Beiträge von Waishon

    Crazor

    Keep it simple: Besorge dir ein Glasfaser Modem 2 und teile der EWE TEL telefonisch die Modem-ID des Glasfaser Modem 2 mit.

    Wenn es unbedingt ein GPON SFP sein muss, dann achte auf einen modernen RTL96XX Chipsatz.

    Welches Produkt ist gebucht?

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    Weil die Frage nach Hintergrundinfos kam:

    EWE TEL selber baut AON Technologie. Bei AON sendet der Laser des SFPs auf deiner Seite vereinfacht gesagt dauerhaft. Das funktioniert gut, wenn die Faser von deiner Dose bis zur Technik des ISPs durchgehend und exklusiv ist.

    GPON nutzt aber eine Splittertechnik. Von der Aktivtechnik des ISPs geht eine Faser bis zum Netzverteiler, wo sich ein passiver Splitter (wie ein Prisma) drin befindet, d.h. ein Eingang und 32/64/128 (je nach Netzkonzept) Ausgänge.

    Eine Analogie:
    Man stelle sich nun eine Menschenmenge von 32 Menschen vor und einen Dozenten vor. Wenn der Dozent etwas sagt, verstehen das alle (Downstream), wenn aber alles 32 gleichzetig quaseln versteht der Dozent nichts mehr (Upstream). Deswegen sagt der Dozent wann welcher Mensch reden darf.

    Bei GPON braucht man also Empfänger (ONTs), die auf den Dozenten (OLT) hören und nur dann senden, wenn sie sollen. Daher braucht man spezielle GPON ONTs oder GPON SFPs, die genau das können.

    Nutzt man ein AON SFP im GPON Netz, so ist das in der Analogie ein Mensch, der neben der Gruppe mit einem Megaphon steht und auf voller Lautstärke Technomusik abspielt. Der Effekt ist: Keiner versteht sich mehr. Physikalisch überlagert das AON Signal das GPON Signal und alles ist kaputt. Daher immer drauf achten, keine AON SFPs in GPON Netzen zu verwenden. Je nach konkreten Dämpfungen passieren die lustigsten Effekte.

    Vorsicht vor SFPs von AVM:
    Da steht zwar GPON drauf, das sind aber ganz dumme optisch zu elektrisch Konverter. Steckt man die also in einen Ethernet Switch oder Ethernet Medienkonverter sprechen die optisch auch Ethernet und stören das GPON Netz.

    Techniker war auf jeden Fall am Dienstag zwei Mal da.
    Seine Aussage war, dass GF NW wohl den Port gar nicht freigeschaltet hat. !?
    Heute dann mal wieder mit 1&1 telefoniert - Von GF NW kam die Rückmeldung alles i.O.
    Bin ich nun online - NEIN
    1&1 hat das nächste Techniker Ticket bei GF NW ausgelöst - Wie lange wollen wir das Spiel noch spielen?

    Ich habe dir mal eine PN geschickt.

    Über diese Aussage der telekom staune ich aber... Laut ZTV ist das so nicht ganz korrekt... jede KLS ID (Adresse mit eigener Hausnummer und ggf Zusatz) benötigt eine eigene Hauszuführung

    Ist auch korrekt. Jede eindeutge Hausnummer + Zusatz erhält ein eigenes Rohr. Nutzung der zweiten Faser der GF-TA wäre hier nicht korrekt und ich vermute auch vom System so nicht prozessierbar.

    Sind die beiden Wohneinheiten unter einer Hausnummer oder gibt es unterschiedliche Hausnummern pro Wohnung? Es gilt in der Regel ein Rohr pro Hausnummer. Denke die GF-TA fungiert hier als GF-AP mit zwei Ports für die beiden Wohneinheiten. Die GF-TA wird dann mit einer InHouse-Verkabelung mit dem GF-AP verbunden.

    Wenn sich hier nicht zufällig jemand findet, der die Box hat, ist es reine Spekulation. Einschränkungen durch Provider Extensions reichen von fehlenden Update-Möglichkeiten über Einschränkungen bei den VoIP-Rufnummern bis hin zu Einschränkungen bei der Internetkonfiguration.

    Die Fritzboxen der SWB (= EWE) (5530 + 5590) die ich in der Hand hatte, hatten alle keine Einschränkungen in der Firma. Einzig der Internetanbieter EWE ist beim ersten Start vorausgewählt, um sich automatisch die Zugangsdaten zu ziehen.

    frankkl SWB produziert auch über Glasfaser Nordwest, wenn Telekom auch über GFNW baut. Manchmal bewirkt es aber wunder, wenn ein anderer Anbieter den Auftrag nochmal sauber einstellt.

    Handelt es sich um Einfamilienhaus? Dann wird die Glasfaserdose im Umkreis von 2m nach der Hauseinführung gesetzt (hier HWR). Damit endet die Verantwortung der Glasfaser Nordwest. Soll die Dose in die Wohnung, so bieten die Retailer oft kostenpflichtige "Inhouse-Installationspakete" an, um die Dose z.B. zu verlängern. Alternativ gibt's z.B. auch die Glasfaserverlängerungsdose https://shop.telekom.de/geraete/omelco…es-1f-30m-weiss. Leitungswege müssen aber in beiden Fällen vorbereitet werden (z.B. vom lokalen Elektriker).

    Bei Zwei oder Mehrfamilienhäusern sieht das anders aus. Da wird die NE4 in der Regel von GFNW gebaut und die GF-TA in der Wohneinheit abgeschlossen: https://glasfaser-nordwest.de/wp-content/upl…er-Nordwest.pdf

    Dein Stromnetzbetreiber baut dir ja auch nicht kostenlos den Stromanschluss bis ins Wohnzimmer ;)

    Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt wie ein Glasfaser-Stecker inkl. zulässige Biegeradius in eine normale Aufputzdose passen soll. Ich nutze die Dinge zuhause für Ethernet und Kabel (mit Busch-Jaeger Aufputzdosen) und für Ethernet habe ich 270 ° Keystones gebraucht um die Kabel von unten einzufädeln. Glasfaser kann man nicht so stark biegen und gewinkelte Stecker gibt es auch nicht.

    Biegeunempfindliche Faser: G.657.A1 oder besser haben Biegeradien von < 10mm. Standardpatchkabel sind in der Regel G.657.A1 oder besser. Das ist noch weniger als Kupfer. Dann noch den Knickschutz zurück ziehen (ggf. stattdessen an der Dose zu entlasten) und voila, passt :D Normale Pigtails haben auch keinen 3cm langen Knickschutz wie es bei Patchkabeln üblich ist. Das passt dann noch besser.

    Das das mitgelieferte Pigtail nur in die Buchse/Kupplung eingesteckt ist, geht weder aus der Produktbeschreibung noch aus den Produktbildern hervor.

    Mir ist bisher noch keine LC/APC Kupplung begegnet, wo das Pigtail fest eingeklebt wäre. Gibt's das überhaupt? Hätte ja fast nur Nachteile :D

    Vielleicht habe ich es falsch verstanden, aber könnte man nicht einfach die Speedpipe in das Wellrohr "ziehen" und dann einfach die GF einblasen?

    Theoretisch ja, praktisch wird dir das aber vermutlich keiner einblasen, da die klassischen 7mm Mikrorohre nicht Brandschutzkonform sind und keiner dafür die Haftung übernehmen will.

    In der Regel werden für die NE4 stabile unkonvektionierte Glasfaserkabel verwendet, die man auch problemlos an einem Zugdraht einziehen kann.

    GF-TA ist LC/APC. Die oben genannte Dose funktioniert problemlos: https://www.kws-electronic.shop/ftth-fttb-fttc…ta.html?number= Einfach den Pigtal abstecken und das vorkonfektioniete Kabel dran. Die Dose sieht auch 1:1 wie die Dose von GFNW aus. Besser und einfacher als da mit SC/APC Kupplungen und Patchkabel rum zu hantieren.

    Kannst die theoretisch die Dose auch komplett sparen und einfach mit langem LC/APC Patchkabel in den Router/Modem.

    Die G-Box hat außerdem auch an der Dose einen SC/APC Stecker. Man bräuchte also zwei Adapter Patchkabel, um wieder auf LC/APC zu kommen. Fritz-Boxen sowie die Telekom Modems/Speedports haben alle LC/APC

    southy1234

    Ist also ein Zweifamilienhaus? Beim Zweifamilienhaus gibt es keine Auskundung. Würde sonst mal bei der Hotline anrufen und nachfragen, ob das Haus wirklich als Zweifamilienhaus hinterlegt ist.


    Beim Zweifamilienhaus wird im Haus ein GF-AP gesetzt. Die Dose in der Einliegerwohnung wird erst gesetzt, wenn der zweite Anschluss gebucht wird. Kleiner Tipp, bei der Telekom gibt's den Company Pro 1000 Vario mit einem Monat Mindestvertragslaufzeit monatlicher Kündigungsfrist für 129€ ;)

    Wäre ich du, würde ich die Leitungswege als Leerrrohre oder ggf. mit LC/APC Patchkabel vorbereiten. Siehe: https://glasfaser-nordwest.de/wp-content/upl…er-Nordwest.pdf

    hussi Welchen ONT verwendest du? Scheint ja der einzige Unterschied zu sein. Was ist wenn du eine Fritzbox 5530 anschließt und Ping testet? Weiterhin Packetloss?

    Tritt das erst seit dem Update auf? Kannst du du die Firmware wieder downgraden und schauen ob es dann wieder funktioniert?

    Mit der UDM wird dir keiner Support geben. Wenn du es mit der Fritzbox reproduziert bekommst, dagegen schon.

    Also ist ein Telekom Anschluss über GFNW doch nur ein Regio Anschluss. Was die Telekom leugnet

    Nein ist es nicht. Regio wird komplett über PlusNet realisiert und kommt aus einer Zeit, wo die Telekom noch nicht Wholebuy-Fähig war, sprich die Telekom keine Vordienstleistungen von anderen Anbietern einkaufen konnte, also hat man sich das quasi Whitelabel eingekauft (= eine Krücke). Durch GFNW ist Telekom nun Wholebuy-Fähig. Der L2BSA Übergabeanschluss von GFNW terminiert direkt auf Telekom BNGs und wird technisch identisch zu eigenen Anschlüssen produziert. GFNW leitet den Ethernet-Vehrkehr vom ONT bis zum L2BSA Übergabeanschluss transparent durch (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusska…rt_%C3%9CAS.pdf).

    Deswegen sieht man im ersten Post im ersten Screenshot auch den BNG-Namen der Telekom ROWJ01, wie auch andere DSL-Kunden in der Region :)

    Nach meinem Verständnis stellt in der Kooperation "Glasfaser Nordwest" die Telekom den Internetaccess und EWE die Glasfaserinfrastruktur.

    Dies bedeutet, das das verwendete Glasfasermodem 2 bei EWE registriert sein muss (Telefonnummer ist aus dem verlinkten Forumartikel erkennbar) und für die PPPoE Authentifizierung greifen die üblichen Telekommechanismen.

    Moin,

    nein das ist inzwischen so nicht mehr richtig! Telekom, EWE (sowie andere Stadtwerke) sind Retailer (Wholebuy). Alle verwenden das gleiche Eingangstor bei GFNW. GFNW baut und Betreibt die Infrastruktur (sowohl aktiv als auch passiv) zusammen mit Partnern (die ggf. wiederum EWE oder Telekom oder Stadtwerke sein können) und stellt den Retailern L2BSA zur Verfügung.

    Als Kunde ist immer der Vertragspartner Ansprechpartner für Modem Registrierung, die den Registrierungsprozess dann bei GFNW anstoßen.

    jruhe

    Ich würde einmal die letzte stabile Version nutzen. Anschlusskonfiguration für PPP bei GFNW ist komplett identisch mit Telekom eigenen Anschlüssen, da L2BSA. Du kannst ein beliebigen Username + Passwort verwenden, wichtig ist nur, dass man was angibt, sonst geht es nicht. Es muss nur EasySupport aktiv sein, was in der Regel standardmäßig aktiv ist.

    Mich irritiert etwas das "ACAL BFi" in den Fiber Informationen. Bei den 5530/5590er zeigt der in der Regel immer den Connector Type und "Fritz!SFP Bezeichnung" an, wenn der das SFP-Modul korrekt erkennt.

    Ein defekt des SFP-Moduls im Upstream würde zumindest erklären, warum der OLT die Fritz!Box nicht sieht und die Registrierung deswegen fehlschlägt.

    Kannst du ein Foto vom SFP-Modul schicken?

    Auf gar keinen Fall das FritzBox GPON-SFP Modul in etwas anderes als die FritzBox stecken! Niemals!

    Das stört den GPON-Upstream und führt dazu, dass alle deine Nachbarn offline sind. Im schlimmsten Fall trennt der Anbieter deine Faser physikalisch und stellt dir die entstandenen Kosten für die Suche des Störers in Rechnung.

    Das Zyxel-Modul funktioniert am Netz der Glasfaser Nordwest. Einfach die Modem-ID die drauf gedruckt ist, registrieren lassen, dann spart man sich auch das Ändern der Seriennummer über SSH. Ob es mit dem Turris funktioniert, würde ich einfach ausprobieren.