Lokaler Glasfaser Anschluss - kein Gf-Ap? - Neuling

  • ConiKost  HubeBube

    Danke für eure Erklärung, jetzt verstehe ich das ganze.

    Nur meine andere Frage bleibt für mich immer noch ungeklärt, wenn kein „richtiger“ HÜP existiert, sondern nur dieses FiberTwist, wie KÖNNTE denn ein zweiter Anschluss, für eine andere Partei bei uns im Haus, realisiert werden, wenn alle Fasern (6 Stk.) die für unser Haus vorgesehen sind, in „meinem“ FiberTwist enden?

    Es müsste ja dann ein zweiter FiberTwist gesetzt werden, aber wie kommen die Fasern vom ersten in den zweiten?

    Das versteh ich nicht ganz, dass mit den Drehmodulen auf der Oberseite habe ich verstanden.

  • Also ich kann mir nicht vorstellen, dass von deinem Genexis dann ein Glasfaserkabel in eine weitere Wohneinheit gezogen wird? Das wäre doch maximaler Pfusch sowas. Sicher, dass alle Fasern zu dir gehen?

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

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  • Also es ist wie folgt: Ich wohne mit meiner Familie in einem Einfamilienhaus, welches 3 Wohneinheiten hat und auch 3 beim Provider gemeldet sind und berücksichtigt worden.

    Kabel mit insg. 6 Fasern endet im Keller des EG‘s.

    Aktuell bin ich (OG) der einzige der am FTTH Anschluss interessiert ist, CAT 7 Kabel für die Fritze ist vorbereitet, da das FiberTwist im Keller montiert wird.

    Der Techniker meinte aber wie bereits erwähnt, dass kein HÜP/Gf-Ap gesetzt wird, sondern nur mein ONT/FiberTwist.

    Ob alle Fasern in mein ONT gehen werden, weiß ich noch nicht, da der Installationstermin noch aussteht.

    Ich denke, ich werde den Installationstermin abwarten und schauen was mit den restlichen Fasern, wenn’s kein Abschlusspunkt gibt, passiert.

    Abwarten und Tee trinken, werde dann berichten.

  • Normal ist, dass bspw.im Keller ein HÜP sitzt. Von diesem gehen Glasfaserkabel sternförmig in jede Wohneinheit. Und erst dort sitzt dann der (Genexis) GF-TA. Wenn es sich um getrennte Einheiten handelt (lt. Teilungserklärung), dann muss das m. W. auch so sein. Der Übergabepunkt sitzt jeweils in der entsprechenden Wohneinheit.

    Man möge mich verbessern, falls ich das falsch interpretiere.

  • Ich denke, ich werde den Installationstermin abwarten und schauen was mit den restlichen Fasern, wenn’s kein Abschlusspunkt gibt, passiert.

    Abwarten und Tee trinken, werde dann berichten.

    Das bringt hoffentlich etwas Licht ins Dunkle:

    HubeBube
    24. Februar 2021 um 11:34
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  • Das ist ja an sich das Problem. Aus Sicht der Provider ist das normal, da die ihren ONT verwendet sehen wollen. Aus der Sicht des Gesetzgebers ist das unzulässig aber, Ansicht von mir, leider nicht Strafbewehrt.

  • Moin,

    Wie erwähnt Rückmeldung von mir, Anschluss ist komplett gebaut und läuft.
    Speed liegt voll an, Gebucht 300/150, ankommen tun 945/170 (da wurde wohl bisher vergessen das Limit im Downstream einzustellen :D stört mich aber nicht ;)) Carrier/Provider vom Netz ist "ropa"

    Wie schon vermutet: mein Anbieter (Lokale Stadtwerke) setzt kein APL/Gf-Ap/Gf-Ta sondern direkt den Genexis FiberTwist Medienkonverter, dass war ja auch meine Thread Eingangsfrage.
    Nachfrage beim Monteur ergab, dass die anderen Wohneinheiten in unserem Haus - sofern der Rest meiner Familie an einem Anschluss interessiert wär - über meinen Genexis FiberTwist "durchgeschliffen" werden würden.
    An der "Baseplate" von dem Genexis, nach meiner Recherche ist es die FiberTwist FTU-611, sind unten 2 Ausgänge zum Patchen.
    Finde ich eher Semi-Professionell gegenüber einem richtigen APL, aber wenn es funktioniert und kosten spart, dann soll es hier wohl so sein.

    Im Anhang findet ihr ein paar Bilder von der Installation.

    Danke für die zahlreichen Antworten und schönen Abend.

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  • Mir ging es darum, dass der neu angeschaffte Glasfaser-Router derzeit Gefahr läuft, LAN- und WLAN-seitig bereits morgen nachmittag so veraltet zu sein, dass er sich im Nachhinein nur als Fehlkauf herausstellen kann.

    Diese Befürchtungen teile ich nicht. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer in einem Glasfasernetz sind mit WiFi 5 und 1 Gbps LAN Interfaces völlig zufriedengestellt. WiFi 6(E) kann getrost ausgelassen werden. Aus technischer Sicht wird erst wieder WiFi 7 interessant, das muss jedoch erst final verabschiedet werden und bis die Routerhersteller die verabschiedete Version vollständig implementiert haben, wird es wieder dauern. Mit stabilen, normgerechten WiFi 7 Routern rechne ich erst 2025 und da stellt sich die Frage: habe ich einen spürbaren Mehrwert durch WiFi 7? Die IoT Devices werden WiFi 7 erst deutlich später verwenden, sogar die für diesen Monat avisierten neuen Fire-TV Sticks führen nun erst WiFi 6(E) ein.

    Multigigabit LAN ist auch mein Wunsch, dann aber bitte 1; 2,5; 5 und 10 Gbps tauglich. Die Limitierung auf 1 + 2,5 Gbps wirkt eher bremsend als beschleunigend für die Marktdurchdringung. Jedoch sehe ich für schnelleres LAN auch keinen Massenmarkt. Die Welt bewegt sich nun einmal in Richtung drahtlose (Daten-)Kommunikation.

    Um wieder auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen. Die Mainstreamglasfaserrouter AVM FRITZ!Box 5530 und 5590 werden noch etliche Jahre in D marktbeherrschend sein, die neue 5690 Pro wird es schwer haben sich gegen die etablierten Modelle zu behaupten. Erst eine 5730 und 5790 (WiFi 7) werden wieder zu Standards bei Glasfaserroutern, das ist meine Meinung.