FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Viele Informationen kamen leider nur häppchenweise von dir. Verständlich, wenn man sich mit der Materie nicht so befasst ist. Aber dass diese Art der drahtlosen Telefonie dir so wichtig ist und was du an Hardware weiter nutzen willst, wäre schon hilfreich gewesen.

    Mein Grundanliegen in diesem Faden war eigentlich nur zu wissen, ob die Probleme der FB 5690 Pro gelöst sind. Und die scheint es zu geben, sonst wäre der Thread nicht angepinnt. Die anderen Konfigurationsdetails (z. B. DECT-Telefonie) standen da nicht zur Debatte und deshalb habe ich sie auch nicht erwähnt.

    VoIP-Telefonie mit Direktanschluss der Mobilteile am Router über DECT Cat-iq ist meiner Meinung nach Standard. Ich kenne aus der ISDN-Zeit noch die älteren separaten Basisstationen, aber sonst nichts. Wie telefonierst Du? Aus persönlichen Gründen will ich Festnetz behalten und auch nicht mit den Smartphones vermengen.

    Die aus meiner Sicht simpelste Lösung ist, den ONT im Keller zu installieren und dann ein Ethernet-Kabel anstelle deines Telefondrahtes an die optimale Stelle nach oben zu verlegen.

    War auch mein erster Gedanke, wurde aber vom GF-Betreiber abgelehnt - warum auch immer. Der Aufwand der Verlegung wäre gleich, an die ursprünglichen Telefonkabel komme ich ohne Aufreißen der Wände nicht mehr ran. Wenn ich 1997 (Hausbau) so viel gewusst hätte wie heute, wäre einiges anders gebaut worden. Ich bin damals noch mit einem analogen 28,8 kb-Modem ins Internet gegangen, da waren Ethernetkabel und Leerrohre kein Thema.

    Dann kannst du auch einfach deinen Speedport weiterbetreiben mit den Telefonen.

    Nö, der ist kurz vorm Sterben, zudem gemietet und er hat keinen WAN-Eingang. Ob der DSL-Eingang genau so funktioniert, weiß ich nicht.

    Dann musst du aber oben einen neuen Gf-tauglichen Router kaufen.

    Ist heute gekommen. FB 5690 Pro, in der Hoffnung sie später direkt ans Fiber anzuschließen.

    Einmal editiert, zuletzt von Flashlightfan (26. Januar 2026 um 21:29)

  • War auch mein erster Gedanke, wurde aber vom GF-Betreiber abgelehnt - warum auch immer.

    Ist nicht nachvollziehbar. Der Anbieter hat ab dem passiven Netzabschlusspunkt, dieser liegt vor dem FiberTwist-2120B, nichts mehr zu bestimmen. Das ist absolut vergleichbar mit deiner TAE-Dose (passiver Netzabschluss) für DSL. Welches Gerät Du dort hineinsteckst, ist deine Sache.

    Was spricht dagegen den einfachen FiberTwist im Keller zu montieren und an einem Ethernetkabel, das zwischen eben diesem und dem EG verlegt ist, einen Router deiner Wahl anzuschließen? Der FiberTwist ist nur dein Brückenkopf zur Glasfaser, der Router verteilt deine gewünschten Dienste.

    Es ist darüber hinaus ja schön, wenn jemand noch die KI generierte Zusammenfassung bei dem Grinsegesicht liest, wird da auch erklärt, warum die Rückgabe erfolgte? Die 40er Serie hat nun mal kein eingebautes Modem, das ist der Produktbeschreibung zu entnehmen. Ideal für einen Betrieb an einem ONT, da dieser diese Modemfunktion liefert.

  • Was nützen mir 4 RJ45-Buchsen im Keller, wenn die anzuschließenden PC und die DECT-Basisstation im Obergeschoss stehen? WLAN mit Repeatern durch zwei Stahlbetondecken? DECT-Station im Keller neben der Waschmaschine betreiben und im Obergeschoss kaum noch ein Signal haben? Erscheint mir suboptimal.

    Das ist doch aber nicht das Problem bzw. die Schuld des Anbieter sondern liegt in deiner (ggf. mangelhaften) Hausinstallation (aka fehlende strukturierte Verkabelung). Darum musst du dich schon selbst kümmern…

    Ich verstehe Dich nicht. Ich habe hier drei Gigaset CL 660 HX und ein C 570 HX, die über DECT CAT-iq direkt an meinem jetzigen Speedport angeschlossen sind. Die möchte ich gern weiternutzen und muss sie dann wieder irgendwo anschließen.

    Das stellt auch kein Problem dar. Oder ich sehe es nicht. Schließlich wird dir der Einsatz des FiberTwist G6426 nicht vorgeschrieben. Und selbst mit diesem wäre dein Wunsch mit einer separaten DECT-Basis ggf. realisierbar.

    In meinem Fall meinten sie, ich käme um einen separaten Router (also FB) nicht herum.

    Na dann scheint doch eigentlich alles richtig gelaufen zu sein. Man hat erkannt, das ihr FiberTwist G6426 für deinen Anwendungsfall eher weniger geeignet ist und auf ein anderes Gerät/Produkt verwiesen.


    BTW:

    Dann kannst du auch einfach deinen Speedport weiterbetreiben mit den Telefonen.

    Da die Speedports kein IPoE unterstützen, scheiterst es damit bereits beim Internetzugang und nicht erst bei der Telefonie.

    Nachbar hat auch seinen Speedport behalten und hat jetzt Gf und Telefonie von DNS:NET.

    DNS:NET setzt ja m.W.n. auch PPPoE ein, damit kann es funktionieren.

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  • Der Anbieter hat ab dem passiven Netzabschlusspunkt, dieser liegt vor dem FiberTwist-2120B, nichts mehr zu bestimmen.

    Wir haben einen zweistufigen Ausbau. Die erste Stufe geht bis zum Netzabschlusspunkt, die zweite von diesem zur Dose bzw. zum Router.

    sondern liegt in deiner (ggf. mangelhaften) Hausinstallation (aka fehlende strukturierte Verkabelung).

    Wie ich oben schon schrieb - als wir bauten, war ein analoges Modem 28,8 State of the Art. Da gab es keine Gedanken an Ethernetkabel und Leerrohre. Wir haben ein Wohnhaus gebaut, kein Rechenzentrum.

    dein Wunsch mit einer separaten DECT-Basis

    Nicht separat, sondern überhaupt. Wenn der Speedport das konnte, sollte es die Fritz!Box auch können. Aber eben nicht eine G6426 im Keller, wie hier empfohlen wurde.

  • Was spricht dagegen den einfachen FiberTwist im Keller zu montieren und an einem Ethernetkabel, das zwischen eben diesem und dem EG verlegt ist, einen Router deiner Wahl anzuschließen?

    Die Erfahrung.

    Meine beiden PCs sind direkt am Router angeschlossen, der PC meiner Frau eine Etage tiefer wahlweise per WLAN oder dLAN. Rate mal, wo es ab und zu Verbindungsprobleme gibt!

  • Wie ich oben schon schrieb - als wir bauten, war ein analoges Modem 28,8 State of the Art. Da gab es keine Gedanken an Ethernetkabel und Leerrohre. Wir haben ein Wohnhaus gebaut, kein Rechenzentrum.

    Wie ich schon schrieb, das ist letztlich dein Problem und nicht das des Anbieter/Netzbetreiber. Eine strukturierte Verkabelung gibt es auch in Wohnhäusern.

    BTW:
    Mein Haus ist sogar aus dem 19 Jh. (mittlerweile über 150 Jahre alt), hat aber mittlerweile dennoch eine strukturierte Verkabelung. Modernisiert bzw. umgebaut Mitte der 90er (wo noch keiner an DSL oder Glasfaser gedacht hat) und dabei ausgestattet mit (damals zeitgemäßen) J-YY Verlegekabel (aka Postkabel), Koaxialkabel (doppelt, 1x für TV und einmal für 10Base2) und neuen Stromkabeln. Und dank dabei verlegten Leerrohren und Kabelkanälen (die gab es auch damals schon) dann ca. 10 Jahre später aufgerüstet auf strukturierte Verkabelung auf Basis von CAT5(E). Weitere 10 Jahre später dann die restlichen Koaxialkabel (für TV und 10Base2) entfernt (da Umstieg auf IPTV) und stattdessen CAT7 Verlegekabel installiert (nun i.V.m. mit einem zentralen "großen" Patchpanel). Also alles kein Hexenwerk, auch nicht in alten Wohnhäusern.

    Und ein Teil des damals verlegten J-YY Kabel (Postkabel) wird mittlerweile auch für Ethernet verwendet, sogar für 1GBase-T und nicht nur für 100Base-T.

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  • Wir haben einen zweistufigen Ausbau. Die erste Stufe geht bis zum Netzabschlusspunkt, die zweite von diesem zur Dose bzw. zum Router.

    Diese beiden Bereiche gehören dem Netzbetreiber. Wobei in EFH meistens nur der Gf-Ta gesetzt wird. Da du ja einen FiberTwist als Basis hast ist dieser der passive Abschluss auf dem auf Wunsch ein ONT angeklickt wird. Der oberen genannte Router ist schon ein Sondergeschichte. Er wird dir ja auch verkauft und nicht einfach so über geholfen weil dies extrem der gesetzliche Endgerätefreiheit wieder sprechen würden.

    Somit gibt es einen Übergabepunkt ab dem du selber für deine Infrastruktur sorgen musst.

    Zeige doch Mal die Ausbaustufen mittels Bilder.

  • NDiGF

    Schön für dich, bei uns leider anders.

    Koax und Telefonkabel liegen, alles andere nicht.

    Ich glaube, wir machen hier Schluss. Wenn ich eines nicht leiden kann, ist das "Ja hättest du mal vor 30 Jahren ...".Es ist, wie es ist und ich muss da jetzt durch. Vielen Dank für Eure Beiträge, viel geholfen haben sie mir leider nicht. Zudem habe ich immer stärker den Eindruck, wir reden aneinander vorbei. Ist nicht unüblich, wenn "alte Hasen" auf jemanden treffen, der neu in der Materie ist.

    Aber bitte, dieses schöne Teil hängt im Keller. Mehr gibt es zur Zeit nicht, das soll ja erst übermorgen montiert werden. Ich habe aber jetzt keine Intentionen, solange daran rumzufummeln, bis es vielleicht mal aufgeht und man die Innereien sehen kann. Aber ich denke, ihr wisst auch so, was das ist.

    3 Mal editiert, zuletzt von Flashlightfan (27. Januar 2026 um 19:19)

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  • Sehe ich auch so. Das ist keinesfalls der passive Netzabschluss.

    Ich vermute jedoch der Betreiber will genau dies dem Kunden/Teilnehmer weismachen, und den Provider (Zwangs-)ONT zu rechtfertigen. Nochmal: der passive Netzabschluss ist eine Buchse in die Du normgerechte Geräte anschließen darfst und ab dieser Buchse ist alles deine Angelegenheit.

    HÜP/APL ---- passiver Netzabschluss (Gf-TA/Glasfaser-Dose) --|-- ab hier Verantwortungsbereich des Teilnehmers: Gf-Router/ONT/ONU/Gf-Modem

    Punkt!

  • Sehe ich auch so. Das ist keinesfalls der passive Netzabschluss.

    Ich vermute jedoch der Betreiber will genau dies dem Kunden/Teilnehmer weismachen, und den Provider (Zwangs-)ONT zu rechtfertigen. Nochmal: der passive Netzabschluss ist eine Buchse in die Du normgerechte Geräte anschließen darfst und ab dieser Buchse ist alles deine Angelegenheit.

    HÜP/APL ---- passiver Netzabschluss (Gf-TA/Glasfaser-Dose) --|-- ab hier Verantwortungsbereich des Teilnehmers: Gf-Router/ONT/ONU/Gf-Modem

    Punkt!

    Ist in der Generalisierung nicht richtig. Da hilft auch kein Aufstampfen durch "Punkt!".

    Der Gesetzestext spricht nicht von einer Gf-Dose. Passiv und zugänglich sind die Zauberworte.

    Sieht in dem Bild aber nicht nach zugänglich aus.

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  • Auf diese Spitzfindigkeit habe ich gewartet. Ja natürlich reicht auch ein APL/HÜP mit einer unbelegten und durch den Teilnehmer zugänglichen, d.h. unverschlossenen, Buchse aus. Diese Art der HÜPs findet man in Altbeständen und/oder EFH. In MFH sind diese HÜPs bzw. deren Buchsen in der Regel verschlossen, in diesem Fall ist der passive Netzabschluss ein Gf-TA/Glasfaser-Dose.

    Nachtrag: nein ich hege keinen Groll, wollte mir nur das lange Geschreibsel sparen. War heute schon genug.

  • Ich hatte eigentlich vor, mir eine FB 5690 Pro zu kaufen und die Glasfaser mit GPON direkt anzuschließen. Davon wurde mir von der Firma abgeraten und wenn ich diesen ellenlangen Thread sehe, wohl zurecht. Die ältere FB 5590 Fiber soll funktionieren.

    Worin siehst du den großen Nachteil in der FB 5690. Sie ist nicht die ältere, sondern sie hat neben Glasfaser-Anschluss kein VDSL-Modem. Dies ist interessant für Leute, die noch VDSL haben und auf Gf warten.
    Und dass die einfache ohne Pro kein 6 GHz hat, ist ziemlich egal. Wieviele Geräte hast du, die 6 können? 6 GHz hat das Problem, nach einer Wand oder allein bei 80 kg Körpermasse dazwischen schon auf die Performance von 5 GHz zu sinken. Je weiter weg, umso schneller lässt es nach.

  • Auf diese Spitzfindigkeit habe ich gewartet. Ja natürlich reicht auch ein APL/HÜP mit einer unbelegten und durch den Teilnehmer zugänglichen, d.h. unverschlossenen, Buchse aus. Diese Art der HÜPs findet man in Altbeständen und/oder EFH. In MFH sind diese HÜPs bzw. deren Buchsen in der Regel verschlossen, in diesem Fall ist der passive Netzabschluss ein Gf-TA/Glasfaser-Dose.

    Nachtrag: nein ich hege keinen Groll, wollte mir nur das lange Geschreibsel sparen. War heute schon genug.

    Aber dann behaupte doch nicht einfach das Gegenteil. Und schon musst du nicht auf "Spitzfindigkeiten" warten.

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