Beiträge von Alfy

    Guten Abend NewUser2021,


    bist Du dir wirklich sicher drei SIP-Accounts für drei Rufnummern erhalten zu haben? Das würde keiner der drei von DG angebotenen Optionen entsprechen:


    Option 1 (Standard):

    1 SIP-Account mit einem Sprachkanal für 1 bis 10 Rufnummern

    Der SIP-Account besitzt einen Sprachkanal, sodass gleichzeitig mit nur einer Rufnummer telefoniert werden kann.


    Option 2 (zweite Leitung):

    2 SIP-Accounts mit jeweils einem Sprachkanal für 1 bis 10 Rufnummern

    Jeder SIP-Account besitzt einen dedizierten Sprachkanal, sodass pro SIP-Account gleichzeitig ein Gespräch geführt werden kann. Die Rufnummern können bliebig den beiden SIP-Accounts zugeordnet werden. Dadurch sind parallele Gespräche mit unterschiedlichen Rufnummern möglich.


    Option 3 (Komfort-Anschluss):

    1 SIP-Account mit zwei Sprachkanälen für 1 bis 10 Rufnummern

    Der SIP-Account besitzt zwei Sprachkanäle, sodass gleichzeitig (auch mit der gleichen Rufnummer) zwei Gespräche geführt werden können. Die Zuordnung von Rufnummern (wie in Option 2) ist nicht erforderlich.


    Ich persönlich verwende an meinen beiden DG-Anschlüssen die Option 2. Bei einem der beiden Anschlüsse gab es nach der Rufnummern-Portierung ein ähnliches Problem. Nicht alle Rufnummern wurden im Kundenportal angezeigt und konnten den unterschiedlichen SIP-Accounts zugewiesen werden.

    In meinem Fall hat eine E-Mail an bzw. ein Ticket bei DG und einige Tage Geduld geholfen.

    Guten Morgen,


    leider kenne ich mich mit Shadow nicht aus. Allerdings habe ich bislang an meinen DG-Anschlüssen keinerlei Probleme mit Client-to-Site Applikationen (bspw. VPN, Citrix, RDP) feststellen können. Und zwar völlig ohne IPv6!


    Wie alfalfa bereits geschrieben hat, solltest Du es einfach ausprobieren. Vielleicht kennst Du jemanden der einen derartigen Internetanschluss hat. Dann könntest Du von dort den Verbindungsaufbau testen.


    Andernfalls kann man das Setup mit einem zweiten NAT-Router leicht simulieren. Du musst lediglich zwischen deinem Internet-Router und deinen PC einen weiteren Router platzieren . Der zweite Router muss dann als zweites NAT-Device fungieren. Dies entspricht dann mehr oder weniger dem Setup von DG (bezogen auf IPv4).

    Falls Du keinen zweiten dafür geeigneten Router hast, gibt es solche Gerät für sehr kleines Geld bei eBay oder Amazon. Solltest Du Dich für diese Vorgehensweise entscheiden, gehe ich gerne genauer darauf ein.

    Korrigiert mich falls ich mir irre! Aber ist Inexio inzwischen nicht Teil von Deutsche Glasfaser? Meines Wissens nach vertreibt Deutsche Glasfaser die Buisness Produkte unter der Marke Inexio.

    Hallo chris71,


    ja, was Du gelesen hast stimmt. Die Aufnahmen werden nicht auf den Set-Top-Boxen, sondern auf den Servern des Anbieters gespeichert. Daher können die Aufzeichnungen nicht exportiert werden.

    Dir steht Speicherplatz für 100 Stunden TV-Programm zur Verfügung. Mobil kann über die DG-TV App darauf zugegriffen werden.

    Die Weiterleitungen im Kundencenter werden nach Leistungsbeschreibung nicht von Flatrates abgedeckt.

    Darf ich fragen, wo genau Du die Information gefunden hast, dass Weiterleitungen im Kundencenter kein Bestandteil der Flatrates sind?

    Ich besitze einen Mobilfunk-Flatrate und lasse mir schon seit mehr als zwei Jahren Anrufe (als Parallelruf) auf mein Handy weiterleiten. Bislang habe ich noch nie eine Rechnung dafür erhalten.

    So, hier die versprochene Rückmeldung. Ich habe die Installation der Sophos XG getestet. Dabei musste ich feststellen, dass der Prozess wenig vergleichbar mit der Installation einer Sophos UTM ist.


    Zunächst einmal muss Dir klar sein, dass die Cloud Firewall keine klassische LAN-Seite hat (es sei denn, Du betreibst in dem Cloud VLAN einen Server). Folglich ist das Interface, das während der Installation als "LAN" bezeichnete wird, eigentlich die WAN-Seite der Firewall. Die LAN-Seite bilden später die auf der Firewall terminierenden RED-Tunnel.


    Dieses Setup lässt sich im Setup-Dialog nicht im gängigen Mitteln abbilden. Es ist möglich, dem LAN Interface die vom Provider erhaltene öffentliche IP-Adresse zu vergeben. Allerdings lässt sich für das Interface während des Setups kein Next Hop konfigurieren. Dadurch kannst Du das Web-Interface nach dem Setup nur aus dem öffentlich Subnetz des Providers erreichen.


    Nach Abschluss des Setup-Dialogs kann die IP-Konfiguration im Web-Interface belieb angepasst werden. Doch leider schafft man es nicht bis dahin ;-(


    Muss es denn unbedingt eine Sophos XG sein?

    Das ist natürlich ein absolut berechtigter Einwand. Bei mir läuft das Setup seit über zwei Jahren stabil und ohne einen einzigen Wechsel der zugewiesenen CGN IP-Adresse.


    Wenn nun zu den beiden Standorten mit einem DG Anschluss noch eine virtuelle Sophos bei netcup dazu kommt, kann man zwischen den drei Firewalls ein RED Tunnel Dreieck aufbauen. Dies in Kombination mit einem dynamischen Routing (bspw. OSPF) stellt sicher, dass im Fall einer Störung des RED Tunnels im DG CGN Netz die Standorte weiterhin über einen alternativen Weg verbunden sind.

    Wie schon gesagt, habe ich leider wenig Erfahrung mit einer Sophos XG. Im Fall einer Sophos UTM wird im Installationsprozess lediglich eine Warnung angezeigt, weil die VM nur über eine NIC verfügt. Die Warnung kann problemlos übersprungen werden.

    Falls dies bei der Sophos XG nicht möglich sein sollte, kannst Du dir dauerhaft kostenfrei ein 100 Mbit/s VLAN zu deinem Server bestellen. Anschließend kannst Du im netcup SCP deiner VM eine zweite NIC spendieren.

    Hier der Link zu netcup VLAN: https://www.netcup.de/bestellen/produkt.php?produkt=2284

    In aller Kürze: Ich habe an meinen DG-Standorten jeweils eine Sophos UTM. Die UTMs bauen im CGN Netz einen RED-Tunnel zu einander auf. Die von DG zugewiesenen IPv4 CGN Adressen sind glücklicherweise statisch.


    Entweder kann man zwischen den beiden UTMs ein Transfer-Netzwerk und Routing implementieren oder man stellt den RED-Tunnel an einem Interface der UTM bereit, sodass eine L2 Kopplung möglich ist.


    Mit der Sophos XG habe ich leider zu wenig praktische Erfahrung. Daher kann ich nur zum Googlen und Ausprobieren raten.

    Antwort: Weil das vom Hersteller der Set-Top-Box zu gekaufte Board nun mal über einen USB Anschluss verfügt. Das Board wurde nicht speziell für die Herstellung dieser Box entwickelten und kann auch in anderen Geräten Verwendung finden.

    Das kann ich dir nicht sagen nutze Persönlich kein VPN. Gehe über Public v6 oder mir selbst über GRE Tunnel gerouetete v4 Public IPs

    Kleiner Hinweis am Rande, ohne dein Setup näher zu kennen: Du hast hoffentlich bedacht, dass die durch den GRE-Tunnel verschickten Daten nicht verschlüsselt werden. Für die Verschlüsselung wäre GRE over IPsec erforderlich.

    Hallo MarcTue,


    wenn der Telekom Router nur über einen einzigen LAN-Anschluss verfügt, musst Du einen Switch als „Vervielfältiger“ einsetzen.


    Ein Switch ist ein kleines Gerät mit eigener Stromzufuhr, welches Verbindungen zwischen mehreren Kabeln und den daran angeschlossenen Endgeräten schafft. Je nach Anzahl der benötigen Anschlüsse, sind Switche bereits ab ca. 20 Euro erhältlich. Du solltest im Fall eines Glasfaser-Anschlusses darauf achten, dass die Anschlüsse des Switches Gigabit-fähig (also 1.000 Mbit/s) sind.


    Das Setup ist wie folgt:

    Glasfaser-Anschluss <-> Router <-> Switch <-> Kabelinfrastruktur <-> Endgeräte in den einzelnen Räumen.


    Wenn du einen kleinen Switch wählst und sehr kurze Patchkabel verwendest, solltest Du alles im Verteilerkasten verstaut bekommen. Den Router würde ich aufgrund des besseren WLAN-Signals außerhalb des Kasten platzieren.

    Je nach örtlichen Gegebenheiten lässt sich die Tür des Kastens i.d.R. aushängen, sodass Kabel nach außen geführt werden können.


    Viel Erfolg!

    Hallo zusammen,


    das PDF zur Schnittstellenbeschreibung von Deutsche Glasfaser ist nicht neu. Erstaunt bin ich jedoch über die Antwort vom Kundenservice. Offenbar ermöglicht Deutsche Glasfaser trotz größtem Widerwillen ihren Kunden den Verzicht auf den Provider ONT. Bislang ging ich davon aus, dass es seitens des Providers für ein solches Vorhaben überhaupt keine Toleranz gibt.


    Schon heute ist der Support im Fall eines kundeneigenen Routers nochmals schlechter / komplizierter / aufwändiger als bei einem Provider Gerät. Daher würde mich interessieren ob jemand tatsächlich die beschriebene Option erfolgreich nutzt.


    Weiterhin interessant finde ich, was genau unter "zukünftig keine vertraglichen Änderungen bzw. Buchungen einzelner Optionen mehr möglich sind" zu verstehen ist. Soll das heißen, dass sich Deutsche Glasfaser auch gegen nicht technische Änderungen am Vertrag (bspw. Änderung der Rechnungsadresse, etc.) weigert und den Kunden zunächst zum Rückbau seines Setups zwingt?

    Hallo sportfreund,


    gehen wir für einen Moment davon aus:

    • man müsste löten und die Seriennummer fakten um den Vendor-Check zu umgehen,
    • der Wechsel wäre mit viel Zeit verbunden und
    • im Fehlerfall wäre ein Passwort erforderlich.

    Nenne mir einen Grund, weshalb Du all dies auf Dich nehmen möchtest. Was ist das Ziel deines Vorhabens? Warum möchtest Du den ONT deines Providers ersetzen? Willst Du lediglich erreichen, dass Du im Fehlerfall darüber schimpfen kannst, keinen Support zu erhalten?

    Hallo zusammen,


    auch ich habe mich innerhalb dieses Themas bereits über zeitlich begrenzte Performance-Einbrüche im Netzwerk von Deutsche Glasfaser beklagt.

    Die Meldungen der vergangenen Tage kann ich (zum Glück) an meinen diversen Anschlüssen des Anbieters nicht nachvollziehen. Wie schon in der Vergangenheit habe ich an allen Anschlüssen über einen Zeitraum von 48 Stunden und im Abstand von jeweils ca. 30 Minuten mit iPerf3 gemessen. Jede Messung dauerte mehrere Minuten. Nennenswerte Einbrüche des Down- oder Upstreams konnte ich an keinem Anschluss und auch nicht zur abendlichen Primetime feststellen.

    Es scheint also, wie von alfalfa vermutet, ein regionale Problem zu sein. Mein Anschlüsse befinden ich im PLZ-Gebiet 415xx.

    Code: Hier eine iperf3-Parameter:
    1. iperf3 -c <SERVER> -p <PORT> -i 1 -V -t 600 -P 20 -R -4 -O 5 -T "Down"
    2. iperf3 -c <SERVER> -p <PORT> -i 1 -V -t 600 -P 20 -4 -O 5 -T "Up"

    Hallo ARas,


    willkommen im Forum. In diesem Thema wurde verschiedene - einfache - Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Fernzugriff auf das Heimnetzwerk an einem Anschluss von Deutsche Glasfaser ermöglich werden kann. Hast Du dir die genanten Lösungsweg angesehen und konkrete Fragen dazu?

    Mein persönliches - deutlich komplexers - Setup habe ich hier grob beschrieben. Bei konkretem Interesse liefere ich gerne genauere Details dazu.

    Natürlich kann man aus der Ferne auch via IPv6 auf die Geräte innerhalb seines Heimnetzwerk zugreifen. Dies bringt jedoch einige Problemchen und Stolpersteine mit sich. So müssen z.B. die Geräte im Heimnetzwerk für IPv6 konfiguriert sein und auch das für den Fernzugrgiff genutzte Endgerät muss eine IPv6-Adresse besitzen. Gerade dies ist z.B. in vielen Mobilfunfnetzen noch nicht der Fall.