Inhouse-Verkabelung über Koaxial / TV-Leitungen

  • Hallo,

    wir bekommen demnächst einen Glasfaseranschluss.

    Dabei ist natürlich die Inhouse-Weiterverkabelung wichtig.

    Diese würde ich dann gerne über die Koaxial-Leitung / TV-Kabel laufen lassen.

    Der Vorteil ist, dass in diversen Räumen ein TV-Anschluss existiert.

    Im Zug des Anbieterwechsel, würde ich dann auch den bisherigen "TV-Anschluss-Vertrag" kündigen, weil ich die Programme dann über über den Glasfaseranbieter beziehen will.

    Was muss da gemacht werden ? Müssen überall diese "Multimedia-Dosen" mit drei Anschlüssen gesetzt werden ? Kann man das selbst machen ? Wie schnell sind diese Koaxleitungen ?

    Besten Dank schonmal und

    Grüße

  • Willkommen im Forum!

    Netzwerkkabel sind immer besser als Behelflösungen wie Stromnetz, Telefon- oder Koax-Leitung oder WLAN.

    Wenn es partout eine Lösung über Inhouse-Koaxialkabel sein soll, dann findest Du hier mögliche Lösungen:

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  • Im Zug des Anbieterwechsel, würde ich dann auch den bisherigen "TV-Anschluss-Vertrag" kündigen, weil ich die Programme dann über über den Glasfaseranbieter beziehen will.

    Sorge dann vor allem auch dafür, dass die Verbindung zum Kabelanbieter getrennt wird, und die Daten deines Heimnetzes auch bei dir zu Hause bleiben!

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  • Und das Fernsehen musst du nicht über den GF-Anbieter beziehen. Hast du erst mal schnelles und stabiles Internet im Haus, stehen dir etliche Streaminganbieter offen. Beispielsweise Zattoo, Waipu.tv, Magenta etc.

  • Bei mir ist es genauso.

    Im Servicepoint bestätigte man mir, dass das Coax verwendet werden kann.

    Hab aber versäumt nachzufragen, wie genau die Verbindung zustande kommt und wer diesen "Adapter", wenn es denn einer ist, bezahlt.

    Ich werde im Servicepoint nochmal nachfragen und berichten, denn ich kann mir nicht vorstellen, das der Anbieter z.B. eine Giga Copper Bridge für 250,00€ einbaut.

    Die Hotline ist zu dem Thema etwas überfragt, aber man bestätigte mir, dass ich meine FB6490 cable ohne Probleme verwenden kann.

    Aber auch bzgl. der Fritzbox habe ich im Netz nur einen Beitrag gefunden der die Verwendung der 6490 bestätigt.

    Bei mir funktioniert jedenfalls Vodofone-Giga Max 1000er-Leitung über Coax einwandfrei.

    Ich wundere mich etwas, dass hier so gut wie kein Kabelfernsehkunde etwas zu dem Thema schreibt.

    Oder verlegen alle neue Netzwerk- oder Glasfaserleitungen und lassen sich die Anbietereigene Hardware aufschwatzen?

    Wenn mein bestehendes Wlan-Netz mit den bestehenden Komponenten rund läuft, warum sollte ich alles austauschen?

    Das kann ich später, im Falle eines Defektes, z.B. der Fritzbox, immer noch machen.

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  • Der Anbieter wird nur prüfen, ob der Router hinter dem ONT funktioniert.

    Wenn die mit DHCP arbeiten, dann klappt das mit Kabel-Routern von AVM. PPPoE hingegen würde nicht funktionieren.

    Die sagen aber auch ganz klar, dass in-house Glasfaser oder Cat.6a/7 vorbereitet sein muss. Netzabschluss erfolgt wenige Meter nach Hauseinführung oder wenn es vorbereitet ist.

    Ich lasse bei der Aussage mal ganz bewusst Mehrparteienhäuser außen vor.

    Die Giga-Bridge ist ein Behelf, der Geld und Strom kostet. Aber mit Sicherheit der aktuell beste Behelf.

    Wenn möglich, ist dieser zu vermeiden.

  • Ich wundere mich etwas, dass hier so gut wie kein Kabelfernsehkunde etwas zu dem Thema schreibt.

    Oder verlegen alle neue Netzwerk- oder Glasfaserleitungen und lassen sich die Anbietereigene Hardware aufschwatzen?

    Wenn mein bestehendes Wlan-Netz mit den bestehenden Komponenten rund läuft, warum sollte ich alles austauschen?

    Das kann ich später, im Falle eines Defektes, z.B. der Fritzbox, immer noch machen

    Ich habe mich aktuell gegen die Verwendung meiner Coax-Kabel gesträubt, da mir die Coax/Ethernet-Wandler einfach zu teuer waren und in mehreren Testberichten eine Stern-Architektur nie richtig funktioniert hat. Ich habe ein paar Netzwerkkabel neu verlegt und mich dann für eine WLAN-Lösung entschieden, die mit Access-Points arbeitet, die über POE Strom bekommen (TP-Link Omada).

  • Ich habe nochmal mit einem Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser gesprochen.

    Es gibt folgende Möglichkeiten, nach seiner Auskunft, die Coaxkabel zu verwenden:

    1.

    Adapter Coax auf RJ45 - bei einer "normalen" Telefonleitung, also kein Netzwerkkabel, werden max. dann aber nur 100 Mbit übertragen.

    2.

    In meinem Fall FB 6490 auch über Coaxadapter aber dann über das vorhandene Coaxkabel, also im Keller wird Adapter mit Modem verbunden und z.B. im 1. OG der zweite Adapter mit der 6490 über LAN 1 - aber auch hier, so wie er sagt, nur 100 Mbit Geschwindigkeit, da die 6490er keinen WAN-Anschluss hat

    3.

    Über die Copper oder Devolobridges

    Jetzt werde ich versuchen herauszufinden, ob die Aussage bzgl. der FB über LAN1 wirklich stimmt, dass in dieser Konstellation wirklich nur 100 Mbit übertragen werden.

    Denn das würde bedeuten, entweder Kauf einer neuen FB oder Kauf zweier Bridges.

    Die 6490 kann man auf jeden Fall ohne Eingabe von Zugangsdaten benutzen, lt. seiner Aussage.

    Vielleicht kann hier jemand etwas zu der 100 Mbit Geschwindigkeit der FB über LAN 1 schreiben.

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  • Jetzt werde ich versuchen herauszufinden, ob die Aussage bzgl. der FB über LAN1 wirklich stimmt, dass in dieser Konstellation wirklich nur 100 Mbit übertragen werden.

    Nein, das stimmt nicht, da geht mehr.

    Denn das würde bedeuten, entweder Kauf einer neuen FB oder Kauf zweier Bridges.

    Zwei Bridges brauchst du in jedem Fall. Wie willst du sonst LAN1 anschließen? Und eine Bridge, die so funktioniert, dass du anschließend das Kabelmodem der 6490 nutzen kannst, gibt es meines Wissens nicht.

  • Vielleicht meint der Mitarbeiter was in Richtung BNC.

    Aber irgendwelche Späße dieser Art würde ich gar nicht erst probieren.

    Hast du wenigstens mal geprüft, ob du ein Gf-Patchkabel verlegen kannst?

    Du scheinst dich schon sehr auf diesen Behelf eingeschossen zu haben.

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  • "Nur für Analysator verwendet, testen Sie die BNC-Leitung, um zu bestätigen, dass sie durch ist oder nicht"

    Solche Adapter können nicht für ein normales LAN verwendet werden!

    Ich kann auch nur raten, was der DG-Mitarbeiter dort erzählt.

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  • Nein, das stimmt nicht, da geht mehr.

    Zwei Bridges brauchst du in jedem Fall. Wie willst du sonst LAN1 anschließen? Und eine Bridge, die so funktioniert, dass du anschließend das Kabelmodem der 6490 nutzen kannst, gibt es meines Wissens nicht.

    Hab ich ja geschrieben - zwei Bridges.

    Die Bridge wird mit dem Glasfasermodem verbunden und das Coax mit der Bridge.

    Die zweite Bridge dann im Raum mit der FB platziert und.

    Dann von der Coaxdose in die Bridge und von der Bridge per Netzwerkkabel in die FB.

    Man benutzt nicht das Kabelmodem der FritzBox, sondern das externe Glasfasermodem!!

    Dafür sind die Bridges doch entwickelt worden und werden von vielen Leuten genutzt die eben keine Behelfslösungen verwenden wollen, wo z.B. die Daten über die Stromleitung geschickt werden.

    So habe ich ein freies Coaxnetz, welches aktuell perfekt funktioniert und warum sollte das nicht ohne Probleme funktionieren.

    Der Knackpnkt ist im Moment der LAN-Anschluss der FritzBox, da sie keinen WAN-Anschluss hat.

    AVM würde doch im Handbuch nicht erwähnen, dass auch Glasfaser angeschlossen werden kann, wenn über den LAN 1 Anschluss nicht

    mehr als 100 Mbit übertragen werden können.

    Netzwerkkabel wären nur die absolute Notlösung, weil ich dieses eine Kabel vom Keller ins 1.OG nicht unsicjtbar verlegen kann.

  • Man benutzt nicht das Kabelmodem der FritzBox, sondern das externe Glasfasermodem!!

    Das hab ich auch nicht gemeint. Denn theoretisch ist es ja möglich, das Kabelmodem der Fritzbox mit einer Bridge auf der anderen Seite zu verbinden. Sowas machen vielen FTTB Anbieter mit g.fast bzw. DSL: Auf der einen Seite eine spezielle Bridge, auf der anderen Seite eine normale Fritzbox. Aber so eine Bridge gibt es meines Wissens nur für DSL, aber nicht für Kabelboxen.

    Dafür sind die Bridges doch entwickelt worden und werden von vielen Leuten genutzt die eben keine Behelfslösungen verwenden wollen, wo z.B. die Daten über die Stromleitung geschickt werden.

    Ok, also nutzen diese Bridges g.hn oder ähnliche Protokolle, aber sind nicht einfach nur BNC Adapter für altes Coax Ethernet. Das war ja auch eine der Befürchtungen.

    Der Knackpnkt ist im Moment der LAN-Anschluss der FritzBox, da sie keinen WAN-Anschluss hat.

    Nein, das ist der kleinste Knackpunkt, da kann ich dich beruhigen. Da hast du an anderer Stelle erheblich höhere Hürden zu überwinden, bis dein Netz läuft.

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