    Sehe ich als Hausaufgabe fuer die BNetzA diese Luecke zu schliessen und FTTB der einen oder anderen Kategorie zu zu schlagen, aber da mag ich juristisch falsch liegen.

    2 Mal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (29. September 2025 um 21:12)

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  • Sehe ich als Hausaufgabe fuer die BNetzA diese Luecke zu schliessen und FTTB der einen oder anderen Kategotre zu zu schlagen, aber da mag ich juristisch falsch liegen.

    Das finde ich etwas zu weit gehend. Hier liegt doch das Problem bei den Eigentümer des Objektes, dass sie nicht FTTH zulassen wollen.

    Das sind dann so wenige Einzelfälle, das man dies nicht auch noch regeln.

    Daher fände ich die Antworten auf deine Fragen sehr interessant.

    Letztendlich hatte da jemand den FTTH Anschluss vergeigt und dies war wohl nicht ein Netzausbau-Unternehmen.

  • Das finde ich etwas zu weit gehend. Hier liegt doch das Problem bei den Eigentümer des Objektes, dass sie nicht FTTH zulassen wollen.

    Mag sein, aber so etwas darf IMHO nicht zu einer ausnutzbaren Luecke in der Regulierung fuehren... wegen ihrer Marktmacht faellt die Tekekom bei DSL unter die ex-ante Regulierung und auch be FTTH Ist sie verpflichtet worden ein "freiwilliges" Stabnard-Angebot zu machen. Ich sehe Null Justifikation warum das fuer G.fast nicht gelten sollte.

    Das sind dann so wenige Einzelfälle, das man dies nicht auch noch regeln.

    Ich bin lange genug dabei um zu wissen, dass Regulierungsluecken die ausgenutzt werden koennen mittelfristig auch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgenutzt werden.

    Letztendlich hatte da jemand den FTTH Anschluss vergeigt und dies war wohl nicht ein Netzausbau-Unternehmen.

    Ja, so etwas deutet sich da an... aber noch sind die Details maximal unklar, und vielleicht sprechen wir von einem EFH bei dem die Strecke vom ONT im Keller zum Router per G.fast/G.hn Bruecke ausgefuehrt wird ;) (nicht sonderlich wahrscheinlich).

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  • FTTB wird sehr gerne für den Ausbau von großen Mehrfamilienhäusern/Mehrfamilienhaus-Siedlungen genutzt. Die diese großen MFHs häufig einen der großen Wohnungskonzernen gehören bzw. von diesen verwaltet werden gestaltet sich der FTTH-Ausbau dort schwierig bis unmöglich. Zu großen Teilen durch die Eigentümerverhältnisse und deren Uneinigkeit (bei Eigentümern in 2-stelliger Anzahl) als auch durch die Ausbaukosten.

    Vor etwas über einem Jahr gab es einen Artikel bei teltarif, der tief blicken lässt: https://www.teltarif.de/vonovia-vodafo…news/95602.html

    Da ist es kein Wunder das die Kabelnetzbetreiber gegen das evtl. zukünftige Anrecht eines Mieters auf FTTH-Zugang protestieren.

    Immobilienkonzern verhindert Glasfaseranschluss
    Provider können durchsetzen, dass Hauseigentümer notwendige Installationsarbeiten für einen Internetanschluss dulden. Ausgerechnet Vonovia ignoriert den Willen.
    www.heise.de
    Wildberger-Eckpunkte: Wer weiter Koax nutzen will, ist gegen Inhouse-Ausbaupflicht - Golem.de
    Die Telekom will die alte Koaxialkabel-Infrastruktur mit Glasfaser überbauen. Der Digitalminister liege mit seiner Ausbauverpflichtung richtig, auch wenn es…
    www.golem.de
    Duldungspflicht: Immobilienkonzerne wollen Inhouse-Glasfaser weiter begrenzen - Golem.de
    Die Spitzenverbände der Immobilienkonzerne und Kabelnetz-Betreiber wollen kein Gesetz, das Inhouse-Glasfaser schnell ermöglicht. Wildberger handele gegen ihren…
    www.golem.de
  • Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde, aber das macht im Detail wenig Sinn:

    Leider auch c), je nachdem, in wie wenigen Fällen es zum FTTB-Kompromiss kommt, lohnt es sich nicht, dass er den Bestellprozess für das Produkt bei sich integriert..

    Und d), er möchte in aller Regel einen Modemrouter im Angebot haben, mit welchem sich das Produkt nutzen lässt. 1&1 sollte die Schiene fahren können, da sie G.Fast schon mit 7583/jetzt 7682? auf dem Netz von M-Net anbieten. Ob das bei o2 auf dem Netz von Willy auch der Fall ist, weiß ich nicht. Vodafone hat in jedem Fall größere Mühe.

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  • Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde

    Wird es ja auch. Die Standardangebote für Glasfaser-Vorleistungen der Telekom sind bei der Bundesnetzagentur öffentlich zugänglich, und da ist sowohl FTTH als auch FTTB mit drin. Nur hat scheinbar keiner der anderen Anbieter Interesse daran, das auch zu nutzen.

  • Mag sein, aber so etwas darf IMHO nicht zu einer ausnutzbaren Luecke in der Regulierung fuehren... wegen ihrer Marktmacht faellt die Tekekom bei DSL unter die ex-ante Regulierung und auch be FTTH Ist sie verpflichtet worden ein "freiwilliges" Stabnard-Angebot zu machen. Ich sehe Null Justifikation warum das fuer G.fast nicht gelten sollte.

    Im Standardangebot der Telekom geht es neben FTTH auch um "FTTB CuDa". Das ist also enthalten.

    Wobei 1&1 und Co. ihre Vorleistungen ja sowieso nicht nach den regulierten Bedingungen beziehen (weder bei DSL noch bei FTTH, bei welchem das Standardangebot zumindest bis vor kurzem noch nicht von der BNetzA "verabschiedet" wurde). Stattdessen haben die ja langfristige Vorleistungsverträge mit - ich glaube - 10 Jahren Laufzeit, die zuletzt Anfang 2022 erneuert wurden und seit dem auch FTTH enthalten. Würde mich wundern wenn sich die Telekom da gegen Vorleistungen über g.fast sperrt, wenn sie nicht sowieso schon enthalten sind.

    Ich denke dass die mangelnde Verfügbarkeit tatsächlich eher daran liegt dass G.fast noch eine exotische Sonderlocke ist, für die auch bei Resellern nochmal etwas Aufwand für die Integration in die Prozesse notwendig wäre.

    EDIT: Mist, ein paar Minuten zu spät... ;)