teltarif hilft: ONT-Störung bei der Deutschen Glasfaser

  • teltarif hilft: ONT-Störung bei der Deutschen Glasfaser
    Der Glasfaser-Anschluss lahmt und liefert nur einen Bruchteil der zugesagten Geschwindigkeit. Liegt es am ONT, an der Verkabelung, am Router? Bei einem Leser…
    www.teltarif.de

    Am besten gefällt mir diese Passage:

    "Rand­notiz: Herr [...] hat einen Fremd­router, auf den wir per Fern­war­tung nicht zugreifen können. Mit einem DG-WLAN Plus-Router hätte ihm schneller und einfa­cher geholfen werden können."

    ^^

  • Wie dem auch sei, wenn es die Einstellung im kundeneigenen Router war, ist es letztlich das Problem des Kunden. Jetzt wird die DG wieder als Übeltäter dargestellt, nur weil der Kunde mit seinen Endgeräten überfordert war. Und nein, da ist das voreingestellte Profil keine Ausrede, denn auch das muss man im Zweifel in seinen Endgeräten bewerten können. Wir weisen nicht umsonst permanent darauf hin, die Profile nicht zu nutzen.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und nein, da ist das voreingestellte Profil keine Ausrede, denn auch das muss man im Zweifel in seinen Endgeräten bewerten können. Wir weisen nicht umsonst permanent darauf hin, die Profile nicht zu nutzen.

    Hier sehe ich den schwarzen Peter eher bei AVM, denn die Einstellungen sollten auch im vorauswählbaren Profil editierbar sein. Meinetwegen mit einer extra Checkbox zu enablen.

  • Hier sehe ich den schwarzen Peter eher bei AVM, denn die Einstellungen sollten auch im vorauswählbaren Profil editierbar sein.

    Oder das Profil sollte einfach funktionieren. Wie soll denn der unbedarfte Kunde darauf kommen, dass ein Profil "Deutsche Glasfaser" an einem Anschluss von "Deutsche Glasfaser" nicht sinnvoll funktioniert?

  • Die Frage ist, ob bzw. wann die DG an AVM kommuniziert hat, dass sich die im Profil hinterlegten Einstellungen verändert haben, und ob AVM dem mit einem Update Rechnung getragen hat. Leidtragender bei dergleichen Änderungen ist in jedoch fast immer der Kunde, der von zwei Hotlines die Information bekommt, dass die jeweils andere Seite Schuld hat. Hilfe (wenn auch nicht kostenfrei) gibt es in solchen Fällen von Fachleuten, die solche Installationen häufiger vornehmen und das Problem wahrscheinlich gekannt hätten.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Oder das Profil sollte einfach funktionieren. Wie soll denn der unbedarfte Kunde darauf kommen, dass ein Profil "Deutsche Glasfaser" an einem Anschluss von "Deutsche Glasfaser" nicht sinnvoll funktioniert?

    Oder der Provider muss jegliche Änderung, die er in seinen Einstellung vornimmt und die sich auf die Verbindung zum Kundenequipment auswirkt sofort und prägnant an einer immer gleichen Stelle seiner HP veröffentlichen, damit sich die Kunden und Lieferanten der Kundenrouter darauf einstellen können.

    Was ja prinzipiell durch das TKG schon gefordert ist.

  • Wenn man diesen Bericht aufmerksam liest, ist es völlig unklar, was die Ursache der Fehlfunktion war. Sowohl Provider, als auch Fehlkonfiguration der kundeneigenen Fritze können der Auslöser gewesen sein. Ich hätte den Artikel in dieser Form mit dieser Überschrift nicht veröffentlicht.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist allerdings die Regel, nicht die Ausnahme... ISPs sind sehr zurueckhaltend etwaige eigene Fehler zu erklaeren und relativ schnell dabei auf externe Faktoren zu zeigen... und Endkunden sind aehnlich motiviert Fehler erstmal dem ISP zuzuschreiben.

    Das kann ich aus ISP-Sicht auch nachvollziehen, aber aus Endkundensicht ist das unerquicklich, weil der ISP hier mehr direkten Einfluss hat.

    Fehler, um das klar zu sagen, passieren, bei Endkunden und ISPs, das alleine ist nicht "ehrenruehrig", wie man damit umgeht ist ein anderer Schnack. Und da ist der Fall kein Paradesbeispiel fuer guten Support... wer wie die DG selber Fritzboxen vermietet, dem faellt kein Zacken aus der Krone wenn er eine Konfigurationsanleitung fuer Fritzboxen ohne TR-069/369-Zugang veroeffentlicht... (es gibt da keinen Zwang, aber mein Argument ist nicht die DG wuerde Regeln brechen, sondern die DG kann besseren Support leisten) .

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (27. November 2024 um 09:37)

  • Jetzt wird die DG wieder als Übeltäter dargestellt, nur weil der Kunde mit seinen Endgeräten überfordert war. Und nein, da ist das voreingestellte Profil keine Ausrede, denn auch das muss man im Zweifel in seinen Endgeräten bewerten können. Wir weisen nicht umsonst permanent darauf hin, die Profile nicht zu nutzen.

    Freie Routerwahl, aber der Anbieter tut so, als ginge es ihn nichts an, wie der Zugang konfiguriert werden muss.

    Komisch, bei DSL war das noch kein Problem. Bei Glasfaser ist der Anbieter überfordert, die Daten übersichtlich und korrekt zu kommunizieren. Stattdessen soll man 84 EUR im Jahr für eine Fritzbox zahlen.

  • Das dümmste daran: dass man nicht den Deutsche Glasfaser Profil nicht nutzen soll wird hier im Forum sein zumindest einem Jahr erwähnt. In der Zwischenzeit ist FritzOS 8.00 da und der Profil ist offenbar immer noch falsch.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Freie Routerwahl, aber der Anbieter tut so, als ginge es ihn nichts an, wie der Zugang konfiguriert werden muss.

    Ja, denn genau so steht das im Gesetz: Der Kunde ist für die Kompatibilität und die Konfiguration des Endgerätes verantwortlich. Will er das nicht, kann er ja den Providerrouter nehmen. Sorry, aber Mitleid hält sich in Grenzen. Einen Artikel ist der Fall sicher nicht wert, jedenfalls nicht in der Art, wie er abgefasst wurde, sondern eher als Warnung für alle, die sich für den Überexperten halten und dem Provider den Schwarzen Peter zuschieben, wo sie selber versagt haben. Eigentlich sollte man dem Verursacher eine richtig saftige Rechnung für die aufgelaufenen Techniker-Kosten zukommen lassen.

  • Ja, denn genau so steht das im Gesetz: Der Kunde ist für die Kompatibilität und die Konfiguration des Endgerätes verantwortlich. Will er das nicht, kann er ja den Providerrouter nehmen. Sorry, aber Mitleid hält sich in Grenzen. Einen Artikel ist der Fall sicher nicht wert, jedenfalls nicht in der Art, wie er abgefasst wurde, sondern eher als Warnung für alle, die sich für den Überexperten halten und dem Provider den Schwarzen Peter zuschieben, wo sie selber versagt haben. Eigentlich sollte man dem Verursacher eine richtig saftige Rechnung für die aufgelaufenen Techniker-Kosten zukommen lassen.

    Wenn die Provider alle Informationen geben, also z.B. wann VLAN mit welcher Einstellung für welchen Dienst benötigt werden, welche MTU, welche Buffergröße für den Trafic shaper benötigt wird usw. Also wirklich alles, was notwendig ist. Denn dazu sind sie ja auch verpflichtet ...

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und wieso soll dann der Traffic shaper, je nach Quelle, unterschiedlich eingestellt werden?

    Weil viele meinen, sie könnten generell mit einem Plus von 10 bis 20% oberhalb der gebuchten Bandbreite optimieren. Ich bleibe dabei: der Traffic Shaper wird im Up und Download exakt auf die gebuchte Bandbreite eingestellt.

  • Ich sehe das weiterhin als groben Fehler bei AVM.

    Wenn ein von AVM voreingestelltes Profil dermaßen Probleme verursacht, ist das in keiner Form zu rechtfertigen.

    Weshalb Deutsche Glasfaser nicht auf eine Lösung drängt, ist allerdings ebenso unverständlich. Nachtrag: DG empfiehlt ja sogar die Auswahl dieses Profils. Das lässt mich umso ratloser zurück.

    Aber der Artikel ist leider wenig aufschlussreich, da stimme ich zu.

    Einmal editiert, zuletzt von mbo77 (26. November 2024 um 22:41)