Mobilfunk als Absicherung zum Glasfaseranschluss

  • Da hast du überhaupt keine Chance. Diese Sticks ändern sich permanent, da gibt es andere Revisionen, und schon ist ein komplett anderer Chipsatz drin. Eine solche Liste auch nur einigermaßen aktuell zu halten, wäre ein Fulltime Job für mehrere Leute.

    Da hast Du sicher recht, wäre schön, wenn sie etwas Eigenes hätten.

  • Also der von mir angestrebte Ausfallschutz scheint unter bestimmten Bedingungen möglich zu sein. Aber:

    " ... nicht nutzbar, wenn eine feste IP-Konfiguration eingestellt ist."

    Damit ist die Deutsche Glasfaser mit der festen IP leider raus.

    Was hat dich dazu bewegt, als Privatkunde eine feste IP-Adresse einzukaufen?

    Wenn es "smart" funktionieren soll, musst du auf einen Router eines anderen Anbieter setzen.

    z.B. von TP-Link und dann an einen Port ein Mobilfunk-Modem mit Ethernetport hängen. LTE-Modem sind recht preiswert, 5G gibt es für 200 € (zte mc801a)

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  • Habe ich nicht.

    Die Deutsche Glasfaser hat keine variablen IPs, die sind bei der DG alle semistatisch. Ich befürchte darum geht es als DG-User nicht.

    Dann verstehe ich den Satz nicht: "Damit ist die Deutsche Glasfaser mit der festen IP leider raus."

    Somit hast du doch deine Fallback-Lösung mit einer FB und einem LTE-Stick, wenn es keine echte im Router fix eingetragene IP-Adresse gibt. Eine quasi-fest per PPPoE oder DHCP stört die FB ja nicht.

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  • Ich vermute (ich weiß es nicht!), dass AVM damit sagen möchte, das die WAN IP-Adresse der FB nicht fest in der Box eingestellt ist, sondern via DHCP-Mechanismen vom Provider verteilt wird. Letzteres ist bei DG und vielen anderen der Fall.

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  • Ist jetzt bisschen Out of Context aber alle Interessierten könnten sich: https://www.openmptcprouter.com/ anschauen. Ist ein OpenWRT Image für Linux das mit Hilfe eines vServer mehrere Internetanschlüsse bündeln und Fail-Over automatisch mit implementiert hat.

    LG

    Alternative ist eine alte Sophos zu kaufen und dort OpenWRT drauf spielen. Damit hast du gleich eine komplette Hardware, die für die Aufgabe konzipiert ist.

    Für extentzelle Aufgaben innerhalb eines Netzwerkes vServer (virtuelle, wie auch immer) einzusetzen, finde ich nicht so prickelnd.

  • ...Für extentzelle Aufgaben innerhalb eines Netzwerkes vServer (virtuelle, wie auch immer) einzusetzen, finde ich nicht so prickelnd.

    Der Meinung bin ich auch. Router / Firewalls gehören nicht in die VM, außer diese sind im Cluster betrieb. Ich setze da auch lieber auf echte Hardware und beim reboot vom Hypervisor ist wenigstens dann auch noch das WWW erreichbar.

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  • Die Firma VMware möchte mit ihrer NSX-Plattform widersprechen. ;)

    Aber Spaß beiseite, für den "engagierten" Heimbedarf ist eine dedzierte HW sicherlich die richtige Option.

    Ich sehe es erst Recht im geschäftlichen Umfeld.

    Wir haben 5 Anbindung bis hin zu 10 Gibt/s. Incl 2. Standort mit Datenbankspiegel. Auf Grund der Sicherheiterheitsanforderung, kommt da nur Hardware in Frage sagt die BaFi. Natürlich werden interne Server (aktuell ca. 75) alle auf VMware abgebildet ;)

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  • Das hat jedoch mit VMwares NSX nur ganz am Rande zu tun. NSX hat seinen Schwerpunkt innerhalb des Unternehmens und ist im Bereich Microsegmentierung jedem externen Produkt überlegen. Die Sina-Box hat ihren Einsatzbereich in der Kommunikation zwischen Unternehmens-und/oder Behördenstandorten, wenn dafür ein potentiell unsicheres Netzwerk (Internet) verwendet wird.

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  • HubeBube Für Netzwerktechnik setzen wir seit Jahren auf Sophos. Alles komplett HA. Da es sehr viele Abteilungen gibt, die deutlich getrennt werden müssen und dies über Liegenschaften hinweg, ist das allen Beteiligten ein Virtualisierung zu instabil. Außerdem ist VMware schweineteuer, da reicht es schon, wenn man da auf den HP Bladeserver/SAN nur die ganzen Server betreibt.
    Wenn einem ein Server mit VMWare aussteigt, braucht es ca. 1/2 Std. bis alle darauf wieder stabil läuft.

    Wenn mir ein Switch/Router/Firewall abraucht, brauchten wir letztens 12 Min. um eine neue einzusetzen incl. übertragen der Regeln.

  • Seit weit über 10 Jahren bin ich in Servervirtualisierung mittels VMware involviert. Instabilitäten sind nur dann aufgetreten, wenn sich Hardware und/oder Workloads außerhalb der Spezifikationen befunden haben.

    Das Thema ist zugegebenermaßen sehr komplex und geht deutlich über den Fokus dieses Forums hinaus.

    30 Minuten brauche ich um einen kompletten ESXi neu zu installieren und in den Produktionsbetrieb zu bringen, was sagt diese Zeit aus? Gar nichts...

    Wenn hier ein Switch oder eine Firewall abraucht, hat das gar keine Auswirkungen auf den Produktionsbetrieb, ebenso wenn ein ESXi-Host ausfällt. Betroffene VMs werden automatisch wieder auf anderen Systemen hochgefahren.