Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

  • Hallo,

    kürzlich klingelte ein Mitarbeiter/Verkäufer der Telekom an der Tür, um anzufragen, ob man einen Glasfaser-Anschluss in die Wohnung haben will. Fühlte mich etwas überrumpelt und habe vorerst noch nichts zugesagt.

    Die aktuelle Lage ist die:

    1) Es handelt sich um ein Mehrfamilien-/Mehrparteienhaus mit 8 Wohneinheiten, teils Mieter, teils Eigentümer mit Selbstnutzung der Wohnung.
    2) Die Versorgung mit DSL ist hier in der Region sehr gut, sprich jeder Bewohner kann den schnellsten verfügbaren DSL-Tarif nutzen, den er haben möchte. Ich selbst habe derzeit einen VDSL-Anschluss und nutzen einen Tarif mit max. 250 MBit/sec Download + max. 40 MBit/sec Upload.
    3) Die Geschwindigkeit meines aktuellen VSDL-Anschlusses ist mehr als ausreichend für mich und wird es sicher auch noch lange sein.
    4) Ich bin derzeit bei der Telekom und habe dort einen günstigeren Stammkundentarif. Würde ich auf einen Glasfasertarif der Telekom umsteigen, dann würde ich diesen Stammkundentarif verlieren.

    Ich sehe momentan folgende Pros und Contras.

    Pro Glasfaser:

    • Zukunftssicherheit
    • bei jetziger Zusage für den Anschluss keine Kosten für Verlegung der Leitungen (wurde von dem Mitarbeiter gesagt)

    Contra Glasfaser:

    • ich brauche derzeit kein Mehr an Geschwindigkeit oder Stabilität (bin mit der aktuellen Leistung vollkommen zufrieden)
    • ich müsste mir wieder einen neuen Router kaufen, da mein aktueller leider noch keinen Glasfaser-Anschluss unerstützt, obwohl er noch nicht so alt ist
    • höhere monatliche Kosten für den Tarif bei gleicher Geschwindigkeit (250 MBit/sec-Glasfaser-Tarif vs meiner aktueller 250 MBit/sec-VSDL-Tarif)

    Nun zu meinen Fragen:

    1) Wie sieht es aus, wenn sich nur ein Teil der Hausbewohner für den Glasfaser-Anschluss entscheidet, beispielsweise weniger als die Hälfte? Wird der Anschluss dann überhaupt ins Haus gelegt?

    2) Können im Haus parallel DSL- und Glasfaser-Anschlüsse betrieben werden für den Fall, dass einige jetzt schon Glasfaser haben wolle, andere aber noch nicht?

    3) Hat jemand Erfahrung mit der Verlegung des Glasfaser-Anschlusses direkt in der Wohnung? Wurde das professionell und sauber gemacht, so dass keine sichtbaren Schäden zurückblieben? In der Verlegung der Kabel vom Keller bis auf zur Wohnungstür sehe ich nicht das Problem, aber dann muss das Kabel ja irgendwie von der Haustür zur bisherigen Telefon-/Internetbuchse verlegt werden.

    4) Es war von etwa 800 EUR für den Glasfaseranschluss die Rede, die man jetzt sparen würde. Hatte ich auch irgendwo auf Telekom-Werbeplakaten gesehen. Gilt das nur für den Hausanschluss oder den kompletten Anschluss bis in die Wohnung?

    Einmal editiert, zuletzt von Tabaluga (4. Juni 2024 um 15:21)

  • Bedenke bei all deinen Überlegungen, dass die Telekom die Kupfernetzabschaltung vorantreibt in den Gebieten, in denen sie Glasfaser ausgebaut hat. Wenn man gleichzeitig bedenkt, wie lange man auf Nachanschlüsse wartet (Monate bis Jahre), dann bedeutet das: Kupfer weg und kein Glas in der Wohnug => Mobilfunk. Und wenn viele auf Mobilfunk surfen wollen, kannst du dir überlegen, was das bedeutet.

    Wenn man die Chance auf Glasfaser hat, nimmt man es. Eine zweite Chance bekommt man so schnell nicht, und die Konsequenzen können dramatisch sein.

  • Willkommen im Forum!

    Nun ist es zunächst einmal so, das nur Eigentümer einen Glasfaseranschluss in ihre Wohnung verlangen können. Dieses anliegen darf auch nicht abgelehnt werden. Allerdings muss trotzdem ein Beschluss auf einer Eigentümerversammlung diesbezüglich gefasst werden. Gibt es einen Verwalter, so muss dieser die formellen Genehmigungen gegenüber dem Provider erteilen.

    Ich empfehle einen Blick in das aktuelle WEG zu werfen!

    Teil oder Vollausbau ist eine Frage des jeweiligen Providers, genauso wie die Anschlüsse im Haus verlegt werden. Letzteres übernimmt im Regelfall ein Subunternehmer. Und da jede Immobilie anders ist, wird auch der Ausbau individuell vorgenommen. Die üblichen gesetzlichen Gewährleistungen bleiben natürlich unangetastet.

    Glasfaser und Telefonleitung (DSL) schließen sich nicht aus und können auch an ganz unterschiedlichen Stellen angebracht sein.

    Aktuell liegt mir ein Angebot von Deutsche Glasfaser vor. Dies gilt für 3 -12 Wohneinheiten. Mindestens 1 Endkundenauftrag muss vorliegen, dann wird ein Vollausbau inklusive Innenverkabelung bis in jede Wohneinheit (nicht nur diejenigen bei denen eine Bestellung vorliegt) kostenlos vorgenommen.

    Andere Provider werden wohl so ähnlich vorgehen.

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  • ich müsste mir wieder einen neuen Router kaufen, da mein aktueller leider noch keinen Glasfaser-Anschluss unerstützt, obwohl er noch nicht so alt ist

    Woraus leitest Du diesen Zwang ab? Man kann auch ältere Router problemlos hinter einem ONT betreiben. Wenn Dein Router relativ neu ist (Typangabe wäre hilfreich) ist fast ausnahmslos eine Weiternutzung möglich.

  • Aktuell habe ich einen Telekom Speedport Smart 4 (Typ A), leider nicht die Plus-Version, die bereits einen Glasfaser-Anschluss beinhaltet.

    Weiß nicht, ob man hier direkt Produktlinks posten darf, darum nenne ich mal nur den Namen:

    TP-Link MC200CM Gigabit-Ethernet-Medienkonverter

    Wäre das so ein ONT, mit dem ich meinen "alten" Router weiterbenutzen könnte beim Umstieg von DSL auf Glasfaser?

  • 1) Wie sieht es aus, wenn sich nur ein Teil der Hausbewohner für den Glasfaser-Anschluss entscheidet, beispielsweise weniger als die Hälfte? Wird der Anschluss dann überhaupt ins Haus gelegt?

    2) Können im Haus parallel DSL- und Glasfaser-Anschlüsse betrieben werden für den Fall, dass einige jetzt schon Glasfaser haben wolle, andere aber noch nicht?

    3) Hat jemand Erfahrung mit der Verlegung des Glasfaser-Anschlusses direkt in der Wohnung? Wurde das professionell und sauber gemacht, so dass keine sichtbaren Schäden zurückblieben? In der Verlegung der Kabel vom Keller bis auf zur Wohnungstür sehe ich nicht das Problem, aber dann muss das Kabel ja irgendwie von der Haustür zur bisherigen Telefon-/Internetbuchse verlegt werden.

    4) Es war von etwa 800 EUR für den Glasfaseranschluss die Rede, die man jetzt sparen würde. Hatte ich auch irgendwo auf Telekom-Werbeplakaten gesehen. Gilt das nur für den Hausanschluss oder den kompletten Anschluss bis in die Wohnung?

    Zu 1: die Telekom baut schon, wenn nur ein Anschluss im Haus bestellt ist.

    Zu 2: Ja das geht

    Zu 3: leider keine Erfahrung, da EFH

    Zu 4: das gilt für den kompletten Anschluss in die Wohnung, ABER: wenn die WEG Extrawünsche bei der Verkabelung hat, dann müssen diese von denjenigen getragen werden, die Anschlüsse bestellen. Das ist aber eine Sache der WEG und kann von uns nicht beantwortet werden.

    Ganz grundsätzlich: wenn Du Eigentümer der Wohnung bist, würde ich auf jeden Fall bestellen, als Mieter nur, wenn der Vermieter die durch die WEG verursachten Zusatzkosten übernimmt oder keine Zusatzkosten anfallen.

    Im Nachbarhaus hat die über-80-jährige Vermieterin gleich in alle Wohnungen einen Anschluss (ohne Vertrag) auf ihre Kosten legen lassen, also 3x 800, da die Mieter selber keinen Anschluss wollten. Sie hat das damals beim Kabel-TV miterlebt, dass man es nicht gemacht hat, nachher dann abgehängt war und keinen nachträglichen Anschluss bekommen hat. Wollte sie nicht nochmal haben.

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  • Hallo HubeBube,

    danke für deine ausführliche Antwort.

    Nun ist es zunächst einmal so, das nur Eigentümer einen Glasfaseranschluss in ihre Wohnung verlangen können. Dieses anliegen darf auch nicht abgelehnt werden. Allerdings muss trotzdem ein Beschluss auf einer Eigentümerversammlung diesbezüglich gefasst werden. Gibt es einen Verwalter, so muss dieser die formellen Genehmigungen gegenüber dem Provider erteilen.

    ...

    Aktuell liegt mir ein Angebot von Deutsche Glasfaser vor. Dies gilt für 3 -12 Wohneinheiten. Mindestens 1 Endkundenauftrag muss vorliegen, dann wird ein Vollausbau inklusive Innenverkabelung bis in jede Wohneinheit (nicht nur diejenigen bei denen eine Bestellung vorliegt) kostenlos vorgenommen.

    Ich weiß mittlerweile, dass zumindest 1 Wohnungseigentümer in dem Gebäude den Glasfaseranschluss haben möchte. Einen Verwalter gibt es in Form des Hausverwalters, der von der Eigentümergemeinschaft bestellt wurde. Dieser würde dann die formelle Genehmigung gegenüber dem Provider erteilen. Der Beschluss dazu wird sicherlich auf der nächsten Eigentümerversammlung dazu gefasst werden.

    Provider wäre hier die Telekom. Wenn nun also aufgrund des 1 Wohnungseigentümers das Haus an Glasfaser angeschlossen wird, die anderen aber noch keinen Glasfaseranschluss wünschen oder zumindest noch nicht auf einen Glasfasertarif umsteigen wollen, dann hängt es vom Provider ab, ob auch gleich alle anderen Wohneinheiten kostenlos verkabelt werden. Sehe ich das so richtig?

    Ich gehe davon aus, dass natürlich trotzdem jeder Wohnungseigtümer zustimmen muss, ob die Wohnung verkabelt wird oder nicht, da dies ja bauliche Maßnahmen in der Wohnung erfordert. Aber wenn die Zustimmung vorliegt, ist das bei Deutsche Glasfaser dann also so, dass in einem Mehrparteienhaus u.U. mehrere Wohnungen kostenlos verkabelt werden, obwohl manche vielleicht vorerst noch ihren alten DSL-Anschluss weiternutzen wollen?

    Einmal editiert, zuletzt von Tabaluga (4. Juni 2024 um 16:08)

  • Bedenke bei all deinen Überlegungen, dass die Telekom die Kupfernetzabschaltung vorantreibt in den Gebieten, in denen sie Glasfaser ausgebaut hat. Wenn man gleichzeitig bedenkt, wie lange man auf Nachanschlüsse wartet (Monate bis Jahre), dann bedeutet das: Kupfer weg und kein Glas in der Wohnug => Mobilfunk. Und wenn viele auf Mobilfunk surfen wollen, kannst du dir überlegen, was das bedeutet.

    Wenn man die Chance auf Glasfaser hat, nimmt man es. Eine zweite Chance bekommt man so schnell nicht, und die Konsequenzen können dramatisch sein.

    Ich bin mir zu 99,99% sicher, dass es bei Abschaltung des Kupfernetzes noch zu einer Sammlung von Nachanschlüssen kommen wird. Es könnte aber sein, dass man einen Nachanschluss erst bei Abschaltung des Kupfernetzes bekommt, nicht vorher.

    Würde das Kupfernetz ersatzlos abgeschaltet und kein Nachanschluss an das Glasfasernetz angeboten, wäre das ein Verstoß gegen die Versorgungspflicht aus dem TKG.

  • Hallo Elemir,

    danke für deine Antworten.

    Zu 1: die Telekom baut schon, wenn nur ein Anschluss im Haus bestellt ist.

    OK, dann wird der Anschluss des Hauses zustandekommen, da bereits ein Anschluss sicher bestellt wurde.

    Zu Punkt 3: Heißt das, dein Einfamilienhaus (EFH) wurde gleich beim Bau mit Glasfaser verkabelt?

    Zu Punkt 4: Was sind denn beispielsweise solche Extrawünsche bei der Verkabelung? Ich kann mir darunter jetzt nichts vorstellen.

    Zur Frage Eigentümer oder Mieter: War bis vor kurzem Mieter, bin aber jetzt Eigentümer der Eigentumswohnung.

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  • Zu Punkt 3: Heißt das, dein Einfamilienhaus (EFH) wurde gleich beim Bau mit Glasfaser verkabelt?

    Zu Punkt 4: Was sind denn beispielsweise solche Extrawünsche bei der Verkabelung? Ich kann mir darunter jetzt nichts vorstellen.

    Zur Frage Eigentümer oder Mieter: War bis vor kurzem Mieter, bin aber jetzt Eigentümer der Eigentumswohnung.

    Nein, die Glasfaser kam nachträglich. Aber bei mir ist der HÜP und GF-TA im Keller, von wo ich schon beim Hausbau vor 20 Jahren CAT 6E in alle Räume verlegt hatte (was hat man mich damals dafür komisch angesehen. Allerdings nicht in Leerrohren, sondern direkt. Leerrohre waren damals unbezahlbar). Daher weiß ich nicht, wie die Telekom verlegen würde.

    Wenn die WEG z.B. fordert, dass unter Putz verlegt werden muss und es gibt keine verwendbaren Leerrohre vom Keller in die Wohnung, dann könnte das erheblich kosten. Allerdings kannst Du trotzdem den Anschluss bestellen und in dem Fall dann die Bestellung kündigen, wenn die Bedingungen nicht erfüllbar sind. Da wird sich die Telekom mit der WEG schon in Verbindung setzen.

    Beim Nachbarn konnten vorhandene Leerrohre benutzt werden, daher weiß ich nicht, wie das die Telekom sonst macht.


    Als Eigentümer würde ich zur Bestellung raten, das bekommst Du wahrscheinlich nicht wieder so günstig. Außer, Deine WEG stellt übertriebene Forderungen. Aber das wäre mit Eurer Verwaltung zu klären.

  • Provider wäre hier die Telekom. Wenn nun also aufgrund des 1 Wohnungseigentümers das Haus an Glasfaser angeschlossen wird, die anderen aber noch keinen Glasfaseranschluss wünschen oder zumindest noch nicht auf einen Glasfasertarif umsteigen wollen, dann hängt es vom Provider ab, ob auch gleich alle anderen Wohneinheiten kostenlos verkabelt werden. Sehe ich das so richtig?

    Ja, das ist immer abhängig vom ausbauenden Provider und dessen aktueller Ausbaustrategie.

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  • Der ursprüngliche Gedanke dahinter war, Geld zu sparen und den noch recht neuen Router nicht aufs Altenteil schicken zu müssen. Aber so ein Glasfasermodem, das einfach vor den bestehenden Router geschaltet wird, wäre natürlich auch eine gute Option.

    Wie sieht es mit den Stromkosten eines solchen Glasfasermodems aus? Wie hoch fallen ungefähr im Jahr die zusätzlichen Stromkosten aus, wenn man einen Speedport Smart 4 ohne Glasfaseranschluss zusammen mit dem von dir genannten Glaserfasermodem betreibt im Vergleich zum Betrieb eines Speedport Smart 4 Plus, bei dem der Glasfaseranschluss gleich integriert ist?

  • Wie sieht es mit den Stromkosten eines solchen Glasfasermodems aus?

    Ich würde mal von ca. 3,3 W ausgehen. Quelle: https://www.golem.de/news/strommess…402-181833.html

    Wenn man den Stromverbrauch von Speedport Smart 4 mit Speedport Smart 4 Plus (das ist der mit Glasfaseranschluss) vergleicht, dann wird der Unterschied zwischen den beiden vermutlich etwas kleiner als der Stromverbrauch des Glasfasermodems sein. - Lohnt sich deswegen die Investition in einen neuen Router? Vermutlich eher nicht.

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  • OK, 3,3 W ist nicht wirklich viel. Ich habe mit einem Stromkostenrechner mal ausgerechnet, was das ungefährt an Stromkosten pro Jahr ergibt, wenn das Gerät 24/7 an den Strom angeschlossen ist und der Stromverbrauch konstant 3,3 W beträgt (ich weiß nicht, ob es sowas wie einen Ruhemodus bei dem Glasfasermodem gibt). Das wären bei den aktuellen Strompreisen knapp 10 EUR pro Jahr. Das rechtfertigt den Austausch des Routers noch nicht wirklich. Zumal ich hier noch nicht den Unterschied im Stromverbrauch zwischen Speedport Smart 4 und Speedport Smart 4 Plus berücksichtigt habe.

  • Würde das Kupfernetz ersatzlos abgeschaltet und kein Nachanschluss an das Glasfasernetz angeboten, wäre das ein Verstoß gegen die Versorgungspflicht aus dem TKG.

    Der Anschluss ans Glasfasernetz wird ja angeboten. Ein Glasfasernetz ist ja vorhanden. Nur gebaut wird er nicht, aus Ressourcenmangel. Die Grundversorgungspflicht hilft da nicht weiter, die sagt nur, dass ein Anbieter einen Anschluss zu marktüblichen Konditionen (d.h. inkl. Baukosten!) anbieten muss.

    Siehe das Interview mit dem NetCologne Chef in letzter Zeit. Wir betrügen uns selber mit der "Homes passed" Statistik. Wenn Glasfaser an einem Haus vorbeiführt, gilt es als erschlossen, und die Statistik ist maßgebend für Abschaltung von Kupfernetzen etc. Dass ein Großteil der "Homes passed" keinen wirklichen Glasfaseranschluss hat, wird noch zum echten Problem werden. Wenn alle übrigen Kunden gleichzeitig einen Glasfaseranschluss wollen, dann werden da zwangsläufig welche auf der Strecke bleiben.

  • Der Speedport Smart 4 lässt sich ja auch noch gegen einen sparsameren Router austauschen und die Telekom ist auch nicht der einzige Internetanbieter auf dem eigenen Glasfasernetz.

    Es ist gut möglich, dass du bei 1&1 einen schnelleren Tarif für weniger Geld bekommst, als du jetzt trotz Vergünstigung für DSL bei der Telekom zahlst. Bei der letzten Aktion kostete 1&1 Glasfaser 500 weniger als Telekom DSL 100...

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  • Du meinst gegen einen, der noch stromsparender ist, so dass sich der Austausch des relativ neuen Routers jetzt schon lohnen würde?

    Also wenn die Telekom jetzt die Leitungen in das Haus und die Wohnungen legt, dass ist man sicher erst mal die 24 Monate Mindestvertragslaufzeit an den Provider + Tarif gebunden, oder nicht? Danach könnte ich dann aber ggf. zu 1&1 wechseln, da 1&1 und Telekom ja miteinander koopieren in Sachen Nutzung des Glasfasernetzes.