AVM 5590 am DNS:NET 2500-Anschluss

  • Dem würde ich aufgrund von 25 Jahre Netzwerk-Erfahrung widersprechen.
    Was erst einmal im großen Rahmen eingeführt ist, wird nicht mehr geändert. ;)

    Dein Provider nimmt diejenige Authentifizierungsmethode, die der Hersteller des OLTs in seinen Systemen empfiehlt. Genau aus diesem Grund haben wir ja das Dilemma zwischen TKG und Provider ONT.

    Die Firma Nokia oder Alcatel-Lucent (oder Huawei oder ZTE oder...) bauen ihre Systeme OLT/ONT für den internationalen Markt. Dort ist eine Autoprovisionierung oder Provisionierung durch den Kunden nicht vorgesehen, deshalb wird es auch nicht out-of-the-box mitgeliefert.

    Dem Auftraggeber wird das als optimales Zusammenspiel der Komponenten verkauft und das ist bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehbar.

    Wenn ich nun Provider wäre und ich dürfte meine ONTs vor dem Klonen schützen, wie eürde ich das machen? Durch ein Softwareupdate der Operations Systeme eine vendor specific ME implementieren und auf die ONTs ausrollen. Das geht ja automatisch. Was meinst Du, welche Systeme wären noch funktionierend im Netz?

    Kann sein, das dies auch auf den geklonten Systemen tatsächlich funktioniert. Davon ausgehen würde ich nicht.

  • Dein Provider nimmt diejenige Authentifizierungsmethode, die der Hersteller des OLTs in seinen Systemen empfiehlt. Genau aus diesem Grund haben wir ja das Dilemma zwischen TKG und Provider ONT.

    Die Firma Nokia oder Alcatel-Lucent (oder Huawei oder ZTE oder...) bauen ihre Systeme OLT/ONT für den internationalen Markt. Dort ist eine Autoprovisionierung oder Provisionierung durch den Kunden nicht vorgesehen, deshalb wird es auch nicht out-of-the-box mitgeliefert.

    Dem Auftraggeber wird das als optimales Zusammenspiel der Komponenten verkauft und das ist bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehbar.

    Wenn ich nun Provider wäre und ich dürfte meine ONTs vor dem Klonen schützen, wie eürde ich das machen? Durch ein Softwareupdate der Operations Systeme eine vendor specific ME implementieren und auf die ONTs ausrollen. Das geht ja automatisch. Was meinst Du, welche Systeme wären noch funktionierend im Netz?

    Kann sein, das dies auch auf den geklonten Systemen tatsächlich funktioniert. Davon ausgehen würde ich nicht.

    Fände es doof wenn uns die Provider zwingen Ihre ONTs zu nutzen. Bin für freie ONT & Router Wahl. :) Alle Normalos da draußen können ja gerne ne Fritzbox nehmen und das reicht sicher für 90% der Leute. Wenn mir das Geld wichtig wäre dann würde ich auch bei AVM bleiben.

  • Mehr als öffentlich zu diskutieren und damit evtl. ein Bewusstsein schaffen können wir aktuell nicht tun.

    Die Bundesnetzagentur hat den Providern bis 15.09.2023 eine Frist zur Einreichung von Belegen für Störungen durch Nicht-Provider-ONTs eingeräumt. Nun können hierzu noch Stellungnahmen durch Fachverbände und Verbrauchervertreter abgegeben werden. Die Verbraucherzentrale hat das bereits getan (in unserem Sinne).

    Der Ball liegt nun bei der BNetzA, ob es einen Zwangs-ONT (wieder) gibt oder alles so bleibt wie es ist.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Die Bundesnetzagentur hat den Providern bis 15.09.2023 eine Frist zur Einreichung von Belegen für Störungen durch Nicht-Provider-ONTs eingeräumt.

    hatte ;)

    Die Frist ist mittlerweile verstrichen und jetzt heißt es die Entscheidung abwarten.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Alle Normalos da draußen können ja gerne ne Fritzbox nehmen und das reicht sicher für 90% der Leute. Wenn mir das Geld wichtig wäre dann würde ich auch bei AVM bleiben.

    Ich bin gerne Normalo :) . AVM hat in den letzten fast 20 Jahren mit der FB gezeigt, wie man Bedienerfreundlichkeit und Funktionsvielfalt integriert, das bei 5 Jahren Herstellergarantie und falls es Securityissues gibt, stellt man innerhalb weniger Tage Updates für aktuelle und Systeme bereit, die mehrere Jahre EOL sind. Welcher anderer Hersteller im Consumerbereich macht/kann das?

    Das war nun auch bereits mein Abgesang auf AVM. Mit einem neuen Shareholder-Value orientierten Besitzer wird das so nicht mehr sein und AVM wird sich im Jahre 2028 den Mitbewerbern Huawei, Tenda, D-Link, TP-Link, Asus,... ergeben.

    Aberwitzige Idee: AVM kauft Devolo, übernimmt die Aktienmehrheit und entwickelt Produkte mit best-of-breed Ansatz aus den beiden Portfolios. Die Eigentümer wandeln das Geschäft in eine Stiftung nach Vorbild der Lidl/Schwarz-Gruppe um und lassen sich nach und nach ausbezahlen. Dadurch setzt kein Brain-Drain ein und die Eigentümer haben ihre Schäfchen im Trockenen. Evtl. bewahrt sich sogar so der Anspruch an Benutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Wenn ich nun Provider wäre und ich dürfte meine ONTs vor dem Klonen schützen, wie eürde ich das machen? Durch ein Softwareupdate der Operations Systeme eine vendor specific ME implementieren und auf die ONTs ausrollen. Das geht ja automatisch. Was meinst Du, welche Systeme wären noch funktionierend im Netz?

    Aber da sind wir wieder an dem Punkt, warum sollten sie es machen. Warum sollen sie extra Geld dafür in die Hand nehmen.? ;)

  • Ggf erkennen neue Besitzer gerade darin den Mehrwert der Marke. Wer weiß..

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    AVM ist über die Jahrzehnte mit ISDN und DSL im deutschsprachigen Raum groß geworden, weil es hier ja Spezialitäten gab.
    Jetzt mit GF können sie den Markt nur "noch" halten durch ihre sehr hohe Kompetenz von leichte Bedienung bei dem großen Angebot von Funktionsvielfalt.

    Schauen wir mal. Aber der hochpreisige deutsche Markt reizt natürlich Investoren.

  • Es kostet ja nichts Extra, sondern der Systemhersteller bringt es im Rahmen eines Regelupdates einfach ins System ein. Als neues Feature zur Erhöhung der Konsistenz im Zugangsbereich.

    Weniger Supportaufwände durch unerwünschte Fremdhardware im Netz und der Wegfall der Notwendigkeit ein Provisionierungssystem (zusätzlicher Personal- und Sachaufwand) zur Verfügung stellen zu müssen, machen sich im Controlling immer gut.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Es kostet ja nichts Extra, sondern der Systemhersteller bringt es im Rahmen eines Regelupdates einfach ins System ein. Als neues Feature zur Erhöhung der Konsistenz im Zugangsbereich.


    Weniger Supportaufwände durch unerwünschte Fremdhardware im Netz und der Wegfall der Notwendigkeit ein Provisionierungssystem (zusätzlicher Personal- und Sachaufwand) zur Verfügung stellen zu müssen, machen sich im Controlling immer gut.

    Zu spät, bei DNS:NET sie haben alle schon alle hereingelassen ins Netz. :D

  • Ich hoffe ja nicht das meine Befürchtungen wahr werden (Erlass der Allgemeinverfügung), denn dann dreht sich aus den oben erwähnten Konsistenzgründen das Rad rückwärts.

    Dann drohen uns evtl. sogar glasfaserintegrierte Providerrouter der Insecurityhersteller Arcadyan, Askey und Sagemcom (OK, das war jetzt gemein).

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Bei Gigaset Communications ist das ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, also ähnlich dem Chapter 11 (Gläubigerschutz) in den USA. Da besteht durchaus Aussicht, das es nicht zur Geschäftsaufgabe kommt.

    War das nicht bei Devolo auch so im letzten Jahr? Nach knapp einem halben Jahr konnte man den Schutzschirm aus eigener Kraft wieder verlassen.

  • Angeblich gibt es auch eine Liste von getesteten ONTs die am DNSNet FTTH Anschluss funktionieren, aber die E-Mail zur Technischen Service Abteilung (tecservices@dns-net.de) funzt natürlich nicht.

    Das selbe Problem hatte ich auch und habe über Umwege die folgende (unbrauchbare) Antwort erhalten:

    Hilft natürlich nicht viel, da die UDM Pro per se kein ONT ist, sondern nur SFP Module die als ONT fungieren aufnehmen kann. Ansonsten ist das auch nicht wirklich eine "Liste", mit 4 Einträgen wovon 2 die offiziellen ONTs des Providers sind.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Das selbe Problem hatte ich auch und habe über Umwege die folgende (unbrauchbare) Antwort erhalten:

    Hilft natürlich nicht viel, da die UDM Pro per se kein ONT ist, sondern nur SFP Module die als ONT fungieren aufnehmen kann. Ansonsten ist das auch nicht wirklich eine "Liste", mit 4 Einträgen wovon 2 die offiziellen ONTs des Providers sind.

    Aber immerhin kann man feststellen, dass DNS:NET nicht auf ihre ONT bestehen. Ich sehe es schon so, dass sie, wie ich selber feststellen konnte, offen sind, was den ONT betrifft.

    DNS:NET montiert ja den FiberTwist. Als ich sagte, dass ich einen passiven Aufsatz als Alternative haben möchte, war dies gar kein Problem, 3 Tage später geliefert. Der Service war auch daran sehr interessiert zu erfahren, was ich einsetzen werde.
    Später habe ich dann auch noch dem technischen Support die beiden SFP-Module (Zyxel/LULeey) mitgeteilt und sie haben sich die live Werte angeschaut. Sie waren damit zufrieden.
    Das Zyxel ist ja seit UnifiOS 3.x.x herausgefallen.

  • Aber immerhin kann man feststellen, dass DNS:NET nicht auf ihre ONT bestehen. Ich sehe es schon so, dass sie, wie ich selber feststellen konnte, offen sind, was den ONT betrifft.

    Das stimmt natürlich. Ich war nur etwas enttäuscht von der "Liste". Wovon lediglich 2 Geräte draufstehen, die sie nicht selbst ausgeben. Und die UDM ja auch noch zusätzliche Hardware benötigt um vollwertiger ONT direkt an der Glasfaser zu werden.

    Sorry wenn du das schon irgendwo mal aufgeschlüsselt hast, aber wie sieht das aktuell bei aus? Also entweder du betreibst den Anschluss via FritzBox oder via LULeey SFP, beides geht ja offensichtlich dir. Wie kann ich mir dann die Verkabelung vorstellen?

    Variante 1 via FB:

    FiberTwist mit aktivem Deckel --> FritzBox --> UDM WAN port

    Variante 2 via SFP:

    FiberTwist mit passivem Deckel --> SFP in UDM

    Sprich um zu Switchen, musst du dann den Deckel vom FiberTwist wechseln oder gehst du auch von dem passivem Deckel in die FritzBox?

  • Die FB ist dabei ganz raus. Die FB ist hinter des UDM nur für Telefonie und SmartHome.

    Variante 1 via FB:

    FiberTwist mit aktivem Deckel --> UDM WAN port 9

    Variante 2 via SFP:

    FiberTwist mit passivem Deckel --> SFP in UDM

    alternativ --> FB 55xx

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.