Netcom BW Fritz!Box 5530

  • Hallo,

    Test am Samstag: wie zu erwarten, keine Verbindung über GPON.

    Ich habe dann AVM angemailt: 5530 kann genau so gut eingesetzt werden wie die 5590. Das war auch zu erwarten, jetzt habe ich aber eine Bestätigung vom Hersteller und werde das beim nächsten "Provisionierungsversuch" vortragen. Ich werde dann berichten. Grüße nomatter

    nomatter, was machen Deine Versuche?

    Hat es jetzt geklappt?

    Bei mir (allerdings, wie geschrieben AON) läuft der Netcom BW Anschluss problemlos mit der 5530. Bekomme jetzt am Montag noch DualStack freigeschalten. (Die VPN Verbindung zu meinem Arbeitgeber funktioniert sonst leider nicht - Als Netcom BW Kunde daran denken, dass man sonst nur DualStack-lite hat......)

  • Habe jetzt die Netcom "angemailt" über "Feedback" und die Situation geschildert mit der Bitte um Hilfe zur Provisionierung. Weiterhin habe ich vorgeschlagen, die Onlinehilfe zur Routereinstellung für Glasfaserrouter zu erweitern. Bin auf eine Reaktion gespannt, ich melde mich dann. Grüße nomatter

  • Hi zusammen,

    bei mir ist es in ein paar Monaten auch soweit, dass ich nen Glas Anschluss der NetCom BW erhalte.

    Leider finde ich keine genauen Specs des SFP Moduls der Fritzbox (AON) um mir ein passendes für meine Intel X520-DA2 SFP PCIe Karte zu besorgen wo in meiner OPNsense montiert ist.

    In der Schnittstellenbeschreibung der NetCom BW steht:

    Ethernet (LWL)
    Schnittstelle: IEEE 802.3
    Ausführung: 1000-Base-Fx
    Wellenlängen des Lichtsignals beim Endkunden (CPE Seite): RX-1550nm/TX-1310nm
    Optischer Sendepegel -9 bis -3 dBm
    Optischer Empfangspegel -20 bis -3 dBm
    Geschwindigkeit 100/1000 Mbit/s
    Duplexerfahren vollduplex
    Mode 100/1000 Mbit/s Autonegotiation

    Wenn ich das nun "richtig" deute, müsste das Modul hier dann korrekt sein:

    SFP Modul FS 1310nm-TX/1550nm-RX

    Was mich aber verwirrt ist, dass sie schreiben, dass es die Wellenlänge ist, beim Endkunden. Bräuchte ich dann nicht das Modul:

    SFP Modul FS 1550nm-TX/1310nm-RX

    Zusätzlich würde ich direkt vom meinem Serverschrank schon ein Kabel an die Position verlegen, wo der APL gesetzt wird. Dafür würde ich das hier nehmen:

    LC/APC OS2 Singlemode FS

    Danke schon mal auf eure Hilfe ✌️

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  • Wenn es nicht ausdrücklich anders beschrieben ist, dann braucht man als Kunde ein 1000BASE-BX Modul mit 1310nm TX. Diese Wellenlänge ist im Standard als Sendewellenlänge für das Modul vorgesehen, das in Richtung "zum Netz", also Upstream, sendet. Das ist das Modul beim Kunden. So ist es auch in der Schnittstellenbeschreibung angegeben: Die CPE (Customer Premises Equipment) Seite muss ein Modul mit 1550nm RX und 1310nm TX verwenden. Das trifft z.B. auf das AVM AON Modul zu.

  • Habe jetzt die Netcom "angemailt" über "Feedback" und die Situation geschildert mit der Bitte um Hilfe zur Provisionierung. Weiterhin habe ich vorgeschlagen, die Onlinehilfe zur Routereinstellung für Glasfaserrouter zu erweitern. Bin auf eine Reaktion gespannt, ich melde mich dann. Grüße nomatter

    Hallo,
    gibt es was neues bei dir?
    Ich habe ebenfalls den alten Glasfaseranschluss der EwaCom mit GPON ONT. Meine Neuanschaffung 5590 Fiber kriege ich nicht zum laufen. Laut Netcom ist das nicht möglich. Ich soll den alten Konwerter verwenden und die WAN Buchse der Fritzbox nutzen.

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  • Super Thread, wir hier sollen auch netcom-bw bekommen. Habe hier beim Durchlesen schon viel gelernt.

    Leider bekommt man sehr wenige/widersprüchliche Informationen.

    Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus.

    1. Einmal wird gesagt, der Medienkonverter kommt in den Keller, ab da weiter mit Kabel CAT 6 oder 7
    2. Der andere Vertriebler sagt, in den Keller kommt ein Glasfaser Verteiler und von da GF bis in die Wohnung.
    3. Welche Dose in der Wohnung gesetzt wird, kann mir niemand sagen.

    Auf was muss ich denn bei der Diskussion mit netcom-bw und dem Vermieter achten? Was genau soll ich mir denn in die Wohnung legen lassen?

    Ich hätte gerne eine Glasfaserdose direkt, sodass ich sowohl diesen Medienkonverter von netcom-bw (im Problemfall), als auch eine 5590 (oder Nachfolger) direkt anschließen kann.

    Ich verstehe nicht, warum netcom-bw immer diesen Konverter nutzen will, für die müsste ein direkter Anschluss doch auch praktischer sein (warum bieten die also eine 7530 AX mit Konverter an und keine vor-provisionierte 5530/5590?).

    Sieht so der Übergabepunkt beim Mehrfamilienhaus auch aus?

    Bild aus dem Thread oben: RE: Netcom BW Fritz!Box 5530

    Geht es von da dann weiter in die Wohnung, oder ist das im MF Haus wieder ganz anders?

    Von meiner Wohnung bis in den Keller (da wo jetzt das Kabelfernsehen reinkommt) sind es etwa 10m Kabelstrecke.

    Für jeden Tipp dankbar!

    3 Mal editiert, zuletzt von horstwalter (18. November 2023 um 16:08)

  • warum bieten die also eine 7530 AX mit Konverter an und keine vor-provisionierte 5530/5590?

    Ich möchte mir da nicht anmaßen, Insiderwissen bzgl. der Geschäftsgebaren der Netcom zu haben, aber für 99% der Kunden ist ONT und 7530 AX zumindest besser, als die sehr betagte 5530. Die 7530 AX ist für ihren einigermaßen aushaltbaren Preis recht leistungsfähig und mit 3x3 WLAN recht gut ausgestattet. Sie vereint das Vorhandensein eines analogen Telefonanschlusses und USB. Naheliegende 5530 bzw. 4060 haben jeweils eines davon nicht.

  • Die 5530 ist so betagt, das sie 10 Gbps im XGS-PON direkt an der Faser (= WAN) verarbeiten und an WLAN + LAN übergeben kann. Wieviel Gbps hat die WAN-Schnittstelle der 7530 AX? Richtig, 1/10 der 5530. Veraltet ist an der 5530 gar nichts. Es ist lediglich das Einstiegsmodell bei den AVM Glasfaserrouter, daher an Art und Anzahl der Schnittstellen etwas eingeschränkt.

    Die 7530 AX bietet im WLAN 2,4 Gbps mit 2x2 (2,4 GHz), 3x3 (5 GHz) MU-MIMO

    5530 kann natürlich auch WiFi 6 / AX WLAN mit 3 Gbps und 2x2 MU-MIMO in beiden Bändern.

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  • Veraltet ist an der 5530 gar nichts.

    Ich war bemüht, das Hardware-Gesamtpaket vor dem Hintergrund der für den Endverbraucher relevanten Kenngrößen zu beurteilen und da kommt die 5530 mit ihrem alten MIPS-Chipsatz nicht gut weg, auch nicht wenn man es schafft, damit 6 Gbit/s (mal getestet?) aus einem gar nicht erst vorhandenen XGS-PON zu quetschen...

  • Du darfst den Glasfaserteil der FB nicht mit dem zweiten Chipsatz gleichsetzen. Die Glasfaser und LAN-Netzwerkkomponenten der 5530 sind mit denen der 5590 identisch. Das weißt Du aber auch. Darauf wurdest Du nicht nur von mir bereits mehrfach hingewiesen.

    für den Endverbraucher relevanten

    Das ist deine Meinung und nicht meine. Wir beide sind Endverbraucher. Qed deine Schlussfolgerungen stimmen für dich. Versuche jedoch nicht anderen Cleverness abzusprechen.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (18. November 2023 um 17:19)

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  • Gutes Argument! Wenn ich mir jedoch die Patchstrategie von AVM, gerade bei kritischen Sicherheitslücken, ansehe, dann ist das Alter der FB schon fast egal.

    Bei den letzten Patches wurden sogar Modelle wie 7390 und 7412 mit Patches versorgt. Diese Modelle sind schon seit Jahren EoL und EoS. Das spricht alles für AVM und weder für noch gegen ein einzelnes Modell. Wenn ich mit dessen Möglichkeiten nicht zufrieden bin, dann lebe ich entweder mit den Einschränkungen oder betreibe letztlich ein anderes, neueres Modell.

  • Danke für die Infos, wobei es mir auch erstmal primär darum geht, dass ich Glasfaser so bekomme, dass mein Wohnungsanschluss möglichst zukunftssicher ist.

    Momentan in der Vorvermarktung versucht man mir ja alles mögliche zu verkaufen. Aber bis bei uns die GF wirklich liegt, vergeht min. 1 Jahr.

    Ob in dem Thread steht ja, man soll sich auf jeden Fall noch eine passive Dose legen lassen. Für mich war bisher noch nicht rauszubekommen, ob netcom-bw das so macht.

    Wäre schön wenn die Inhouse Verdrahtung wenigstens bis 10Gb/s zukunftssicher wäre. Sind denn diese GPON-ONTs immer mit Stecker, den ich als Laie umstecken kann? Oder sind die eventuell direkt mit der ONT verspleißt?

    Das bisher beste Dokument, was ich gefunden habe ist von der telekom.

    https://www.telekom.de/hilfe/downloads/ratgeber-installation-glasfasernetz-gebaeude

  • Sind denn diese GPON-ONTs immer mit Stecker, den ich als Laie umstecken kann? Oder sind die eventuell direkt mit der ONT verspleißt?

    Du meinst sicher mit HÜP/APL verspleißt?

    Im TKG ist sinngemäß definiert, das ein Glasfaserkabel von HÜP/APL zu dem Gf-TA geht. Am Gf-TA endet das Providernetz. Daher muss und kann ein Gf-TA nur eine stromlose Buchse sein. Darin wird das Glasfaserkabel, welches zum ONT geht, eingesteckt.

    Mir ist kein ONT bekannt, der keine Buchse zum Einstecken eines Kabels vorsieht.

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  • Ich werfe mal in den Raum, das die 7530/AX sehr viel öfter von Providern ausgegeben wird als 5530, und man daher auch länger mit Updates seitens AVM versorgt werden würde.

    Sicher unter der Maßgabe das gerade dieses Provider keinen Prozess für das onboarding von kundeneigenen ONT haben. Also im Grunde genommen die rechtlichen Regelungen des §73 Abs. 1 des TKG nicht einhalten.

  • Sicher unter der Maßgabe das gerade dieses Provider keinen Prozess für das onboarding von kundeneigenen ONT haben. Also im Grunde genommen die rechtlichen Regelungen des §73 Abs. 1 des TKG nicht einhalten.

    Ich verstehe deine Gedankengänge nicht. Man nimmt als Provider die Box, mit der alle Usecases abgedeckt werden. Wir haben noch DSL Netze in Betrieb, neben Glasfasernetzen, also macht gerade für uns eine 7530/90(ax) mehr Sinn als eine 5530/90. Das steht auch in keinem Zusammenhang mit der Endgerätefreiheit. Entgegen vieler Meinungen hier ist es uns als Provider völlig gleichgültig, was der Kunde an die Faser anschließt. Das ist so ein PK Phänomen. GK verwenden immer das von uns gestellte CPE, alleine schon aus Haftungsgründen bei Störungen.

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  • Provider völlig gleichgültig, was der Kunde an die Faser anschließt. Das ist so ein PK Phänomen. GK verwenden immer das von uns gestellte CPE, alleine schon aus Haftungsgründen bei Störungen.

    Nee, das Eigentor haben vor allem die Kabelprovider damals selbst geschossen.

    Die den Kunden mit grottiger HW mit Zwangsfeatures und anderem kostenpflichtigen Firlefanz genervt haben.

  • Ich verstehe deine Gedankengänge nicht. Man nimmt als Provider die Box, mit der alle Usecases abgedeckt werden. Wir haben noch DSL Netze in Betrieb, neben Glasfasernetzen, also macht gerade für uns eine 7530/90(ax) mehr Sinn als eine 5530/90. Das steht auch in keinem Zusammenhang mit der Endgerätefreiheit. Entgegen vieler Meinungen hier ist es uns als Provider völlig gleichgültig, was der Kunde an die Faser anschließt. Das ist so ein PK Phänomen. GK verwenden immer das von uns gestellte CPE, alleine schon aus Haftungsgründen bei Störungen.

    Geschäftskunden sind ein ganz anderes Thema. Die werden, z.B. bei der Telekom, anders geschaltet. Da laufen die GF normalerweise nicht über Outdoor Gehäuse sondern bleiben immer unterirdisch.