Freundlich bleiben, konstanten Nerv-Faktor oben halten, bei beiden Beteiligten. Mehr kannst du nicht tun.
Glasfaser Nordwest Ausbau
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Bericht:
Nach meiner Beschwerde bekam ich einen neuen Termin für gestern - und nun konnte ohne Probleme eingeblasen werden.
Endlich!
Gibt es Erfahrungen wie lange zwischen einblasen und Telekom-Aktivierung bei GF NW dauert? Bei der Telekom steht der Status sogar noch auf „Eigentümer-Infos erhalten“, obwohl die Leitung läuft und mein Modem grün blinkt
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LOL - noch während ich das obige geschrieben habe (also 1 Tag nach dem einschiessen der Fiber) kam die Termin-Ankündigung des Termins für „das setzen der Dose“ am 23.4.
Ich bin zwar nicht sicher was da gesetzt werden soll, weil das Kabel aus meinem Modem jetzt schon in diese Anschluss-Dose von GF NW reinpasst, wofür brauche ich da noch eine Dose?
Siehe hier - das grüne Kabel geht zu meinem Modem.
Was für eine Dose gehört da noch hin? -
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Wenn der fotografierte HÜP einen anderen Ausgang hätte, würdest Du die Frage nicht stellen😉.
Nicht in allen Fällen hat ein HÜP eine passende oder gar offen zugängliche Buchse. Ich gehe davon aus, das ein Gf-TA, die "Glasfaser-Dose", vergleichbar mit der TAE-Dose für CuDA-Telefonie, damit gemeint ist.
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Ne dann würde ich die Frage nicht stellen, klar… ich verstehe also mittlerweile dass es neben diesem HÜP noch eine Dose geben wird, die einfach nur den selben Ausgang haben wird.
Wofür auch immer die dann gut sein soll.Und komisch ist ja schon dass die dann offenbar mit einem Patch-Kabel hier anschlossen werden müsste.
Aber gut, ich werd’s sehen

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Vereinfacht gesagt: die Buchsen des HÜP/APL sind nicht immer für den Teilnehmer zugänglich. Da der Gesetzgeber einen passiven Netzabschluss als Übergabepunkt für den Teilnehmer festgelegt hat, wird dieser im Regelfall als Gf-TA/Glasfaser-Dose gebaut. Ob der Gf-TA an den HÜP gespleißt oder gesteckt wird, ist dabei dem Anbieter überlassen. Insofern hast Du eine Infrastruktur, die vollumfänglich dem TKG nachkommt. Das hat nicht jeder!
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Das kann man auch nicht verstehen. Lest dazu auch mal die Beiträge im Telekom Hilft Forum mit dem Stichwort "Glasfaser-Nordwest". Glasfaser-Nordwest ist ein kleiner Laden, wenn man sich mal den angegebenen Firmensitz laut Impressum der HP anschaut. In der selben Stadt hat auch der Partner der Telekom seinen Sitz. Die ja aber selber gar kein Stromnetz betreiben.
Kleiner Laden? Immerhin hat Glasfaser Nordwest derzeit 40 Teams im Ammerland mit ihren Erdkanonen im Einsatz die in Akkordarbeit die Hausanschlüsse herstellen. Es gibt viele Großunternehmen die rein äußerlich nur aus zwei Schreibtischen bestehen. Also nicht von äußerlichkeiten blenden lassen.

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Insofern hast Du eine Infrastruktur, die vollumfänglich dem TKG nachkommt. Das hat nicht jeder!
Diese gezeigte Bauweise soll wohl derzeit Standard bei der Telekom im Bereich der EFH sein. Und da die GFNW diese Netz Telekom-konform baut ...
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Diese gezeigte Bauweise soll wohl derzeit Standard bei der Telekom im Bereich der EFH sein. Und da die GFNW diese Netz Telekom-konform baut ...
Ja, wenn es Eigenausbau ist, der geförderte Ausbau beinhaltet in jedem Fall einen HÜP.
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Siehe hier - das grüne Kabel geht zu meinem Modem.
Was für eine Dose gehört da noch hin?Wenn ich mir den bei Dir gesetzten HÜP anschaue, hat der zwei Ausgänge für ein LC/APC Kabel. Kann es sein, dass Du in einem Zweifamilienhaus wohnst? Dann wird wie seinerzeit bei mir von dem einen Team ein HÜP ohne die nötigen QR Codes für die Inbetriebnahme gesetzt. Erst ein weiteres Team setzt die GFTA mit der Home ID. Ab dem Moment kann der Anschluss dann auch genutzt werden.
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Ja, das ist ein Haus plus Einliegerwohnung - derzeit ist nur ein Anschluss bestellt, aber beim einblasen / HÜP setzen hat der Techniker gefragt und ich habe darum gebeten, für einen zweiten Anschluss eine zweite faser vorzuhalten.
Im HÜP sind zwei Buchsen und das Modem blinkt an beiden grün.
Das erklärt auch, warum mein Nachbar (EINZEL-Haus, schon in Betrieb) die Aktivierung ganz anders erlebt hat, er sagte mir er hätte direkt nach „HÜP setzen“ den Anschluss nutzen können, KEIN weiterer Techniker nötig.
Aber gut, Termin für die Dose ist Montag in einer Woche, das Ziel ist in Sicht.
Danke! -
southy1234 Also in aller Regel wird ohnehin ein 4-faseriges Außenkabel eingeblasen. Aber selbst wenn nicht, wäre das durch einen Einzelmonteur jederzeit austauschbar weil es ja in einem Mikrorohr verlegt liegt.
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hat der zwei Ausgänge für ein LC/APC Kabel.
Damit ist aber der passive Anschluß erstellt und ein Eingriff (tauschen der Anschlüsse) ist jederzeit möglich. Ob das so korrekt ist, jedem Kunden seinen eigenen Anschluß zu schalten wenn das dann tauschbar ist?
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Nun ja, das ist im TKG §73 Absatz 1, Satz 1 geregelt:
ZitatDer Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren.
Das ist üblicherweise in der Wohnung des Endnutzers und nicht in gemeinschaftlich genutzten Kellerräumen. Endnutzer ist der jeweilige Kunde des TK-Providers. Dies kann, muss aber nicht, der Eigentümer der Immobilie sein.
Aus TKG §73 Absatz 1, Satz 2 leitet sich ein(e) GF-TA/Glasfaser-Dose ab:
ZitatDieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.
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Es leitet sich ein passiver Abschluß ab, der hier am HÜP schon zugriffsfähig vorliegt. Aus der Regelung ergibt sich doch aber implizit, das die GF ohne Zugriffsmöglichkeit durch Fremde bis in die Wohnung des Kunden geführt werden muss. Also darf eine offen zugängliche Steckverbindung vorher, wie geschildert, nicht vorhanden sein. Daher müsste die GF im HÜP vor Zugriff geschützt kontaktiert (Spleiß oder abschließbarer HÜP) und in die Räumlichkeit des Kunden geführt werden.
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Aus der Regelung ergibt sich explizit, das der Zugangspunkt an einer mit dem Endnutzer zu vereinbaren den Stelle, die darüber hinaus geeignet sein muss, installiert wird.
Das kann durchaus auch eine frei zugängliche Buchse im HÜP sein.
Die implizite Forderung nach einer Gf-TA leitet sich nur dann ab, wenn es keine für den Endkunden zugängliche Buchse gibt. Über den Passus "geeignete Stelle" können sich Gutachter streiten.
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Danke für Eure Kommentare,
das führt jetzt aber zu einer interessanten Diskussion:
Wie gesagt: EFH mit Einliegerwohnung, also: Haus mit ZWEI WE.Demenstprechend hat GF NW auch zwei Leer-Röhrchen von der Strasse bis aufs Grundstück gelegt.
Nachdem aber nur eine der WE (das EFH) einen Anschluss bestellt hat, wurde nur EINE dieser pipes mittels Erdrakete zum Haus verlängert und eingeführt (in den EFH-Keller, weil diese WE ja auch gebucht hat).Soweit klar.
Man könnte daraus folgern: Sollte eines Tages der Mieter Glasfaser wollen, wird halt der Garten nochmal aufgegraben und das ZWEITE Röhrchen durchgeschossen. So war zumindest mein Verständnis.
Nun kam aber je der Tag des Faser-Einziehens und der Techniker hat mich (er sprach kaum Deutsch) gefragt ob in dem Haus EINE oder ZWEI Parteien wohnen. Ich sagte "zwei".
DESWEGEN hat er den HÜP für zwei Parteien ausgelegt.
Ich denke nicht dass das der ursprüngliche Plan oder das "normale Vorgehen" ist, vermutlich hat der das einfach nicht gecheckt, dass es für die zweite Einheit ggf. eine zweite Zuführung aufs Grundstück gibt.
(Wobei ich natürlich sagen muss dass es mir als Eigentümer sehr recht ist, wenn nicht WIEDER der Garten aufgebddelt wird).
Aber nun zur Frage:
Der Mieter der Wohnung hat (bisher) KEINEN GF-Anschluss bestellt.
Nachdem nun in dem Keller der EINEN WE ein DOPPELTER HÜP hängt, würde der dann genutzt oder eine neue Röhre geschossen?Und nachdem der nun schon da ist:
Ich dachte immer die Regel wäre: vom HÜP ca 3m Kabel sind im Preis inbegriffen.
Mit 3m Kabel kommt man vielleicht mit Glück gerade so durch die Wand von meinem in den Mieter-Keller, aber nicht bis in die Wohnung.Ich nehme an das wird dann aber nur relevant, wenn der Mieter buchen will, richtig? Es wird nicht jetzt schon vorsorglich zu ihm (egal wohin genau) ein Kabel in die Wohnung gelegt?
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Klar, interessant wird es nur bei Buchung. In manchen Gebieten werden mehrere Leerrohre verbaut, in anderen nur eines.
Da es für den Kabeldurchmesser keine Rolle spielt, ob 1,4 oder 12 Fasern darin enthalten sind, wird im Zweifelsfall ein neues Kabel eingeblasen und auf teuren Tiefbau verzichtet. Die meisten HÜPs können auch deutlich mehr als zwei Wohnungen versorgen. Im Standardfall sind jedoch meist nicht mehr als zwei Buchsen eingebaut. Letzteres hängt jedoch stark von dem ausbauenden Provider ab und auch ob es ein eigenwirtschaftlicher oder geförderter Ausbau ist.
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Ich dachte immer die Regel wäre: vom HÜP ca 3m Kabel sind im Preis inbegriffen.
Mit 3m Kabel kommt man vielleicht mit Glück gerade so durch die Wand von meinem in den Mieter-Keller, aber nicht bis in die Wohnung.In dem Moment wo der Mieter bucht müsste man einfach nur auf eine eigene Teilnehmeranschluss-Dose bestehen. Ich denke diese würde dann mit an Deinem HÜP entwender gesteckt oder gespleißt.
Außer Dein HÜP hat zwei "Codes" bekommen, dann betrachtet der Provider es ggf. als OneBox und eine Box für beide Parteien.
Bei mir (anderer Anbieter) war es so: die 3m sind auch nur exklusive Durchbrüche/Bohrungen! Entwender musste man selber einen Leitungsweg mit Leerrohr/Bohrungen etc. vorbereiten (dann bis zu 20m kostenfrei) oder es wäre kostenpflichtig geworden (bei meinem Nachbar der das mit dem vorbereitetem Leitungsweg nicht wusste hängt die Dose jetzt im Keller und die Telekom will 600,- für nochmal verlängern).
Wenn Du Eigentümer bist, würde ich sehr stark empfehlen das Du Dir Gedanken machst wie später die Leitung mal geführt werden sollte und wenn bis dahin irgendwelche Renovierungen etc. anstehen bereitest Du ein Leerohr von min. M20 ohne allzuenge Biegeradien einfach mit vor - denn irgendwann wirst Du sicherlich mal einen Mieter haben der Glasfaser bucht/buchen will und das erhöht ja auch den Marktwert der Wohnung.
Ich glaube nicht das der Provider jemals nochmal durch den Vorgarten geht, das wäre das teuerste von allem - eher wird man wie HubeBube schon sagte eine Leitung mit mehr Fasern einblasen das macht im Durchmesser so gut wie keinen Unterschied -
Mir ist seinerzeit gesagt worden, dass der HÜP (ohne QR-Codes) direkt für beide Wohneinheiten ausgelegt wird, aber nur die Wohneinheit die einen GF Anschluss bestellt hat einen GFTA (mit QR-Code) bekommt. Ich habe sogar darauf verzichtet, weil mein Büro direkt darüber liegt, und das LC/APC Kabel vom Router so direkt in den HÜP geht. Das Bauteam, das den GFTA legen sollte, war glücklich schnell fertig zu sein.
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