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Alte Geräte nach umstieg auf DG .....

  • Chrigel
  • 10. April 2021 um 19:05
1. offizieller Beitrag
  • Chrigel
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    • 10. April 2021 um 19:05
    • #1

    Hallo,

    Ich bin absoluter Laie in Sachen Glasfaser.

    Bei uns steht jetzt die Entscheidung an, Wechsel von der Deutschen Telekom auf Deutsche Glasfaser.

    Kann ich meine bestehenden Geräte wie den Amazon Fire Stick und mein Internet Radio weiterhin benutzen?

    Wie ist das mit IPv4 und IPv6?

    Ich benutze aktuell eine VPN Software die soll angeblich nicht dieses IPv6 unterstützen.

    Es soll alles über die FritzBox 7590 laufen.

    Aktuell benutze ich von der Telekom einen Speedport 724v , damit funktioniert alles top.

  • frank_m
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    • 10. April 2021 um 19:19
    • #2
    Zitat von Chrigel

    Kann ich meine bestehenden Geräte wie den Amazon Fire Stick und mein Internet Radio weiterhin benutzen?

    Ja.

    Zitat von Chrigel

    Wie ist das mit IPv4 und IPv6?

    Man hat halt beides. Was genau willst du wissen? Das ist mit einem Satz nicht beantwortet, darüber kann man Bücher schreiben. IPv4 ist halt CGNAT, und damit von außen nicht erreichbar. Das ist zu einigen anderen Anbietern ein Unterschied.

    Zitat von Chrigel

    Es soll alles über die FritzBox 7590 laufen.

    Ja, das wird wohl gehen.

    Zitat von Chrigel

    Ich benutze aktuell eine VPN Software die soll angeblich nicht dieses IPv6 unterstützen.

    Tja, kann sein. Aber muss sie denn? Je nach Funktionsweise kann sie ja über IPv4 arbeiten. Aber dafür müssten wir wissen, um welche Software es geht.

  • Chrigel
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    6
    • 10. April 2021 um 19:25
    • #3

    Danke für die schnelle Antwort.

    Die VPN Software ist von VyprVPN.

    Und diese VPN brauch ich um TV zu schauen....


    aktuell bekomme ich von der Telekom eine IPv4 und eine IPv 6 zugewiesen, so steht es zumindest im Router/Speedport.


    wie ist das dann bei Deutsche Glasfaser, bekomm ich dort ebenfalls beide oder eben nur IPv6 zugewiesen?

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  • Joerg
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    16
    • 10. April 2021 um 19:50
    • #4

    Hi

    ich bin auch von der Telekom auf Deutsche Glasfaser gewechselt.

    Du bekommst auch von der DG IPv4 und IPv6 aber nur DS lite. Das heißt die IPv4 Adresse wird von der DG nochmals umgesetzt, und somit ist deine IPv4 Adresse von außen (aus dem Internet) nicht erreichbar. Wenn du allerdings einen VPN Tunnel ins Internet aufbauen willst, funktioniert das weiterhin.

    Nur wenn du dein eigenes Netz mit einem VPN Tunnel erreichen willst musst du über IPv6 gehen.

    Ich habe das mit Wireguard gelöst das funktioniert super.

  • HubeBube
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    • 10. April 2021 um 23:23
    • #5
    Zitat von Joerg

    Du bekommst auch von der DG IPv4 und IPv6 aber nur DS lite. Das heißt die IPv4 Adresse wird von der DG nochmals umgesetzt, und somit ist deine IPv4 Adresse von außen (aus dem Internet) nicht erreichbar.

    Da muss ich einhaken. Bei Deutsche Glasfaser erhälst Du die IPv4 via CGNAT, d.h aus dem Internet ist diese IPv4 nicht erreichbar. Ebenfalls erhält der Router eine IPv6 und ein IPv6 Präfix. Sowohl IPv4 als auch IPv6 koexistieren, das ist KEIN DS lite, sondern richtiges Dual Stack! Bei DS lite wird die IPv4 durch IPv6 getunnelt, das machen viele DSL Anbieter. Ein kleiner, jedoch wichtiger Unterschied.

  • Chrigel
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    6
    • 11. April 2021 um 06:28
    • #6
    Zitat von HubeBube

    Da muss ich einhaken. Bei Deutsche Glasfaser erhälst Du die IPv4 via CGNAT, d.h aus dem Internet ist diese IPv4 nicht erreichbar. Ebenfalls erhält der Router eine IPv6 und ein IPv6 Präfix. Sowohl IPv4 als auch IPv6 koexistieren, das ist KEIN DS lite, sondern richtiges Dual Stack! Bei DS lite wird die IPv4 durch IPv6 getunnelt, das machen viele DSL Anbieter. Ein kleiner, jedoch wichtiger Unterschied.

    so und jetzt bin ich wieder genauso weit wie zuvor, der eine schreibt so der andere so.....

    Funktioniert meine VPN Software weiterhin, kann ich wie bisher meine Geräte benutzen?

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  • HubeBube
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    • 11. April 2021 um 09:30
    • #7
    Zitat von Chrigel

    Funktioniert meine VPN Software weiterhin, kann ich wie bisher meine Geräte benutzen?

    Sorry für die Verwirrung, das war nicht beabsichtigt=O.

    Üblicherweise funktioniert deine VPN Software dann, wenn die Verbindung aus dem Netz der deugl (also bei dir zu Hause) initiiert wird. Der Zugriff aus dem Internet via VPN auf ein System bei dir zu Hause ist dann schon eine andere, kompliziertere Nummer. Wie das zu realisieren ist, findest Du ebenfalls hier im Forum.

  • frank_m
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    • 11. April 2021 um 11:12
    • #8

    So wie ich das sehe bietet VyprVPN verschiedene Protokolle an. Es kommt nun drauf an, welches du davon benutzt. Die OpenVPN Variante, die sie anbieten, wird funktionieren. Ob die anderen auch gehen, kann ich nicht beurteilen, teilweise sind das proprietäre Umsetzungen.

    In dem Moment, wo das VPN Protokoll auf eingehende Verbindungen angewiesen ist, wird es problematisch. Das kann man zwar hinkriegen, ist aber oft kritisch.

  • Chrigel
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    • 11. April 2021 um 11:26
    • #9
    Zitat von frank_m

    So wie ich das sehe bietet VyprVPN verschiedene Protokolle an. Es kommt nun drauf an, welches du davon benutzt. Die OpenVPN Variante, die sie anbieten, wird funktionieren. Ob die anderen auch gehen, kann ich nicht beurteilen, teilweise sind das proprietäre Umsetzungen.

    In dem Moment, wo das VPN Protokoll auf eingehende Verbindungen angewiesen ist, wird es problematisch. Das kann man zwar hinkriegen, ist aber oft kritisch.

    Also VyprVPN läuft bei mir auf dem Amazon Fire Stick und auf dem Mac.

    Mir gehts in erster Linie darum ob es mit der Deutschen Glasfaser überhaupt funktioniert, die geben ja nur eine IPv6 raus, so verstehe ich das zumindest.

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  • Expalmi
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    • 11. April 2021 um 11:40
    • #10

    Hallo,

    man kann mit der von der DG zugeteilten IPV6 grundsätzlich ein VPN ins heimische Netz aufbauen. Je nach verwendeter Hardware mehr oder weniger aufwändig.

    Aus meiner Sicht sollte der Router als VPN Server eingerichtet werden.

    Geht das nicht, weil die Hardware das nicht hergibt kann man dieses auch an andere Geräte innerhalb des eigenen Netzes delegieren. Es kann aber nicht Gerät mit IPV6 umgehen und nicht jeder VPN Server beherrscht IPV6.

  • frank_m
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    • 11. April 2021 um 11:40
    • #11
    Zitat von Chrigel

    Also VyprVPN läuft bei mir auf dem Amazon Fire Stick und auf dem Mac.

    Das hilft überhaupt nicht weiter. Du musst überprüfen, welches VPN Protokoll zum Einsatz kommt.

    Zitat von Chrigel

    Mir gehts in erster Linie darum ob es mit der Deutschen Glasfaser überhaupt funktioniert, die geben ja nur eine IPv6 raus, so verstehe ich das zumindest.

    Das ist kompletter Unfug. Sie geben auch eine IPv4 Adresse, das hab ich oben doch deutlich direkt in meiner ersten Antwort geschrieben.

  • Chrigel
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    • 11. April 2021 um 12:15
    • #12
    Zitat von frank_m

    Das hilft überhaupt nicht weiter. Du musst überprüfen, welches VPN Protokoll zum Einsatz kommt.

    Das ist kompletter Unfug. Sie geben auch eine IPv4 Adresse, das hab ich oben doch deutlich direkt in meiner ersten Antwort geschrieben.

    Wie gesagt ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet.

    Aktuell läuft VPN Protokoll - Open VPN 256 Bit Verschlüsselung

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  • frank_m
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    • 11. April 2021 um 12:21
    • #13

    Ja, wie gesagt: OpenVPN ist gut. Das funktioniert über NAT Grenzen hinweg problemlos.

    OpenVPN kann den Tunnel technisch auch problemlos über IPv6 aufbauen. Die Frage ist halt, ob VyprVPN das anbietet. Sie unterstützen keine IPv6 Adressen auf dem Tunnel, das schreiben sie deutlich. Aber ob sie auch den Verbindungsaufbau über IPv6 unterbinden, das geht aus der Dokumentation nicht hervor.

    Wie gesagt: Kann dir egal sein. Läuft auch über IPv4 mit dem DG Anschlüssen.

  • Chrigel
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    6
    • 11. April 2021 um 12:36
    • #14
    Zitat von frank_m

    Ja, wie gesagt: OpenVPN ist gut. Das funktioniert über NAT Grenzen hinweg problemlos.

    OpenVPN kann den Tunnel technisch auch problemlos über IPv6 aufbauen. Die Frage ist halt, ob VyprVPN das anbietet. Sie unterstützen keine IPv6 Adressen auf dem Tunnel, das schreiben sie deutlich. Aber ob sie auch den Verbindungsaufbau über IPv6 unterbinden, das geht aus der Dokumentation nicht hervor.

    Wie gesagt: Kann dir egal sein. Läuft auch über IPv4 mit dem DG Anschlüssen.

    Dann danke ich dir für die aussagekräftige Antwort .

  • alfalfa
    Gast
    • 11. April 2021 um 12:50
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Alles, was funktioniert, ohne dass man im vorhandenen Router am alten Anschluss irgendwelche Einstellungen vorgenommen hat, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch an einem Anschluss mit CGNAT funktionieren.

    Wenn oft die Rede davon ist, dass VPN hinter CGNAT problematisch ist, dann sind i.d.R. "ankommende" VPN-Verbindungen gemeint, also dass jemand aus dem Internet auf die Geräte zu Hause zugreifen möchte. Wenn nur IPv4 unterstützt wird und der Router selbst als VPN-Endgerät teilnehmen muss oder Einstellungen wie "Portfreigaben" oder "Exposed Host" nötig sind, dann wird es mit CGNAT nicht funktionieren, Das ist aber ein ganz anderer Anwendungsfall mit ganz anderen technischen Anforderungen als das, was hier besprochen wird: Eine ausgehende VPN-Verbindung, die von Laien z.B. in öffentlichen WLANs benutzbar sein soll, kommt auch mit CGNAT zurecht.

    NAT ist bei IPv4 überall, denn sonst wären die Adressen schon vor Jahrzehnten restlos ausverkauft gewesen. Protokolle, die mit NAT nicht gut funktionieren, machen nicht nur hinter CGNAT Probleme. Auch an anderen Anschlüssen bekommen die Endgeräte schließlich keine öffentlichen Adressen. Nur der Router bekommt eine.

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  • dkweb
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    • 17. April 2021 um 09:47
    • #16

    VyprVPN ist einer dieser Anonymisierungs-VPN-Anbieter.

    Sprich, es geht hier garnicht um klassisches VPN mit der Absicht, im eigenen Heimnetz einen VPN-Server zu betreiben, um damit übers Internet auf das eigene Heimnetz zu kommen.

    Chrigel hat ausschließlich VPN-Clients in seinem Netzwerk stehen (FireTV-Stick, Macbook etc.) die sich mit einem VPN-Server des Anbieters VyprVPN verbinden. Das wird mit einem DG-Anschluss genauso gut funktionieren wie mit jedem anderen Internetprovider auch. Raus kommt man mit IPv4 immer, egal bei welchen Internetprovider man ist und welche Technik er einsetzt um das zu erreichen :)

  • Alfy
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    • 17. April 2021 um 10:18
    • #17

    Hallo zusammen,


    wenn ich davon ausgehe, dass man IPv6 nicht nutzt, sondern nur über die CGN-IPv4 Adresse kommuniziert; inwiefern ergibt dann ein Anonymiserungs-VPN Sinn?

    Soweit mir bekannt ist, sieht das Gesetz zur Speicherung von Verkehrsdaten auch im Fall von CGN nur die Speicherung der einem Teilnehmeranschluss zugeordneten öffentlichen IP-Adresse vor. Weitere Verbindungsdaten dürfen nicht erfasst werden.

    Demnach surft man bereits relativ anonym bzw. ist sehr schwer zurückverfolgbar.

    Schöne Grüße,

    Lars

    Einmal editiert, zuletzt von Alfy (17. April 2021 um 11:03)

  • HubeBube
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    • 17. April 2021 um 10:24
    • #18

    Nun ja, wenn man Netflixserien, um nur einen Streamingdienst zu nennen, im Original oder vor dem Starttermin in Deutschland durchsuchten (sic!) will, dann geht das nur via VPN.

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  • dkweb
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    • 17. April 2021 um 14:50
    • #19

    Ja, die meisten Leute nutzen das wohl eher wegen der Geolocation der IPv4 :lol:.

    Aber es ist in der Tat interessant, wie Rückverfolgbar CGN für einen Provider ist. Dieser müsste dann ja nicht nur aufzeichen wann welcher Teilnehmer welche IP-Adresse verwendet hat, sondern er müsste zu jeder einzelnen IP-Verbindung mindestens:

    - Source-IP:Port (die CGN-IP) vor dem NAT

    - Source-IP:Port (die Public-IP) nach dem NAT

    - Dest-IP:Port

    - Uhrzeit

    dem Teilnehmer zuordnen können. Das wäre eine enorme Datenmenge. Halte ich für schwer realisierbar. Und dann müssen Strafverfolgungsbehörden auch in der erstmal in der Lage sein, mehr als die IP-Adresse zu nennen. In dem Sinne hat CGNAT tatsächlich etwas gutes :).

    2 Mal editiert, zuletzt von dkweb (17. April 2021 um 14:58)

  • alfalfa
    Gast
    • 17. April 2021 um 15:52
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    DIe verpflichtende Speicherung und Beauskunftung der Portnummern findet gerade Eingang in entsprechende Gesetzesänderungen. Die gewisse Anonymität durch CGNAT besteht wenn überhaupt faktisch nur gegenüber anderen unprivilegierten Netzteilnehmern. In den meisten Fällen wird man den Effekt nur negativ zu spüren bekommen, z.B. indem man öfter Captchas lösen muss oder bei beliebten Dienstleistungen gleich ganz ausgeschlossen wird, weil zu viele Verbindungen von der selben IP beim Server eintreffen. Easybell weist z.B. darauf hin, dass sich maximal 25 VoIP-Telefone von einer IP-Adresse registrieren können, und empfiehlt deswegen die Nutzung von IPv6.

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