Dosen für Glasfaser

  • Hallo,


    die Nachfragebündelung war bei uns erfolgreich und nun möchte ich alles für die Installation vorbereiten. Erstmal habe ich ein 10 m Patchkabel gekauft [1], LC-APC Stecker für den HÜP und SC-APC Stecker für den NT. Schöner wäre es aber mit Steckdosen. Es würde auf die Rahmen [2] und Module [3] von Metz Connect hinauslaufen, und die Gehäuse von Busch Jaeger [4].

    Lohnt es sich und hat es jemand schon versucht? Schon für den Cat6A Kabel musste ich die 270° Module nehmen, sonst konnte ich die Kabel ums Verrecken nicht in die Aufputzdose kriegen. Nicht nur sind die LWL empfindlicher, die 270° Module gibt es auch meines Wissens nicht. Danke.


    [1] https://www.2direct.de/netzwer…-sc/apc-lc/apc-10-m?c=958

    [2] https://www.metz-connect.com/h…c.de.html?id=1309141200-E

    [3] https://www.metz-connect.com/h….98.de.html?id=15091076-I

    [4] https://www.busch-jaeger.de/pr…2033b020760884e4915960f1f

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  • Die modularen Systeme haben natürlich den Reiz, mit bestehenden Unterputz-Installationen kompatibel zu sein. Wenn es aber sowieso ein Aufputzgehäuse werden soll, würde ich eine spezielle "FTTH-Anschlussdose" verwenden, also quasi deinen eigenen Gf-TA. Das hätte den Vorteil, dass die Anschlüsse an der Unterseite sind und das eingesteckte Kabel nicht von der Wand absteht. Außerdem ist in diesen Dosen genug Platz, um die Überlänge des Glasfaserkabels aufzuwickeln. Ein wichtiges Auswahlkriterium wäre, welche Möglichkeiten der Kabelzuführung es gibt.

  • Und wie immer zitiere ich aus dem gültigen TKG, § 73:

    § 73 TKG - Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen - dejure.org

    Zitat

    Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.

    Ein NT/ONT ist ein aktives Gerät, daher stellt dieses nicht den gesetzlich geforderten passiven Netzabschluss dar.


    Die BNetzA sieht das übrigens genau so und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat bereits zwei Betreiber wegen des Zwangs-ONTs abgemahnt:

    Verbraucherzentrale mahnt Vodafone und die Deutsche Glasfaser ab | Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
    Anbieter von Glasfaseranschlüssen verstoßen nach Ansicht der Verbraucherzentrale gegen die Endgerätewahlfreiheit
    www.verbraucherzentrale-rlp.de


    Der Gf-TA hingegen ist der passive Netzabschluss!


    Um auf deine Frage zu antworten: Natürlich kannst Du mit den aufgezählten Komponenten eine Glasfaser-Dose installieren. Das entspricht dem Gf-TA für den jedoch grundsätzlich der Provider verantwortlich ist. Der Aufwand für die Installation hängt jedoch immer von den Bedingungen vor Ort ab.

  • Das mit dem passiven Anschluss ist mir bekannt, auch dank euren Infos in dem vorherigen Thema:

    Kurz zusammengefasst: ich habe bereits die DGN darauf angesprochen, und es sah mindestens nicht absolut hoffnungslos aus. Ein Brief mit Login usw. habe ich mindestens bekommen.

    Die modularen Systeme haben natürlich den Reiz, mit bestehenden Unterputz-Installationen kompatibel zu sein. Wenn es aber sowieso ein Aufputzgehäuse werden soll, würde ich eine spezielle "FTTH-Anschlussdose" verwenden, also quasi deinen eigenen Gf-TA. Das hätte den Vorteil, dass die Anschlüsse an der Unterseite sind und das eingesteckte Kabel nicht von der Wand absteht. Außerdem ist in diesen Dosen genug Platz, um die Überlänge des Glasfaserkabels aufzuwickeln. Ein wichtiges Auswahlkriterium wäre, welche Möglichkeiten der Kabelzuführung es gibt.

    Auch die Aufputzdose passen zu den vorhandenen Unterputzdosen optisch besser als was komplett anderes. Die FTTH-Anschlussdose hört sich aber gut an. Gibt es diese auch in Varianten, die mit LC-APC bzw. SC-APC Steckern angeschlossen werden können, sodass man nichts spleißen muss?

    Kabelzuführung ist eher unkompliziert, durch ein Loch im boden und hinter einer Fußbodenleiste.

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  • Die FTTH-Anschlussdosen haben meist Platz für ein oder zwei Kupplungen. Auf der Innenseite wird dann typischerweise ein Pigtail an eine Faser eines unkonfektionierten Kabels gespleißt. Der Stecker des Pigtails steckt von innen in der Kupplung und außen steckst du das Patchkabel zum Gerät hin ein. Natürlich kannst du aber innen auch direkt ein konfektioniertes Kabel zuführen und in die Kupplung stecken.


    Ein solches Gehäuse wäre z.B. dieses:

    Delock LWL Anschlussdose zur Wandmontage für 2 x SC Simplex oder LC Duplex weiß
    Delock LWL Anschlussdose zur Wandmontage für 2 x SC Simplex oder LC Duplex weiß
    amzn.to

    oder dieses:

    Honglei Glasfaserkasten, Anschlussdose, Doppelanschluss, SC Typ, Glasfaserkasten, ABS-Kunststoff, wasserdicht, staubdicht
    Das Lichtfaser-Informationsfeld. Die Hauptfunktion des Panels besteht darin, das Modul zu fixieren, das Kabel an der Informationsauslass zu schützen und eine…
    amzn.to


    Dazu brauchst du noch eine passende Kupplung, beispielsweise:

    Elfcam - Glasfaser Adapter, LWL Adapter/Kupplung (1 Stück, SC-SC APC Simplex)
    Elfcam - SC/APC auf SC/APC Simplex Singlemode LWL-Adapter/Führungshülse mit Flansch, 1 Stück BESCHREIBUNGSteckertyp: SC-SCKörperstil: Simplex Poliertyp:…
    amzn.to

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  • der sein Haus mit MM/SM-LWL auf den aktuelle Stand der Technik

    SM, MM und dazu noch Kupfer - das sind drei inkompatibele Verkablungen paralell.

    Dazu eine fragwürdige Verlegung "weil man bei Flexrohr nach 10m nichts mehr einziehen kann." - was eine Quatsch-Aussage ist. OK, bei Verwendung von Billigrohren vielleicht, aber durch FKUS-EM-F M25 bekomme ich problemlos drei Netzwerkkabel (Kupfer, Kategorie 7A) auch bei 25m und etlichen Bögen eingezogen.