• Guten Morgen,

    ich habe wenig bis gar keine Ahnung von Netzwerktechnik und muss jetzt mal ganz blöd fragen:

    Wenn mir die DGN einen Glasfaseranschluss in den Keller legt, muss ich dann den Router auch im Keller platzieren? Wie kommt der Anschluss ins Erdgeschoss oder Obergeschoss?

    Ich möchte keinesfalls -wie von der DGN auf deren HP vorgeschlagen- die Hausbohrung überirdisch.

    Unser Haus ist jetzt 26 Jahre alt, deshalb gehe ich davon aus, dass da veraltete und langsame Leitungen liegen. Kann man Glasfaserleitungen auch innerhalb eines Hauses unter Putz verlegen lassen?

    Hintergrund meiner Frage ist, wir planen im nächsten Jahr sowieso eine Grundrenovierung und würden das gleich mit machen. Dürfen wir das mit einer Elektrofirma unseres Vertrauens machen oder muss das die Giganetz machen?

    Blöd wäre es, wenn wir nach der Renovierung den Putz wieder aufklopfen müssten.

    LG Katrin

  • Hallo,

    für die grundlegenden Fragen zum Thema Netzwerk, Renovierung und Co. kann ich Dir den folgenden YouTube Kanal von HomeAlex empfehlen. (https://www.youtube.com/@Homealex)

    Er hat neben den Renovierungsvideos ein paar Videos zum Thema Verkabelung und Netzwerk gemacht, die eine echt gute Einführung bieten. Grundsätzlich kannst Du sowohl Ethernet-Kabel (Cat. 6, besser Cat. 7), als auch Glasfaser verlegen lassen. Der Trend geht im Moment zu Ethernet-Kabeln, da es viele Vorteile bietet. Sofern Dein Elektriker schon so modern ist, dass er sich auch mit Glasfaser-Verlegung beschäftigt, könnte auch eine hybride (Kabel & Glasfaser) Installation bei Euch Sinn machen. Die Kabel kannst Du auf jeden Fall eigenverantwortlich verlegen bzw. verlegen lassen.

    Wichtig ist, sich möglichst früh mit dem Thema zu beschäftigen, da es jetzt einiges an Fragen zu klären gibt. Den Router z.B. kannst Du natürlich im Keller platzieren, aber dann stellt sich je nach Haustyp die Frage, wie bekommst Du das Signal in die oberen Stockwerke, Kabel und/oder WLAN. AccessPoints, Mesh ...

    Insofern mach Dich einfach ersteinmal mit den Grundlagen vertraut und dann geht s an die Beantwortung der Detail-Fragen. Hier bekommt man auf jeden Fall viele gute Tipps.

  • Ohne das Video gesehen zu haben: Die Leitungen auf jeden Fall in Leerrohren verlegen lassen und ausreichend große Biegeradien einplanen.

    Danach hast du alle Optionen offen.

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  • Ich möchte keinesfalls -wie von der DGN auf deren HP vorgeschlagen- die Hausbohrung überirdisch.

    Unser Haus ist jetzt 26 Jahre alt, deshalb gehe ich davon aus, dass da veraltete und langsame Leitungen liegen. Kann man Glasfaserleitungen auch innerhalb eines Hauses unter Putz verlegen lassen?

    Da gibt es ein Für und Wider. Wenn euer Haus 26 Jahre alt ist, werdet ihr noch keine Mehrsparteneinführung haben. Bei diesen ist eine Einführung unterhalb der Erdoberfläche ja sicher möglich. Somit müsst ihr eine geeignete Lösung finden, damit nicht Feuchtigkeit/Wasser eindringen kann. Daher wird gerne von dem Netzbetreiber der Übergang oberhalb des Erdbodens genutzt.

  • Grundsätzlich würde ich von den Räumen in Richtung Übergabepunkt planen. Üblicherweise würde man neben einer Antennendose (vermutlich SAT) min. eine 2fach Ethernet-Dose setzen. In großen Räumen wie Wohnzimmer so etwas immer diagonal an gegenüberliegenden Wänden (auch für SAT). Das verhindert fliegende Verkabelung, kommt bei Hausfrauen nicht gut an. Auch Steckdosen mit aufrüsten. Im Büro kann es nichts schaden auch gleich 2x Doppeldosen zu setzen, hier kann man je nach Hobby/Arbeit auch an eine Glasfaser zum Keller nachdenken, wenn man dann mal eine 100 GBit/s Leitung benötigt, 10 GBit/s gehen locker über Kupfer.
    Und dann auch gleich noch pro Etage einen Ausgang an der Decke für den WLAN-AP.
    Nächste Überlegung ist dann, was benötigt man draußen. PV-Anlage, Haustür-Klingel, Webcams, Wallbox und WLAN-AP (für den Rasenmäher ;)) Ich habe an jeder Ecke des Dachkastens ein Kabel.
    Alles in allem lieber ein Kabel mehr als zu wenig. Und es ist immer besser Geräte per Kabel und nicht per WLAN anzuschließen.

    Bei den Kabeln sollte es Cat. 7 sein. Leerrohr muss nicht zu jeder Dose, das wird nur unnötig teuer.
    Aber auf jeden Fall Leerrohr in jede Etage an zentraler Stelle, um in 10 Jahren + nach rüsten zu können.

    Und dann endet alles im Keller, da stellt man am besten einen kleinen Schrank hin und bringt Geräte darin unter, die sich für die Haussteuerung und Kommunikation ansammeln.

    Einfach mal durchs Haus gehen und schauen, was da so herumsteht oder nach der Renovierung noch dazu kommen könnte.

    Das sieht dann so aus. ;) von Vorne

    von hinten

    Die Belegung und die Geräte in der Softwareübersicht.

      

    Und in Gänze

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  • Du hast gefragt und nun die pragmatischen Antworten aus meiner eigenen, subjektiven Perspektive.

    Wenn mir die DGN einen Glasfaseranschluss in den Keller legt, muss ich dann den Router auch im Keller platzieren? Wie kommt der Anschluss ins Erdgeschoss oder Obergeschoss?

    Der Glasfaseranschluss besteht mittlerweile aus folgenden Komponenten:

    Glasfaser-APL/HÜP

    Das ist der erste Kasten unmittelbar nach der Hauseinführung des Glasfaserkabels. Hierin wird die eigentliche Glasfaser für die Nutzung vorbereitet. Für den HÜP wird kein Stromanschluß benötig, er ist ein passives Gerät. Ungefähr so groß wie ein DIN-A-5 Schulheft.

    Glasfaser-Dose/Gf-TA

    Von dem HÜP (Hausübergabepunkt) geht ein Glasfaserkabel an den Gf-TA (Glasfaser-Teilnehmeranschluss). Dieses Teil entspricht ungefähr der TAE-Dose des alten Telefons, die Buchse ist natürlich eine andere. Ein Gf-TA benötigt ebenfalls keinen Stromanschluß und ist der gesetzlich geforderten Netzabschlusspunkt. In diese Buchse darfst Du ein beliebiges Endgerät (gemietet, vom Provider gestellt oder von dir gekauft) einstecken.

    Endgerät

    Dies ist das erste Gerät, welches einen Stromanschluss benötigt und an dem Licht in Strom gewandelt wird. Ab hier beginnt das hausübliche Netzwerk. Typische Geräte sind eine FRITZ!Box oder der ONT des Providers.

    Platzierung eines Routers

    Selbstverständlich kann man einen Router im Keller positionieren, sofern man kein DECT Telefon oder WLAN in den oberen Stockwerken benötigt. Freilich ist das ein wenig praxisfremd. Zumindest im Falle von Routern des Herstellers AVM ist es für Laien relativ einfach in den Wohnräumen zusätzliche WLAN-Repeater und weitere FRITZ!Boxen aufzustellen. Diese müssen jedoch zwingend mit einem Netzwerkkabel (keinesfalls WLAN oder Powerline) an die FRITZ!Box im Keller angeschlossen werden!

    Ideal wäre ein kundeneigenes Glasfaserkabel mit Stecker auf beiden Seiten (in einem Leerrohr) von Gf-TA bis in den Wohnraum zu verlegen und dort ein geeignetes Endgerät an die Glasfaser anzuschließen.

    Vorteilhaft ist bei Renovierungsarbeiten von einem Elektriker Cat 7 Netzwerkkabel (mindestens 2 pro Raum) verlegen zu lassen. In einem Raum laufen alle diese Kabel zusammen. Dort sollte dann auch der Router aufgestellt sein. Ohne diese strukturierte Netzwerkverkabelung bietet sich der im vorigen Absatz beschriebene Aufbau an.

    Kann man Glasfaserleitungen auch innerhalb eines Hauses unter Putz verlegen lassen?

    Ja, aber bitte nur in Leerrohren. Ich würde es so machen, allerdings bin ich wohl auch nicht der Otto Normalverbraucher. Für jemanden der nicht so bewandert ist, halte ich die Verlegung von Cat 7 Netzwerkkabeln für besser geeignet. Das bekommt auch ein Elektriker hin. Glasfaser/Licht können die nicht, nur Strom.

  • Hallo,

    schon einmal vielen Dank für die vielen Tipps und die youtube-Verlinkung. Ich habe versucht, mich schlauer zu machen und habe jetzt zwar keine Expertise, aber doch eine ungefähre Vorstellung, was ich brauche.

    1. Der Durchgang zum Haus kann sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss erfolgen. Hat beides Vor- und Nachteile. Im Keller sind schon alle unsere Anschlüsse, aber es besteht die Gefahr, dass es danach nicht mehr vollständig dicht wird. Im Erdgeschoss besteht weniger Gefahr der Undichtheit, dafür sieht man ein Rohr/Kabel vom Erdboden bis zum Durchgang.

    2. HÜP ist im Wohnzimmer nicht schön, wäre aber der erste Raum, wenn Durchgang im Erdgeschoss erfolgt. GF-TA wäre dann auch da. Müssten wir alles hinter dem Fernsehtisch und TV verstecken. Dann könnte da auch der erste Router stehen. Jetzt ist da die Kabel-/Telefondose und der Router.

    3. HÜP im Keller und GF-TA auch wäre gut, sieht man im Wohnzimmer dann nicht. Dann müsste ein Elektriker entweder ein oder mehrere Glasfaserkabel vom Keller nach oben ins Erdgeschoss und die weiteren Etagen legen. Habe ein paar Elektriker hier angefragt, die können das nicht. Also doch Cat7-Kabel? Läuft das dann genauso gut? Alternativ würde die DGN uns die GF selber im Haus verlegen. Da sie ja dann irgendwie ein Monopol haben, könnten die dann natürlich exorbitante Preise verlangen. Lohnt sich das?

    4. Auf jeden Fall müssten Kabel vom EG ins OG und DG. Stellt sich die gleiche Frage wie bei 3.

    Habe ich das alles so richtig verstanden?

    Ich habe ein Elektrounternehmen in Offenbach (bei Frankfurt) gefunden, die sich auf meine Nachfrage gemeldet haben und behaupten, sie können beides. Die schauen sich das mal vor Ort an und wollen uns dann beraten und einen Kostenvoranschlag machen.

    Würde dann berichten. Da die mir ja alles erzählen können, würde ich gerne wieder bei euch nachfragen.

    Danke und viele liebe Grüße

    Katrin :*

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  • Ich habe ein Elektrounternehmen in Offenbach (bei Frankfurt) gefunden, die sich auf meine Nachfrage gemeldet haben und behaupten, sie können beides. Die schauen sich das mal vor Ort an und wollen uns dann beraten und einen Kostenvoranschlag machen.

    Magst Du uns den Namen der Firma verraten?

    Warte erst einmal den Besichtigungstermin dieser Firma ab. Gerne kannst Du danach Fragen stellen.

    Die Hausbohrung ist üblicherweise nur ein Loch mit 10 mm Durchmesser und muss wasser und gasdicht ausgeführt werden, dies sehen die Bauvorschriften vor. Üblicherweise funktioniert das bei den Kellereinführungen tadellos.

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  • Ich persönlich würde mir GF in den Keller legen lassen und es mit LAN-Kabel in die Wohnung lösen. Ethernetkabel kann man gut selber verlegen, optimal das Ganze im Leerrohr und gleich 2 oder mehr. Man benötigt meistens im Keller ja auch Internet. ;)

    Wenn du Leerrohr nutzt, kannst du später auch GF dort einziehen, wenn dein Bedarf über 10 GBit/s steigt. GF per fertigen konfigurierten Kabel.

    Auf das Angebot der Firma bin ich gespannt.

  • Zum Thema Kellerdurchbohrung kann ich noch Folgendes anmerken. Bei uns hat htp den Anschluss zu verantworten und da ich mit wasserdichter Wanne im Hochwassergebiet wohne, war das für mich schon sehr wichtig. htp hat mir ein DIN/zertifiziertes Verfahren zugesagt. Das Photo (siehe unten) habe ich an meine Versicherung geschickt und die sind zufrieden.

    https://www.glasfaserforum.de/attachment/2978-bild01-jpg/

  • Zum Thema Kellerdurchbohrung kann ich noch Folgendes anmerken. Bei uns hat htp den Anschluss zu verantworten und da ich mit wasserdichter Wanne im Hochwassergebiet wohne, war das für mich schon sehr wichtig. htp hat mir ein DIN/zertifiziertes Verfahren zugesagt. Das Photo (siehe unten) habe ich an meine Versicherung geschickt und die sind zufrieden.

    https://www.glasfaserforum.de/attachment/2978-bild01-jpg/

    Eine Druckwasserdichte Hauseinführung... Sieht gut aus, scheinbar auch mit 2K Dichtmasse verschlossen...

    1. Der Durchgang zum Haus kann sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss erfolgen. Hat beides Vor- und Nachteile. Im Keller sind schon alle unsere Anschlüsse, aber es besteht die Gefahr, dass es danach nicht mehr vollständig dicht wird. Im Erdgeschoss besteht weniger Gefahr der Undichtheit, dafür sieht man ein Rohr/Kabel vom Erdboden bis zum Durchgang.

    Egal ob oberirdisch oder unterirdisch, wenn die Hauseinführung fach- und sach-gerecht verbaut wird, sind keine Überschwemmungen zu erwarten. idR kann man, bei oberirdisch, den Kunststoff auch farbig übermalern so dass es sich an die Fassadenfarbe anpassen lässt.

    Müssten wir alles hinter dem Fernsehtisch und TV verstecken. Dann könnte da auch der erste Router stehen. Jetzt ist da die Kabel-/Telefondose und der Router.

    Router hinter dem TV ist keine gute Idee... die elektromagnetischen Abstrahlungen des TV könnten das WLAN beeinträchtigen.

    3. HÜP im Keller und GF-TA auch wäre gut, sieht man im Wohnzimmer dann nicht. Dann müsste ein Elektriker entweder ein oder mehrere Glasfaserkabel vom Keller nach oben ins Erdgeschoss und die weiteren Etagen legen. Habe ein paar Elektriker hier angefragt, die können das nicht. Also doch Cat7-Kabel? Läuft das dann genauso gut? Alternativ würde die DGN uns die GF selber im Haus verlegen. Da sie ja dann irgendwie ein Monopol haben, könnten die dann natürlich exorbitante Preise verlangen. Lohnt sich das?

    4. Auf jeden Fall müssten Kabel vom EG ins OG und DG. Stellt sich die gleiche Frage wie bei 3.

    Es kommt darauf an... Glasfaser verlegen würde bedeuten dass du ein Teil des Hausnetzes komplett auf Gf umbauen müsstest. Also Gf TA im Keller > Gf Switch > Gf zum EG / OG

    Kupfer, also CAT Kabel, ist aktuell noch mehr als absolut ausreichend. Hier würde ich entscheiden ob ich im OG tatsächlich ein eigenes CAT Kabel benötige oder ob man vom EG bis OB mit Mesh Repeatern arbeiten kann. (Kosten/Nutzen Faktor)

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Router hinter dem TV ist keine gute Idee... die elektromagnetischen Abstrahlungen des TV könnten das WLAN beeinträchtigen.

    :D Das war mal zu Zeiten einer Röhre. Ja, jedes Objekt mit Metall schirmt ab, aber da ist es bei einem Kühlschrank mehr. Die meisten haben ja ihren TV oder TV-Stick per WLAN angebunden und die Antennen sind nicht vor dem Gerät. ;)

    Es kommt darauf an... Glasfaser verlegen würde bedeuten dass du ein Teil des Hausnetzes komplett auf Gf umbauen müsstest. Also Gf TA im Keller > Gf Switch > Gf zum EG / OG

    Kupfer, also CAT Kabel, ist aktuell noch mehr als absolut ausreichend. Hier würde ich entscheiden ob ich im OG tatsächlich ein eigenes CAT Kabel benötige oder ob man vom EG bis OB mit Mesh Repeatern arbeiten kann. (Kosten/Nutzen Faktor)

    Er schrieb ja, dass sie ihr 26 Jahre altes Haus demnächst Grundrenovieren. Da wird er wohl gleich eine strukturierte Verkabelung einbringen.

  • Hallo zusammen,

    ich habe heute mal am Telefon mit meinem Haus- und Hof- Elektriker gesprochen, der mir schon 2007 Leitungen durchs Haus verlegt hat. (Ist nicht der aus Offenbach, der hat sich noch nicht gemeldet).

    Der hat mir am Telefon erzählt, er würde cat7-Leitungen empfehlen, da Glasfaser im Haus

    1.) keinen Vorteil bringt.

    2.) kompliziert zu verlegen und damit teuer ist.

    3.) die Dosen in den Zimmern dann nicht direkt per LAN mit Computer, Laptop etc. verbunden werden können, sondern man jeweils einen zusätzlichen Adapter braucht, was dann wiederum Kosten verursacht.

    Stimmt das so?

    Katrin (die, weiblich)

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  • 1.) kann man sehen wie man will ;) (Glasfaser kann halt auch mehr als 10Gigabit, für viele ist das aktuell aber kein Vorteil)

    2.) ist so - nennen wir es mal komplizierter, da die Kabel schon empfindlicher sind als normale Kupfer-Patchkabel

    3.) man braucht halt eine entsprechende "Netzwerkkarte" :) aber ja, normale haben ja RJ45 und da müsste erstmal Glasfaser -> RJ45 gewandelt werden ("Medienkonverter")

  • Ja liebe Katrin, die Aussage passt so.

    zu 1. GF hat nur dann Vorteile, wenn du jetzt schon Datendurchsatz vom mehr als 10 GBit/s benötigst. ;) der 2. Vorteil wäre noch, wenn man verschiedene Gebäude miteinander verbindet. Hier umgeht man das Problem des Potenzialausgleiches, aber dies wäre dann schon eine Einzelfalllösung.

    zu 2. Ja, weil das tatsächliche Auflegen/Spleißen nur mit technisch teuren Equipment und reichlich Übung klappt.

    zu 3. Dies auf jeden Fall. Vor allem alles, was IoT ist oder TV, Stereoanlage, Wärmepumpe, Wallbox, PV_Anlagen etc. lassen sich nicht aufrüsten mit direkten GF. Und dieser ganze Stapel an Clients hat sowieso meistens nur 100 MBit/s-Anschlüsse.

    Ich hatte vor 20 Jahren Cat. 5 Verkabelung in meiner damaligen Wohnung verlegt. Damals war noch 100 MBit/s angesagt, DSL mit 2 MBit/s. Waren so Strecken um die 20-30 m. Der jetzige Bewohner betreibt auf 2 Strecken jetzt 10 GBit/s.

    Will sagen, wenn du aktuell Cat. 7 Kabel verlegen lässt, wirst du diese auch noch in 20 Jahren sinnvoll betreiben. 8 k Videos werden bis dahin eher weniger Bandbreite brauchen. ;)