Erfahrungen mit Glasfaser in 14621 Schönwalde-Glien (OpenInfra und DNSNet)

  • Erfahrungsbericht Teil 3: Start der Durchführung

    Nach der Unterzeichnung des Vertrags mit DNSNet Ende Januar bekam ich Ende Februar eine Mail von der Fa. mih, die die bauliche Ausführung vornehmen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber gerade einen Urlaub in der Karibik angefangen.

    Also verzögerte sich der Planungsbesuch auf Ende März. Da im vorderen Bereich auf meinem Grundstück es etliche andere Zuleitungen und zudem Baumwurzeln gibt, haben wir einen schmalen Korridor hinten ausgesucht, den der Mitarbeiter auf dem Gehweg draußen mit Pfeil und Hausnummer markiert hat. Nicht einig waren wir uns zunächst über den Hauseingangspunkt. Der Vertreter, bei dem ich den Vertrag unterzeichnet hatte, hatte meine Idee für möglich gehalten, dass die Leitung an der Hauswand hoch geht. Mein Arbeitszimmer liegt nämlich im Dachgeschoss. Da hätte man hinter der Seitenwand nach der Dachschräge einfach eine Verbindung schaffen können. Ich weiß, dass es andere Länder gibt, wo so etwas durchaus üblich ist. Er bestand aber darauf, dass der Eingang hinten im Keller sein müsse. Die Stelle hat er dann markiert (s. Foto).

    Im April kam dann ein Bautrupp um die Abzweigung von der Hauptleitung bis vor mein Haus zu verlegen. Deutsch (bis auf ein paar Brocken) konnte keiner, aber wenigstens sprach einer gut englisch. Da sie mit einer Rakete unter dem Boden schießen wollten, machte ich ihm klar, dass sie sehr vorsichtig sein müssten, weil in dem Bereich auch mein Gartenteich mit Folie anfängt (s. Foto). Das haben sie recht gut gemacht, indem sie zunächst auf dem Grundstück eine Zwischenstation ausgebuddelt haben, von wo aus die Richtung geändert wurde und zwischen Kellerwand und dem Pfeil endete. Dort schaute dann das rote Rohr aus dem Boden.

    Fortsetzung bald

  • Ich hatte Brandenburger Sand und damit selbst gegraben, nachdem die Leute vom Anbieter schöne Schleifen gelegt hatten.

    Insgesamt bin ich mit dem Eigenleistungsanteil und dem Preis von 0 Euro Verlegekosten sehr zufrieden.

    Irgendwas ist ja immer, Danke Openinfra für symmetrische Datenraten und V6.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Ich hatte Brandenburger Sand und damit selbst gegraben, nachdem die Leute vom Anbieter schöne Schleifen gelegt hatten.

    In welcher Ecke von Brandenburg ist das? Auf dem Bild kann man an der gegrabenen Stelle vor der Mauer erahnen, dass wir auf dem Grundstück mehr Lehmboden haben. In der Gemeinde ist allerdings auch eher Sand verbreitet, was ich sonst so gehört habe.

    Danke Openinfra für symmetrische Datenraten und V6

    Das sind anscheinend die technischen Vorteile bei OpenInfra. Kannst du mir erklären, was genau diese Vorteile bewirken? Eigentlich wollte ich (wie geschildert) ja auch lieber zu denen, aber die haben hier wohl kapituliert - zumindest im Ortsteil Siedlung.

    Erfahrungsbericht Teil 4: Es geht voran

    Ein paar Tage später klingelte es plötzlich bei mir und ein einzelner Bauarbeiter sagte etwas von Glasfaser. Ich verstand dann aus seinem bruchstückhaften deutsch, dass er weiter draußen etwas machen wollte. Schließlich kapierte ich, dass er die eigentliche Glasfaser durch das Leerrohr bis vor die Hauswand bringen wollte. Dazu schien er nur etwas auf einer App zu bedienen und tatsächlich erschien nach einer Weile die Glasfaser. So richtig verstanden habe ich den Vorgang nicht, denn draußen war ansonsten in der ganzen Straße niemand zu sehen. Er verabschiedete sich dann mit der Ankündigung, dass bald wieder jemand kommt.

    In dem Fall war das dann schon Mai, als jemand mit gutem Bohrhammer und anderem Werkzeug erschien. Das war auch nötig, denn ich habe einen recht stabilen Betonkeller. Den Durchgang hat er gut bewältigt. Er fragte mich dann, ob es ein 1- oder 2-Familienhaus wäre. Ich bestätigte die Einliegerwohnung, die aber hauptsächlich für Besuche genutzt wird.

    Er hat dann die im Foto zu sehende Box und den Rohrabschluss montiert und meinte zum Schluss, dass sich bald wieder jemand meldet. Der Kasten nennt sich Optibox 4 von Huber + Suhner.

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  • Das sind anscheinend die technischen Vorteile bei OpenInfra. Kannst du mir erklären, was genau diese Vorteile bewirken? Eigentlich wollte ich (wie geschildert) ja auch lieber zu denen, aber die haben hier wohl kapituliert - zumindest im Ortsteil Siedlung.

    OpenInfra nutzt die Technologie AON. Dies bedeutet, dass jeder Nutzer seinen eigenen Anschluss hat und auf seiner Leitung nur seine Daten anliegen. Üblicherweise wird die Verbindung einfach per DHCP hergestellt, eine extra Authentifizierung ist da nicht notwendig. Also kein Shared-Medium wie bei Kabelanschluss. Somit wird kein ONT benötigt, der beim ISP registriert sein muss. Es reicht ein einfacher Medienwandler von Glas auf Ethernet. Damit teilt man sich auch nicht die übliche Bandbreite von 2,5 GB down und 1,25 GB Up für bis zu 64 Teilnehmer.

    OpenInfra bietet technisch bis zu 8 Gbit/sec in beide Richtung.

  • Vielen Dank Phino für die gute Erklärung! Das meine sogar ich verstanden zu haben. Nur eine Sache ist mir unklar. Bleiben damit Mehrfamilienhäuser außen vor oder wie wird es gelöst, dass jeder dort seine eigene Leitung hat?

  • Vielen Dank Phino für die gute Erklärung! Das meine sogar ich verstanden zu haben. Nur eine Sache ist mir unklar. Bleiben damit Mehrfamilienhäuser außen vor oder wie wird es gelöst, dass jeder dort seine eigene Leitung hat?

    Eine Glasfaserleitung, die durch die Pipe (Verlegerohr) einblasen wird, hat viele Glasfasern. Selbst die für ein EFH hat min 4, häufig 8 Fasern. In MFH haben sie meist 16 oder 32 Fasern, dabei wird die Leitung selber eigentlich nicht dicker.

    Bei der GPON-Technik werden ja alle Daten aller Teilnehmer auf einer Leitung gesendet/empfangen. Hier könnte man bei großen Häusern (Corbusierhaus /Berlin 530 Wohnungen) am Übergabepunkt einfach ein paar optischen Splitter einsetzen für jeweils bis zu 64 Teilnehmer.

    Aber dabei wäre es wohl nicht besser als jetzt der Kabelanschluss. ;)

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  • Aber dabei wäre es wohl nicht besser als jetzt der Kabelanschluss.

    Die meisten splitten in GPON aber bis maximal 16 oder 32 Teilnehmern.

    Da ist die Ratio bei Kabelanschlüssen aber erheblich schlechter (oft sind es mehrere hundert Haushalte oder gar ganze Orte, die an einem Strang hängen) und die maximale Bandbreite zudem geringer.

    XGS-PON ist in der restlichen Welt längst Standard und auch bei uns gibt es schon mehrere solcher Angebote. Da sind es dann schon 8 Gbps auf der Leitung.

    Das mit Kabelinternet gleichzusetzen ist schon stark realitätsverzerrend.

  • Die meisten splitten in GPON aber bis maximal 16 oder 32 Teilnehmern.

    Da ist die Ratio bei Kabelanschlüssen aber erheblich schlechter (oft sind es mehrere hundert Haushalte oder gar ganze Orte, die an einem Strang hängen) und die maximale Bandbreite zudem geringer.

    XGS-PON ist in der restlichen Welt längst Standard und auch bei uns gibt es schon mehrere solcher Angebote. Da sind es dann schon 8 Gbps auf der Leitung.

    Das mit Kabelinternet gleichzusetzen ist schon stark realitätsverzerrend.

    Bei uns ist eigentlich immer ein Kabelanschluss-Eingang pro Aufgang üblich. Sohn hat 7 Etage per 4 Wohnungen. Er ist mit seinem Kabelanschluss(Giga/Vodafone) zum Zocken sehr zufrieden. Haus und Innenverteilung stammt aus dem Baujahr 1957. Man sieht da geht so einiges.

    Naja und das mit den XGS-PON sehe ich so gar nicht. Nicht wegen der Technik, sondern der Preispolitik der deutschen ISP und der Knausrigkeit der Nutzer.
    Da hatten doch schon letztens hier welche mimimi gemacht, weil es bei GF keine 50/10 MBit Anschlüsse gibt und das andere soooo teuer ist. ;)

  • Bei uns ist eigentlich immer ein Kabelanschluss-Eingang pro Aufgang üblich. Sohn hat 7 Etage per 4 Wohnungen. Er ist mit seinem Kabelanschluss(Giga/Vodafone) zum Zocken sehr zufrieden. Haus und Innenverteilung stammt aus dem Baujahr 1957. Man sieht da geht so einiges.

    Das würde aber auf eine FTTB-Installation hinauslaufen. Damit könnte man eine vielfache Bandbreite auf 7 autonome Systeme "aufsteigen" lassen.

    Wenn aber am Haus nur ein weiterer Strang am Haus ankommt, dann liegt auch das selbe DOCSIS-System an jedem Aufgang (Ast der Stern-Verkabelung) an und alle teilen sich diese Bandbreite. Und sogar noch mit weiteren Häusern, die ebenfalls von der "Hauptschlagader" versorgt werden, bis diesen endlich mal am Fiber-Node im Netz ankommt.

    Das funktioniert heute mal mehr und mal weniger gut, je nachdem wie viele Haushalte dran hängen. Und auch, weil weit weniger Bandbreite genutzt wird, als man schnell mal vermuten könnte. Die Auswertung in Fiber-Fritzboxen deuten darauf hin, dass es im Mittel kaum mehr als konstant 100 Mbps sind. Gab hier letztens ein Bild dazu, müsste ich suchen.

    Ich habe damals mal die DOCSIS-3.0-Kanäle gemonitored. Das ging in den Abendzeiten auf ca. 1 Gbps hoch. Ich weiß aber nicht, wie viele Haushalte da bei uns dran hängen. Vermutlich hunderte.

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  • Erfahrungsbericht Teil 5: Irrungen und Wirrungen (andere Teile in #1,11,21 und 23)

    2 Tage nach Montage der Optibox 4 erhielt ich eine Anfrage von DNSNet: "Bitte teilen Sie uns mit, ob in Ihrer Wohnung bereits eine verkabelte Glasfaser-Anschlussdose installiert wurde. Klicken Sie hierzu bitte auf einen der beiden nachfolgenden Buttons. Ich habe dann auf "Ja" geklickt.

    Am 15. Mai bekam ich dann zu meiner Überraschung einen Brief, in dem die Aktivierung für den 27.05. angekündigt wurde. Außerdem kam per Mail die Bitte bei einem Problem bei der Rufnummernmitnahme zu helfen. Die hatten einen Zahlendreher eingefügt. Das habe ich korrigiert.

    Ich war etwas verwirrt, weil ja eigentlich zuvor noch ein Mitarbeiter kommen sollte. Also habe ich angerufen und die Sachlage geschildert. Der meinte, dass es doch kein Problem wäre. Ich sollte den Deckel nach links zur Seite drehen und die andere Box nach Erhalt aufsetzen.

    Also habe ich mir mal die Box genauer angesehen und geöffnet. Den Deckel musste man aber nach vorn abziehen (siehe Foto Optibox 4). Außerdem kam wenig später Post mit dem ONT-Aufsatz, der nun gar nicht auf die vorhandene Box passte.

    Also habe ich noch einmal bei DNSNet angerufen. Wenigstens dauert es nicht so lange, bis man durchkommt. Allerdings ist die Kompetenz der Mitarbeiter wohl auch unterschiedlich. Es hat aber sicher auch mit den Abteilungen zu tun, wo sie sitzen.

    Jedenfalls klang es dieses Mal so, als ob mir eine veraltete oder nicht ganz passende Box montiert worden sei. Mir wurde außerdem eine Anschrift in Havelsee (bei Brandenburg) genannt, wo ein Fachmann sitzen würde, der ONT-Boxen montiert. Den konnte ich aber zunächst nicht erreichen.

    Stattdessen rief jemand von der Telekom an und fragte, ob es mit meiner Kündigung wirklich so in Ordnung sei. In dieser unklaren Situation habe ich dann widersprochen, nachdem er mir versichert hatte, dass ein neuer Portierungsauftrag ebenfalls nach einem Monat wirksam würde. Ich hatte schon Bedenken, dass ich bald ohne Internet und Festnetztelefon dastehen würde.

    Erst als ich dann erneut DNSNet informierte hatte ich einen Mitarbeiter dran, der mir erklärte, dass die Optibox 4 für Zweifamilienhäuser gedacht sei.

    Immerhin habe ich dann am nächsten Tag den Herrn aus Havelssee erreicht und mit ihm einen Termin für die Montage der ONTs vereinbart.

    Fortsetzung folgt.

  • Erfahrungsbericht Teil 6: Auf der Zielgeraden

    Am 30. Mai hatte ich den Termin mit dem Techniker, der den unteren Teil der ONTs montieren sollte. Da es hier sicher immer wieder Neueinsteiger (wie ich vor kurzem) gibt, die mit den Begriffen noch nicht so sattelfest sind, eine kurze Erklärung. Ein ONT (Optical Network Termination) ist die Bezeichnung für den Abschlusspunkt des Glasfasernetzes im Haus. Die ONT-Box wandelt die Lichtsignale der Glasfaser in elektrische Signale um, die dann vom Router verarbeitet werden können. Deshalb wird sie (die Box) auch als Glasfasermodem bezeichnet.

    Für die beiden Wohneinheiten bei mir hat er also 2 Boxen zügig montiert. Er meinte, dass die linke (Box siehe Foto) den etwas besseren Datendurchsatz hätte, obwohl es mich gewundert hat, dass es da einen Unterschied gibt. Den von DNSNet zuvor gelieferten Aufsatz hat er darum auch erst links aufgesetzt.

    Das Signal für die Stromnetzversorgung (links) erschien nach wenigen Sekunden. Da er es eilig hatte (etliche weitere Kunden) wollte er nicht warten, bis die mittlere Diode leuchtet. Er meinte, dass dies eine Weile dauern könnte. Als diese auch nach Stunden kein Signal gab, habe ich das bei DNSNet als Störung gemeldet.

    Der versprochene Rückruf am nächsten Tag blieb leider aus. Auch das ganze Wochenende fing die Diode nicht an zu blinken, obwohl ich mehrfach einen Neustart nach Netztrennung versucht habe.

    Also habe ich am Montag wieder angerufen. Es war ein anderer Mitarbeiter, der mir den Rat gab, das zugeschickte Oberteil mal auf die andere Box zu setzen. Das habe ich gemacht und siehe da: Das Blinken begann zügig und nach relativ kurzer Zeit leuchtete die mittlere Diode dauerhaft, was laut Anleitung bedeutet, dass eine Verbindung zum Rechenzentrum von DNSNet und Konfiguration des ONT erfolgt ist.

    Für mich stellt sich jetzt die Frage, warum die linke Box nicht funktioniert. Kann es sein, dass die nicht aktiviert ist, weil nur ein Glasfaseranschluss für unser Haus angemeldet ist oder hat der Monteur beim Anschluss einen Fehler gemacht bzw. hat die Unterbox einen Fehler?

    Kann es zudem wirklich sein, dass die linke Box etwas schneller arbeitet? Dann hätte ich ja jetzt einen kleinen Nachteil.

  • Er meinte bestimmt nicht den Datendurchsatz sondern den Lichtpegel. Der muss in einem bestimmten Bereich liegen. Ich glaube irgendwas zwischen -9 und- 29dB. Wenn es in diesem Bereich liegt geht es und wenn nicht...dann nicht. Das ist ja das schöne am Glasfaser, wenn es geht dann mit 100% Datenrate. Irgendwelche Herunterstufungen wie bei DSL gibt es nicht.

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  • Ein ONT (Optical Network Termination) ist die Bezeichnung für den Abschlusspunkt des Glasfasernetzes im Haus.

    Und gerade Neueinsteiger übernehmen das falsche Wording mangels besseren Wissens. Daher mein Zwischenruf.

    Ein ONT ist das (aktive) Endgerät nach dem Netzabschlusspunkt! Damit ist der ONT schon Bestandteil deines Heimnetzes. Die immer wieder falsch interpretierte Routerfreih* beginnt nämlich nicht hinter dem ONT, sondern bereits am (passiven) Netzabschlusspunkt. Das ist üblicherweise ein Gf-TA/Glasfaser-Dose, diese benötigt keinen Stromanschluss.

    Zu den Komponenten des Glasfasernetzes im Haus gibt es auch hier im Forum seit langem eine Übersicht/Begriffsklärung. Es ist ja nicht so, das jeder von uns in einem Haushalt mit Glasfaseranschluss geboren wurde: Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

  • Er meinte bestimmt nicht den Datendurchsatz sondern den Lichtpegel. Der muss in einem bestimmten Bereich liegen.

    Die Signalpegel sind normiert und müssen innerhalb bestimmter Bereiche und Wellenlängen liegen. Es wird zwischen AON, GPON und XGS-PON unterschieden.

    Auf den Produktseiten einer beliebigen 55x0 Fritze gibt es diese Angaben übersichtlich dargestellt: https://avm.de/produkte/fritz…chnische-daten/

  • HubeBube

    Wie schon im Openinfra Strang beschrieben gab es hier nur den ONT, der durch Eigenleistung (auch Dank dieses Forums) zum passiven Netzabschlusspunkt (Faserkupplung in das Gehäuse des CTS einbauen und umstecken) modifiziert wurde.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

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  • Mir ist durchaus bekannt, wie der HES ONT von OI montiert wird.

    Dennoch ist die Durchführung nach der katastrophal übersetzen Anleitung/Beschreibung streng genommen illegal: Es wird vom Teilnehmer ein Eingriff in das öffentliche TK-Netz vorgenommen.

    Auch wenn es sich nach Haarspalterei und Kleingeistigkeit anhört. OI muss eine frei zugängliche Buchse (und das ist sie gerade nicht!) vorsehen. Meine Hausinstallation hat auch keine explizite Gf-TA/Glasfaser-Dose, jedoch am HÜP frei zugängliche LC/APC Buchsen. Da ist der passive Netzabschlusspunkt eben am HÜP. Ich muss allerdings nicht, wie bei der von OI gelieferten Hardware, an einer bestimmten Stelle Teile des Kunstoffgehäuses ausbrechen, um an die Faser zu gelangen.

  • Fragt sich nur, wem mit deiner 99. Wiederholung zum Thema Endgerätefreiheit und passivem Netzanschluss geholfen ist. Was legal/illegal ist, ändert ja erst einmal nichts an der Situation. Der Netzabschluss bei OI ist nicht passiv und das ist auch gar nicht schlimm, denn es gibt wenig sinnvolle Hardware, die einem direkt an der Faser einen Mehrwert bieten würde.

    Ich hätte auch gerne, dass die Straße an meinem Schlafzimmerfester mit höchstens 30 km/h befahren wird, ist schließlich ne 30er Zone. Ändert aber nichts dran, dass manche hier 50-60 fahren.

  • Vielen Dank für eure Erläuterungen bzw. Ergänzungen! Aber noch mal zur Erinnerung: Ich bin ja nun doch nicht (leider?) bei OpenInfra, sondern bei DNSNet gelandet.

    Die immer wieder falsch interpretierte Routerfreih* beginnt nämlich nicht hinter dem ONT, sondern bereits am (passiven) Netzabschlusspunkt. Das ist üblicherweise ein Gf-TA/Glasfaser-Dose, diese benötigt keinen Stromanschluss.

    Wie man im Bild unten sehen kann, benötigen meine ONT-Dosen einen Stromanschluss. Was meint ihr denn aber zu der linken Dose, die nicht funktioniert, ist da etwas defekt, falsch angeschlossen oder nur gesperrt, weil kein 2. Anschluss beantragt wurde? Der Signalpegel (wie ich jetzt gelernt habe) schien ja zu funktionieren.

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  • Ich habe ja schon mal die Theorie aufgestellt, dass das Unterteil des Genexis-ONT den passiven Übergabepunkt darstellt. Daher darf man auf dieses Unterteil alles montieren was an möchte - ein "Modem" mit RJ45 oder eben ein F2115 mit LC/APC-Stecker.

    Edit: Bei Dir ist auf der linken Seite ein Blinddeckel drauf. Den kann man in wenigen Sekunden durch einen ONT oder ein F2115 ersetzen.

  • Mir ist durchaus bekannt, wie der HES ONT von OI montiert wird.

    Dennoch ist die Durchführung nach der katastrophal übersetzen Anleitung/Beschreibung streng genommen illegal: Es wird vom Teilnehmer ein Eingriff in das öffentliche TK-Netz vorgenommen.

    Auch wenn es sich nach Haarspalterei und Kleingeistigkeit anhört. OI muss eine frei zugängliche Buchse (und das ist sie gerade nicht!) vorsehen. Meine Hausinstallation hat auch keine explizite Gf-TA/Glasfaser-Dose, jedoch am HÜP frei zugängliche LC/APC Buchsen. Da ist der passive Netzabschlusspunkt eben am HÜP. Ich muss allerdings nicht, wie bei der von OI gelieferten Hardware, an einer bestimmten Stelle Teile des Kunstoffgehäuses ausbrechen, um an die Faser zu gelangen.

    Kurz zwischen gegrätscht. Der TE ist bei DNS:NET.

    Die dort montierte Dose ist der passive Abschluss. Es gibt bei DNS:NET wahlweise zwei Deckel für den FiberTwist. Einen mit ONT/ Strom und einen ohne in die die GF von AVM direkt passt. Wenn man seinen eigenen Modem betreibt muss man einmalig anrufen bei der Hotline und nur die Modem-ID ansagen.