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Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

  • e16
  • 26. Juni 2023 um 16:32
  • Schnurz
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    • 3. September 2025 um 05:33
    • #221
    Zitat von Sebastian

    Denn mit VDSL ist zwischen 25M und 250M alles je nach Reichweite zum MSAN drin. Und die Telekom wird ausbauen, aber immer schön nach der Reihe. Zuerst da, wo man viele Kunden mit einmal versorgen kann und dann die nächsten - so wie jedes normale Wettbewerbsunternehmen auch machen würde.

    Das hätte die Telekom in 2008, als sie den Umstieg auf VoIP verkündet hat, gleich mit anfangen sollen. Hat sie nicht, weil sie nicht will.

    Zuerst, wo man viele Kunden versorgen kann? Also in den Ballungsgebieten und Großstädten? Hat sie nicht, weil sie nicht will.

    DSL bis zu 250MBit/s. Die physikalischen Beschränkungen erlauben nur die Versorgung für wenige Kunden mit der vollen Leistung. Mein 100er Anschluß schafft gerade mal 90 down und 32 up. Erfüllt also gerade so die Anforderung. Diese Art von Einschränkungen sind bei der GF wesentlich weiter gefasst.


    Nein. Das Problem liegt an dem mangelnden Interesse der Telekom, sich auf andere Netze einzumieten.

    Einmal editiert, zuletzt von Schnurz (3. September 2025 um 19:51)

  • e16
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    • 3. September 2025 um 08:36
    • #222
    Zitat von Sebastian

    Ich warne davor, den FTTH-Ausbau über Unternehmen vornehmen zu lassen, die keine Open-Access-Vereinbarung mit MEHREREN Anbietern haben.

    Ich erinnere mich noch vor vier Jahren, als DNS-NET als Gelber Engel (Hurra) Barleben ausgebaut hat. Den Kunden wurden suggeriert, ihr könnt nach den zwei Jahren mit der Faser zu anderen Anbietern gehen. Die Fasern liegen ja in der Erde.

    Was ist passiert? Die Nutzer können auch vier Jahre später im 2025 zu NIEMAND anderen wechseln. Und müssen weiter teurere Grundgebühren bis an ihr Lebensende zahlen, es sei denn die "dumme" Telekom baut später ihre Straße aus.

    Auch die Deutsche Glasfaser verkauft an KEIN anderes Unternehmen. Obwohl das auch schon vor zwei Jahren versprochen wurde. Vodafone ist eingeknickt. Warum ist das so?

    Weil die großen anderen Anbieter von den kleineren erwarten, dass auch Sonntags ein Techniker rausfährt, wenn der Anschluss nicht geht. OpeAccess. Denn wenn ein Endkunde einen Tarif bei einem Großen kauft und der große bei einem kleinen die Vorleistung FTTH einkauft, muss der kleine Anbieter den gleichen Service bieten, den der große seinen eigenen Kunden auch bietet. Also auch Am Sonntag bei bester Fußballzeit rausfahren. Das kriegen die kleinen nicht auf die Reihe. Und an der Anpassung der IT beider Unternehmen scheitert es auch oft. Der kleine Anbieter hat Billig-IT, die auch funktioniert, aber spielt nicht mit der großen IT des großen Anbieters. Und wer wird sich wohl eher in der IT anpassen? Der große nach Vorgabe des Kleinen ? hahaha. Gibt es gesetzliche Vorhaben ? hahahaha

    Ich kann daher nur empfehlen auf die Telekom zu setzen. Jeder FTTH-Anschluss, der durch die Telekom gebaut wird, kann bei fast allen großen Anbietern eingekauft werden. Du kannst auch bei 1&1 einen 29 Euro Tarif bestellen und die Telekom baut Deinen FTTH-Anschluss. Und wenn Dir 1&1 nach Mindestlaufzeit nicht passt, wechselst Du zu Vodafone oder sonst wen.

    Der von der Politik ins Leben gerufene Intrastrukturwettbewerb funktioniert nicht. Und er wird nicht funktionieren. Es wird zu Doppelausbau kommen und das zahlen letztlich ALLE Verbraucher. Am besten solle man die Telekom in eine neutrale Netzgesellschaft umwandeln, die EIN gleichen, günstiges, sicheres FTTH überall in jeden Winkel baut und alle Wettbewerber kaufen da ein. Aber auf mich hört ja keiner ;)

    Mein Tipp: Wer jetzt VDSL hat, soll warten bis die Telekom kommt. Denn mit VDSL ist zwischen 25M und 250M alles je nach Reichweite zum MSAN drin. Und die Telekom wird ausbauen, aber immer schön nach der Reihe. Zuerst da, wo man viele Kunden mit einmal versorgen kann und dann die nächsten - so wie jedes normale Wettbewerbsunternehmen auch machen würde.

    Aber wenn Gebiete durch einen regionalen Kleinen vollausgebaut wird, der nicht OpenAcess kann oder will ... diese Gebiete sind für die Telekom und für alle Unternehmen deutlich uninteressanter. Der kleine freut sich und schröpft die Kunden bis in alle Ewigkeit.

    Weitermachen!

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    Die Deutsche Telekom wird mitnichten alle VDSL-Gebiete mit FTTH überbauen. Schon gar nicht Randgebiete mit überwiegender EFH-Bebauung. Daher ist echter Wettbewerb das einzig funktionierende Mittel, um überhaupt eine Gegenkraft zur Deutschen Telekom aufzubauen.

    Und das aktuell praktizierte Homes Passed als Ausbau zu bezeichnen - gewagt.

    Ich habe drei Kreuze gemacht, als ich den Anschluss bei der Deutschen Telekom Anfang des Jahres gekündigt habe. Nun liegt eine Glasfaser eines regionalen Anbieters hier im Haus. Und die Deutsche Glasfaser darf gern einen zweiten Anschluss bauen. Wettbewerb!

  • hetti72
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    • 3. September 2025 um 08:36
    • #223
    Zitat von Sebastian

    Ich warne davor, den FTTH-Ausbau über Unternehmen vornehmen zu lassen, die keine Open-Access-Vereinbarung mit MEHREREN Anbietern haben.

    Gut gebrüllt, Löwe.

    Nur um dich komplett zu verstehen: Sollte man den Grundsätzlichen Ausbau eines Unternehmens (das keine Kooperationen mit anderen Providern hat) verhindern oder lediglich selbst dort keinen Anschluss bestellen?

    Ersteres ist fast unmöglich. Eine Stadt oder Kommune kann und darf keinen Infrastrukturanbieter am Ausbau hindern. Es können gewisse Auflagen für den Ausbau gemacht werden (z.b. Einhaltung von vorgegebenen Trassen) aber mehr ist nicht drin.

    Wenn man beim Ausbau durch Anbieter "A" keinen Anschluss bestellt und deshalb dein Haus nicht angeschlossen wird, dann ist das deine Persönliche Entscheidung. Dann muss du halt mit dem zurechtkommen was du hast, z.B. VDSL oder Kabel.
    Du scheinst aber in einem Bereich zu wohnen wo deine vorhandene Internet Versorgung so gut ist, das du eigentlich keinen Bedarf für FTTH hast. Würdest du aber irgendwo wohnen wo es nur DSL16 (evtl. Hybrid) oder einen total überlasteten Kabelanschluss gibt, würdest du anders denken und dir wäre jeder Anbieter recht der FTTH ausbaut.

    Einmal editiert, zuletzt von hetti72 (3. September 2025 um 08:51)

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  • pufferueberlauf
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    • 3. September 2025 um 08:46
    • #224
    Zitat von e16

    Die Deutsche Telekom wird mitnichten alle VDSL-Gebiete mit FTTH überbauen.

    Das erklaerte Ziel der Telekom ist es 70% der Kupfer-Anschluesse mit FTTH zu ueberbauen (alleine oder in Kooperation).

  • froeschi62
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    • 3. September 2025 um 12:28
    • #225

    Wir sind auch im VDSL Gebiet und wurden von der Telekom mit FTTH überbaut.

    Nun haben wir zur Verfügung:

    Telekom SVDSL (bis 250 MBit / auch andere Provider als Vorleistungsproduktnehmer)

    Vodafone Kabel (bis 1000 MBit)

    Telekom FTTH (bis 1000 MBit)

    1&1 GF (Telekom FTTH bis 1000 MBit)

    Vodafone GF (Telekom FTTH bis 1000 MBit)

    O2 GF (Telekom FTTH bis 1000 MBit)

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

  • froeschi62
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    • 3. September 2025 um 12:44
    • #226

    Ich habe mal geschaut, Kabel und Glasfaser könnte man an meiner Adresse noch buchen, SVDSL nicht mehr.

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

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  • Phino
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    • 3. September 2025 um 13:12
    • #227
    Zitat von Sebastian

    Ich warne davor, den FTTH-Ausbau über Unternehmen vornehmen zu lassen, die keine Open-Access-Vereinbarung mit MEHREREN Anbietern haben.

    Also lieber keine Glasfaser und dafür sollte ich bei DSL 16 mit tatsächlichen 6-8 MBit/s bleiben.
    Dies wäre ein blödsinnige und weltfremde Herangehensweise. PS: ich habe seit 2 1/2 Jahren bei DNS:NET meine 1000/500. zu 64,95 €, derselbe Tarif kostet bei der Telekom 69.95 und bei 1&1 69,99 €
    Selbst jetzt hat die Telekom noch nicht einmal darüber nachgedacht, hier auszubauen. Ein Nachbar ist Techniker bei der Telekom, er meint vielleicht 2030, eher 2035. Nur bis dahin werde ich vermutlich auch auf der DNS:NET-Leitung andere buchen können.
    Langsam wird DNS:NET mit 1,5 Mill Anschlüssen (Gf: 150.000 tatsächlich/600.000 homepass) ja auch für andere interessant, bei VDSL-Anschlüssen kann man ja schon Telekom und Co. buchen.

  • jan
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    • 3. September 2025 um 17:52
    • #228
    Zitat von froeschi62

    Ich habe mal geschaut, Kabel und Glasfaser könnte man an meiner Adresse noch buchen, SVDSL nicht mehr.

    Hier wurde auch Glasfaser durch die Telekom ausgebaut, und eine Verfügbarkeitsprüfung bei Vodafone zeigt genau das gleiche Ergebnis wie in deinem Screenshot. Aber wenn man über das Menü explizit DSL auswählt, könnte man das wohl trotzdem noch bestellen.

    Bei o2 oder 1&1 wird DSL auch noch als verfügbar angezeigt. Nur die Telekom selbst leitet einen online immer sofort auf die Glasfaser-Bestellseite weiter.

  • Phino
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    • 3. September 2025 um 18:01
    • #229
    Zitat von jan

    Hier wurde auch Glasfaser durch die Telekom ausgebaut, und eine Verfügbarkeitsprüfung bei Vodafone zeigt genau das gleiche Ergebnis wie in deinem Screenshot. Aber wenn man über das Menü explizit DSL auswählt, könnte man das wohl trotzdem noch bestellen.

    Bei o2 oder 1&1 wird DSL auch noch als verfügbar angezeigt. Nur die Telekom selbst leitet einen online immer sofort auf die Glasfaser-Bestellseite weiter.

    Die ähnliche Situation gibt es hier.
    Vor Glasfaser von DNS:NET hatte ich VDSL 250 von DNS:NET. Ich wollte letztens DSL als Fallback dazu buchen.
    Nichts, gibt es bei DNS:NET nicht mehr für meinen Standort. Aber ich kann es bei der Telekom als Regio 50 -250 MBit/s buchen. Nur 16 MBit/s (echte 8) gibt es wie ganz früher direkt von der Telekom.

    Telekom und DNS:NET habe bei DSL eine Kooperation, aber nur dort, nicht Glasfaser.

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  • Vectron24
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    • 12. Dezember 2025 um 09:35
    • #230

    Ich habe mir heute früh durch Zufall mal wieder die neue überarbeitete Verfügbarkeitskarte der Telekom aufgerufen. Muss zum erstaunen feststellen das MD-Ottersleben nun auf einmal im Glasfaserausbaugebiet mit drin ist , ab 20.12.25 kommen weitere Informationen dazu. Bin ja mal gespannt , vielleicht bauen die Deutsche Glasfaser und Telekom jetzt zusammen hier aus ..............von meiner Seite nehme ich gerne beide Fasern . Bin gespannt wie es sich weiter entwickelt , hier in unserem Randgebiet.

  • e16
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    • 14. Dezember 2025 um 11:22
    • #231
    Zitat von Vectron24

    Ich habe mir heute früh durch Zufall mal wieder die neue überarbeitete Verfügbarkeitskarte der Telekom aufgerufen. Muss zum erstaunen feststellen das MD-Ottersleben nun auf einmal im Glasfaserausbaugebiet mit drin ist , ab 20.12.25 kommen weitere Informationen dazu. Bin ja mal gespannt , vielleicht bauen die Deutsche Glasfaser und Telekom jetzt zusammen hier aus ..............von meiner Seite nehme ich gerne beide Fasern . Bin gespannt wie es sich weiter entwickelt , hier in unserem Randgebiet.

    Stimmt, bei der Prüfung einzelner Adressen wird es angezeigt, im grafischen Coverage Checker ist noch nichts zu sehen.

  • e16
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    • 19. Dezember 2025 um 10:24
    • #232

    Die Telekom baut Ottersleben komplett aus. Damit dürfte die Initiative der Deutschen Glasfaser (zumindest) im Stadtteil Ottersleben hinfällig sein.

    Magdeburg: Glasfaser für Ottersleben
    MEDIENINFORMATION Magdeburg, 19. Dezember 2025 Telekom startet Glasfaserausbau in Ottersleben - Rund 5.400 Haushalte und Unternehmen profitieren - Schnelles…
    www.presseportal.de

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  • Vectron24
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    • 19. Dezember 2025 um 16:24
    • #233

    Oh das kommt jetzt doch ziemlich überraschend, mal sehen was aus den abgeschlossenen Verträgen mit der Deutschen Glasfaser wird. Die Stadtverwaltung wird sich bestimmt auch noch dazu äußern.

  • e16
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    • 21. Dezember 2025 um 13:06
    • #234
    Zitat von Vectron24

    Oh das kommt jetzt doch ziemlich überraschend, mal sehen was aus den abgeschlossenen Verträgen mit der Deutschen Glasfaser wird. Die Stadtverwaltung wird sich bestimmt auch noch dazu äußern.

    Ich erwarte auch eine kurze Meldung auf der Seite der Stadtverwaltung Anfang 2026. Diese wird jedoch ausschließlich die Information des geplanten Ausbaus enthalten. Zu den bereits geschlossenen Aufträgen / Verträgen wird und darf sich die Stadtverwaltung nicht äußern.

    Die Planung der Deutschen Telekom zum FTTH-Ausbau in Ottersleben liegt seit Jahren in der Schublade. Im April/Mai 2023 hatte die DT in einem Schreiben gegenüber der Stadt Magdeburg angekündigt (ich habe dieses gesehen), kurzfristig mit dem Ausbau zu beginnen. Daraufhin hat sich die MDCC in Ottersleben zurückgezogen.

    Mein privater Tipp an dieser Stelle: Bei allen Anbietern unterschreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von e16 (21. Dezember 2025 um 13:12)

  • Phino
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    • 21. Dezember 2025 um 14:24
    • #235

    Das verstehe ich nicht, es gibt in Berlin das Informationsfreiheitsgesetz und in Brandenburg das Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG) genau wie in Sachsen-Anhalt das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) 

    Und in den üblichen Kooperationsvereinbarungen zw. Gemeinde/Stadt und Netzbetreiber stehen ja keine Betriebsgeheimnisse.

    Aber unser EX-Bürgermeister(!!Westdeutscher!!) hatte da auch herumgezickt, eine der Gründe, warum er vorzeitig abgewählt wurde.

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  • e16
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    • 21. Dezember 2025 um 18:46
    • #236
    Zitat von Phino

    Das verstehe ich nicht, es gibt in Berlin das Informationsfreiheitsgesetz und in Brandenburg das Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG) genau wie in Sachsen-Anhalt das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) 

    Und in den üblichen Kooperationsvereinbarungen zw. Gemeinde/Stadt und Netzbetreiber stehen ja keine Betriebsgeheimnisse.

    Aber unser EX-Bürgermeister(!!Westdeutscher!!) hatte da auch herumgezickt, eine der Gründe, warum er vorzeitig abgewählt wurde.

    Was genau verstehst Du nicht?

    Unter "den abgeschlossenen Verträgen" meine ich die Endkundenverträge. Keine Kooperationsvereinbarungen.

  • Phino
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    • 21. Dezember 2025 um 23:41
    • #237
    Zitat von e16

    Was genau verstehst Du nicht?

    Unter "den abgeschlossenen Verträgen" meine ich die Endkundenverträge. Keine Kooperationsvereinbarungen.

    Ich meinte diesen Text von dir. Bei dem Text bin ich von den Verträgen zw. Stadtverwaltung und Netzbetreiber ausgegangen, war mißverständlich. Zu privaten Verträgen kann sie sich ja gar nicht äußern. ;)
    Ich erwarte auch eine kurze Meldung auf der Seite der Stadtverwaltung Anfang 2026. Diese wird jedoch ausschließlich die Information des geplanten Ausbaus enthalten. Zu den bereits geschlossenen Aufträgen / Verträgen wird und darf sich die Stadtverwaltung nicht äußern.

  • Zahni
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    • 28. Dezember 2025 um 09:14
    • #238

    Hi,

    ich habe in Ottersleben auch Online einen Vertrag geschlossen. Bisher kam von dort nur eine "Auftragseingangsbestätigung", also noch keine Annahme des Vertrags mit einer Auftragsbestätigung. Aus meiner Sicht müsste man doch den Vertragswunsch nun widerrufen können. Hat da jemand Erfahrungen?

    Auch die Volksstimme hat jetzt darüber berichtet, dass die Telekom ausbauen will:

    Zweiter Glasfaser-Anbieter für Magdeburg-Ottersleben kündigt sich an
    Bereits der zweite Anbieter kündigt einen Glasfaser-Ausbau in Magdeburg-Ottersleben an. Was Eigentümer und Mieter jetzt beachten müssen und wie die…
    www.volksstimme.de
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  • HubeBube
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    • 28. Dezember 2025 um 09:55
    • #239

    Innerhalb von 14 Tagen nach Unterschriftsdatum des geschlossenen Vorvertrages, kannst Du problemlos widerrufen.

    Danach obliegt es der Kulanz des Anbieters.

    Wie ich hier schon sehr oft darauf hingewiesen habe, gibt es aktuell keine belastbare Aussage oder gar Urteil, wie lange man an einen Vorvertrag bei einem angekündigten Glasfaserausbau gebunden ist. Mehrere Jahre jedoch sicherlich.

    Was hindert dich daran zusätzlich noch einen Vertrag bei der DTAG abzuschließen?

  • Schnurz
    Meister
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    • 28. Dezember 2025 um 10:01
    • #240
    Zitat von Zahni

    Aus meiner Sicht müsste man doch den Vertragswunsch nun widerrufen können. Hat da jemand Erfahrungen?

    Genau das ist massiv strittig. Die ISP beharren wohl darauf, das der Endverbraucher an dieses Vertragsangebot gebunden ist. Dabei gibt es auch keine Regelung, wie lange das gelten soll. Und genau das macht es so unkalkulierbar für den Kunden.
    Mir ist keine höchstrichterliche Entscheidung zu dieser Thematik bekannt.
    Du solltest mal beim Verbraucherschutz dazu nachfragen.

    Aber rein technisch betrachtet: Ja. Zwei Anschlüsse kosten während der MVLZ doppelt Geld. Arbeitest Du im Homeoffice, kannst Du die Kosten für einen Anschluß erst einmal als beruflich bedingte Werbungskosten steuerlich absetzen und zum Ende der MVLZ den Vertrag beenden. Dann hast Du später immerhin zwei GF-Anschlüsse zum ausweichen oder Backup zur Verfügung.

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