Mögliche Länge zwischen GF-TA und Modem

  • Moin Gemeinde,

    Mal eine Frage zur möglichen Länge wie im Titel schon geschrieben. Ich Google schon die ganze Zeit und bekomme immer die Antworten auf die Frage wie lange das Netzwerkkabel vom Glasfasermodem zum Router sein darf.

    Ich möchte aber gerne wissen wie lang das

    SC/APC auf LC/APC Kabel

    zwischen dem GF-TA und Glasfasermodem sein darf.

    Hintergrund ist dass ich den HÜP, GF-TA und das Glasfasermodem unten im alten Büro hab installieren lassen und mir überlegt habe mal bei Gelegenheit das Modem doch oben im Haus hinzuhängen. Ja ich weiß bzw. kann ich mir vorstellen dass ich das selbst eigentlich nicht darf. Aber davon ab: ist ja wirklich nur das SC/APC auf LC/APC Kabel was die beiden verbindet und das Modem ist ja auch nicht irgendwie fest installiert. Netzstecker raus, Glasfaserstecker raus und oben wieder rein. Der „Rückbau“ würde quasi nicht mehr als 1 Minuten dauern wenn’s sein müsste.

    Lange Rede kurzer Sinn: wie lang darf das Kabel also maximal sein?

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  • Ja ich weiß bzw. kann ich mir vorstellen dass ich das selbst eigentlich nicht darf.

    Hinter dem GF-TA darfst du, das ist der finale Übergabepunkt. Und wie DLMttH schon schreibt, technisch wirst du kaum an die Grenzen kommen in einem normalen Haushalt.

    Ich würde allerdings empfehlen, die Arbeit professionell ausführen zu lassen, wenn du kein vorkonfektioniertes Kabel verwenden kannst.

  • …Jedes vorkonfektionierte Kabel, welches du im Handel findest, ist kurz genug….

    😁 Na ja, das Kabel das jetzt dran hängt ist 50 cm. Ist aber auch nicht mehr das „mitgelieferte“, das machte mir einen zu günstigen Eindruck 😁

    Spaß beiseite. Je nachdem wie ich es verlege würde es sich hier vermutlich um eine Länge von rund 30-50 Meter handeln. Und wie gesagt, sonst handelt es sich fast immer nur um die Frage wie lang das Netzwerkkabel zwischen Modem und Router sein darf mit der üblichen „bis rund 100 Meter kein Problem“ Antwort.

    Wenn also das SC/APC auf LC/APC Kabel mindestens auf die selbe Länge kommen kann bzw. wie von Dir gesagt „bis mehrere Kilometer“ dann ist das ja top.

  • vermutlich um eine Länge von rund 30-50 Meter handeln. Und wie gesagt, sonst handelt es sich fast immer nur um die Frage wie lang das Netzwerkkabel zwischen Modem und Router sein darf mit der üblichen „bis rund 100 Meter kein Problem“ Antwort.

    Vorkonfektionierte Kabel in der Länge wirst du allerdings nicht im "normalen" Laden finden...
    Hier kannst du sowas in der gewünschten Länge kaufen: shop.fiber24.net

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Ich bedanke mich für eure Hilfe.

    Dazu mal kurz eine andere Frage.

    Wir haben damals beim Ausbau schon alles vernünftig mit CAT 7, Netzwerkdosen und Patch Panel verlegt. Also quasi das ganze Haus vernetzt. Funktioniert alles so wie es soll. Mein HÜP, GF-TA und Modem hängen unten im alten Büro. Also im Erdgeschoss. Vom Glasfaser Modem gehe ich also nicht direkt in den Router, sondern von da in die Netzwerkdose und oben aus dem Patch Panel wieder raus und dort in die Fritte. Das dürften meiner Erinnerung nach so wie wir es verlegt haben bis zum ersten Patch Panel circa 30 m sein. Von da dann nochmal mit 1 m CAT 7 in die Fritte.

    Nun, warum ich dieses Thema hier überhaupt aufgemacht habe, ist folgendes. Mich interessiert lediglich, ob ich, wenn überhaupt vom Modem über das Netzwerk und nach 30 m in die Fritte gehe einen spürbar größeren Verlust habe, als wenn ich jetzt noch mal nachträglich vom GF-TA 30 m Glasfaser verlege und mit dem Glasfaserkabel dann erst ins Modem und von da zur Fritte gehe.

    Also ich würde quasi den „langen“ Leitungsweg mit CAT 7 Kabel durch Glasfaser ersetzen. Eurer Meinung nach ein Unterschied oder absolut die Arbeit nicht wert und vernachlässigbar?

  • Das spielt weder für Glas noch für Kupfer eine Rolle.

    Cat.7 ist für 10 Gbps und 100m sicher spezifiziert. Bei Glas spielt es noch weniger eine Rolle.

    Da du aber jetzt bereits Ethernet via Kupfer in Betrieb hast, stellt sich die Frage, ob du daran etwas ändern möchtest. Dazu müsstest du eine neue Leitung herstellen.

    Ansonsten spricht nichts gegen ein Modem/ONT in der Nähe des HÜP und von dort geht es mit Cat.7 bis zum Router.

    Von der reine Leistung wird es in beiden Lösungen keinen Unterschied geben.

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  • Also ich würde quasi den „langen“ Leitungsweg mit CAT 7 Kabel durch Glasfaser ersetzen. Eurer Meinung nach ein Unterschied oder absolut die Arbeit nicht wert und vernachlässigbar?

    Ersetzen würde ich nichts, sondern zusätzlich eine Gf-Inhouse-Verkabelung herstellen.

    Das hätte den Vorteil, das Du ein Endgerät deiner Wahl (z.B AVM 55x0) direkt an der Glasfaser betreiben kannst.

    In deinem konkreten Fall verschenkst Du bei der vorhandenen Installation freilich nichts an Bandbreite, solltest Du bei CAT 7 bleiben. Dies würde bereits von mbo77 völlig richtig dargelegt.

    Nur noch ein Tipp: Nie einen Switch zwischen Router und ONT anschließen, es sei denn dieser ist via VLAN-IDs so konfiguriert, das der ONT lediglich den Router "sieht".

  • Das hätte den Vorteil, das Du ein Endgerät deiner Wahl (z.B AVM 55x0) direkt an der Glasfaser betreiben kannst.

    EXAKT. Genau das ist das was mich jetzt im Moment am meisten stört. Ich hatte damals als ich den Vorvertrag zur Nachfragebündelung gemacht habe natürlich leider angegeben „Mietrouter“ und damit verbunden auch wohl automatisch das externe Modem. Und da ich unser Haus damals beim Bau schon komplett vernetzt hatte wollte ich nicht das DIE hier „rumfuhrwerken“. Wie gesagt, klappt alles problemlos, aber wie von dir absolut richtig erfasst: so richtig frei ist man trotzdem nicht. Ich wollte jetzt einfach mal das am Anfang so betreiben und gucken ob alles läuft (Aktivierung war erst Ende Dezember und hier wird immer noch ausgebaut) und dann später das externe Modem weg und eine normale Glasfaserfritte oder halt einen anderen vernünftigen „echten“ Glasfaserrouter dran hängen.

  • Genau das ist auch die richtige Vorgehensweise: zunächst einmal mit dem Providergerät den ordnungsgemäßen Betrieb sicherstellen und nach wenigen Monaten die Karte der gesetzlich vorgeschriebenen Endgerätewahlfreiheit (= eigene Hardware direkt an der Faser) ziehen.

    Leider versuchen viele Provider den Kunden mit eingeschränktem Support davon abzuhalten. Glücklicherweise ist die Messekampagne der BNetzA unabhängig von der verwendeten Hardware :)

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  • Es steht und fällt mit dem Aufwand. Wenn du vielleicht noch ein Leerrohr hast, ist die zusätzliche Verkabelung einfach zu machen.

    Wenn das aber bedeutet, dass du nochmal was aufreißen musst, würde ich mir folgende Fragen stellen:

    Ein Router im Keller/HWR ist völlig in Ordnung. Es ist in der Regel eher das Problem, dass der auch WLAN macht und das im Keller nicht so viel hilft. Aber vielleicht nutzt du mit Hilfe deiner strukturierten Verkabelung ohnehin weitere oder andere APs. Dann kannst du jede Kombination aus Modem/Router im Keller belassen und installierst im Haus das, was du dort brauchst und eine weitere Verkabelung bringt dir nicht viel.

    Wenn ein passendes Leerrohr vorhanden ist, dann bist du natürlich maximal flexibel. Ansonsten genau prüfen, was du genau erreichen willst.

  • Aber vielleicht nutzt du mit Hilfe deiner strukturierten Verkabelung ohnehin weitere oder andere APs.

    Ja richtig. Also wie gesagt mit der Abdeckung was WLAN betrifft habe und hatte ich noch nie Probleme. Verschiedene Sachen über die Jahre ausprobiert. Im Moment nutze ich jetzt die 7590 AX (Provider) und zwei selbst gekaufte 3000 AX per Kabel als LAN Brücke im Mesh Verbund. Decke damit meine für mich relevanten 190 Quadratmeter locker ab, der Rest normal kabelgebundenen über Gigabit Switches (was für mich und gerade für die Kiddies viel wichtiger ist. Ihr wisst ja, zocken und so 🤪).

    Ich bin ja was Netzwerke angeht nicht gerade planlos. Mache das auch schon dreißig Jahre und hab meine Ausbildung in der IT-Abteilung verbracht und jeden Tag Netzwerkschränke und Server etc. verkabelt und auch da schon Glasfaser im Serverraum benutzt. Aber das war was Glasfaser angeht einfach nur verlegen und anstecken. Aber wie gesagt, die Ausbildung ist auch schon ewig her und hinterher hab ich nur noch rein privat mit Netzwerken über LAN zu tun gehabt.

    Ich danke euch allen bis hierhin nochmal recht herzlich für die guten Tipps.

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