Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • Guten Morgen,

    Ich warte seit dem 14.03. auf eine Antwort von DNS. Auch mehrmaliges Nachfragen bei den verschiedenen Hotlines brachte keinen Erfolg. Diese nehmen angeblich den Sachverhalt auf und bitten um Erledigung durch die zuständige Abteilung. Dort versandet das Ganze dann.

    Aber alles halb so schlimm. Wahrscheinlich ist DNS:NET auch nur ein kleines Startup, die Kommunikation vom Projektleiter abhängig, ... ;)

  • Diese nehmen angeblich den Sachverhalt auf und bitten um Erledigung durch die zuständige Abteilung.

    Das kenne ich. Ich habe das Gefühl, die Anfragen landen in der großen Rundablage.
    Es gab bei mir auch noch Ticketnummern dazu. Ich habe seit der ersten Meldung in mein.dns-net.de, dass mein VDSL abgeschaltet werden soll, dagegen interveniert. Habe 3 Bestätigungsmails erhalten, dass er nicht abgeschaltet wird. Dann, ein Tag nach Aktivierung des GF-Anschlusses: „Ihr VDSL-Leitung wird vertragsgemäß deaktiviert.“ Wieder telefoniert, ja dies ist nur ein Standardmail. So, 2 Tage später der erste proaktive Telefonanruf von DNS:NET nach 2 Jahren. „Es tut uns leid, aber es geht im System nicht, dass der VDSL-Anschluss weiter betrieben wird. Aber sie können ja einen neuen VDSL-Anschluss buchen, der wäre ja jetzt sogar preiswerter.“ Ja, aber dann habe ich wieder 24 Monate Laufzeitbindung.
    Aber danke liebe DNS:NET, das hat mich motiviert nach Lösungen zu schauen. Habe gebraut ein 5G-Router ZTE MC 801A (der läuft im Bridge-Modus) gekauft und ein 50 GB-Jahres-SIM. Somit ist meine Fallback-Lösung deutlich preiswerter. ;)

  • Ich habe auch mehrere Ticketnummern von DNS erhalten. Und das Gute ist, bei jeden Anruf wurde mir der Eingang der Mails sogar noch einmal persönlich bestätigt!

    Ich kann mich dem Dank nur anschließen. Und sogar auf OI erweitern! Deine Fallback-Lösung ist im Prinzip auch meine. Für den Fall, dass - wie von OI suggeriert - die Telekom schlagartig das Kupfernetz abschaltet. ;) Bis dahin habe ich im eigene Hause die Internetzugänge etwas anders kanalisiert. Nun laufen 2 x Homeoffice inkl. Videokonferenzen parallel, garniert mit partiellen Homeschooling im Videomodus, Internetradio.....

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  • Für den Fall, dass - wie von OI suggeriert - die Telekom schlagartig das Kupfernetz abschaltet. ;)

    Nicht wir von Open Infra sagen das das Kupfer Netz abgeschaltet wird, sondern unsere Externen Vertriebspartner! Wir können nicht nachvollziehen was diese dir vor Ort erzählen.

  • Guten Morgen,

    dann möchte ich auch einmal meine Erfahrungen und den aktuellen Schriftwechsel mit OI zum Besten geben.

    Ich habe für Falkensee im Juli letzten Jahres den Vertrag von OI und Mr.Fuxx unterschrieben. Aussage des Vertrieblers: "Bis Ende des Jahres wird komplett Falkensee angeschlossen". Diese Info deckt sich mit einer Pressemitteilung der Firma welche hier übernommen wurde: Unser Havelland.

    Somit habe ich dann auch unterschrieben und dachte 6 - 8 Monate sind ja vollkommen ok. Nun habe ich das erste Mal im März 2023 nachgefragt ( 9 Monate nach Unterschrift bzw. Bekanntgabe). Die Antwort: Man ist aktuell nicht in der Lage einen ungefähren Termin zu nennen man würde sich aber melden.

    Da inzwischen das Hybrid Angebot der Telekom eigentlich durchaus sinnvoll ist habe ich nun versucht den Vertrag zu stornieren. Hierzu habe ich die Info erhalten, dass dies gem. AGB nicht möglich ist und ich damit dann Kosten in Höhe 497 € zu erstatten hätte da die Grabungsarbeiten ja noch nicht begonnen haben.

    Ich habe inzwischen eine Erstberatung mit einem Anwalt gehabt und er riet mir aufgrund des Artikels einhergehend mit einer angemessenen Frist den Termin für die Fertigstellung erneut zu erfragen und OI hiermit in Verzug (Mahnung) zu setzen. Es ist leider sehr schade das mir anscheinend nur der Weg über den Anwalt bleiben wird. Gem. seiner Aussage ist der Sachverhalt jedoch eindeutig. Man darf Kunden nicht in "Dauer Knebelverträgen" vertrösten. Er hat hier Referenzurteile aus dem Baurecht aufgeführt bei denen auch kein Datum zur Fertigstellung genannt wurde und somit eine Mahnung mit einer angemessenen Frist ausgesprochen werden muss. Ich warte jetzt gerade auf die Freigabe meiner Rechtsschutzversicherung für die weiteren Maßnahmen, welche über die Erstberatung hinausgehen.

    Und bitte nicht falsch verstehen. Sollte OI nun auch konkrete Termine nennen und diese auch einhalten, würde ich diesen Weg gar nicht bestreiten wollen, dann würde ich mich eher über einen hoffentlich funktionierenden Glasfaser Anschluss freuen :-).

  • Zu den Zeiträumen kann ich nur folgendes aus eigener Erfahrung und Beobachtung bzw. Berichten hier im Forum sagen: zwischen Unterschrift auf dem sogenannten Vorvertrag vor Glasfaserausbaubeginn, in der Zeit der Nachfragebündelung, und Aktivierung des persönlichen FTTH-Anschlusses können gut 24 Monate vergehen.

    Üblich sind 18 bis 24 Monate bei dem Glasfaserausbau ohne bestehende Infrastruktur.

    Aussagen der Vertriebler, die unter 12 Monaten liegen, sind schlichtweg unseriös und dem darf man keinen Glauben schenken. Schneller geht es nur, wenn während der Bauphase gebucht wird. Lässt man sich zu viel Zeit, fällt man jedoch in den sogenannten Nachanschluss und dieser kann mehrere Jahre (!) dauern, bis der persönliche Gf-Anschluss realisiert wird.

    An deiner Stelle würde ich abwarten. OI hat ein sehr kundenfreundliches Modell und auch die Topologie (AON) macht vieles einfacher. Falls die bestehende Bandbreite Not tut, ist es immer noch möglich, die erwähnte hybride Lösung als Übergangstechnologie zu nutzen bis der Gf-Anschluss aktiviert ist. Da Du den juristischen Weg eingeschlagen hast, wird es für so ein Modell schon zu spät sein.

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  • Oh Sorry falls die Info nicht genau rüberkam. Der Vertriebler hat nur die Infos des Geschäftsführers von OI (Niclas Sonesson) aus der Pressemitteilung wiederholt. Der Vertriebler machte tatsächlich einen guten Eindruck und hat mir auch nichts vom abschalten von Kupferkabeln und so einem Nonsens erzählt :)

    Juristisch habe ich aktuell nur die Erstberatung in Anspruch genommen. Den Rest und die genaue Klärung wird sich erst nach der Freigabe durch die Rechtsschutzversicherung ergeben denke ich.

  • Riddler

    Irgendwie verstehe ich jetzt nicht so recht, warum du dich streiten willst und wo dein Problem ist.

    Du hast sicher einen Internetzugang.
    Dann kommt jemand um die Ecke und macht dir ein gutes Angebot dir eine bessere Dienstleistung zum angemessene Preis zu bieten.

    „Wir planen ganz Falkensee in sechs bis acht Monaten auszubauen und 12000 Haushalte mit einer Glasfaserstruktur und einer Datenübertragung von bis zu 8.000 Mbit/s in der Gartenstadt zu versorgen.“

    Er sagt, es dauert etwa 6–8 Monate zu einem Zeitpunkt, wo er die Probleme mit Gemeinde und Bautätigkeiten nicht absehen kann, sie haben nur ihre Erfahrungen bei Planung zum Ausbau. Nicht wirklich optimal, aber kann vorkommen. Die andere Frage ist, wie viele sind denn jetzt angeschlossen.

    Und was ich jetzt so gar nicht verstehe, was und warum willst du dein Vertrag mit OI kündigen?

    Du zahlst doch erst etwas, wenn sie tatsächlich geliefert haben.
    Und sollte jemand anderes dir GF-Anschluss liefern, fällt dieses Projekt von OI für deine Straße/ Gebiet in sich zusammen. Die einzigen, die derzeit aufgrund von Subvention, die vorhandene GF überbauen, ist die Telekom.

    Also einfach zurücklehnen und warten.

    Deine juristische Auseinandersetzung wird dich jedenfalls kein Stück näher an einen schnellen Anschluss bringen. Es kann höchstens passieren, dass deine Nachbarn sind angeschlossen sind und du bestellst dann nach, wird es sehr teuer.

    Da inzwischen das Hybrid Angebot der Telekom eigentlich durchaus sinnvoll ist

    Nach meine Erfahrungen sind die Telekom-Hybrid-Angebote eher zu teuer bei zu wenig Leistung, gerade in Ballungsgebieten sinkt die tatsächliche Nutzungsrate für den Endkunden extrem eingeschränkt. Es handelt sich hierbei um shared-Medium. Gerade Abends sind die Zellen voll und man bekommt nur wenig Durchsatz.

  • Phino

    Genau aktuell habe ich einen Telekom Internetzugang. Die Mehrleistung auf dem Papier von OI bringt mir erstmal leider nichts. Das Problem ist das falls ich mich für den Telekom Vertrag (Hybrid) entscheide, dass ich mich dann für 24 Monate erneut binden muss. Auch dieses würde ich tun ist aber mit dem geschlossenen OI Vertrag leider so dann nicht möglich. Da ich das "Dauerschuldverhältnis" danach eingehe und somit OI (zu Recht) einen Anspruch auf Schadensersatz bzw. zu Zahlung der regulären Gebühren hätte.

    Mir wäre geholfen wenn die OI den Vertrag ohne weitere Kosten einfach stornieren würde und hier liegt das Problem. Das ist so nicht vorgesehen ohne das ich von einem Anwalt unterstützt werde.

    Das ein Geschäftsführer eines solchen Unternehmens übrigens nicht absehen kann welche "Problem mit Gemeinde und Bautätigkeiten" einhergehen ist jetzt auch nicht gerade beruhigend in Bezug auf Professionalität. Das aber nur am Rande.

    Das ganze Gebahren von OI (bitte hier nicht verwechseln mit persönlichen Kontakten die immer freundlich und höflich waren) ist jedoch zumindest fragwürdig und nicht Kundenorientiert.

    Hier übrigens (ich weiß es ist Wikipedia :)) noch die Definition von Knebelverträgen .

    Ich also Kunde habe sogar Verständnis für Probleme beim Ausbau, aber auch eine Firma muss sich immer messen lassen an a.) Professionalität (s.o) b.) Eigenen Aussagen. Eine "Knebelung" mit einer Zahlung für eine nicht erbrachte Leistung ist hier nicht wirklich verständlich.

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  • Genau aktuell habe ich einen Telekom Internetzugang. Die Mehrleistung auf dem Papier von OI bringt mir erstmal leider nichts. Das Problem ist das falls ich mich für den Telekom Vertrag (Hybrid) entscheide, dass ich mich dann für 24 Monate erneut binden muss.

    Mhh, du hast ein Telekom-Vertrag, lasse den doch weiterlaufen, Hybrid ist in meinen Augen eine Mogelpackung. ;) So lange wird es ja nicht mehr dauern, wenn man sieht und liest wie viele schon angeschlossen sind bei OI in Falkensee.

    Das ein Geschäftsführer eines solchen Unternehmens übrigens nicht absehen kann welche "Problem mit Gemeinde und Bautätigkeiten" einhergehen ist jetzt auch nicht gerade beruhigend in Bezug auf Professionalität. Das aber nur am Rande.

    Darum geht es hier nicht, er hat seine professionelle Erfahrung und daraus resultiert die Angaben, aber es gibt sehr regionale Probleme, die man vorher nicht absehen kann.

    Außerdem scheint er ja nach dem, was man liest, Wort gehalten zu haben, weil OI ja schon in Haushalten Internet liefert.

    Er hat nie gesagt, dass du der Erste bist. Dies war dann von dir etwas Blauäugig.
    Ich in Brieselang haben 19 Monate gewartet auf DNS:NET.

    Mir wäre geholfen wenn die OI den Vertrag ohne weitere Kosten einfach stornieren würde und hier liegt das Problem. Das ist so nicht vorgesehen ohne das ich von einem Anwalt unterstützt werde.

    Wobei wäre dir denn geholfen?

    Wenn du kündigst, bekommst du keinen Glasfaseranschluss. Da, außer die Telekom in speziellen Situationen, kein anderer(DNS:NET) in deinem Gebiet/Straße bauen wird, bekommst du auch langfristig keinen Glasfaseranschluss zu sehr günstigen Konditionen.

    Wenn du später einen Anschluss möchtest, zahlt man zw. 900 und 1900 € nur für den Anschluss.

    Jetzt bekommst du einen GF-Anschluss incl. 24 Monate Internet-Nutzung bei 500/100 für 420 €.

    Zu zahlen, wenn der Anschluss funktioniert.

    Ich frage mich tatsächlich wie dir geholfen ist, wenn du kündigst, so günstig kommt man nie wieder an eine GF-Anschluss.

    Eine "Knebelung" mit einer Zahlung für eine nicht erbrachte Leistung ist hier nicht wirklich verständlich.

    Dies stimmt doch gar nicht. Sie bauen doch in Falkensee und haben ja auch schon Teilnehmer seit einiger Zeit am Netz.
    Zu den Leistungen beim GF-Ausbau gehören im Vorfeld, weitreichende Genehmigungsverfahren, Ingenieursleistungen, Tiefbau und Aufbau von Technik. Dies alles müssen sie für Falkensee schon in weiten Teilen erledigt haben, sonst hätten dort ja Haushalte nicht schon funktionierende Internet-Anschlüsse.

    Auch dieses würde ich tun ist aber mit dem geschlossenen OI Vertrag leider so dann nicht möglich.

    Diesen Satz verstehe ich ja nun so gar nicht. Was hat eine Glasfaserleitung mit Kupferkabel und Mobilfunk zu tun.

    Ich war Kunde bei DNS:NET VDSL. Als die Angebote zu GF kam, habe ich bei OI und bei DNS:NET im Nov. 21 abgeschlossen, sehr wohl wissend*, dass nur einer ausbauen wird.

    Das Rennen hat hier DNS:NET gemacht, mein Anschluss funktioniert jetzt seit dem 3.5.23

    Dies hat mich aber nicht daran gehindert erst einmal mein DSL-Vertrag weiter laufen zu lassen, man weis ja nie wie stabil so etwas in der Startphase ist. Und Altverträge kann man ja monatlich kündigen.

    *Einfach mal vorher das Internet bemüht. ;)

  • Darum geht es hier nicht, er hat seine professionelle Erfahrung und daraus resultiert die Angaben, aber es gibt sehr regionale Probleme, die man vorher nicht absehen kann.

    Außerdem scheint er ja nach dem, was man liest, Wort gehalten zu haben, weil OI ja schon in Haushalten Internet liefert.

    Er hat nie gesagt, dass du der Erste bist. Dies war dann von dir etwas Blauäugig.
    Ich in Brieselang haben 19 Monate gewartet auf DNS:NET.

    Hmh das habe ich glaube ich auch gar nicht geschrieben. Interessante Interpretation. Aber nein ich möchte nur ein verbindliches Datum (Monatsangabe würde auch ausreichen) haben. Dies kann die Firma anscheinend nicht zusagen und möchte aber im Gegenzug die Kunden die sie bereits akquiriert haben hinhalten.


    Ich frage mich tatsächlich wie dir geholfen ist, wenn du kündigst, so günstig kommt man nie wieder an eine GF-Anschluss.

    Das klingt tatsächlich für mich eher wie eine Werbeaussage eines OI Vertrieblers. Bei allem Respekt aber die Einschätzung ob eine Kündigung für mich und die vorhandenen Alternativen besser ist. Würde ich dann doch eher bei mir sehen.


    Dies stimmt doch gar nicht. Sie bauen doch in Falkensee und haben ja auch schon Teilnehmer seit einiger Zeit am Netz.

    Du beziehst hier eine allgemein gültige Aussage (ja sie bauen das habe ich nie bestritten) ein, welche jedoch rein gar nichts mit meinem persönlichen Fall zu tun hat. Ein Knebelvertrag besteht immer wenn eine Partei sich Vorteile verschafft ohne der anderen Partei ein Kündigungsrecht einzuräumen. Dies kann selbst bei der Telekom vorkommen (ist es wohl gem. diversen Berichten in der Vergangenheit auch) und trotzdem haben sie Millionen von Kunden.

    Diesen Satz verstehe ich ja nun so gar nicht. Was hat eine Glasfaserleitung mit Kupferkabel und Mobilfunk zu tun.

    Das habe ich bereits gemerkt. Sagen wir es mal einfach so. Wenn Du ein Dauerschuldverhältnis (Neuer Hybrid Vertrag) nach dem bereits geschlossenen Dauerschuldverhältnis (OI) tätigst hat OI zu RECHT!! einen Anspruch auf Zahlung und muss in diesem Falle nicht bis zum Ende der Kündigungsfrist warten. Soviel hat jedenfalls mein Anwalt dazu gesagt. Somit entstehen doppelte Kosten welche ich persönlich vermeiden möchte.

    Ich finde es tatsächlich interessant das Du sehr stark für OI Partei ergreifst und versucht jegliches fehlerhaftes Verhalten wegzudiskutieren. Was ich mir persönlich anlasten muss ist das ich vorher nicht auf die Bewertungen der Firma bei diversen Portalen geschaut habe.

    Zum Bsp. Trustpilot

    Wie Eingangs bereits gesagt. Ich warte auf die Freigabe für den rechtliche Auseinandersetzung. Diese erwarte ich eigentlich in den nächsten Tagen. Danach übergebe ich den ganzen Teil dem Anwalt und bin gespannt was daraus wird und ob die Ersteinschätzung hier Recht behält. Sobald ich hier eine Info habe werde ich dies erneut für evtl. auch Kündigungswillige machen.

  • Bei allem Respekt aber die Einschätzung ob eine Kündigung für mich und die vorhandenen Alternativen besser ist. Würde ich dann doch eher bei mir sehen.

    Nein, das ist eine Fehleinschätzung. Der in AON ausgeführte Internetanschluss von Open Infra ist technisch gesehen das Beste, was du als Privatperson (zum Privatpreis) in Deutschland bekommen kannst. Alle Angebote, die sich in Deutschland sonst noch so tummeln, haben einen technisch niedrigeren Standard, höheren Preis, oder beides.

    Keine Funktechnik kann jemals so verlässlich das bringen, was du derzeit bereit bist, aufzugeben. Jetzt zu kündigen, weil du keinen konkreten Anschlusstermin bekommen kannst, ist eine Entscheidung, zu der dir guten Gewissens nur dein schlimmster Feind raten kann. Dir davon abzuraten ist die einzige Hilfestellung, die wir dir hier sinnvollerweise geben können.

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  • Hmh das habe ich glaube ich auch gar nicht geschrieben. Interessante Interpretation. Aber nein ich möchte nur ein verbindliches Datum (Monatsangabe würde auch ausreichen) haben. Dies kann die Firma anscheinend nicht zusagen und möchte aber im Gegenzug die Kunden die sie bereits akquiriert haben hinhalten.

    Aber genau liegt ja das Problem, das TKG sagt, ich kann mich nicht dagegen währen, dass Trassenführungen über mein Grundstück laufen. Dann gibt es auf der Trassenführung nur einen einzigen Grundstücksbesitzer, der es nicht einsehen will und sich ein Anwalt nimmt. ;) Oder der NABU kommt um die Ecke und sagt nicht durch die Grünanlage, weil die Schnecke Karl dort wohnt. Und schon fällt die schönste Planung in sich zusammen. Entweder schafft man es über Nachbargrundstücke oder man lässt es aus, das Gebiet dahinter. Und genau so etwas kann keiner einschätzen. Aber genau so etwas kann man nicht während der Vorvermarktung klären, man weis nie ja wie viel Anschlüsse wohin kommen, man kann nur sagen 8-10 Mon. oder 2 Jahre.

    Da die meisten in Falkensee ja schon von OI Anschlüsse haben oder kurz davor sind, wird es da ein Problem in deinen Abschnitt geben. Nur so etwas publiziert man nicht, schon gar nicht, wenn man nicht weis, wann es weitergeht.

    Das klingt tatsächlich für mich eher wie eine Werbeaussage eines OI Vertrieblers. Bei allem Respekt aber die Einschätzung ob eine Kündigung für mich und die vorhandenen Alternativen besser ist. Würde ich dann doch eher bei mir sehen.

    Du hast leider meine Aussage missverstanden. So günstig kommst du nie wieder an einen Glasfaseranschluss. Ein anderer Anbieter wird dort nicht bauen und die Angebote von OI sind halt nur in der Ersterstellungsphase eines GF-Netzes. 420 € incl. 2 Jahre schnelles Internet.

    Wie viel hast du für denen Telefonier-Kupferanschluss an die Telekom bezahlt? Dieser Preis ist aktuell für den Erstanschluss zu einem Haus bei 720 €.

    Ein Knebelvertrag besteht immer wenn eine Partei sich Vorteile verschafft ohne der anderen Partei ein Kündigungsrecht einzuräumen.

    Wo steht dies. In meinen AGB steht, wenn sie noch nichts gemacht haben (Vorvertragsphase) 0,-€, wenn in meinem Bereich den Ausbau/Tiefbau/Technik begonnen haben, muss ich 497 € zahlen, wenn sie schon bei mir auf dem Grundstück angekommen sind 1492 €. Was insgesamt passt, da im allgemeine reinen GF-Anschluss bei den verschiedene Firmen mit 1400-1900 € gerechnet werden.

    Ich finde dies nicht als Knebelvertrag.

    DNS:NET hatte mal in einer Veranstaltung gesagt, dass der Ausbau für 2500 Anschlüsse in Brieselang ihnen 10 Mill. € kostet. Irgendwie wollen die Firmen ja auch solvent bleiben.

    Das habe ich bereits gemerkt. Sagen wir es mal einfach so. Wenn Du ein Dauerschuldverhältnis (Neuer Hybrid Vertrag) nach dem bereits geschlossenen Dauerschuldverhältnis (OI) tätigst hat OI zu RECHT!! einen Anspruch auf Zahlung und muss in diesem Falle nicht bis zum Ende der Kündigungsfrist warten. Soviel hat jedenfalls mein Anwalt dazu gesagt. Somit entstehen doppelte Kosten welche ich persönlich vermeiden möchte.

    Ich verstehe immer noch nicht, warum du ein Dauerschulverhältnis hast bei OI und warum du jetzt eins bei der Telekom eingehen willst.

    Ich habe mit denen ein Dienstleistungsvertrag: Sie liefern schnelles Internet, ich bezahle sie dafür.

    Sie haben bisher nicht geliefert, sie bekommen kein Geld. Dafür hat DNS:NET geliefert und die bekommen Geld. Ich persönlich hätte lieber OI gehabt auf Grund der nach meiner Ansicht besseren Technik (AON), aber nun haben wir hier DNS:NET, funktioniert bisher gut.

    Und warum du unbedingt einen langfristigen Vertrag bei der Telekom abschließen willst, ist mir auch schleierhaft. Es gibt extrem viele Internet-Flat, die monatlich kündbar sind, auch welche per Mobilfunk.

    z. B. bei Conster Congstar Homespot 200 GB im Telekom LTE Netz ab 20 € oder O2 Homespot mit unlimitiertem Datenvolumen 40 €.

    Ich finde es tatsächlich interessant das Du sehr stark für OI Partei ergreifst und versucht jegliches fehlerhaftes Verhalten wegzudiskutieren. Was ich mir persönlich anlasten muss ist das ich vorher nicht auf die Bewertungen der Firma bei diversen Portalen geschaut habe.

    Ich ergreife nicht deren Partei, ich habe nur versucht darzustellen, warum es möglicherweise nicht so schnell geht wie man es sich wünscht oder wie bei mir gar nicht. Dies hätte dir genauso gut mit DNS:NET passieren können. Wir haben hier 19 Monate gewartet.

    Und ich hatte die Berichte gelesen, allerdings ist TrustPilot nicht das geeignete Feld für derartige Informationen, hätte ich auch Facebook fragen können. 8o

    Genau aus diesem Grund hatte ich mich unter anderen vor ca. 2 Jahren schon hier im Forum angemeldet, erst einmal mitgelesen und den Thread Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET am 13. Januar 2022 ins Leben gerufen.

  • Hallo Riddler,

    Ich kann deinen Unmut teilweise verstehen, aber teilweise muss ich den anderen hier recht geben.

    Wir bauen ein komplett neues Netzwerk auf.

    Von der Idee über Vermarktung, Kalkulationen, Projektplanung, CAD Dateien erstellen, Switches konfigurieren bis hin zur Antragstellung dauert es leider eine gewisse Zeit.

    Als bsp: in Rangsdorf haben wir die gesamte Planung inklusive Schachtanträge gestellt.

    Als wir die Bestätigung des Trassenverlaufes erhalten haben, haben wir zugleich den Hinweis bekommen das eine Trasse durch ein geschütztes Naturschutzgebiet läuft. Das bedeutet nach ca 3 Monaten warten auf die Bestätigung des Trassenverlaufes neue Antragstellung bei der Naturschutzbehörde. Wartezeit weitere 2-3 Monate. Als wir diese dann hatten, fiel der Gemeinde ein das wir doch bitte auch noch die Denkmalschutzbehörde involvieren sollen. Weitere Wartezeit 2 Monate.

    Glaub mir wenn ich dir sage das wir am liebsten einfach graben würden, aber die Antragstellung in Deutschland ist unfassbar kompliziert und dauert extrem lange.

    Während der Bauphase haben wir immer wieder mit Problemen zu tun die wir im Vorfeld nicht absehen können. (Oranienburg = Unfassbar hohe Auflagen aufgrund von Bombenfunden).

    Wutbürger die wegen Kleinigkeiten unsere Baustellen aufhalten usw usw.

    Da du aktuell über ein funktionsfähigen Internet Anschluss verfügst, gebe ich dir folgenden Tipp.

    Schließ deinen Telekom 24 Monate Vertrag ab und lass den OI Vertrag laufen. Sollte es während deiner Zeit bei der Telekom zur Installation von OI kommen, kannst du beim Kundenservice anrufen und das Start Datum auf den letzten Tag deines Telekom Anschlusses legen. Somit hast du keine doppel Belastung.

  • ...

    Da du aktuell über ein funktionsfähigen Internet Anschluss verfügst, gebe ich dir folgenden Tipp.

    Schließ deinen Telekom 24 Monate Vertrag ab und lass den OI Vertrag laufen. Sollte es während deiner Zeit bei der Telekom zur Installation von OI kommen, kannst du beim Kundenservice anrufen und das Start Datum auf den letzten Tag deines Telekom Anschlusses legen. Somit hast du keine doppel Belastung.

    Warum bietet Ihr diese Lösung nicht standardmäßig an? So wie es andere Wettbewerber auch machen.

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    Das Problem ist bei OI und den ISP, dass OI ja nur das Netz baut und betreibt, die Dienstleistung Internet kommt ja durch eine andere Firma. Da beteiligt sich vielleicht nicht jeder ISP dran.

  • Egal wer es ist, es gibt dort extreme Lücken in der Versorgung. Und dies nicht nur beim Festnetz, sondern auch Mobilfunk.

    Der Ortsteil Grünefeld (Gemeinde Schönwalde/Glien) liegt "neben" Paaren.

    Die kotzen voll ab, insbesondere die in den letzten Jahren neu erstellten Häuser, die haben noch nicht mal eine Kupferleitung von der Telekom bekommen. Die behaupteten sie wären nicht zuständig für Hausanschlüsse. Und die BNetzA macht nichts, erst als Zeitungsberichte erscheinen, will man sich den Vorgang erneut beschäftigen. :cursing:

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  • Auf meiner Radrunde gestern morgen habe ich in Paaren oberhalb von Brieselang einen Bautrupp gesehen, die Glasfaser verlegt haben. Geoduct war das nicht. sPnzz seid ihr das von OI?

    Hi, wir haben dafür ein Projekt angelegt, aber bauen tun wir dort nicht. Evtl die Telekom mit Ihrem Graue / Weisse Flecken Programm