Direktanschluss UDM Pro an DNS:NET mit SFP GPON

  • Noch einmal zur allgemeinen Erinnerung die Bedeutung der Buchstaben von XGS-PON. Ich beschränke mich auf die ersten drei (die letzten drei sollten bekannt sein):

    X = 10

    G = Gigabit/s

    S = Symmetrisch

    Von daher ist jedes XGS-PON SFP Modul ein Modul der Kategorie SFP+ mit Schnittstellengeschwindigkeit von 10 Gbps. Die Frage nach 2,5 oder 5 Gbps stellt sich hier nicht.

  • Da habe ich wohl in meinem beschränkten Horizont gedacht. Das LuLeey ist ja nur xgpon, also normale gpon bis 2,5 Gbit. Natürlich mach es bei XGS das Modul immer 10 Gbit auf der Port-Schnittstelle macht, egal was auf der Glasfaser eingekauft wurde. :rolleyes:

  • Da habe ich wohl in meinem beschränkten Horizont gedacht. Das LuLeey ist ja nur xgpon, also normale gpon bis 2,5 Gbit.

    Eigentlich nicht. Das X steht für die 10 Gbps und nur das S für die 10 Gbps Upload und 10 Gbps Download (symmetrisch). Wie dein Provider die Bandbreite (via Bandbreitenmanagement) einstellt hängt ganz von deinem gebuchten Tarif ab.

    1,25/2,5 Gbps (Werte gerundet) ist ganz normales GPON.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist eine Hardware vom MikroTik.

    dnsnetopfer
    20. September 2023 um 00:30

    Mich würde jedoch auch die Konfiguration des RouterOS und dessen verwendete Version interessieren. Ich denke, das könnte in Zukunft mehr von Interesse werden.

    Evtl. ist da sogar ein eigener Thread a la "MikroTik/RouterOS und XGS-PON" sinnvoll.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist eine Hardware vom MikroTik.

    Ja guck, den Beitrag hatte ich noch gar nicht gesehen. Danke für den Hinweis. Dann hat sich zumindest diese Frage erledigt. Der Hintergrund war aber der Selbe, das Setup für später zu dokumentieren, damit es Leute leichter haben die Informationen zu finden.

  • Magst du dein Setup mal etwas näher erklären? Welcher Anschluss/Tarif? Welcher Unify controller? Was musstest du wie konfigurieren, dass es mit DNS:NET läuft? Serial geklont von welchem Gerät oder eigene Serial bei DNS:NET hinterlegt?

    Ich habe einen Mikrotik CCR2004-1G-12S+2XS, der über das erwähnte XGSPON Module and den Fiber Twist von DNSNet angeschlossen ist. Mein Tarif heißt glaub ich Netzpower 2500 oder so (2,5Gbit/s Down und 1Gbit/s Up). (Zwischen Modul und Fibertwist muss nochmal ein neues Patchkabel her)

    Zu Ihren Fragen:

    Unify Controller: Habe keinen UDM PRO oder SE im Einsatz - denke aber es könnte auch mit einem UDM PRO etc funktionieren. Das Modul ist angeblich generisch. (für mein WLAN habe ich einen Controller im Einsatz aber der hat nix mit dem XGSPON Modul zu tun)

    Konfiguration mit DNS:NET: Kann die Konfig gerne an interessierte Weitergeben ist aber relativ standard (PPPoE + VLAN & NAT und ein paar Kleinigkeiten an der Firewall). Man musste übrigens kein Extra Feld (HardwareID) setzen. Vlan Tag hat ausgereicht.

    Serial geklont/ Eigene Serial bei DNS:NET: Theoretisch kann der XGSPON Stick die Serial und MAC (CWMP Account auf der Rückseite bei der Fritzbox) clonen wenn man sich nur per Telnet einloggen könnte (FS hat mir noch nicht die richtigen Credentials gegeben). In meinem Fall habe ich bei DNS angerufen und meine neue Serial und MAC angegeben. Dann hat es ein paar Stunden gedauert (ca. 4 Stunden).

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das ist eine Hardware vom MikroTik.

    dnsnetopfer
    20. September 2023 um 00:30

    Mich würde jedoch auch die Konfiguration des RouterOS und dessen verwendete Version interessieren. Ich denke, das könnte in Zukunft mehr von Interesse werden.

    Evtl. ist da sogar ein eigener Thread a la "MikroTik/RouterOS und XGS-PON" sinnvoll.

    Ich habe 7.11.2 im Einsatz. Denke aber es müsste mit allen gängigen Versionen funktionieren.

  • Also die Firmeware ist schon wichtig.

    Bei Unifi (hinten i ) wurde die Firmware des UnifiOS mit Version 3.x erneuert und ab da liefen die alten GF-SFP-Module der Telekom/Zyxel nicht mehr rund. Man hat keine direkte Unterstützung des SFP-interne Chipsatzes des Zyxel mehr eingebaut.

    Es wäre sehr interessant welcher Chipsatz in den FS-Modul verbaut ist.

    Auf jeden Fall werden aktuell bei Unifi der Chip DFP-34X-2C2 / DFP-34G-2C2 von Realtek unterstützt.

    Unify baut Telefon/Videokonferenzanlagen (Hard- und Software) früher Tochter von Siemens.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (20. September 2023 um 11:38)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hallo, ich habe aufmerksam den Thread hier verfolgt. Wir bekommen erst noch unseren Glasfaser 2.500 MBit/s Anschluss und ursprünglich wollte ich auch unsere DM SE direkt über eine LuLeey. DFP-34X-2C2 anschließen. Erst gestern hab ich kapiert, dass der Stick garnicht die volle Leistung bringen kann.

    Und anscheinend gibt es noch keine bequeme Lösung mit einem FS Stick, oder?

    Nun nur meine Überlegung, kann ich nicht einfach bei DNS:net einen aktiven ONT ordern und dann die DM via Ethernet a Port 10 verbinden? An dem ONT wird doch dann ein Netzwerkanschluss verfügbar sein, oder?

    Habt großen Dank

  • Hallo, ich habe aufmerksam den Thread hier verfolgt. Wir bekommen erst noch unseren Glasfaser 2.500 MBit/s Anschluss und ursprünglich wollte ich auch unsere DM SE direkt über eine LuLeey. DFP-34X-2C2 anschließen. Erst gestern hab ich kapiert, dass der Stick garnicht die volle Leistung bringen kann.

    Und anscheinend gibt es noch keine bequeme Lösung mit einem FS Stick, oder?

    Nun nur meine Überlegung, kann ich nicht einfach bei DNS:net einen aktiven ONT ordern und dann die DM via Ethernet a Port 10 verbinden? An dem ONT wird doch dann ein Netzwerkanschluss verfügbar sein, oder?

    Habt großen Dank

    Ja, so würde ich es machen.

    Hintergrund ist, dass die schnellen SFP+-Module (10 GBit/s) für PON noch sehr teuer sind. Und es müsste ein 10 GBit/s-Modul sein, weil die UDM SE nur 1 oder 10 GBit/s kann.

    Da du nur ;) den 2,5 GBit-Vertrag hast kannst du auch den Port 9(eth10-Ethernet) bei der UDM SE nutzen. Dieser Port kann 2,5 GB. Somit hast du den SFP+-Port 10 noch frei, den kannst du ja auch als 2. SFP+-LAN-Port konfigurieren.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hey Phino und alle anderen natürlich auch,

    Bei mir steht ein Anschluss der Deutsche Giganetz GmbH (DGN) an und ich bin am überlegen auf den 2,5Gbit Tarif zu gehen. Die lassen es sich offen ob das mit G-PON oder XGS-PON realisiert wird, hier im Dokument steht G-PON bis 2,5Gbit und XGS-PON ab 2,5Gbit.

    Ich habe die Dream Machine Pro ohne den 2,5Gbit Port der SE Version, welches SFP+ Modul würdet Ihr hier für die Verbindung zum ONT empfehlen ?

  • Die Daten des "Modems" müsste doch DNS dann vom ONT haben, oder?

    Das ist so eine Sache.

    Bei uns haben sie ca. 3500 Hausanschlüsse in einem Monat im Ort aktiviert. Da haben sie einfach die ONT herausgeschickt und hatten die Modem-ID vorher nicht in ihre Datenbank übernommen, da musste jeder anrufen zum Priorisieren. Führte bei unerfahrene zu Irritationen, davon stand so erst mal nichts in der Standard-Beschreibung.
    Bei den PPPoE-Eintragung an VLAN 37 denken, steht auch nicht in der Standard-Beschreibung.