Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Das würde ich so nicht unterstützen. Wenn man seine Rufnummern zum neuen Anbieter portieren will, dann sollte man unbedingt den alten Anschluss durch den neuen Anbieter kündigen lassen. Durch die parallele Nutzung und die eigenhändige Kündigung können durchaus die Rufnummern verloren gehen.

    Übrigens: Für das beschriebene Problem hilft es auch nicht, den alten Vertrag noch ein Jahr laufen zu lassen. Ein zerstörtes Kabel durch unaufmerksame Handwerker (nicht nur am Verteilerkasten) kommt immer wieder vor. Wenn man so dringend auf den Internetzugang angewiesen ist, dann sollte man permanent eine Alternative zur Hand haben.

    So ist es. Wir zahlen hier keine Geschäftstarife mit deren deutlich höheren Levels of Service. Man kann einfach nicht erwarten, dass ein Kabelbruch oder sowas sofort repariert wird, und am Wochenende überhaupt nicht. Da müsste man deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn man sowas will. Oder man bastelt sein eigenes Fallback wie Phino, oder fährt halt ins Büro. Man kann aber keineswegs bei einem 50€ oder 100€ Tariff erwarten, dass solche immer wieder auftretende Fehler innerhalb von Minuten oder Stunden behoben werden.

  • So ist es. Wir zahlen hier keine Geschäftstarife mit deren deutlich höheren Levels of Service. Man kann einfach nicht erwarten, dass ein Kabelbruch oder sowas sofort repariert wird, und am Wochenende überhaupt nicht. Da müsste man deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn man sowas will. Oder man bastelt sein eigenes Fallback wie Phino, oder fährt halt ins Büro. Man kann aber keineswegs bei einem 50€ oder 100€ Tariff erwarten, dass solche immer wieder auftretende Fehler innerhalb von Minuten oder Stunden behoben werden.

    Nun ja, das vielleicht nicht so schnell, aber ein Ausfall von 10 Tagen, wie hier dokumentiert von SCH, ist auch für einen Privatkundenanschluss nicht hinnehmbar. Und Nachbar, der nicht so hartnäckig war, hat Wochen gewartet.
    Wenn ich mich richtig erinnere, steht dazu sogar was im neuen TKG.

  • Hallo, kann es sein das du das falsche Glasfasermodul drin hast,ich sehe da PON? OI nutzt doch AON. Die Einstellungen die ich bei dir sehe gibt es bei meiner 5590 Fritz OS 7.29 mit gesteckten AON Modul nicht.

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  • Hallo xspeed007,

    nein, bei mir ist korrekt das AON-Modul gesteckt, was auch unter dem Reiter "Fiber" bei mir korrekt angezeigt wird. Den Screenshot mit den PON/XPON Einstellungen findet man gleich unter dem Reiter rechts daneben "Leitungseinstellungen" (Ansicht erweitert muss im Fritz!OS aktiviert sein). Das hier nichts zu AON steht, darüber habe ich mich auch schon gewundert. Eine VLAN-ID ist bei mir nicht aktiviert (Internet, Zugangsdaten, Verbindungseinstellungen).

    Glückwunsch übrigens, das InternetNord so schnell reagiert hat wegen der Zuteilung einer öffentlichen IPv4-Adresse. Vielleicht wurde inzwischen der Service verbessert :,-).

    Bzgl. Freischaltung der FritzBox 5590 könnte es durchaus sein, dass Internetnord nicht Mal die Modem-ID der FritzBox haben möchte. Ich hatte sie prophylaktisch mitgeteilt und die Antwort-E-Mail sprach auch ganz kurz nur von Freischaltung. Ob sich das auf den OI-Anschlusss allgemein bezog oder auf die FritzBox 5590 war nicht eindeutig der E-Mail zu entnehmen. Ein AON-Anschluss scheint allgemein sehr unkompliziert zu sein im Gegensatz zu Anbietern, die auf GPON setzen. So jedenfalls den Diskussionen hier im Glasfaserforum zu entnehmen.

    Vor wenigen Tagen kam übrigens auch nun die Rechnung von Open Infra. Also alles so langsam abgearbeitet an den offenen Punkten.

    Gruß GF-Fan

  • Nun ja, das vielleicht nicht so schnell, aber ein Ausfall von 10 Tagen, wie hier dokumentiert von SCH, ist auch für einen Privatkundenanschluss nicht hinnehmbar. Und Nachbar, der nicht so hartnäckig war, hat Wochen gewartet.
    Wenn ich mich richtig erinnere, steht dazu sogar was im neuen TKG.

    Ich meinte nicht den Kollegen hier im Thread. 10 Tagen sind schon heftig aber wir haben es hier in Brieselang gesehen wie die alle ausgeflippt sind nach dem DNS:Net Kabelbruch (durch Dritter) und das nicht sofort repariert wurde. Das am Wochenende nichts passiert ist für Privatkunden schon hinnehmbar, dann dauerte es noch ein paar Tagen um das Problem zu finden und zu beheben und man ist schnell bei 5 Tagen oder so, die für mich auf jeden Fall hinnehmbar sind bei Privatkunden. Wenn man im Homeoffice arbeitet ist ein Tag Ausfall schon zu viel aber ohne deutlich mehr zu zahlen müsste man ein Fallback haben oder halt ins Büro fahren.

  • Nicht selten ist die garantierte Verfügbarkeit 97%, was dann 11 Tage Ausfall pro Jahr bedeutet. 10 Tage am Stück sind dann durch die AGBs abgedeckt, wenn sonst nichts dazu kommt.

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  • Hallo zusammen, ich ich habe hier noch eine alte Fritzbox 3270.

    Kann ich die für einen ersten Test an die Open Infra Box anschließen?

    Ich würde mal annehmen:

    - Verbindung zur Box an LAN1 Port

    - Interneteinwahl aus

    - DHCP an

    Klappt das so? Sonst noch was?


    Danke!

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  • Noch eine Frage:

    Ich möchte den Glasfaser Anschluss mit meinem Nachbarn teilen. Allerdings sollen meine Clients und die Clients des Nachbarn nicht miteinander kommunizieren können bzw. sichtbar sein. Kopplung zum Nachbarn muss galvanisch getrennt sein, WLAN wäre okay.

    Kommunikation von außen soll eventuell auch möglich sein, ich denke das müsste mit Port Forwarding gehen. Solche Hosts wären dann natürlich auch vom Nachbarn aus erreichbar, das ist mir klar und kein Problem.

    Lässt sich das mit dem Gastnetz einer Fritzbox erreichen? Das fände ich attraktiv, da auf meiner Seite nur diese Box notwendig wäre. Der Nachbar hat auch eine Fritzbox, die könnte doch dann als Repeater für das Gastnetz fungieren, oder?

    Bzw. welche anderen Varianten wären empfehlenswert?

  • Noch eine Frage:

    Ich möchte den Glasfaser Anschluss mit meinem Nachbarn teilen. Allerdings sollen meine Clients und die Clients des Nachbarn nicht miteinander kommunizieren können bzw. sichtbar sein. Kopplung zum Nachbarn muss galvanisch getrennt sein, WLAN wäre okay.

    Kommunikation von außen soll eventuell auch möglich sein, ich denke das müsste mit Port Forwarding gehen. Solche Hosts wären dann natürlich auch vom Nachbarn aus erreichbar, das ist mir klar und kein Problem.

    Lässt sich das mit dem Gastnetz einer Fritzbox erreichen? Das fände ich attraktiv, da auf meiner Seite nur diese Box notwendig wäre. Der Nachbar hat auch eine Fritzbox, die könnte doch dann als Repeater für das Gastnetz fungieren, oder?

    Bzw. welche anderen Varianten wären empfehlenswert?

    Sagen wir es mal so. Ist ein dirtyhack, würde aber wohl funktionieren.

    Jedem Netz Admin rauft sich die Haare und ein Rechteanwalt reibt sich die Hände.

    Sinnvoller wäre eine "echte" Firewall mit verschiedene VLAN und entsprechende Rechteregelung. z.B. Jeweils eins für dich, den Nachbarn, Gastnetz und eines für die Dienste, die von Außen erreichbar sind.

    Die FB können dann dahinter ohne NAT Telefonie und WLAN machen.

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  • Danke ... ich wäre nicht abgeneigt, mich z.B. in die MikroTic Administration einzuarbeiten, wenn sowas das besser leisten kann.

    Aber geht das immer noch mit nur einem Gerät auf meiner Seite? Und Kopplung wäre per WLAN möglich?

    Vielleicht führt die Diskussion hier auch zu weit. Ich werde die Frage nochmal auf administrator.de stellen und werde das Ergebnis hier verlinken.

  • Ich möchte den Glasfaser Anschluss mit meinem Nachbarn teilen. Allerdings sollen meine Clients und die Clients des Nachbarn nicht miteinander kommunizieren können bzw. sichtbar sein. Kopplung zum Nachbarn muss galvanisch getrennt sein, WLAN wäre okay.

    Sowas ist grundsätzlich nicht mit einem Gerät machbar. Der Teilnehmer, der das Gerät kontrolliert, hat prinzipiell Zugang zum Netz des anderen Teilnehmers. Der andere Teilnehmer muss sein Netz zusätzlich mit einem Router/Firewall abtrennen. Ein Repeater auf der anderen Seite wäre mir nicht ausreichend. Aber selbst wenn der zweite Teilnehmer sein Netz zusätzlich abschottet, kann der Besitzer des ersten Routers Einblick in den Datenverkehr nehmen und diesen im Prinzip auch verändern.

    Abgesehen davon, dass es der Internetprovider verbietet, setzt das Teilen eines Internetanschlusses sehr viel Vertrauen voraus, dass sich alle anständig verhalten. Das ist auch notwendig, wenn es zu Anschuldigungen gegenüber dem eigentlichen Anschlussnehmer kommt. Die müssen ja nicht einmal berechtigt sein. Da ist gute Nachbarschaft schnell beendet.

    Technisch sind Netze, die nur über ein unabgeschirmtes Ethernetkabel verbunden sind, galvanisch getrennt.

  • Ein Repeater auf der anderen Seite wäre mir nicht ausreichend. Aber selbst wenn der zweite Teilnehmer sein Netz zusätzlich abschottet, kann der Besitzer des ersten Routers Einblick in den Datenverkehr nehmen und diesen im Prinzip auch verändern.

    Klar, ich weiß, dass man Netze besser trennen kann und normalerweise auch sollte. Aber es handelt sich hier um zwei Gartenlauben, die nur temporär genutzt werden, und wir teilen uns schon seit Jahren problemlos einen DSL-Anschluss einfach per WLAN-Repeater.

    Da wir nicht so oft hier sind, wollen wir die Kosten (auch Betriebskosten) niedrig halten.

    Technisch sind Netze, die nur über ein unabgeschirmtes Ethernetkabel verbunden sind, galvanisch getrennt.

    Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass man zwei Router in unterschiedlichen Haushalten nicht einfach per Ethernet verbinden sollte, wegen möglicher Potentialunterschiede oder auch wenn die Erdung nicht korrekt durchgeführt ist. Ist dem nicht so?

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  • Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass man zwei Router in unterschiedlichen Haushalten nicht einfach per Ethernet verbinden sollte, wegen möglicher Potentialunterschiede oder auch wenn die Erdung nicht korrekt durchgeführt ist. Ist dem nicht so?

    Wie du schon richtig schreibst kommt der Potenzialunterschied durch die Erdung zustande, wenn das Kabel also nicht geschirmt ist gibt es keine Verbindung zwischen den Erdungen der Gebäude. Das andere Problem wären Überspannungsschäden durch z.B. Blitzschlag, diese verbreiten sich über alle Ethernetverbindungen.

  • (Kurz auf den Namen des Forums schauend) Man kann natürlich auch mit zwei Medienkonvertern und einem Glasfaserkabel ganz auf Nummer sicher gehen.

  • Wie du schon richtig schreibst kommt der Potenzialunterschied durch die Erdung zustande, wenn das Kabel also nicht geschirmt ist gibt es keine Verbindung zwischen den Erdungen der Gebäude. Das andere Problem wären Überspannungsschäden durch z.B. Blitzschlag, diese verbreiten sich über alle Ethernetverbindungen.

    Ähm, mal ganz praktisch. Die Gartenlauben hängen alle am selben Netzspannungssegment und die Fritzboxen keine Erdung(Euro-Netzteil und per Glasfaser am Netz). Was soll da passieren?
    Lange Ethernetkabel ohne Schirmung sind sehr empfänglich für Einstrahlungen, aber immer noch besser als eine WLAN-Bridge.

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  • Die Anforderung "galvanisch getrennt" kam vom Fragesteller. Galvanische Trennung erreicht man mit einer Ethernetverbindung, wenn die Abschirmung des Kabels nicht beidseitig angeschlossen ist oder eben gar nicht vorhanden ist. Das Signal der Datenleitungen wird induktiv übertragen. Der Standard verlangt eine Isolationsspannung von 1,5kV gegenüber Schaltung und Erde.

    Die Notwendigkeit von Abschirmung bei Ethernetverbindungen wird oft stark übertrieben dargestellt. Die Störfestigkeit entsteht schon durch die differenzielle Übertragung über Twisted-Pair Kabel. Wenn man wirklich meint, Abschirmung zu brauchen, dann schließt man den Schirm nur einseitig an. Im Falle von Erdpotenzialunterschieden hat man dann allerdings eine möglicherweise bedenkliche Spannung zwischen dem Kabelschirm und den Gehäusen von Geräten an der Seite ohne Verbindung. Man sollte dann auf Berührschutz achten.