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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
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    BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 14:38
    • #481
    Zitat von pufferueberlauf

    Sehe ich anders Infrastruktur halte ich fuer allgemeindienlich, selbst wenn man deren Bau in privatwirtschaftliche Haende legt.

    Das sehe ich nicht so. Wenn es durch ein Unternehmen gebaut wird muss es sich wirtschaftlich rechnen, mit allgemeindienlich hat das in meinen Augen überhaupt nichts zu tun. Es geht da doch primär um die finanziellen Interessen des Unternehmens, mit was anderem hat es überhaupt nichts zu tun.

  • pufferueberlauf
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    • 11. September 2026 um 14:53
    • #482
    Zitat von BlackMage2

    Das sehe ich nicht so. Wenn es durch ein Unternehmen gebaut wird muss es sich wirtschaftlich rechnen, mit allgemeindienlich hat das in meinen Augen überhaupt nichts zu tun.

    Na ja, weshalb haben die Mobilfunker Ausbauauflagen erhalten obwohl die letztlich private Netze bauen? Eben damit die sich nicht nur die Rosinen rausupicken sondern, dass der Ausbau ueberall ankommt (zusaetzlich hat die MIG wohl auch 300 Millionen Foerderung fuer Antennenstandorte in die Hand genommen).

    Zitat von BlackMage2

    Es geht da doch primär um die finanziellen Interessen des Unternehmens, mit was anderem hat es überhaupt nichts zu tun.

    Ausser halt, dass da Auflagen erteilt wurden mit dem Ziel einer "Vollabdeckung" (also da wo Menschen wohnen und arbeiten)... ich will nicht sagen, dass das im Mobilfunk perfekt funktioniert, aber ohne diese Auflagen waere die Abdeckung der 1-2% Anschluesse um die wir hier diskutieren auch ueber Mobilfunk vermutlich keine Option.

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    BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 15:06
    • #483
    Zitat von pufferueberlauf

    Ausser halt, dass da Auflagen erteilt wurden mit dem Ziel einer "Vollabdeckung" (also da wo Menschen wohnen und arbeiten)...

    das spielt aber keine Rolle, da geht es doch auch am Ende auch nur um die Interessen des Internetanbieters, das ist ja der Einzige dem es letztendlich was nützt.

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  • pufferueberlauf
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    • 11. September 2026 um 15:17
    • #484

    Nein, die Ausbauauflagen der BNetzA an die Mobilfunkbetreiber sind notwendig, weil ein annaehernd flaechendeckender Ausbau nicht im direkten Interesse der Unternehmen ist, wuerden die das freiwillig von alleine machen haette es dieser Auflagen bei der Frequenzversteigerung gar nicht bedurft. Und ja, zahlende Kunden zu versorgen ist im Interesse der Betreiber, aber Mobilfunk auch auf dem "platten Land" nutzen zu koennen oder entlang der grossen Verkehrskorridore ist schon auch fuer die Mobilfunknutzer interessant, oder waere es Dir lieber Mobilfunk wuerde nur in/um Staedte funktionieren?

  • HubeBube
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    • 11. September 2026 um 15:55
    • #485
    Zitat von Funker

    Irgendwelches Gerede von "allgemeindienlich" ist im Kontext privater Netzinfrastrukturen erstmal unsinnig. Die sind nicht "allgemeindienlich", sondern exklusiv den Eigentümern dienlich. Auch ein geförderter Einfamilienhaus-Neubau (diese Förderung wurde übrigens abgeschafft) war nie allgemeindienlich.

    Darf ich dich freundlich, jedoch bestimmt an eine der Grundfesten in D erinnern?

    Art 14 GG - Einzelnorm

    Zitat

    Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

  • Funker
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    • 11. September 2026 um 21:34
    • #486
    Zitat von pufferueberlauf

    Ein Endkunde muss auch nicht Milliarden zahlen... daher ist diese Sichtweise etwas absurd.

    Der Endkunde ist der Steuerzahler, der darf den ganzen Kram bezahlen. Wer denn sonst? der indische Steuerzahler? Die arabischen Ölscheiche?

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  • Funker
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    • 11. September 2026 um 21:36
    • #487
    Zitat von BlackMage2

    Das sehe ich nicht so. Wenn es durch ein Unternehmen gebaut wird muss es sich wirtschaftlich rechnen, mit allgemeindienlich hat das in meinen Augen überhaupt nichts zu tun. Es geht da doch primär um die finanziellen Interessen des Unternehmens, mit was anderem hat es überhaupt nichts zu tun.

    So sieht es aus. Die gebaute Infrastruktur ist auch wenn gefördert wird anschließend im Privateigentum und wird zwecks Rendite ausgebeutet. Daran ist nichts "allgemeindienlich".

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    BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 21:38
    • #488
    Zitat von Funker

    So sieht es aus. Die gebaute Infrastruktur ist auch wenn gefördert wird anschließend im Privateigentum und wird zwecks Rendite ausgebeutet. Daran ist nichts "allgemeindienlich".

    Deswegen sehe ich es auch so kritisch das es privatwirtschaftlich gemacht wird, anstatt kommunal..

  • Funker
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    • 11. September 2026 um 21:53
    • #489
    Zitat von BlackMage2

    Deswegen sehe ich es auch so kritisch das es privatwirtschaftlich gemacht wird, anstatt kommunal..

    Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren. Wie immer eigentlich.

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    • 11. September 2026 um 21:57
    • #490
    Zitat von Funker

    Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren. Wie immer eigentlich.

    ejop, der arme Staat muss es finanzieren während sich die großen Telekommunikationsunternehmen die Taschen voll machen

    wenn da jetzt irgendein Stadtwerk mit involviert ist das einen Endkunden-Glasfaserinfrastrukturbetrieb macht, ist das noch was anderes. aber bei der Telekom ist es ja alles andere als "gemeindienlich"

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (11. September 2026 um 22:07)

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    • 11. September 2026 um 22:33
    • #491

    Objektiv betrachtet baut Telekom sehr gemeindienlich.

    Ab Tag 1 kann der Wettbewerb auf dem Netz anbieten.

    Da kann ich bei kleinen Betreibern nur von träumen.

  • pufferueberlauf
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    • 11. September 2026 um 23:07
    • #492
    Zitat von Funker

    Der Endkunde ist der Steuerzahler, der darf den ganzen Kram bezahlen. Wer denn sonst? der indische Steuerzahler? Die arabischen Ölscheiche?

    Das ist in etwa die "Arguments-Guete" die ich von Dir gewohnt bin, frech polemisch formulierte Allgemeinplaetze mit viel Bauchgefuehl und wenig Daten. Aber hey, Dein gutes Recht, mir aber jetzt zu unproduktiv.

    Zitat von Funker

    So sieht es aus. Die gebaute Infrastruktur ist auch wenn gefördert wird anschließend im Privateigentum und wird zwecks Rendite ausgebeutet. Daran ist nichts "allgemeindienlich".

    Nun ja, die echte Antwort ist, das haengt davon ab nach welchem Modell gefoerdert wurde; beim Betreibermodell wird die gebaute Infrastruktur nicht Eigentum eines ISPs, bei der Wirtschaftlichkeitslückenförderung ist das anders, da geht die gefoerderte Infrastuktur in den Besitz des ISPs. Aber ich mach jetzt Schluss, der Rest Deiner Argumente ist vermutlich aehnlich tief recherchiert.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (11. September 2026 um 23:13)

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  • Phino
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    • 12. September 2026 um 10:14
    • #493
    Zitat von BlackMage2

    Tut mir leid, wenn ich immer wieder dieselben Probleme anspreche, die ja anscheinend keiner lösen will..

    Es gibt keine Lösung für dein Problem.

    Du willst zw. möglichst gar nichts bis kostenlos für möglichst viel Leistung bezahlen ohne anzuerkennen, dass ein zukunftsorientierte Technologie auch finanziert werden will.

    Geiz ist Geil.

  • pufferueberlauf
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    • 12. September 2026 um 10:26
    • #494

    Nun, wenn ich ehrlich bin teile ich seine Wuensch zu gewissem Grad. Als Endnutzer waere es mir auch lieber mehr Leistung zu niedrigeren Preisen zu erhalten, und selbst bei PPPoE versus DHCP sehe ich auf meiner Seite milde Vorteile fuer DHCP. Ich vermute der Hauptunterschied duerfte sein, dass mir klar ist, dass meine Wuensche nicht sonderlich realistisch sind. Und vielleicht noch, dass ich die nicht so oft wiederhole. Nicht dass ich nicht auch so mein Steckenpferdethemen haette und Positionen die ich, gefragt oder ungefragt, wiederhole....

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    BlackMage2
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    • 12. September 2026 um 10:35
    • #495
    Zitat von Phino

    Es gibt keine Lösung für dein Problem.

    Du willst zw. möglichst gar nichts bis kostenlos für möglichst viel Leistung bezahlen ohne anzuerkennen, dass ein zukunftsorientierte Technologie auch finanziert werden will.

    Geiz ist Geil.

    Nein, das sehe ich ein, aber bitte nicht von mir alleine..

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  • Thomas1978
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    • 12. September 2026 um 16:26
    • #496
    Zitat von BlackMage2

    aber bitte nicht von mir alleine..

    Wieso von dir allein? Zahlst du mehr als dein Nachbar wenn ihr beide den selben Tarif beim selben Anbieter mit der selben Technologie bucht, oder wie soll man das verstehen?

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080
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    • 12. September 2026 um 16:34
    • #497
    Zitat von Thomas1978

    Wieso von dir allein? Zahlst du mehr als dein Nachbar wenn ihr beide den selben Tarif beim selben Anbieter mit der selben Technologie bucht, oder wie soll man das verstehen?

    nein, aber wenn mein nachbar nur 150 MBit/s (kostet auch schon 46€ mtl.) und ich den 1G für 71€ mtl. habe, zahlt der Nachbar bei weitem zu viel und ich zahle auch übermäßig viel

    wir würden beide übermäßig viel zahlen; und wofür? nur um eine Verbindung über Glasfaser zu haben? das ist mir zu wenig, wenn unklar ist wie es weitergeht? wieso sollten die Preise von alleine runtergehen. ich kann doch auch erst glasfaser buchen wenn die Preise niedriger sind..

    und wenn die Preise nie runtergehen ist es letztendlich doch sowieso ein gescheitertes Projekt

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (12. September 2026 um 16:40)

  • Phino
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    • 12. September 2026 um 17:01
    • #498
    Zitat von BlackMage2

    nein, aber wenn mein nachbar nur 150 MBit/s (kostet auch schon 46€ mtl.) und ich den 1G für 71€ mtl. habe, zahlt der Nachbar bei weitem zu viel und ich zahle auch übermäßig viel

    Aber du hast immer noch nicht verstanden, dass die Einrichtung und der Betrieb einer Anschlussart immer dasselbe kosten. Und wenn ich mir so die Durchleitungsgebühren anschaue, wird es wohl in dem Bereich liegen.
    Der Unterschied bewegt sich nur in dem Anteil der Bandbreite und, für den ISP wichtiger, wie viel Datenmenge transportiert wird. Und er benötigt eine Mischkalkulation. Natürlich kann der Kunde mit 50 MBit mehr verbrauchen als der mit 1000-Tarif, aber eher unwahrscheinlich.

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  • Elemir
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    • 12. September 2026 um 17:30
    • #499
    Zitat von pufferueberlauf

    Laut BNetzA:

    Die aktuellen Auflagen verpflichten die Netzbetreiber unter anderem zur Erreichung folgender Ziele:

    • eine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030,
    • eine Versorgung in jedem Bundesland von mindestens 99 Prozent der Haushalte in dünn besiedelten Gemeinden mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Landes- und Staatsstraßen sowie Binnenwasserstraßen des Kernnetzes des Bundes mit mindestens 50 Mbit/s ab 2029 und
    • eine Versorgung aller Kreisstraßen mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030.

    Da könnte ich mich wieder aufregen: Straßen und Wasserstraßen, aber die Bahnstrecken sind völlig egal.

  • Elemir
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    • 12. September 2026 um 17:34
    • #500
    Zitat von pufferueberlauf

    Na ja, das Nebenkostenprivileg ist ja abgeschafft, und Kabelfernsehen immer noch mit Abstand auf dem 2. Platz hinter Satellit bei der Nutzung. Aber das ist mMn. auch egal fuer die egentliche Diskussion, weil es die Frage Internetzugang auf dem Land nur bedingt betrifft, an den Standorten um die es hier geht liegt vermutlich meist gar kein Kabel... (nur ca. 70% der Haushalte sind mit Breitbandkabel erschlossen).

    Definiere erschlossen. In GF-Maßstäben wären wir Homes Passed, das Kabel liegt im Gehweg vor dem Haus. Als wir beim Hausbau einen Anschluss wollten, wurde dieser uns verweigert, keiner zuständig.

    Jetzt, 20 Jahre später, haben wir Glasfaser, da wollen wir das Ding nicht mehr.

    Was ich damit sagen will ist, dass ich auf solche Zahlen nichts mehr gebe, wenn nicht mit angegeben ist, worum es sich handelt. Laut Vodafone wäre unsere Adresse übrigens erschlossen.

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