Der Markt wirds regeln. - Der Markt hat schon so viel seit 1998 reguliert, warum dann auch nicht FTTH.
Dafür müsste es erst mal einen geben in form von Wettbewerb den es seit Bitstrom VDSL nicht mehr gibt.
Fakt ist, ich brauche aktuell selten mehr als 300 Mbit, und so spare ich aufs Jahr noch ne ganze Stange Geld.
Du brauchst auch keine 300Mbit da es keine Anwendung gibt. Du hast Zeitliche Vorteile wenn du eine Datenmenge überträgst und je mehr Bits pro Sekunde durch die Leitung geben desto mehr profitierst du davon.
Und Sparen tust du nicht du zahlst für eine künstlich Limitierte Leitung.
Da man dir künstlich geschaffene Tarif Profile vorgibt unter denen du wählen kannst gibt man dir die Illusion das du Geld sparst da die schnelleren ja mehr kosten.
1 Tarif bei GPON 1000/500 würde vollkommen reichen, den nächsten Tarif dann bei XGS-PON.
Fakt ist auch: Irgendwer muss das Netz ja auch bezahlen. - Sicherlich nicht auf 1,2 oder 5 Jahren, aber nach 20-30 Jahren muss das FTTH Netz bezahlt sein.
Und das sind die Preise im kleinsten Angebotenen Tarif da dieser derjenige ist den die Bürger am ehesten buchen, es ist sicher nicht derjenige der 90€ für den 1GBit ausgibt, die dürften kaum vorhanden sein.
Und ich bekomme demnächst einen Tarif, der nicht teurer ist als DSL 50. - 24 Monate für 300 Mbiut FTTH für 19,95 EUR
Und dafür könnten sie dir auch den 1000er geben ![]()
Der 50er dürfte bei sehr vielen Kunden nicht mehr auf technischen Gründen beruhen. Mit VDSL2 Vectoring ist die Chance hoch, dass statt 50 auch 100, 175 oder 250 Mbps buchbar sind - nur eben teurer.
Korrekt da Privatkunden keine Bandbreite buchen sondern das was am günstigsten ist in den meisten fällen.
Diese Abstufungen sind aber nicht Willkür wie bei Glasfaser sondern sind technische bedingt.
Im Übrigen ist der 150-Mbps-FTTH bei der Telekom genauso teuer wie der 100-Mbps-VDSL.
Das ist der Brotkrumen den dir die Telekom hinwirft damit du ja mehr hast wie großzügig.
Und bei DSL ist die Geschichte easy, weil der Großteil der Kupfertechnik längst bezahlt ist. Lediglich Wartungs- und Stromkosten sind noch hoch.
Und da siehst man sehr gut zu was Bitstrom führt, die Tarife sind immer noch sehr teuer.
Insofern hat die "künstliche" tarifliche Drosselung schon lange von FTTH angefangen.
Die gab es zu Anfangszeiten ADSL 768kbps 1Mbit 2Mbit 3Mbit 6Mbit
Dann gab es zum glück Wettbewerb auf der TAL durch Vodafone, Telefonica und QSC.
Dann gab es offene Profile und kostenfreies Fastpath.
Seit ADSL2+ gab es das nicht mehr, Limit war nur noch die Physik.
Die Frage ist, womit will man die Tarife sonst unterscheidbar machen? Volumen? Oh Gott.
Technologie wie bei DSL auch.
1 Tarif pro Technologie die das Maximum bereitstellt. (Bei GPON könnte man bei 1000/500-600 bleiben da Stark Bandbreiten limitiert.)
8G XGS-PON
20G 25G-PON
40G 50G-PON
Anfangs hätte man so sehr schön überschaubar 1-2 Tarife.
Und das wird so auch durchaus umgesetzt z.b. https://abos.galaxus.ch/de/internet
Schönes einfaches sauberes Konzept.