EWE TEL via Glasfaser Nordwest mit eigenem Endgerät

  • Registrierung eines ONTs läuft bei GFNW ausschließlich über die Seriennummer (Telekom-sprech: Modem-ID). PLOAM ist ein relikt aus FTTH 1.7 Zeiten. Durch die Übermittlung der Seriennummer, wird das Endgerät mit einer Line-ID verknüpft (siehe L2BSA Spezifikation der BNetzA, Kapitel 5). Bei der Telekom brauchst du deshalb auch keine PPPoE-Zugangsdaten mehr, da man dich anhand der Line-ID identifizieren kann. Das kann die EWE allerdings nicht, weswegen du zusätzlich noch Zugangsdaten benötigst.

    In der Fritzbox ist jedoch der ACS der EWE hinterlegt. Wenn du dort das EWE Profil auswählst, zieht sich die Fritzbox automatisch die notwendige PPPoE Konfiguration (die aber unabhängig von GPON ist). Das Verfahren war vermutlich am Telefon gemeint.

    Der Encryption Key setzt sich nicht aus Home-ID und Seriennummer zusammen. Das Verfahren ist in ITU 984.3 Kapitel 12.3 erklärt. Die Sicherheit des Key-Exchanges basiert darauf, dass andere Endgeräte im PON den Upstream eines ONTs nicht sehen. Der ONT generiert also einen Key, übermittelt den an den OLT im Upstream und ab einem gewissen Zeitslot, wird der neue

  • Natürlich setzt sich der Key selbst nicht aus den beiden ID's zusammen. Ohne bekannte Modem-ID (mit korrekter Zordnung zur Glasfaser-ID (oder Home-id oder was sich das Marketing sonst noch ausgdacht ha - ID) beim Provider läuft dennoch nichts und bei Eigengeräten musst du zusehen, wie die zum Provider kommt! Telekom -> Vernünftig via OnlineLink, alle anderen machen sich mal wieder eine riesige Arbeit!

    Das Verfahren ist übrigens im selben Dokument im Anhang VI erwähnt (definiert dann irgendwo woanders) "Authentication by serial number" (EWETEL,OSNATEL,Telekom) und Authentikation by PLOAM password (z.B. Telekom FTTH 1.7)

    Wie dem auch sei, hilfreich wäre es, wenn die Provider zumindest die standardisierten Begriffe verwenden würden und nicht jeder die "Schei...e" anders benennt. Dann würde man schneller zum Ziel kommen.

  • Das Problem der PPPOE-Zugangsdaten ist, dass die ja schon über den verschlüsselten GPON-Kanal übermittelt werden müssen. Die Verschlüsselungsgeheimnisse auf Seiten des ONT ergeben sich aber aus Glasfaser-ID und Modem-ID

    Der Standard ist erheblich komplexer, und natürlich geht es nicht darum, dass das OLT irgendwie die PPPoE Zugangsdaten verarbeitet. Diese Daten sind für das OLT Payload, keine Management-Daten. Was ich meinte ist, dass sich der Router am BNG anmeldet und das BNG dann die nötigen Informationen hat, um den Anschluss (identifiziert über den ONT, PLOAM-ID, etc.) und den Kundenaccount (identifiziert über die Zugangsdaten) zu verheiraten. Der Sinn dieser Verheiratung ist, dass man die Parameter des Anschlusses schon am OLT auf die vereinbarte Leistung einschränken möchte. Das BNG macht das später auch, aber für einen reibungslosen Betrieb muss das OLT den Zugriff auf das Medium begrenzen.

    Die Verschlüsselung sollte zu dem Zeitpunkt schon konfiguriert sein. Das OLT muss dazu noch gar nicht wissen, wer der ONT ist. Die Authentifizierung kann komplett entfallen, z.B. wenn man einen neuen, unbekannten ONT ans Netz hängt, um die Aktivierungsseite der DG aufzurufen. Aber selbst wenn dieser Teil unverschlüsselt wäre, würden die PPPoE Zugangsdaten Upstream übertragen. Das können die anderen Teilnehmer am selben OLT-Port nicht mitlesen. Die bekommen nur die (verschlüsselten) Downstream-Daten von allen anderen zu sehen.

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  • Das sehen die Standards aktuell leider nicht vor! Du mußt zuerst das ONT (bei der Erstregistrierung, und davon sprechen wir hier) vertrauenswürdig machen. Diese OSI-Schicht liegt weit unter der PPP-Schicht.

    Das habe ich gerade auf die schnelle gefunden. Sagt eigentlich alles, ohne sich in den Standards zu verlaufen:

    The Process for an ONU to go Online [GPON Technical Posts 12] - Huawei Enterprise Support Community
    Hi there, friends!This post is about the process for an ONU to go online. Please see below for more details regarding the topic.BACKGROUND INFORMATION ...
    forum.huawei.com

    In DE wird wohl bei Seriennummern-Authentifizierung nur das Verfahren aus figure 2 angewendet. Den deutschen Providern ist Verfahren 1 wohl zu unsicher. Verfahren 3 ist dann Telekom FTTH1.7.

    Eins ist auch zu bedenken - Warum existiert pppoe bzw. ppp immer noch! - Weil das Verfahren seit Jahrzehnten millionenfach bewährt und im Einsatz ist, und zwar unverändert. Damit authentifizierst du Modems, Terminals, DSL-Clienten etc. ohne das Rad immer neu zu erfinden.

  • Moin,

    Und Danke für die Erläuterungen. Ich kann technisch nicht mitreden, aber versuche es mal mit Logik:

    Wenn der Typ vom Technischen Support recht hat, dann würde das doch bedeuten, das die Zugangsdaten die Benutzerauthentifizierung ist und im gleichen Atemzug zieht sich die Box ( beim ersten Verbindungsversuch) den öffentlichen Crypt Key mit dem das Zeug dann verschlüsselt wird.

    VG

  • Nun ja, schlußendlich weiß ich auch nicht, wie EWE die initiale Registrierung bei einer Fritzbox von EWE selbst realisiert. Ich vermute stark, wie oben schon gesagt, dass die einfach die Modem-ID beim Versand ermitteln und mit deinem Anschluß verheiraten. Was das Verfahren bei eigenem Modem angeht, bin ich erst in zwei Wochen schlauer - Natürlich kann man OSNATEL NICHT die notwendigen Information im Vorfeld zukommen lassen, sondern erst am Tag der Aktivierung - Steinzeit! Freu mich schon auf die Suche nach einem wissenden Mitarbeiter und die unbestimmte Ausfallzeit.

    Auf jeden Fall werde ich dann auch noch das Anhängen einer 5590 mit Übertragung meiner Modem-ID auf eben diese ausprobieren. Ein Mitarbeiter hatte bei einem GK-Anschluss neulich eine mit bestellt, die noch nicht in Betrieb ist.

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  • Den deutschen Providern ist Verfahren 1 wohl zu unsicher.

    Bitte schau dir das Verfahren an, wie bei der Deutschen Glasfaser GPON-Endgeräte "aktiviert" werden. Da wird überhaupt nichts an den Provider übermittelt und eine Vorkonfiguration des Endgeräts durch den Provider ist auch nicht erforderlich. Da die Deutsche Glasfaser aber keine PPPoE Anmeldung nutzt, ist für die Verknüpfung des Endgeräts mit dem Kundenaccount ein "Aktivierungscode" nötig, der im Kundenbereich auf der DG-Webseite abrufbar ist. Der wird nicht dem OLT mitgeteilt sondern vom Kunden in ein Webformular eingegeben, das er aber schon über den unregistrierten ONT erreichen kann. Der erste Zugang über das GPON-OLT findet also gänzlich unauthentifiziert statt. Sobald dem OLT der ONT bekannt ist, findet eine Authentifizierung mit den Mitteln des GPON-Systems statt (Seriennummer, PLOAM-Passwort, etc.), aber welche Attribute genau genutzt werden, ist nicht bekannt. Der AES-Schlüssel wird wie schon von Waishon erwähnt vom ONT erzeugt und auf ONT und OLT gespeichert. Das funktioniert auch ohne vorherige Authentifizierung.

    Ob das andere Provider so machen, und nur statt des Webformulars den PPPoE-Login für die Verknüpfung verwenden, kann ich dir nicht sagen. Technisch möglich ist das jedenfalls.

  • Moin,

    mein OSNATEL Glasfaseranschluß (300/75 via GlasfaserNordWest) läuft jetzt endlich.

    Wie allerdings befürchtet, erst nach einer eintägigen Odyssee durch wohl sämtliche Hotlines! Ich weiß wirklich nicht, wie die es schaffen, Geld zu verdienen ...

    Es fing damit an, dass ich die auf dem Bestätigungsschreiben explizit genannte Rufnummer für die Registrierung eigener Modems/Router angerufen habe.

    Das mußte ich allerdings 9x über den Tag verteilt machen!

    8x durchlief ich folgende Schleife:

    - Ich möchte gerne an meinem Glasfaseranschluß mein Modem aktivieren lassen!

    - Osnatel: Da sind sie hier falsch. Ich stelle sie zur Technik durch

    - Osnatel Technik: Ja bitte

    - Ich möchte gerne an meinem Glasfaseranschluß mein Modem aktivieren lassen!

    - Osnatel Technik: Da sind sie hier falsch. Dies ist die Störungsannahme! Sie müssen sich an die Rufnummer ... (Rufnummer vom Anschreiben) wenden.

    (Bei 3 Anrufen wurde ich noch gefragt, ob mein WLAN denn auch läuft - Ich: Warum? - Hotliner: Wenn es nicht läuft, könne er nichts machen ... Ich wartete sehnsüchtig noch auf den Klassiker, ob ich denn schon meinen Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt oder alternativ Windows neu aufgesetzt habe)

    Beim 9. Anruf an der besagten Nummer, war endlich jemand dran, der alle einschlägigen Fachbegriffe kannte, der mir dann allerdings ebenfalls bestätigte, dass das die falsche Runummer ist!

    Er hat dann ein Ticket aufgemacht und versprochen, sich darum zu kümmern! 10 Minuten später rief dann tatsächlich jemand von der (richtigen) Technik an, stellte mir zwei Fragen, ich gab zwei Antworten und weitere 5 Minuten später lief es!

    Die Gewinne bei EWE würden explodieren, wenn die den Leuten an der eigentlich genannten Registrierungsrufnummer ein Post-It mit einer Hand voll Begriffen und Handreichungen an den Monitor kleben würden!

    Also kurz zusammengefasst: Um eigene Glasfaser ONUs in Betrieb zu nehmen, muß nach der Aktivierung des GF-Anschlusses bei OSNATEL manuell die Modem-ID durchgegeben werden! Rufnummer: ??????

    Meine Fritz 7590 lief danach sofort einwandfrei in Verbindung mit dem Telekom Glasfasermodem 2, sowohl Internet als auch SIP!

    Einmal editiert, zuletzt von gponner (13. September 2022 um 11:23)

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  • Hallo erst mal.

    Kurzer Überblick: Bekomme am 21.9 meinen neuen Glasfaser Anschluss bei EWE Glasfaser Nord freigeschaltet und habe bei der Bestellung im Januar, auf Grund von mangel an Alternativen die 5530 mitgenommen mit dem Wissen das die von der Leistung her bei mir nicht reicht. Jetzt habe ich mir, voller Euphorie die 5590 gekauft ohne zu ahnen das es zu solchen Umständen in Anbindung kommen wird ( hier gelesen). Die 5530 habe ich abgegeben leider bevor ich das hier gelesen habe.

    Zur meiner Frage: ist es jetzt überhaupt möglich die 5590 einzubinden, die im Shop sagen kein Problem aber hier lese ich anderes. Bei der Glasfaser Dose die die Telekom ( machen es wohl auch bei den EwE Kunden) gesetzt hat, ist diese initialisiert worden und bekam einen Code, wofür soll der sein, die meinten wenn es freigeschaltet hat soll ich diese eingeben, hm. Habe jetzt etwas Panik im Bezug auf den 21Ten das ich dort plötzlich ohne Internet dastehe obwohl es beruflich und Privat brauche. Bin was das ganze Spektrum PC nicht ganz doof aber mit Fachwörtern die hier gennant werden kann ich nicht viel anfangen.

  • Du wirst (eventuell) nur Probleme mit Hotline haben, da die meisten dort keine Ahnung haben. Es ist definitv so, dass du ohne Probleme eigene Geräte, damit auch die 5590, nutzen kannst.

    Bei EWETEL/Osnatel existiert leider keine automatisierte Registrierung der Modem-ID. Daher mußt du die Modem-ID per Telefon an der Glasfaser-Hotline registrieren lassen. Die Modem-ID steht hnten auf den Geräten drauf.

    Ach ja - Die Registrierung kannst du erst vornehmen lassen, wenn der GF-Anschluß auf Seiten der EWETEL aktiviert wurde. Mir wurde gesagt, das passiert am Aktivierungstag um 17:00! Der DSL (bei Produktwechsel) soll am Aktivierungs leider schon um 0 Uhr deaktiviert werden (War bei mir allerdings nicht der Fall). Warum es da so ein Delay geben muß, wissen nur die Götter. Der für Support und Kundenservice zuständige Vorstand bei EWE wurde nicht umsonst geschasst!

    Stell dich also auf mindestens einen Tag ohne Internet ein!

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  • Das ist die Glasfaser-ID, bei der Telekom auch Home-ID genannt. Das ist nichts weiter, als die Identifikation deines Glasfaserendpunktes in den System des Anbieters. Im Endeffekt muß für die Inbetriebnahme eines GPON-Anschlusses diese Glasfaser-ID mit der Modem-ID verheiratet werden. Bei der Telekom kannst du das Online über den Aktivierungslink selbst machen, bei EWETEL/OSNATEL muß das, wie oben schon erwähnt, über einen Anruf bei der Hotline geschehen.

  • Also zu EWE sagen das auch die Glasfaser Hotline nicht alles weiß.

    1.

    Das zubuchen einer Telefon Option oder Umstellung des Glasfaser Tarif geht zu jetzigen Zeitpunkt nicht über das Kundenportal sondern nur unter 0441/8000-4727.

    2.

    Auf dem EWE Anschreiben steht immer die DSL Hotline drauf obwohl die keine Berechtigung habe die Glasfaser Kundendaten zu öffnen so wird man weitergeleiteten zu der Glasfaser Hotline (siehe unter Punkt 1.)

    3.

    Bei mein letzten Gespräch mit der Glasfaser Hotline habe ich den Mitarbeiter angesprochen auf die Fritzbox 5590 da könnte er mir nicht sagen wann die bei EWE verfügbar ist hat aber schon gehört das die besser ist als die 5530.

    AVM hat ja beim IFA 22 YouTube Live Stream zur Fritzbox 5590 die EWE damit in Verbindung gebracht.

    Glasfaser | FRITZ! Talk live von der IFA 2022


    Also man muss bei der EWE Glasfaser Hotline Glück haben ob man da ein kompetenten Mitarbeiter kriegt.

    XXXX - 2002 Telefon

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    8.6.22 EWE Glassfaser 300

    Einmal editiert, zuletzt von west (18. September 2022 um 10:47)

  • Morgen ist es dann so weit mal schauen ob’s ne Katastrophe wird. Habe schon mal alle Daten in die Fritze eingegeben nur bei der ONT- Kennung bin ich unsicher was da rein soll. Weis das einer bzw. kann mir einen Tipp geben?

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  • So noch mal mein Feedback zum Wechseltag.

    Morgens war das alte DSL aus und Glasfaser lief erwartungsgemäß nicht. Erster Anruf 7:10 bei der Nr. 0441/8000-4727 auf Empfehlung von west. Dort hat mir der nette Herr gesagt er sei für nicht zuständig, ich soll die 0441/8000-5566 anrufen. Anruf dort, die gute Frau hat sich alles angehört und wollte sich zurückmelden, hat sie Abern nicht. Mittags noch ein Versuch, nach dem ich mich zuhause erkundigt habe ob evtl. die Verbindung steht. Die Dame am anderem Ende sagte gleich das die Freischaltung bis 17:00 Uhr dauern kann und ich soll mich erst danach melden. Zuhause nach Feierabend ca 18:00 keine Verbindung also erneuter Versuch bei der Hotline. Diesmal ein Junger Mann der hat gleich verstanden was ich wollte schrieb sich meine Modem Id auf und sagte er wird es weiter geben. Kurz danach habe ich eine SMS bekommen das sich jemand in den nächsten 24 Stunden melden wird. Ca 1 std. später rief eine Frau an das sie die Verbindung aufgebaut haben und das Teil lief. Noch mal zu meinen Router Einstellung: ich habe in den Router nicht meine Zugangsdaten eingegeben sondern bei den Automatischen Einstellung der Anbieter belassen, bei mir halt Ewe swb osnatel. Also ist es im Endeffekt besser gelaufen als befürchtet. Ich hoffe der Beitrag hilft dem Einen oder Anderem bei der Einrichtung von eigenem Endgerät.

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von Ropac (22. September 2022 um 05:59)

  • Moin,

    seit der Beauftragung des Glasfaseranschlusses im OSNATEL/EWE – Netz im Januar 2022 ist für mich die Hardware-Auswahl problematisch. Sicherheitshalber beauftragte ich die AVM 5530 mit. Nachfragen beim Provider und bei c’t halfen nicht weiter. Durch die sehr informativen Beiträge im Forum ist die Lage jetzt geklärt.

    Ich werde das Glasfaser-Modem 2 der Telekom einsetzen und dahinter die vorhandene AVM 7590 weiter betreiben (AVM-Wissensdokument #265).

    Das Glasfaser-Modem 2 ist neu für etwa 45 € erhältlich, als Warehouse-Deal für unter 30 €. Es passt technologisch einwandfrei und ohne etwaige Schnittstellenproblematik in das Glasfaser Nordwest Netz. Eventuelle Updates werden automatisch vorgenommen; so bleibt man stets aktuell. Da das Modem im Anmeldeprozess als das „Endgerät“ angemeldet wird, kann dahinter jeder andere Router registrierungsfrei betrieben werden. Der Datendurchsatz wird mit den angegeben 2 Gbit auch allerhöchsten Ansprüchen gerecht.

    Für „kleines Geld“ erhält man somit einen universellen Anschluss an das Glasfasernetz. Das ist deswegen wichtig, weil die Router künftig eine zentrale Funktion in der Informations-, Kommunikations- und Steuerungstechnik in den Häusern übernehmen. Technische Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet können wahrgenommen werden, ohne dass auf die Verfügbarkeit eines Glasfaser-Anschlusses am Router geachtet werden muss.

    Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung der Telekom, Router und Modem zu trennen, völlig richtig.

    Negativ und ärgerlich ist der immer noch komplizierte individuelle Registrierungsvorgang bei EWE/OSNATEL.

    Status bei mir: Nächster Arbeitsschritt ist das Einblasen der Glasfaserleitung.

    Ein Fortschrittsbericht mit weiteren Erfahrungen wird zugesagt.

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  • Rechtlich gesehen ist das höchst fragwürdig und kolportiert die im TKG festgelegte Wahlfreiheit des Endgerätes.

    Du hast dich dem Willen deines Providers unterworfen! Bis zu einem gewissen Grad kann ich das durchaus verstehen.

    Bitte rede/schreibe das aber nicht mit Sätzen wie

    Zitat

    Technische Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet können wahrgenommen werden, ohne dass auf die Verfügbarkeit eines Glasfaser-Anschlusses am Router geachtet werden muss.

    schön, das ist inhaltlich und technisch falsch und bewegt sich auf dem Niveau von "Ohne 50er Schild darf ich im Wohngebiet beliebig schnell fahren".

  • das ist inhaltlich und technisch falsch

    Nur wenn man es falsch versteht. Jetzt und in absehbarer Zukunft ist man auf dem Routermarkt flexibler, wenn man WAN über 1000BASE-T statt per optischem GPON bezieht. Hochintegrierte Geräte können praktisch sein und im Prinzip auch Mehrwert bieten, aber die Aufteilung der Funktionen auf separate Geräte ist in sich entwickelnden technischen Bereichen oft vorteilhaft. Man unterwirft sich auch nicht einem Provider, wenn man ein separates GPON-Modem wählt, sondern nimmt eine Wahlfreiheit war, nur vielleicht nicht in deinem Sinn.