Ungewisse Zukunft der deutschen Glasfaser
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Yep, ist auch hier erwähnt: RE: Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet
Ein eigener Thread ist jedoch zielführender als mein Posting und bündelt die Meinungen.
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Interessanter Artikel... auch wenn ich die Rechnung Gesamtinvestition durch aktivierte Anschluesse etwas komisch finde...
Ich hoffe mal die DG bleibt uns erhalten, nicht weil ich DG Fan waere, aber wenn einer der anderen den Laden jetzt uebernaehme, wuerde bestimmt deren Ausbau anderswo leiden.
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Es wird Zusammenschlüsse geben. - Die DG wird nicht der letzte Anbieter sein. Schulden haben (fast) alle Netzausbauer....
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Wie schon in dem anderen Beitrag bemerkt: Es tut sich etwas, man wird sehen in welche Richtung es geht.
Bei den kleineren Anbieten und da zählt Deutsche Glasfaser nicht dazu, wird es Konsolidierungen/Zusammenschlüsse geben (müssen). Ich habe ja die Hoffnung, dass nun auch "Open Access" nicht nur ein Werbeslogan bleibt, sondern tatsächlich umgesetzt wird. Das wird holprig werden, jedoch in meinen Augen der einzige Weg (neben Anschlussverdichtung), um die Investitionen in 10 bis 15 Jahren wieder einzufahren. Wir erinnern uns: die Investoren haben langfristige Gewinnerwartungen, deutlich länger als zwei Legislaturperioden, deshalb sind viele Rentenfonds in das Segment Glasfaserausbau eingestiegen.
Homes passed wurde mittlerweile zu Recht auf das Abstellgleis geschickt. Nur mit homes activated wird letztlich Geld verdient.
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Ob groß oder klein, spielt nicht primär eine Rolle. Wenn die sich nicht finanzieren können, wird der Laden ganz schnell zur Übernahmemasse.
Hätte den Vorteil, dass die Kunden nicht weiter durch einen katastrophalen Kundenservice vergrault werden.
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Hauptsache die halten noch durch, bis bei uns endlich der Geförderte Ausbau durch ist...
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Wir erinnern uns: die Investoren haben langfristige Gewinnerwartungen, deutlich länger als zwei Legislaturperioden, deshalb sind viele Rentenfonds in das Segment Glasfaserausbau eingestiegen.
Auch für Rentenfonds gibt es keine Garantien, dass sie aufs richtige Pferd gesetzt haben. Auch die dürfen mal Verluste einfahren, darüber ist jeder belehrt worden, der auf "Altersvorsorge" mit "Anlagerisiko" gesetzt hat.
Wenn sich die Haushalte aufgrund steigender Kosten beharrlich weigern, gibt es halt keinen Glasfaser-Rentenbeitrag zusätzlich zum gesetzlichen.
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Auch für Rentenfonds gibt es keine Garantien, dass sie aufs richtige Pferd gesetzt haben. Auch die dürfen mal Verluste einfahren, darüber ist jeder belehrt worden, der auf "Altersvorsorge" mit "Anlagerisiko" gesetzt hat.
Du weißt aber schon wie ein Pensionsfond investiert? Oftmals kann sich der Arbeitnehmer die Investitionsschwerpunkte am Kapitalmarkt aussuchen. Das fängt an über Länder Indexfonds (S&P 500, Nasdaq, Stoxx Europa, Schwellenländer). Dann verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen guter Bonität, Rohstoffe, Immobilien. Dabei werden Themen angesprochen wie Infrastruktur (Glasfaser, Energie, Schienen, Straßennetz), Gesundheit, Industrie, Finanzen, Konsumgüter, Technologie, Biontech auch als hochwertige Einzelaktien (Unternehmen mit entsprechendem Burggraben). Die Anlageklasse Krypto wird bei Pensionsfonds aufgrund hoher Volatilität eher gemieden.
Sollte der Bereich Glasfaser nicht rentieren, juckt das einen guten Pensionsfond, breit diversifiziert in verschiedene Länder, Themen und Anlageklassen, herzlich wenig.
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Hauptsache die halten noch durch, bis bei uns endlich der Geförderte Ausbau durch ist...
Bei uns im Saarland und der Westpfalz hat die DG in den letzten Wochen in vielen Orten ihren Rückzug bekanntgegeben (oder mal wieder für mehrere Jahre verschoben).
Ich habe bereits seit April 2024 eine Auftragsbestätigung(!), und alle paar Monate kam die Info dass es jetzt aber wirklich bald los geht. Anfang Februar hat die DG dann bekanntgegeben, dass sie nicht mehr ausbauen wird.
Besonders ärgerlich: 200m entfernt von mir entsteht ein Neubaugebiet, da liegen schon die Leerrohre für Glasfaser - vermutlich von der Telekom.

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beo Extrem ärgerlich. Da kann ich Deinen Ärger gut verstehen. Als Bestandskunde kann einem die zukünftige Entwicklung hingegen sehr egal sein, denn es spielt am Ende ja nicht die ganz große Rolle, wer in X Jahren irgendwann mal das Netz betreibt.
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Bei uns im Saarland und der Westpfalz hat die DG in den letzten Wochen in vielen Orten ihren Rückzug bekanntgegeben (oder mal wieder für mehrere Jahre verschoben).
Die Ausbauverzögerungen sind leider kein Einzelfall, siehe zweiter Link zu Golem in diesem
ThreadPost: RE: Ausbau durch die UGG (Unsere Grüne Glasfaser 2026Ich habe bereits seit April 2024 eine Auftragsbestätigung(!), und alle paar Monate kam die Info dass es jetzt aber wirklich bald los geht. Anfang Februar hat die DG dann bekanntgegeben, dass sie nicht mehr ausbauen wird.
Jetzt mal realistisch: was hast Du verloren?
In dem Zeitraum in dem DG ausbauen wollte hat sich kein Gf-Mitbewerber vorgestellt, also war das Angebot alternativlos. Nun ist dein Vertrag gegenstandslos geworden, Du kannst bedenkenlos mit einem neu auftretenden Unternehmen einen Gf-Vertrag abschließen. Evtl. sogar mit der Telekom. In Sachen Provisionierung von kundeneigenen Endgeräten ist dort deutlich mehr möglich als bei den Mitbewerbern und nach 24 Monaten MVLZ stehen die weitere Anbieter zur Verfügung.
Das Schlechteste wäre nun gar keinen Gf-Vertrag mehr abzuschließen.
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Die Ausbauverzögerungen sind leider kein Einzelfall, siehe zweiter Link zu Golem in diesem
ThreadPost: RE: Ausbau durch die UGG (Unsere Grüne Glasfaser 2026Jetzt mal realistisch: was hast Du verloren?
In dem Zeitraum in dem DG ausbauen wollte hat sich kein Gf-Mitbewerber vorgestellt, also war das Angebot alternativlos. Nun ist dein Vertrag gegenstandslos geworden, Du kannst bedenkenlos mit einem neu auftretenden Unternehmen einen Gf-Vertrag abschließen. Evtl. sogar mit der Telekom. In Sachen Provisionierung von kundeneigenen Endgeräten ist dort deutlich mehr möglich als bei den Mitbewerbern und nach 24 Monaten MVLZ stehen die weitere Anbieter zur Verfügung.
Das Schlechteste wäre nun gar keinen Gf-Vertrag mehr abzuschließen.
Nicht ich habe verloren, sondern alle, die sich in unserem Ort für die Glasfaser entschieden haben. Vor dreieinhalb Jahren, als die DG mit Drückerkolonnen durch die Straßen gezogen ist, wurde die Quote knapp erreicht.
Das Neubaugebiet ist gerade im Entstehen, es werden Straßen gebaut und Leerrohre mit Speedpipes gucken aus dem Boden. Die Telekom hat einen DSL-Verteiler, der leider recht weit weg steht, aber jetzt vermutlich aufgerüstet wurde. Da die DG schon alle potenziellen Kunden abgegrast hat, hat die Telekom gar nicht erst geplant auszubauen.
Die meisten hier werden keine Lust haben, sich wieder von Drückerkolonnen belagern zu lassen - und die Telekom kennt die Kundenstruktur (altes Wohngebiet, viele alte Alleinstehende Hausbesitzer) gut.
Mich ärgert es einfach, dass ein Unternehmen ohne Folgen erstmal Hunderte Orte reservieren kann, immer nur auf Nachfragen der Stadtverwaltung reagiert und dann plötzlich alles absagt. Ich selbst habe noch keine Information bekommen, nur die Stadtverwaltung und die örtliche Presse wurden informiert.
Sobald ich einen Glasfaseranschluss bekommen kann, werde ich den nehmen - aber ich zweifele daran.
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Im eigenwirtschaftlichen Ausbau koennen Anbieter keine Orte reservieren... d.h. jeder andere ISP kann ebenfalls eigenwirtschaftlich ausbauen, wenn er denn will, mit und ohne Vorvertraegen... (wobei des natuerlich schwer werden duerfte fuer eine spaete kommenden ISP in solchen Gebieten viele Vorvertraege an den Kunden zu bringen).
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Sobald ich einen Glasfaseranschluss bekommen kann, werde ich den nehmen - aber ich zweifele daran.
Sehr schön!
Ich möchte nicht kleinlich erscheinen, finde die Dramatisierung jedoch nicht passend. Das Wörtchen verloren steht im unmittelbaren Zusammenhang mit Verlust. Um Verlust zu erleiden, muss ich jedoch vorher etwas besessen haben, das ich verlieren kann. Insofern kann es nur die Hoffnung auf einen Gf-Anschluss von DG gewesen sein, nicht schön, jedoch auch nicht dramatisch, nüchtern betrachtet.
Ich bin mir sicher, das ein Unternehmen noch ausbauen wird. Schließlich war das Signal der anschlusswilligen Kunden schon da: erfolgreiche Nachfragebündelung.
Nach meinen Beobachtungen erschließt beispielsweise Deutsche GigaNetz von Deutscher Glasfaser liegen gelassene Gebiete. Ich gehe davon aus, dass eure Lokalpolitiker schon nach einem Ersatzanbieter suchen.
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