Beiträge von Freischuetz

    Moin,

    die zahlreichen vielschichtigen Reaktionen auf meinen Beitrag zeigen, dass ich mich möglicherweise missverständlich ausgedrückt habe.

    Zur Erläuterung: Durch Vergleich wurde vor (!) der Beauftragung des Glasfaseranschlusses deutlich, dass der AVM-Router 5530 bezogen auf meine Bedürfnisse ausstattungsmässig weit hinter dem vorhandenen AVM-Router 7590 zurückbleibt. Die Lösung zum Weiterbetrieb des vorhandenen Routers war entweder den AVM-Router 5530 lediglich als vorgeschaltetes Modem zu nutzen, oder gleich nur das Telekom Glasfaser Modem 2. Im Rahmen der freien Routerwahl (TKG) alles rechtlich zulässig und mit den freundlichen Mitarbeitern der OSNATEL-Filiale in OS im Januar 2022 vor Auftragserteilung besprochen. Unklar blieb damals trotz Bemühen auf beiden Seiten, ob es mit dem Telekom Glasfaser Modem 2 (anmelde-)technisch klappt.

    Es wurde mit den verbliebenen Unsicherheiten der Glasfaseranschluss samt Lieferung eines AVM 5530 (Rückgabeoption bei ungeöffneter Verpackung) beauftragt. Zusätzlich beschaffte ich mir schon ein Glasfaser Modem 2.

    Nirgendwo habe ich geschrieben, dass der AVM-Router 5530 nicht in Betrieb genommen werden kann; die Glasfaserleitung liegt ja noch nicht einmal. Sie soll in ein bis zwei Monaten eingeblasen werden. Dafür sind alle Leerrohre bis ins Haus verlegt.

    Ungeachtet aller gelegentlich nötigen technischen Detaildiskussionen offenbar eine sehr gute Lösung. Auch andere sind auf gleichem Weg schon erfolgreich, wie das Forum zeigt.

    Mögen die positiven Beiträge im Forum bewirken, dass der Anmeldeprozess bei EWE/OSNATEL vereinfacht wird.

    Moin,

    seit der Beauftragung des Glasfaseranschlusses im OSNATEL/EWE – Netz im Januar 2022 ist für mich die Hardware-Auswahl problematisch. Sicherheitshalber beauftragte ich die AVM 5530 mit. Nachfragen beim Provider und bei c’t halfen nicht weiter. Durch die sehr informativen Beiträge im Forum ist die Lage jetzt geklärt.

    Ich werde das Glasfaser-Modem 2 der Telekom einsetzen und dahinter die vorhandene AVM 7590 weiter betreiben (AVM-Wissensdokument #265).

    Das Glasfaser-Modem 2 ist neu für etwa 45 € erhältlich, als Warehouse-Deal für unter 30 €. Es passt technologisch einwandfrei und ohne etwaige Schnittstellenproblematik in das Glasfaser Nordwest Netz. Eventuelle Updates werden automatisch vorgenommen; so bleibt man stets aktuell. Da das Modem im Anmeldeprozess als das „Endgerät“ angemeldet wird, kann dahinter jeder andere Router registrierungsfrei betrieben werden. Der Datendurchsatz wird mit den angegeben 2 Gbit auch allerhöchsten Ansprüchen gerecht.

    Für „kleines Geld“ erhält man somit einen universellen Anschluss an das Glasfasernetz. Das ist deswegen wichtig, weil die Router künftig eine zentrale Funktion in der Informations-, Kommunikations- und Steuerungstechnik in den Häusern übernehmen. Technische Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet können wahrgenommen werden, ohne dass auf die Verfügbarkeit eines Glasfaser-Anschlusses am Router geachtet werden muss.

    Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung der Telekom, Router und Modem zu trennen, völlig richtig.

    Negativ und ärgerlich ist der immer noch komplizierte individuelle Registrierungsvorgang bei EWE/OSNATEL.

    Status bei mir: Nächster Arbeitsschritt ist das Einblasen der Glasfaserleitung.

    Ein Fortschrittsbericht mit weiteren Erfahrungen wird zugesagt.