Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • Der Fibertwistaufsatz wird aber nicht (wird hier ja auch gerne mal behauptet das dies ein Verstoß wäre) im Standard Vertrag geliefert. Beide haben erst ein ONT bekommen ohne extra Kosten. Laut DNSNET hätten Sie gleich bei der Bestellung sagen müssen das sie einen reinen passiven GF-Abschluss wollen der Standard Vertrag hat halt ein aktiven Kupferport in den Aktionsgebieten. Somit und das finde ich auch gut kann jeder Router mit WAN Port da angeschlossen werden. Das ist grade für Technisch wenig versierte Menschen einfach besser.

    Ich persönlich sehe es auch so.
    Insgesamt ist dies die beste kundenorientierte Vorgehensweise. Wenn ich alleine nur hier die zukünftigen Kunden in der Straße betrachte, gibt es vermutlich 2-3, die eine Idee von der Technologie haben; die restlichen 20 erwarten, dass sie alles zusammenstecken, was sie geschickt bekommen und dann Internet hinten rauskommt.

  • DNS:NET / GF 500|250 / 54,90€ / 24h Entstörservice NBD / GK Hotline / Feste IP

    Dies ist ziemlich der Preis beim Privatanschluss mit fester IP, natürlich kein TV und vermutlich kein Telefon, aber dafür den 24h Entstörservice.

    Bei der Arbeit haben wir eine 1 GB Standleitung (GF) von Versatel mit 16 IPs (keine öffentlichen Dienste) und NOC auch für 800€.
    Ist immer wieder "nett", wenn das NOC schneller mit seinem Anruf ist als wir es mitbekommen (Haben noch weitere Leitung/Loadbalancer) das es mal ein Problem mit der Leitung gibt. ;)

  • Jedoch wird das geschlossene Netz irgendwann politisch gezwungen werden sich für Mitstreiter zu öffnen.

    Ich sehe das nicht so. Warum sollte das so sein? Sogar die Telekom wird bei dem Glasfaserausbau nicht durch Vorgaben der Bundesnetzagentur reguliert! Bei der Verwendung der Telefonleitung für ADSL/VDSL ist das ganz anders, dort muss die Telekom nach genau bestimmten Bedingungen anderen Providern ihr Netz öffnen. Bei dem Glasfaserausbau ist es politischer Konsens zunächst dem Wettbewerb freie Hand zu lassen und nur im Nachgang zu regulieren, sofern die Notwendigkeit dazu besteht.

    Meiner Meinung nach wird das frühestens nach einer Konsolidierungswelle geschehen. Meine Glaskugel sagt mir, das dies keinesfalls in dem laufenden Jahrzehnt geschehen wird...

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  • Sogar die Telekom wird bei dem Glasfaserausbau nicht durch Vorgaben der Bundesnetzagentur reguliert!

    Für die Telekom wird es nach Plänen der Bundesnetzagentur eine "Regulierung light" geben.

    Anders als bei ADSL/VDSL gibt es da keine Preisvorgaben. Aber die Telekom soll anderen zu den gleichen Konditionen Zugang zu ihrem FTTH-Netz gewähren wie konzernintern der Telekom-Vertrieb. Die Preise die die Telekom von Wettbewerbern verlangt sollen bei Auffälligkeiten im Nachhinein untersucht werden. Und die Telekom muss freie Leerrohrkapazitäten an Wettbewerber weitervermieten.

    Mehr Details zu "Zugang zu den gleichen Konditionen" auch hier:

    Dieser neue Ansatz sieht im Kern vor, dass andere Unternehmen den Zugang unter den gleichen System- und Prozessbedingungen erhalten können, wie sie auch dem früheren Monopolisten selbst zur Verfügung stehen. Dadurch könnten Wettbewerber etwa dieselben Datenbanken zur Information über Anschlüsse und dieselben Technikerressourcen für Bereitstellungen und Entstörungen nutzen. Das Risiko eines Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung soll damit deutlich reduziert werden.

  • Yep, die Kernaussage ist diese: ...wird nicht mehr im vornherein reguliert werden...

    Und bitte woher sollen Provider die internen Verrechnungsschlüssel der Mitbewerber kennen. Sofern Lerrohre bei einem geförderten Ausbau verlegt wurden, finde ich es in Ordnung und im Sinne der Ressourcenschonung, das diese Mitbewerbern zur Verfügung gestellt werden müssen, sofern Überkapazitäten vorhanden sind. In meinen Augen führt diese Vorgabe jedoch eher zu Leerrohren mit geringerem Durchmesser.

    Man kann sehr kontrovers über dieses Thema diskutieren, nur die Zeit wird Erkenntnis bringen. Ein ähnliches Thema hatten wir im Forum ebenfalls:

    alfalfa
    19. Juni 2022 um 11:51
  • Yep, die Kernaussage ist diese: ...wird nicht mehr im vornherein reguliert werden...

    Das ist speziell für die Vorleistungspreise richtig. Aber Regulierung besteht ja nicht nur aus Preisvorgaben. Andere regulatorische Vorgaben gibt es eben (bzw. wird es geben) bezüglich Leerrohrzugang und Gleichbehandlung. Letzteres bei den technischen Rahmenbedingungen, aber auch bei den Vorleistungspreisen. Darauf läuft ja der "Vorbehalt der Überprüfung der Vorleistungspreise auf Auffälligkeiten" hinaus. Auch wenn die genauen Preise nicht Teil der Regulierung sind.

    Sofern Lerrohre bei einem geförderten Ausbau verlegt wurden, finde ich es in Ordnung und im Sinne der Ressourcenschonung, das diese Mitbewerbern zur Verfügung gestellt werden müssen

    Bei einem geförderten Ausbau gilt das sowieso schon, und zwar egal welcher Anbieter ausbaut. Für die Telekom soll das eben zusätzlich generell gelten.

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  • Das von dir Beschriebene ist korrekt, betrifft jedoch ausschließlich die Telekom. Zum Glück haben wir zumindest bis jetzt einen stark fragmentierten Markt der Betreiber von Glasfasernetzen. So lange dies so bleibt, wird an der ex-post Regulierung nicht gerüttelt werden, dafür sorgt schon die FDP. Erst wenn eine Konsolidierung Eintritt und die Großen die kleinen Betreiber fressen, könnte sich etwas ändern. Ich gehe nicht davon aus, das sich eine Regulierung in dem 2020er Jahrzehnt einfinden wird, schon gar nicht ex-ante.

  • Mal zwei andere Fragen auf die ich hier noch keine Antwort finden konnte:

    Baut OI eigentlich das gesamte Stadtgebiet in Falkensee aus? Bislang hab ich die nur um den See herum und in der Spandauer Straße gesehen. Werden auch der Falkenhain oder Finkenkrug erschlossen?

    Was kostet denn eigentlich bei OI der Anschluss auf Grundstücken bei denen der Weg zum Haus etwas weiter ist (circa 25m)?

    Bei DNS:NET ist das pauschal auf 250 € gedeckelt was insbesondere in meine Fall mehr als fair ist.

  • Mal zwei andere Fragen auf die ich hier noch keine Antwort finden konnte:

    Baut OI eigentlich das gesamte Stadtgebiet in Falkensee aus? Bislang hab ich die nur um den See herum und in der Spandauer Straße gesehen. Werden auch der Falkenhain oder Finkenkrug erschlossen?

    Was kostet denn eigentlich bei OI der Anschluss auf Grundstücken bei denen der Weg zum Haus etwas weiter ist (circa 25m)?

    Bei DNS:NET ist das pauschal auf 250 € gedeckelt was insbesondere in meine Fall mehr als fair ist.

    An der Falkenhagener Str. Ecke Nauener Ecke Fehrbelliner Str. steht mindestens ein größerer neuer Verteilerkasten hinter Bauzäunen mit OI Werbung. Scheinen sich zur Zeit Richtung Autobahn vorzuarbeiten.

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  • Mal zwei andere Fragen auf die ich hier noch keine Antwort finden konnte:

    Baut OI eigentlich das gesamte Stadtgebiet in Falkensee aus? Bislang hab ich die nur um den See herum und in der Spandauer Straße gesehen. Werden auch der Falkenhain oder Finkenkrug erschlossen?

    Was kostet denn eigentlich bei OI der Anschluss auf Grundstücken bei denen der Weg zum Haus etwas weiter ist (circa 25m)?

    Bei DNS:NET ist das pauschal auf 250 € gedeckelt was insbesondere in meine Fall mehr als fair ist.

    Moin, ob das Ganze Stadtgebiet oder da erschlossen wird wo man Wohnt kann sollte man bei OI oder Mr. Fuxx direkt nachfragen, alles andere sind nur Vermutungen.

    Der Anschlussweg auf dem Grundstück ist bei IO inbegriffen. Bei mir waren es 75 m ohne Aufschlag. Bin seit Mitte Juni glücklicher Nutzer einer 500/500 MB Leitung.

  • ...

    Baut OI eigentlich das gesamte Stadtgebiet in Falkensee aus? Bislang hab ich die nur um den See herum und in der Spandauer Straße gesehen. Werden auch der Falkenhain oder Finkenkrug erschlossen?

    ...

    Bevor ich bei DNS unterschrieben habe, hatte ich bei Mr. FUXX angefragt, ob in Finkenkrug (nähe Kirche) ausgebaut wird. Antwort: Nein.

  • Moin, ob das Ganze Stadtgebiet oder da erschlossen wird wo man Wohnt kann sollte man bei OI oder Mr. Fuxx direkt nachfragen, alles andere sind nur Vermutungen.

    Der Anschlussweg auf dem Grundstück ist bei IO inbegriffen. Bei mir waren es 75 m ohne Aufschlag. Bin seit Mitte Juni glücklicher Nutzer einer 500/500 MB Leitung.

    Schön zu hören, willkommen im Club :)

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  • [...]

    Was kostet denn eigentlich bei OI der Anschluss auf Grundstücken bei denen der Weg zum Haus etwas weiter ist (circa 25m)?

    [...]

    Solange das in der Aktions-/Erschließungsphase (wo man im Bundle einen 1 Jahresvertrag mit InternetNord macht) von OI im Ortsteil läuft, kostet der Erst-Anschluss nichts.Entfernungen, die gegraben oder mit Rakete überwunden sind davon unabhängig und inclusive. Wenn sie Dir denn einen Anschluss dahin legen.

    Später kostet es laut Tarifliste wohl pauschal 1998,-. Allerdings kann das über Mr. Fuxx wieder ganz anders sein...

    Einmal editiert, zuletzt von Hans_OI (9. August 2022 um 19:18)

  • In Petershagen/Eggersdorf haben die Leute schon im April ihre erste E-Mails von GeoDuct bekommen. Bis jetzt ist scheinbar bei vielen gar nichts passiert. Ich Zitiere:

    Zitat von murphaph


    Wie lange nach der ersten E-Mail von GeoDuct fingen die Arbeiten bei euch an?

    Zitat von Benjamin N.

    Die erste Mail kam im April und bis heute wurden bei uns noch nicht mal die Leerrohre verlegt.

    Zitat von Thomas G.

    ich hatte meine Mail vor Ostern- bisher noch nix-

    Also, so schnell werden die Arbeiten wahrscheinlich leider nicht beginnen :(

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  • Hallo,

    ich habe heute eine Mail vom Tiefbauer von DNS erhaten (GeoDuct) mit einem Hausbegehungsprotokoll.
    Das soll ich ausfüllen, damit dann zeitnah die Arbeiten beginnen können...
    Ich bin gespannt...

    Hallo!

    Ich habe heute auch eine Email von GeoDuct erhalten. Ich wohne in Neu-Seegefeld (Helmholtzstr.) Ich bin auch gespannt, zumal ich ebenfalls bei OI unterschrieben habe. DNS hat nach Unterschrift Ewigkeiten nichts von sich hören lassen. Es hat ca. 2 Monate gedauert ehe ich die Auftragsbestätigung erhalten habe.....

  • Hallo, welchen Durchmesser haben denn die verwendeten Leerrohre und Glasfaserkabel? Im Flyer von DNS steht zu den Leerrohren 5cm-10cm, sowas hat doch keiner Leer im Vorgarten liegen.

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  • Bei diesem Durchmesser handelt es sich üblicherweise um die Mikrokabelrohres in die das Glasfaserkabel eingeblasen wird. Dieses Kabelrohr verlegt das ausbauende Unternehmen.

    Wie groß ist der Durchmesser eines Mikrokabelrohres?

  • Hallo, welchen Durchmesser haben denn die verwendeten Leerrohre und Glasfaserkabel? Im Flyer von DNS steht zu den Leerrohren 5cm-10cm, sowas hat doch keiner Leer im Vorgarten liegen.

    Das ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Eine Orientierung kann das "Einheitliche Materialkonzept und Vorgaben für die Dimensionierung passiver Infrastruktur im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus (Version 5.0.1)" geben.

    Bei diesem Durchmesser handelt es sich üblicherweise um die Mikrokabelrohres in die das Glasfaserkabel eingeblasen wird.

    50mm Mikrokabelrohre? Das dürfte eher die Anforderung an ein Leerrohr für eine Unterquerung des Vorgartens sein. Es soll Leute geben, die ein paar 50mm HDPE-Rohre oder 110er KG-Rohre als Leerrohr einbuddeln, wenn einmal alles offen ist. Oder man hat eine Mehrspartenhauseinführung für sowas. Da hinein würde dann das Rohr geschoben, das sonst direkt in der Erde läge, und da käme das Mikrokabelrohr rein, in das die Glasfaser eingeblasen würde.