LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

  • Was macht die fehlende öffentliche IP-Adresse zum unkalkulierbaren Risiko, wie die anderen Einflüsse? Genau das konnte mir bislang niemand schlüssig darlegen.

    Der Kunde hat Anwendungen, für die CGNAT mindestens einen erhöhten Aufwand bedeutet, oder die durch CGNAT praktisch unmöglich sind. Das ist kein Risiko sondern ein konkretes Problem. Der funktionierende DSL Anschluss tut dagegen alles, was der Kunde braucht, und ist dazu noch deutlich billiger. Sollte sich daran etwas ändern, ist der FTTH-Anschluss immer noch da, also besteht durch den Wechsel zu DSL weder ein Problem noch ein Risiko. Das ist dir immer wieder erklärt worden, aber du ignorierst das als "nicht schlüssig", weil es dir nicht in den Kram passt.

  • Es ist anscheinend schwer zu akzeptieren, dass sehr viele Menschen mit ihrem DSL Anschluss zufrieden sind und Kriterien wie CGNAT-Vermeidung entscheidend für die Anschlusswahl sein können.

    Nein, unter den jeweils individuellen Randbedingungen ist das nicht schwer zu verstehen, siehe oben.

    Aber wenn aus Forenbeiträgen hervorgeht, dass Risiken gar nicht oder nur unzureichend betrachtet werden (von falscher Einschätzung will ich nicht gar nicht reden), und dann von dritter Seite ohne Kenntnis der Randbedingungen und unter kompletter Ignoranz dieser Risiken noch Empfehlungen gegeben werden, dann ist das nicht mehr nachvollziehbar.

  • Aber wenn aus Forenbeiträgen hervorgeht, dass Risiken gar nicht oder nur unzureichend betrachtet werden

    Das ist eine Erfindung. Ich bin diesen Diskussionsstil leid.

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  • Der Kunde hat Anwendungen, für die CGNAT mindestens einen erhöhten Aufwand bedeutet, oder die durch CGNAT praktisch unmöglich sind.

    Eine solche Anwendung ist bislang nicht sichtbar. Da steht nur, dass er andere Lösungen nicht will, aus was für Gründen auch immer.

    Der funktionierende DSL Anschluss tut dagegen alles, was der Kunde braucht, und ist dazu noch deutlich billiger.

    Woher weißt du, dass der Anschluss funktioniert? Den gibt es ja im Moment nicht, er will ja erst dahin wechseln. Kann er ihn überhaupt noch buchen? Er war lange kein DSL Kunde mehr, vielleicht sind Ports weg oder Querkabel voll? Kein Wort wird über solche Risiken verloren, stattdessen wird munter empfohlen, zu wechseln, damit die ach so bösen Glasfaseranbieter aufgrund der CGNAT Adresse endlich mal Kunden verlieren.

    Sollte sich daran etwas ändern, ist der FTTH-Anschluss immer noch da, also besteht durch den Wechsel zu DSL weder ein Problem noch ein Risiko.

    Außer Mindestvertragslaufzeiten etc.

    Das ist eine Erfindung.

    Kein einziges der erwähnten Risiken wurde bei eurer Empfehlung auch nur erwähnt.

  • Eine solche Anwendung ist bislang nicht sichtbar. Da steht nur, dass er andere Lösungen nicht will, aus was für Gründen auch immer.

    Das reicht jetzt. Ich bin hier Mitdiskutant, deshalb habe ich mich als Moderator zurückgehalten, aber du wirst nicht weiter unterstellen, dass er seinen Bedarf schlechter kennt als du. Er hat angegeben, dass er nach Lösungen gesucht hat, also hat er offensichtlich Bedarf, und ob du findest, dass er sich genug reingehängt hat, ist komplett egal. Er darf sich seinen Anschluss selbst aussuchen.

    bei eurer Empfehlung

    Auch das reicht jetzt. Niemand hat irgendwas empfohlen.

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  • Kann er ihn überhaupt noch buchen? Er war lange kein DSL Kunde mehr, vielleicht sind Ports weg oder Querkabel voll? Kein Wort wird über solche Risiken verloren, stattdessen wird munter empfohlen, zu wechseln, damit die ach so bösen Glasfaseranbieter aufgrund der CGNAT Adresse endlich mal Kunden verlieren.

    Nun, da hier deutlich mehr als 50% von DSL auf Glasfaser gewechselt sind und ich nicht glaube, dass DSL in den zwei Jahren zurück gebaut wurde, sollte das eher noch besser laufen als vorher, man wird sehen.

    Seit zwei Tagen kann meine Fritz auch Wireguard und das versüßt mir hier noch die letzten Wochen. So ist es schon deutlich einfacher als mit den ganzen anderen aufgesetzten Lösungen. Ob das übernächste Woche auch in Österreich funktioniert wird sich zeigen, da haben wohl nur 30% der Anschlüsse IPv6. Italien mit 13% lass ich lieber bleiben und Spanien mit 2,4% braucht man wohl gar nicht erst versuchen.

    Du fragst ja immer, was geht denn nicht mit CGNAT, ich habe es die zwei Jahre nicht geschafft, dass meine SAT Receiver miteinander reden, mit IPv4 ist das ein Einzeiler in der Config.

    Ich gebe dir aber auch recht, wenn ich die Wahl habe zwischen einem wackligen DSL und einer gut laufenden CGNAT Glasfaser, nehme ich die Glasfaser. Ich mache auch viel Computer Support, aber wegen einer lahmen DSL Leitung hat sich noch keiner gemeldet, meine "Kundschaft" ist wohl zu alt, die haben Zeit und sind keine Gamer.

    Ich habe es früher auf jeden Fall genossen auf der ganze Welt mit meiner Festnetznummer erreichbar zu sein und auch telefonierten zu können und mit IPv4 wird das bald wieder auch ganz einfach möglich sein. Ich weiß, es gibt auch andere Möglichkeiten, aber manches mag ich simpel.

  • Um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen:

    Der Anschluss ist native IPv6 und Dual Stack (nicht DS-Lite), man bekommt eine nicht-öffentliche IPv4-Adresse. Da damit mein VPN nicht mehr funktionierte, hat mir die Hotline (kostenlos) eine öffentliche IPv4-Adresse zugewiesen.

    Wie gesagt, eine öffentliche (dynamische) IPv4-Adresse war von LEW problemlos zu bekommen und wird auch nicht berechnet. Oder sprechen wir hier von verschiedenen Dingen?

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  • Hallo zusammen,


    bei mir in Westheim / Neusäß findet aktuell die Vorvermarktung statt.
    Aktuell habe ich meinen Anschluss bei KD / 1000 Leitung für 45 EURO / Monat.

    Nun ist es ja so, die blasen das GFKabel ins Haus, damit spare ich mir die weiteren Kosten.
    Aber wenn ich an die Tarife denke, das hier ne 1000 Leitung = 99 EURO / Monat kostet, finde ich das ja richtig teuer.
    Was, wenn ich nen 12 Monats Vertrag nehme und danach wechsle... Aber wo kann man den dann hinwechseln. Was sind die Alternativen? O2 Bietet hier auch ne 1000 Leitung an für 60 EURO.

    Ich sehe den Aufwand nun doch teurer als ich dies bestehend habe. Nur um GF im Hause zu haben, zusätzlich wollen die auch noch ne Anschlussgebühr..


    Wer ist den hier noch am überlegen, welche Tipps habt ihr da für mich?

    Danke :)

  • Du gewinnst Geschwindigkeit, Bandbreite im Upload, Stabilität und eine Zukunftsperspektive, die mit HFC kaum gegeben ist.

    Da würde ich eher Abstriche in der Download-Bandbreite hinnehmen.

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  • Hallo,

    bei mir kommt in spätestens einem halben Jahr auch Glasfaser ins Haus und zwar von LEW TelNet / Bayernwerk Highspeed.


    Kann mir jemand sagen, ob der Techniker, der den Glasfaseranschluss und das Modem montiert die ONT-Installationserkennung bzw. Registrierungs-ID rausrückt? Oder ist das die Nummer, die auf das Modem mit Handschrift draufgeschrieben wird?


    Ich würde gerne auf das Modem verzichten und ein SFP-Modul (Telekom Digitalisierungsbox Glasfasermodem aka „Zyxel PMG3000-D20B“) in meinem Unifi UDM Pro verwenden. Klar könnte ich dieses SFP-Modul an LEW TelNet melden, damit die das registrieren. Mein Plan ist aber, dass ich im SFP-Modul die ONT-Installationserkennung und die Seriennummer vom Original Nokia Modem eintrage und dann z.B. im Fehlerfall auf das Originalmodem vom Provider zurückwechseln kann. Mit einem eigenen Modem könnten die immer sagen, wir unterstützen dich da nicht im Fehlerfall.


    Hat jemand gar Erfahrung mit einem eigenen SFP-Modul und der geschilderten Vorgehensweise?


    Gruß

    Florian

  • Hast Du bereits Infos wie das Einwahlverfahren abläuft? DHCP/IPoE oder PPPoE?

    Hintergrund ist das Pflegen von folgendem Thread: Übersicht VLAN-IDs und Einwahlkonfigurationen verschiedener Anbieter

    Nach den Berichten im Forum zu urteilen ist die Wahrscheinlichkeit bei PPPoE höher, das lediglich Serial (Modem-ID/GPON-Seriennummer) benötigt wird. Die ONT-Installationskennung ist eine Auftragsnummer der Telekom an den ausführenden Techniker. Ich denke nicht, das diese benötigt wird. Auf der Glasfaser-Dose/Gf-TA befindet sich gelegentlich noch eine 7-stellige Nummer (Telekom), diese wird Glasfaser-ID genannt und bezeichnet eine Leitungsnummer.

    Weitere Merkmale, die in der ONT Software enthalten sind, können ebenfalls zur Provisionierung im Providernetz verwendet werden (z.B. Equipment-ID). Die kennt meiner Kenntnis nach auch der den ONT montierende Techniker nicht.

    Ich will damit sagen, das lediglich mit Kenntnis von Serial, Glasfaser-ID und den beiden MAC-Adressen noch kein funktionierender Klon des ONT vorausgesetzt werden kann. Kann funktionieren, muss jedoch nicht.

  • HubeBube

    Vielen Dank für deine Antwort und Erklärung.


    Folgende Dummyeinträge sehe ich gerade bei mir Kundenportal von LEW TelNet:

    Immerhin kann man schon erkennen, dass das Einwahlverfahren PPoE ist. Somit könnte die Seriennummer des ONT für den Zugang zum Glasfasernetz ausreichen. Genau werde ich das erst wissen, wenn meine Leitung geschaltet wurde.

    LEW TelNet bietet auch eine Bürgersprechstunde an. Da sind dann meist mehrere Mitarbeiter mit unterschiedlichen Zuständigkeiten (Tiefbau, Hausanschluss, Netzwerktechnik) vor Ort, um Fragen zu beantworten. Da werde ich demnächst auch mal noch nachfragen und hier Bescheid geben. Wäre ja zu schön um wahr zu sein, wenn das wirklich so einfach wäre. ;)

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  • Ich habe jetzt direkt nochmals das Gespräch mit LEW TelNet gesucht und explizit nach der Unterstützung für mein SFP-Modul Zyxel PMG3000-D20B gefragt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass es nicht unterstützt wird, weil die Modem-ID länger als 12 Zeichen sei und nur genau 12 Zeichen unterstützt werden.

    Auf der Verpackung des Geräts sind die MODEM-ID (16-stellig in Hexadezimalschreibweise) und SN (S<12 Dezimalziffern>) aufgedruckt. Welche ID muss hier für den Rediscover LEW TelNet geschickt werden? Ist das sie SN ohne führendes S? Das wären nämlich zufälligerweise (?) genau 12 Zeichen.

    Von einem Klonen des bereitgestellten Modems hat der Mitarbeiter explizit abgeraten, weil dann z.B. verfügbare Firmwareupdate auf einen Fehler laufen und sich Instabilitäten ergeben können. Teilweise gibt es spezifische Einstellungen, die sogar abhängig vom Firmwarestand des ONT sich unterschiedlich auf die Stabilität der Verbindung auswirken.

  • Ich habe jetzt direkt nochmals das Gespräch mit LEW TelNet gesucht und explizit nach der Unterstützung für mein SFP-Modul Zyxel PMG3000-D20B gefragt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass es nicht unterstützt wird, weil die Modem-ID länger als 12 Zeichen sei und nur genau 12 Zeichen unterstützt werden.

    Auf der Verpackung des Geräts sind die MODEM-ID (16-stellig in Hexadezimalschreibweise) und SN (S<12 Dezimalziffern>) aufgedruckt. Welche ID muss hier für den Rediscover LEW TelNet geschickt werden? Ist das sie SN ohne führendes S? Das wären nämlich zufälligerweise (?) genau 12 Zeichen.

    Du könntest die 4 ersten Zeichen der Modem-ID von Hex in ASCII wandeln, da sollte etwas sinnvolles (also nur Zahlen+Buchstaben) herauskommen. Dann hättest Du eine 12-stellige ID.

    Ich kann da natürlich nicht für Dein Zyxel sprechen, aber bei anderen Geräten ist (räusper: war) es so, dass man beim Klonen teilweise diese Umwandlung durchführen musste, weil die Darstellung an verschiedener Stelle sich so unterschieden hat.

    Quelle: eigene Notwendigkeit ;)

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  • Elemir:

    Vielen Dank für deine Antwort. Das war der entscheidende Hinweis für mich!

    Wenn ich die ersten 8 Hex Zeichen "5A59574E" umwandle, kommt ZYWN heraus, was dem der Vendor ID Zyxel entspricht. Diese Vendor ID mit den übrigen 8 Zeichen als Hex ergibt dann 12 Zeichen in einer Schreibweise, die ich auch auf der Rückseite des Original ONT Geräts Nokia I-010G-U bei einem Bekannten erkannt habe.

    Dort wird die Modem-ID als "SW S/N:" angegeben und zwar beginnend mit ALCL (=
    Alcatel-Lucent) und dann ebenfalls 8 Hex Zeichen.

    Ich habe die Modem-ID nochmals an LEW TelNet geschickt und um eine erneute Prüfunung gebeten, ob das Zyxel SFP-Modul unterstützt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von flotux (15. Oktober 2024 um 15:09)

  • Wenn die ersten 8 Hex Zeichen "5A59574E" umwandle, kommt ZYWN heraus, was dem der Vendor ID Zyxel entspricht. Diese Vendor ID mit den übrigen 8 Zeichen als Hex ergibt dann 12 Zeichen in einer Schreibweise, die ich auch auf der Rückseite des Original ONT Geräts Nokia I-010G-U bei einem Bekannten erkannt habe.

    Sorry, natürlich 8, damit 4 Zeichen rauskommen. Sonst kommt man ja nicht auf die 12 Zeichen. Weiß nicht, wo ich da geistig war ;)