Deutsche Glasfaser - direkter Anschluss Fritz 5590 möglich?

  • Hallo liebes Glasfaserforum,

    ich hab mich wegen dieser Frage hier gerade neu registriert, also Hallo erstmal :) .

    Ich habe gestern vom Installateur die Glasfaserleitung vom Keller bis in die Wohnung gelegt bekommen.

    Dabei hat er in meiner Wohnung ein Genexis G2110C Gerät als Netzabschluss installiert.

    Natürlich war mir das ganze direkt ein Dorn im Auge und fragte nach, ob meine neu angekommene Fritzbox 5590 direkt per Glasfaser angeschlossen werden kann, sobald das Glasfaser geschaltet wird.

    Daraufhin hat er das mitgelieferte Glasfaserkabel der Fritzbox genommen und an dem grünen Glasfaseradapter-Anschluss (neben der Nummer 2) des Genexis Brackets angeschlossen. Leider konnten wir uns nicht gut verständigen, da der Arbeiter nur französisch konnte.

    Ich fragte erneut ob der Anschluss so funktionieren wird und er bejahte. Dann hätte ich aber gar nicht den G2110C Deckel mit dem aktiven Netzteil benötigt, oder?

    Da mir das ganze nicht geheuer war, erzählte ich das ganze meinem Vater der daraufhin am heutigen Tag mit einem anderen im Ort arbeitendem Installateur der deutschen Glasfaser zu mir kam, der auch französisch und ein wenig deutsch sprach.

    Zusätzlich kam auch ein Mitarbeiter der deutschen Glasfaser, der jedoch nur Englisch sprechen konnte.

    Davor druckte ich meinem Vater das Bild des benötigten passiven Deckels F2115 für den Fieber Twist aus, damit er es den Arbeitern zeigen konnte.

    Auch beide erzählten mir vor Ort, dass ich das mitgelieferte Glasfaserkabel der Fritzbox dort am Bracket anschließen kann. Anschließend fragte ich ob ich das Netzteil dann überhaupt benötige. Sie sagten ja und ich solle ein LAN Kabel in den WAN Port des Fritzboxes stecken.

    Auf die Nachfrage nach dem passiven Deckel für den Fieber Twist gingen beide nicht ein. Das ganze machte mich natürlich nur weiter stutzig

    Bevor die Mitarbeiter und mein Vater am heutigen Tag kamen hatte ich bereits gestern Abend eine Email an die deutsche Glasfaser geschickt,

    ob es denn möglich wäre mir einen passiven Deckel mit der Bezeichnung "F2115" zuzusenden.

    Dann erhielte ich die Email von der deutschen Glasfaser dass ich doch die Modem-ID und Seriennr. der Fritzbox per Email senden soll für die Aktivierung der Fritzbox. Das war jedoch nicht von mir verlangt worden und überhaupt ist die Glasfaserleitung nicht einmal geschaltet worden.

    Ich weiß, vielleicht übertreibe ich hier ein wenig, jedoch will ich sichergehen dass meine neu erworbene Fritzbox für die zukünftig geschaltene Leitung funktioniert. Ansonsten würde ich sie nämlich innerhalb den 14 Tagen zurück schicken wollen und ein Alternativrouter kaufen, falls ich sowieso gezwungen bin den Router am WAN anzuschließen.

    Ich sende ein paar Fotos von der installierten Genexis Box als Anhang. Vielleicht erkennt man ja, dass der Glasfaseradapter-Anschluss am Genexis Bracket ja richtig verkabelt wurde.

    Liebe Grüße

    Night93

  • Willkommen im Forum!

    Da das Forum eine Suchfunktion besitzt, die durchaus benutzbar ist, ist es nicht schwierig an folgenden Artikel zu gelangen:

    HubeBube
    16. April 2022 um 16:50

    Der von dir erwähnte "Deckel" des Genexis Fibertwist stellt einen LC/APC Anschluss zur Verfügung, an den das mit der FB gelieferte Gf-Kabel passt. Auf den Screenshots sieht man lediglich den SC/APC Anschluss. Um da die FB anzuschließen benötigst Du ein anderes Kabel. Allerdings hat der HÜP üblicherweise eine LC/APC Buchsen an die das Gf-Kabel der FB natürlich angeschlossen werden kann.

    Der Rat erst einmal den GPON ONT zu nutzen und mit dem RJ-45 Kabel an den blauen WAN-Port der FB zu gehen, ist gar nicht so dumm. Damit stellst Du erst die korrekte Funktion des Anschlusses fest und zu einem späteren Zeitpunkt kannst Du dann die Glasfaserfritze direkt an der Glasfaser betreiben. Diese Vorgehensweise erspart dir viel Diskussion mit dem Support von DG. Dein Anschluss hat bereits vor der Umstellung funktioniert, es kann also nicht an der FRITZ!Box liegen, falls es Probleme gibt.

    Bedenke aber, das dein Vertrag auf "kundeneigener Router" laufen muss. Ob das so ist, siehst Du im DG Portal.

  • Willkommen im Forum!

    Da das Forum eine Suchfunktion besitzt, die durchaus benutzbar ist, ist es nicht schwierig an folgenden Artikel zu gelangen:

    HubeBube
    16. April 2022 um 16:50

    Der von dir erwähnte "Deckel" des Genexis Fibertwist stellt einen LC/APC Anschluss zur Verfügung, an den das mit der FB gelieferte Gf-Kabel passt. Auf den Screenshots sieht man lediglich den SC/APC Anschluss. Um da die FB anzuschließen benötigst Du ein anderes Kabel. Allerdings hat der HÜP üblicherweise eine LC/APC Buchsen an die das Gf-Kabel der FB natürlich angeschlossen werden kann.

    Der Rat erst einmal den GPON ONT zu nutzen und mit dem RJ-45 Kabel an den blauen WAN-Port der FB zu gehen, ist gar nicht so dumm. Damit stellst Du erst die korrekte Funktion des Anschlusses fest und zu einem späteren Zeitpunkt kannst Du dann die Glasfaserfritze direkt an der Glasfaser betreiben. Diese Vorgehensweise erspart dir viel Diskussion mit dem Support von DG. Dein Anschluss hat bereits vor der Umstellung funktioniert, es kann also nicht an der FRITZ!Box liegen, falls es Probleme gibt.

    Bedenke aber, das dein Vertrag auf "kundeneigener Router" laufen muss. Ob das so ist, siehst Du im DG Portal.

    Dein verlinkter Artikel erklärt ja die Aktivierung der Fritzbox 5590 am DG Anschluss. Soweit ist es aber bei mir noch gar nicht, weil die Ortschaft noch nicht geschaltet wurde.

    Der HÜP ist ja im Keller. Von dort aus haben wir ja die Leerrohre vorbereitet für das Glasfaser bis zur Wohnung. Das Glasfaser wurde gestern vom Installateur bis zur Wohnung verlegt und mit dem ONT in meiner Wohnung abgeschlossen.

    Das mitgelieferte Fritzbox Kabel rastete in den FiberTwist an dem grünen Anschluss ein. (Warum auch immer).

    Wie gesagt habe ich die Fritze erst neu bekommen und wollte das integrierte Modem der Fritzbox benutzen, wenn die Leitung scharf ist.

    Natürlich wäre der Anschluss des aktiven ONTs am WAN eines Routers leichter, dann hätte ich mir aber auch eine 4060, TP-Link Deco oder einen Unify holen können statt die 5590.

    Noch kann ich die Box innerhalb den 14 Tagen zurück schicken, daher wollte ich das ganze vorher geklärt haben.

    Edit: Eigener Router ist natürlich wie Vertraglich vereinbart im DG Portal ersichtlich.

    Für mich stellt sich halt nur die Frage, ob die Verbindung generell möglich wäre wenn das Fritzbox LWL Kabel an den grünen Anschluss der FiberTwist angeschlossen wird.

    Daher wollte ich mir eine zweite Meinung im Forum holen.

    Lg

    Einmal editiert, zuletzt von Night93 (28. Juni 2023 um 21:21)

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  • Der APC (grün) Schliff Anschluss am Rand des Gehäuses, mit der Zahl 2 gekennzeichnet, ist als LC Buchse ausgeführt. Häufig ist dieser jedoch gar nicht beschaltet, Du hast also kein Lichtsignal.

    Bleibt also nur noch der im Gehäuse liegende SC/APC Anschluss übrig. Es sei denn Du erhälst eines der folgenden Oberteile: F2110 [SC/APC] oder F2115 [LC/APC]. An diesem ist das entsprechende Kabel anzuschließen.

  • Die Antwort an die DG muss lauten: Liebe DG. Laut §73 des TKG müsst ihr einen passiven Netzabschluß liefern und sicherstellen, dass ich alle nowendigen Informationen zur Inbetriebnahme des Anschlußes erhalte. Ein Verstoß gegen Teile der Regelungen ist nach §226 teilweise strafbewehrt!

    Einmal editiert, zuletzt von Schnurz (30. Juni 2023 um 20:48)

  • Der APC (grün) Schliff Anschluss am Rand des Gehäuses, mit der Zahl 2 gekennzeichnet, ist als LC Buchse ausgeführt. Häufig ist dieser jedoch gar nicht beschaltet, Du hast also kein Lichtsignal.

    Bleibt also nur noch der im Gehäuse liegende SC/APC Anschluss übrig. Es sei denn Du erhälst eines der folgenden Oberteile: F2110 [SC/APC] oder F2115 [LC/APC]. An diesem ist das entsprechende Kabel anzuschließen.

    Genau das ist nämlich auch meine Sorge, dass der APC nicht beschaltet ist. Es sieht so aus, als wäre es im inneren angeschlossen, aber mit Gewissheit kann man es leider nicht sagen.

    Das Problem ist, dass die deutsche Glasfaser mein Anliegen nicht versteht und ich lediglich einfach einen F2110 oder F2115 Deckel benötige, wie du auch gesagt hast. Leider bekomme ich diesen aktuell nicht zur Verfügung gestellt.

    Ich probiere das ganze mal morgen nochmal telefonisch. Wenn ich nicht weiterkomme schicke ich die 5590 einfach zurück und nehme mir einen Unify oder TP-Link Deco und lass es dabei bleiben.

    Leider kann ich ja meine bisherige Fritzbox 6591 nicht weiterverwenden, da sie kein PPPOE kann.

    Habe mir das ganze leider nicht so problematisch vorgestellt.

    Lg

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  • Da die deutsche Glasfaser kein PPPoE und auch kein VLAN beim Anschluss mit kundeneigenem Router verwendet, sollte es mit deiner (gekauften, nicht gebrandeten, auf Werkseinstellungen zurückgesetzten) 6591 auch klappen. Wir hatten hier im Forum schon mehrere Interessenten, die Selbiges vorhatten, gemeldet hat sich von den aber wohl dann keiner mehr.

    2 Mal editiert, zuletzt von DLMttH (28. Juni 2023 um 22:11)

  • Für mich stellt sich halt nur die Frage, ob die Verbindung generell möglich wäre wenn das Fritzbox LWL Kabel an den grünen Anschluss der FiberTwist angeschlossen wird.

    Wie es aussieht, wurde zwar der Anschluss unten rechts gespleißt, wird aber erfahrungsgemäß nicht funktionieren. Dies ist eine Reserve-Leitung, die in der Gegenstelle erst aufgelegt wird, falls bei der anderen Faser ein Defekt vorliegt.
    Du benötigst später den passiven Deckel (ohne Stromversorgung)

  • Die im Gehäuse liegende SC/APC Buchse ist beschaltet. Einerlei ob dort der ONT oder einer der beiden Gf-TA Oberteile aufgedreht wird. Das ist ja das schöne an dem Genexis Fibertwist: Es ist ein modulares System.

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  • Da die deutsche Glasfaser kein PPPoE und auch kein VLAN beim Anschluss mit kundeneigenem Router verwendet, sollte es mit deiner 6591 klappen.

    Okay, das wäre natürlich super. Ich hatte nämlich irgendwo aufgegriffen, dass man PPPoE benötigt und daher keine Fritz Cable Router funktionieren würden. Danke für den Tipp!!

    Dann schick ich die 5590 zurück, und schließe das ganze so an. Keine Lust mich mit dem DG Support rumschlagen zu müssen und Geld gespart. ^^

    Wie es aussieht, wurde zwar der Anschluss unten rechts gespleißt, wird aber erfahrungsgemäß nicht funktionieren. Dies ist eine Reserve-Leitung, die in der Gegenstelle erst aufgelegt wird, falls bei der anderen Faser ein Defekt vorliegt.
    Du benötigst später den passiven Deckel (ohne Stromversorgung)

    Danke schön für die schnelle Rückmeldung und kompetente Hilfe von euch allen! :)

  • Hallo liebes Forum-Team,

    hab ein kleines Problem und hoffe hier auf Hilfe. Leider haben mich keine Suchen und auch Kugl nicht weitergebracht :(

    Stell mich mal kurz vor.... Daniel, 39, auf Metall gelernt und mittlerweile im Büro.
    IT ist nicht meine absolute Kompetenz. Wissen ist eher als basic oder oberflächlich zu bezeichnen.
    Zum Anmelden in ein Forum und für Online-Banking reichts ;)

    Ich versuche mal mein Problem zu beschreiben:

    Anbieter ist LEONET
    Im Standardlieferumfang war das Genexis FiberTwist-G2410 dabei

    Ich habe von Leonet dann das Genexis FiberTwist-F2115 extra dazugekauft, um mit einem Glasfaserkabel direkt in meine Fritzbox 5590 gehen zu können.
    Habe mir dann ein LC/APC zu LC/APC Kabel gekauft und alles verbunden. In der FritzBox steckt das GPON-Modul

    Also Reihenfolge: Genexis FiberTwist-F2115 --> LC/APC zu LC/APC Kabel --> FB 5590 mit GPON-Modul

    Leider bekomme ich hier keine Verbindung. Da lässt mein Fachwissen jetzt aus und die Hilfe von Leonet lässt auch zu Wünschen übrig.

    Habs dann auf dem "normalen" Weg noch probiert.... Also den "normalen" FiberTwist-G2410 --> normales LAN-Kabel und dann in den WAN-Anschluss der FritzBox....

    So funktioniert alles einwandfrei überraschenderweise :(

    Habt ihr ne Idee woran es liegen könnte?

    DANKE für eure Hilfe

    mfg
    Daniel

  • Leonet ist gesetzlich verpflichtet (§73 Abs. 1, Satz 2 des TKG) Dir einen passiven Gf Abschlußpunkt (Gf-TA) zu montieren. An diesem sollte dann auch, korrekte Verkabelung vorausgesetzt, die FritzBox laufen.

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  • Servus,

    danke für die schnelle Antwort. Die hilft mir jetzt grad aber leider nicht weiter. Ich glaube Leonet weiß schon was es tut und glaube (zu naiv?) das sie alles richtig gemacht haben. Prinzipiell funktioniert es ja, die werden sich damit rausreden, das es mit ihrem Modul und nem "normalen" Kabel funktioniert. Sie haben ja die Empfehlung rausgegeben eine 7590 zu verwenden, aber ich dachte mir hald, wenn ich schon alles NEU machen dann gleich auf diese Weise

  • Du musst beim Anbieter prüfen, wie er Endgeräte in seinem Netz provisioniert. Das ist noch auf den aktiven Abschluss eingestellt.

    Das muss er für die Fritzbox durchführen.

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  • Die nette Dame am Telefon konnte mir da leider nicht helfen und in die Technikabteilung direkt wird man nicht verbunden. Man hat immer einen von der Hotline dazwischen. Und wenn man sagt man nutzt die 5590, sind die recht schnell fertig mit dir. Das unterstützen sie nicht und meinen man soll die 7590 kaufen. Da machen die sichs etwas zu einfach finde ich.

    Kannst du mir sagen, was ich konkret fragen oder fordern muss?

  • Wenn der Anbieter keinen Prozess dafür hat, wird das nichts werden - Gesetz hin oder her.

    Funktioniert der Link denn? Erkennt die Fritzbox das Glasfasersignal? Vorher brauchst du nicht anzurufen.

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  • Die nette Dame am Telefon konnte mir da leider nicht helfen und in die Technikabteilung direkt wird man nicht verbunden. Man hat immer einen von der Hotline dazwischen. Und wenn man sagt man nutzt die 5590, sind die recht schnell fertig mit dir. Das unterstützen sie nicht und meinen man soll die 7590 kaufen. Da machen die sichs etwas zu einfach finde ich.

    Kannst du mir sagen, was ich konkret fragen oder fordern muss?

    Dann wird es hierauf hinauslaufen.

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    Noch ein Fall, der im Sande verläuft. Wir wissen doch inzwischen, dass die BNetzA diese Fälle nicht konsequent verfolgt.