Deutsche Glasfaser: Kundeneigener Router

  • Allerdings kann es ja auch durchaus sein, das diese besagte Box vorher am VDSL in Betrieb war, dies lässt ja der Artikel ebenfalls vermuten, und kein Werksreset nach Umstellung auf den Zugang hinter dem ONT vorgenommen wurde.

    Das kann natürlich sein.

  • Sowohl bei den Telekom- als auch bei den Vodafone Anschlüssen arbeiten in meinem Umfeld deutlich (und ich meine DEUTLICH) mehr Leute mit Fritzboxen, als mit den Provider-Routern. Ich glaube nicht, dass das vom bundesweiten Schnitt so deutlich abweicht. Und ja, OEM Varianten zählen natürlich mit.

    Ich mache mir dann immer den Spaß und frage nach dem Frauenanteil in diesem "Umfeld". Denn Frauen sind ja durchaus stark vertreten als Vertragsinhaberinnen und Besitzerinnen von Mietroutern. (Wohlgemerkt, hier zählen nur rechtlich und wirtschaftlich selbständige Verbraucherinnen mit eigener Entscheidungsgewalt.)

    Beleuchtet man es mal aus dieser Sicht, stellt sich immer wieder raus, dass man es mit einem ausschließlichen Hobby gut situierter älterer Herren zu tun hat, die regelmäßig ihre Blase verallgemeinern. Die Herren, die auch in diesem Forum erkennbar zu so ziemlich 100 % vertreten sind.

  • Ganz bestimmt ist es die Mehrheit. Ich sehe hier in der Umgebung ca. 50% FB als WLAN-Gerät und dann noch reichlich mit kreativen SSID.

    Die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen. In "normalen" Gebieten, heißt mit Telekom VDSL-Versorgung oder Kooperation und Vodafone Kabel hat die Telekom etwa einen Marktanteil von 40%, nicht alle Telekom-Kunden aber nutzen die Providerrouter, auch bei Vodafone und o2 nicht.

    Allein schon dadurch, dass fast alle 1&1-, NetCologne- und M-Net-Kunden, EWE wahrscheinlich auch, eine Fritz!Box nutzen und viele Kabelkunden auch, hat diese einen Marktanteil von mindestens 20 %, verschiedene kleine Provider addieren da noch ordentlich was.

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  • Ich mache mir dann immer den Spaß und frage nach dem Frauenanteil in diesem "Umfeld".

    Gerade die nutzen Fritzboxen, weil die nie selber einen Router bestellen, und immer jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt. Da der nicht alle paar Tage Arbeit damit will (es sei denn, er hegt Avancen), greift er in dem Fall zur Fritzbox.

    Kein Scherz, bei den Frauen in meinem Umfeld hat die Fritzbox 100% Marktanteil. Dürften so 20% der Anschlüsse sein. Nicht selten bin ich schuld dran.

  • Ich hab gerade mal ein paar Artikel rund um den 20. Geburtstag der Fritzbox (2024) und der Übernahme von AVM durch einen Investor (auch Stand 2024) gescannt, da ist übereinstimmend von 70% Martkanteil für Fritzboxen im deutschsprachigen Raum (DACH) die Rede.

  • Gerade die nutzen Fritzboxen, weil die nie selber einen Router bestellen, und immer jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt.

    Genau das beschreibt doch recht schön die klischeehafte Vorstellung einer Frau, die der gut situierte ältere Herr hat. Die anderen wirtschaftlich eigenständigen Verbraucherinnen, die niemanden fragen müssen und brauchen, kennt er nämlich gar nicht.

    Was zu beweisen war.

    Ganz bestimmt ist es die Mehrheit. Ich sehe hier in der Umgebung ca. 50% FB als WLAN-Gerät und dann noch reichlich mit kreativen SSID.

    Und was wohl haben gut situierte ältere Herren in ihrer Umgebung? Andere gut situierte ältere Herren.

    Die OEM-Geräte zählen bewusst nicht mit, da sie genau wie Speedport und Vodafone NICHT unter "kundeneigener Router" fallen.

    Aber auch bei der Wohnung in Berlin ist es 50/50 zwischen FB und Kabelboxen.

    Die absolute Mehrheit der Verbraucher und Verbraucherinnen hat nur eine Wohnung: ihren Hauptwohnsitz.

    Hätte nicht gedacht, dass ein Thread über kundeneigener Router zur Milieustudie wird, ist aber dennoch sehr unterhaltsam.

    da ist übereinstimmend von 70% Martkanteil für Fritzboxen im deutschsprachigen Raum (DACH) die Rede.

    Es handelt sich um Marketingaussagen, nicht um testierte Zahlen eines berichtspflichtigen Unternehmens.

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  • Hätte nicht gedacht, dass ein Thread über kundeneigener Router zur Milieustudie wird, ist aber dennoch sehr unterhaltsam.

    Das kann man durchaus gemischt sehen. Seit Mitte/Ende März gibt es bei mir abwechselnd Belustigung, Kopf-Tisch-Momente und ansonsten das übliche und zu erwartende Niveau hier im Forum.

    Ich muss mal schauen, ob hier zur Abwechslung Korrelation und Kausalität identisch sind...

  • Genau das beschreibt doch recht schön die klischeehafte Vorstellung einer Frau, die der gut situierte ältere Herr hat.

    Erstaunlich, wie genau du meinen Bekanntenkreis kennst. Möchte wissen, was die Damen zu deiner Auffassung sagen. Ich hoffe für dich, da ist kein Blumentopf in der Nähe.

    Es handelt sich um Marketingaussagen, nicht um testierte Zahlen eines berichtspflichtigen Unternehmens.

    Passt aber gut zu den unabhängig recherchierten Zahlen. Jedenfalls besser, als dein Bauchgefühl.

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  • Dafür funktionieren 75% der Box Funktionen nicht mehr - WLAN, Switch, Telefonie, Gastnetz, ... Man kann dann OpenWRT booten, aber nichts mehr damit machen.

    Sag das mal nicht meinen OpenWRT-FBn. Außer DECT geht alles, einschließlich DSL.

    Und was die Anzahl der Sicherheitslücken angeht, liegt OpenWRT auch in Führung.

    Weil man sie dort gefunden hat. Das sagt nichts über die Anzahl der Sicherheitslücken auf anderen Systemen aus.

    Da bin ich bei Dir (ich betreibe meine FB7520 als bridged modem unter OpenWrt, vor meinem OpenWrt basierten Hauptrouter und zwei OpenWrt APs).

    Dito, nur mit unterschiedlicher HW, nicht nur von AVM, aber auch von AVM. Je nach günstiger Verfügbarkeit ;)

    Allerdings finde ich, dass AVM erfreulich langen Support liefert und bin deshalb nicht ungluecklich wenn der Rest meiner Familie bei Stock-AVM bleibt...

    Dito. Mit AVM-Firmware solange anderweitig sinnvoll einsetzbar, dann OpenWRT drauf.

    Funktioniert bei mir alles. Natürlich kaufe kein teures AVM-Produkt, um dann OpenWrt darauf zu installieren, sondern nehme dann gleich etwas, wo es ab Werk drauf ist.

    Och, so teuer muss AVM-Hardware nicht sein. Eine 7520 Modell A ist sehr günstig zu bekommen und bietet für das Geld mit OpenWRT verhältnismäßig viel.

  • Ich mache mir dann immer den Spaß und frage nach dem Frauenanteil in diesem "Umfeld". Denn Frauen sind ja durchaus stark vertreten als Vertragsinhaberinnen und Besitzerinnen von Mietroutern. (Wohlgemerkt, hier zählen nur rechtlich und wirtschaftlich selbständige Verbraucherinnen mit eigener Entscheidungsgewalt.)

    Ups, meine Tochter (Single, leitende Managerin in einem IT-Unternehmen, 6-stelliges Gehalt) hat eine DSL-FritzBox an einem Telekomanschluss. :D:D:D
    Und mein Sohn (Informatiker) hat eine schnöde Kabelbox bei Vodafone. ;)