Kupfer raus, Glas rein?

  • Morgen in die Runde, meinst du das Ausbaugebiet in Diesdorf oder von OI im ganzen in Magdeburg. Wo ich am Montag mit einer Außendienstmitarbeiterin von OI gesprochen habe, sagte sie das es momentan genug Vorverträge . Ich selbst bin aus dem Bereich Ottersleben .

    Ich meine das aktuelle Vertriebsgebiet der OI in Magdeburg. Mit etwas Aufwand bekommt man die Quote ansatzweise heraus. Entweder sind zahlreiche Aufträge noch nicht eingearbeitet oder OI hat die Schwelle massiv gesenkt.

    Wie dem auch sei, ich lasse mich gern am 12.02. von einer positiven Botschaft seitens OI überraschen.

  • Wollen sie da am 12.2. bekannt geben ob sie ausbauen wollen in Magdeburg? Die junge Frau vom Vertrieb , sagte mir nur das sie noch ein paar anfragen abzuarbeiten hat , aber es wohl gut ausschaut für Magdeburg, was das auch immer heißen mag.

  • Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, genau diese Einstellung meiner Nachbarn verhindert hier gerade den Glasfaserausbau. 85% Ablehnung für das OpenInfra Angebot.

    Wenn ich von wirtschaftlichen Gründen meiner verwitweten, fast 80 jährigen Schwiegermutter schreibe, dann ist es auch so und hat nichts mit der ablehnenden Haltung gegenüber neuer und unbekannter Technik zu tun. Sie merkt ,ob 10€/Monat mehr auf dem Konto sind oder nicht. Genau aus diesem Grund habe ich auch von einem Anschluss an das Glasfasernetz abgeraten.


    Stelle dir mal die Frage ob auch die Ablehnung bei euch am anderen Ende der Republik (OK, Magdeburg liegt nicht am Rande von D :-)) erfolgt wäre, wenn die Telekom ausgebaut hätte. Im von mir beschriebenen, konkreten und realen Fall hätte dies keine Auswirkung auf die Entscheidung gehabt.


    Und noch einmal, sie war nicht das Zünglein an der Waage, ob ein Ausbau stattfindet oder nicht. Dort wo sie wohnt, stand schon vor Abschluss der Nachfragebündelung fest, das ein Ausbau erfolgt. Man muss immer den Einzelfall betrachten...

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  • Stelle dir mal die Frage ob auch die Ablehnung bei euch am anderen Ende der Republik (OK, Magdeburg liegt nicht am Rande von D :-)) erfolgt wäre, wenn die Telekom ausgebaut hätte. Im von mir beschriebenen, konkreten und realen Fall hätte dies keine Auswirkung auf die Entscheidung gehabt.

    Und noch einmal, sie war nicht das Zünglein an der Waage, ob ein Ausbau stattfindet oder nicht. Dort wo sie wohnt, stand schon vor Abschluss der Nachfragebündelung fest, das ein Ausbau erfolgt. Man muss immer den Einzelfall betrachten...

    Es macht keinen Unterschied. Nach Auskunft der Stadtverwaltung hat die DT in den bisherigen (Gießkannen-) Gebieten eine Take-up Rate zwischen 10 und 15%. Was das Unternehmen jetzt dazu veranlasst hat, wenn überhaupt nur noch statistikwirksam Homes Passed zu bauen oder die Pläne für ganze Stadtteile auf Eis zu legen.

    Neben dem Blödsinn der Homes Passed Statistiken treibt es die DT auf die Spitze. In der offiziellen Verfügbarkeitsgrafik für Magdeburg werden Stadtteile als ausgebaut angezeigt, ABER in ca. der Hälfte der als mit Glasfaser versorgten Gebiete liegt nicht einmal Homes Passed. Erst bei konkreter Prüfung einer Adresse bekommt man Ausbautermine bis zu 2 Jahre in der Zukunft angezeigt.

  • 50/10 meinst du wahrscheinlich? Und welches Unternehmen hat ausgebaut, dass 250/100 angeboten wird?

    o2 ruft jedenfalls 37,50 monatich gemittelt über zwei Jahre für den 100er FTTH-Tarif auf und dieser hat auch die Mobilfunk-Flat.

    Du hast recht 50/10. Die Fritz!Box sagt das auf der Leitung 250/100 gehen. Also VDSL.
    Aber halt für 28 € und nicht 37,50 €, und dies reicht der überwiegend älteren Bewohner, die meisten wohnen dort schon seit Fertigstellung 1959, so wie meine Mutter. Das ist die Realität, die haben keinen Bedarf nach Neuerungen.
    Leider ist O2 nicht bestellbar gewesen als vor 2 Jahren die GF-Anträge zum Ausbau gestellt wurden. O2 bietet erst seit Jan. dieses Jahres an der Anschrift seine Verträge für GF an.

  • Da wird es aber mal Zeit, zu renovieren. Sternverkabelung mit Leerrohren in meinem Gebäude Bj. 1963.

    Es geht, wenn man drüber nachdenkt und sich informiert.

    Btw. Das Nebenkostenprivileg für Koaxverkabelung endet Mitte 2024.

    Und wer bezahlt dies? Die meisten der Bewohner sind genauso und älter als die Häuser, die sehen kein Bedarf, nur Kosten, was bei der schmalen Rente sie nicht wollen.

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  • Das war jetzt auf die Wohnung von Phinos Mutter bezogen, dort war ich mir eigentlich sicher, dass die Telekom ausgebaut hätte und bei Wunsch nach Telefonie-Flat ins Mobilfunketz o2 der logischerweise zu wählende und auch ziemlich sicher verfügbare Provider gewesen wäre.

    Die 250/100 verwirren mich aber, das kann ja kein Telekom-Ausbau sein. Und auch die Telekom-Glasfaser-Tarife sind nicht teurer als bei DSL, das passt also auch nicht.

    Auch hier hast du recht, der Vertrag hat 250/50 bei GF an diesem Standort.
    Wobei die Preise bei Beauftragung vor 1 1/2 Jahren etwas anders waren.

    Und da es damals noch gar keine GF in der Gegend gab, ging es nicht Online(Rabat) und auch ohne Modem (meine 5540 liegt hier noch).

  • Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, genau diese Einstellung meiner Nachbarn verhindert hier gerade den Glasfaserausbau. 85% Ablehnung für das OpenInfra Angebot.

    Das kann ich verstehen. Ist auf dem "Land" so, da wohne ich ja auch.
    In der großen Stadt ist es anders. Bei meiner Mutter hat die Telekom einfach angefangen den ganzen Ortsteil zu erschließen, sowie auf Nachfrage bei der HV auch gleich Hausanschluss einfach in den Keller gelegt und erst dann haben sie Hauswurfsendungen verteilt. Und dadurch, dass nur wir es beauftragt haben, wird jetzt im ganzen Haus Leitungen (Aufputz) gelegt.

  • Dort wo sie wohnt, stand schon vor Abschluss der Nachfragebündelung fest, das ein Ausbau erfolgt. Man muss immer den Einzelfall betrachten...

    Grundsätzlich richtig. Wer sich das finanziell nicht leisten kann, der wird es auch nicht tun. Ich kenne aber auch Personen in der Verwandschaft, die könnten das, machen es aber trotzdem nicht. Dafür habe ich nicht wirklich Verständnis. Höchstens Mitleid.

    Einmal editiert, zuletzt von Schnurz (7. Februar 2024 um 14:53)

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  • Hier bei mir gibt es den Anschluss durch Westconnect gratis. Es gibt keinen Zwang gleichzeitig einen Tarif abschließen zu müssen. Lediglich eine unterschriebene Grundstückseigentümererklärung muss man abgeben und trotzdem gibt es nicht gerade wenige Haushalte in meiner Nachbarschaft, die keinen Anschluss wollen. Aktuell kann man das sehr gut an den Markierungen vor jedem Haus erkennen, die schon vor Wochen durch Techniker begangen und aufgesprüht wurden.


    Der reinste Flickenteppich ist das. Da kann niemand bei einem zukünftigen Hauskauf von vornherein davon ausgehen, dass die gewünschte Immobilie Glasfaser hat, nur weil das Nachbarhaus einen solchen Anschluss hat. Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Den Anschluss gibt es kostenlos, muss nicht einmal genutzt werden und trotzdem wird abgewunken. Naja, Vodafone Kabelinternet ist hier sehr stark und auch stabil vertreten, aber trotzdem.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas1978 (7. Februar 2024 um 14:24)

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  • Grundsätzlich richtig. Wer sich das finanziell nicht leisten kann, der wird es auch nicht tun. Ich kenne aber auch Personen in der Verwandschaft, die könnten das, machen es aber trotzdem nicht. Dafür habe ich nicht wirklich Verständnis. Höchstens Mitleid.

    Dito

    Manchmal oder fast immer werden die Zögerer mit jahrelanger Wartezeit auf den Nachanschluss bestraft. Ich berichtete bereits im Forum darüber. Gut so.

  • Hier ist es eine Landeshauptstadt ;)

    Ist doch nur Magdeburg. :D:D:D

    Dito

    Manchmal oder fast immer werden die Zögerer mit jahrelanger Wartezeit auf den Nachanschluss bestraft. Ich berichtete bereits im Forum darüber. Gut so.

    Das ist aber nur auf dem Land/kleine Ortschaften. Und auch nur dann, wenn noch nichts in der Straße liegt. Nur wird es wohl kein Kostenlos-Schnäppchen mehr sein.

    In Berlin-Mitte haben sie halt überall einfach in die Straßen gelegt und auf Zuruf/Nachfrage bei Hausverwaltungen ein Hausanschluss gesetzt.
    Bei dem ersten Anschluss im Haus wird das gesamte Objekt durch die Telekom erschlossen. Wenn dann einer später bestellt, wird einfach nur noch die Bohrung vom Treppenhaus in die Wohnung gemacht. Das dauert nicht ewig. Bekannter hat in Charlottenburg bei dieser Situation (er ist neu eingezogen) keine 2 Monate gewartet.

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  • Das Problem wird sich vermutlich von alleine lösen. Da, wo die aktuelle Angebot ausreichend ist (Koax und VDSL), ist die Interesse begrenzt, sonst springen die Leute drauf.

    Wenn die Kupfernetze abgeschaltet werden, werden die Provider mit den Nachanschlüssen m.E. nicht mehr so lange zögern oder Kupfernetz so lange wie nötig am leben halten. Verlust von 85 Prozent von Kunden tut sich kein Provider freiwillig an.

  • Bei dem ersten Anschluss im Haus wird das gesamte Objekt durch die Telekom erschlossen. Wenn dann einer später bestellt, wird einfach nur noch die Bohrung vom Treppenhaus in die Wohnung gemacht. Das dauert nicht ewig. Bekannter hat in Charlottenburg bei dieser Situation (er ist neu eingezogen) keine 2 Monate gewartet.

    Es ist ein Unterschied ob der Status home connected oder home passed ist. Bei EFH hast man dann leider home passed vorliegen was entsprechende Kosten verursacht.