DNS:NET veränderte Tarifstruktur & 10Gbits (8,5) Tarif zur Auswahl

  • Wie sieht denn die CPU Auslastung des CCR2004 auf den einzelnen Kernen aus beim Speedtest?
    /system/resource/cpu/print interval=1

    Hey sendai ConiKost

    Ihr hattet recht. Hab das jetzt mal getestet: CCR2004 mit PPPoE ist klar der Flaschenhals. (Siehe log dump)
    Bei Speedtests (~6 Gbit/s down / ~3,4 Gbit/s up) hängen einzelne Cores bei 90–100% (LOAD = IRQ), also faktisch am Limit.
    Das deckt sich mit der Einschätzung, dass bei 3–4 Gbit/s PPPoE pro Session Schluss ist.

    # 2025-11-18 11:47:04 by RouterOS 7.20.2
    # software id = 9HP8-MEWU
    #
    Columns: CPU, LOAD, IRQ, DISK
    CPU LOAD IRQ DISK
    cpu0 75% 75% 0%
    cpu1 93% 93% 0%
    cpu2 83% 82% 0%
    cpu3 96% 96% 0%

    # 2025-11-18 11:47:10 by RouterOS 7.20.2
    # software id = 9HP8-MEWU
    #
    Columns: CPU, LOAD, IRQ, DISK
    CPU LOAD IRQ DISK
    cpu0 54% 51% 0%
    cpu1 96% 96% 0%
    cpu2 27% 27% 0%
    cpu3 100% 100% 0%

    # 2025-11-18 11:47:22 by RouterOS 7.20.2
    # software id = 9HP8-MEWU
    #
    Columns: CPU, LOAD, IRQ, DISK
    CPU LOAD IRQ DISK
    cpu0 56% 53% 0%
    cpu1 84% 84% 0%
    cpu2 56% 54% 0%
    cpu3 91% 91% 0%

    # 2025-11-18 11:47:29 by RouterOS 7.20.2
    # software id = 9HP8-MEWU
    #
    Columns: CPU, LOAD, IRQ, DISK
    CPU LOAD IRQ DISK
    cpu0 42% 42% 0%
    cpu1 77% 77% 0%
    cpu2 100% 100% 0%
    cpu3 2% 0% 0%

  • Von solchen Werten kann ich in meinem Kaff nur träumen 🤣

    Als ich in 2013 aufs Land gezogen bin war meine erste Leitung 17mbit/s down und 2mbit/s up VDSL von der Telekom. Ich habe dann mit "Mehr Breitband für Mich" privat ausgebaut für sehr viel Geld. (so groß war der Schmerz). In 2023 wurden wir dann von DNS:Net überbaut und seitdem habe ich 2 Glasfasern. Ausfallsicherheit undso. :D

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  • Hey sendai ConiKost

    Ihr hattet recht. Hab das jetzt mal getestet: CCR2004 mit PPPoE ist klar der Flaschenhals. (Siehe log dump)
    Bei Speedtests (~6 Gbit/s down / ~3,4 Gbit/s up) hängen einzelne Cores bei 90–100% (LOAD = IRQ), also faktisch am Limit.
    Das deckt sich mit der Einschätzung, dass bei 3–4 Gbit/s PPPoE pro Session Schluss ist.

    Leider gibt es keine Pläne von MikroTik mal Hardware Offloading für PPPoE einzubauen :(

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Uff. Da habe ich schon Angebote von 15 TEUR und auch 50 TEUR gesehen. Willst du uns sagen wo das bei dir ungefähr lag?

    Für die Telekom habe ich 26k€ bezahlt + ca. 2k für Kram im Haus. Hatte vor Jahren mal einen Post dazu hier geschrieben. Und bevor Ihr jetzt ausrastet, ich konnte alle Kosten von der Steuer absetzen (Freiberuflertum sei dank).

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  • Leider gibt es keine Pläne von MikroTik mal Hardware Offloading für PPPoE einzubauen :(

    Also es war leider der CCR2004. ;( obiger Speedtest ist von einem UGC-Fiber. Der in meinem Setup mit dem ONT Modul von FS.com überraschend anstandslos funktioniert. Leider muss man durch das offline setup gehen, aber mehr als credentials und vlan id braucht es nicht.

    So sehen professionelle Langzeitlösungen aus (schön mit Kabelbinder)

  • Für die Telekom habe ich 26k€ bezahlt + ca. 2k für Kram im Haus. Hatte vor Jahren mal einen Post dazu hier geschrieben. Und bevor Ihr jetzt ausrastet, ich konnte alle Kosten von der Steuer absetzen (Freiberuflertum sei dank).

    Uff, da bin ich ja froh das mein MBfm Angebot damals deutlich darunter lag. Dank viel vorhandener Leerrohrtrasse der Telekom, wo die Speepipes verlegt werden konnten und kaum Tiefbau nötig war. Da war der Pauschalpreis für den NVt am Straßenrand mit 5 TEUR + MwSt. schon ein ziemlicher Kostentreiber.

    Bei mir wurde dann ~7 Jahre später von der Telekom der Stadtteil (als XGS-Pilot) ausgebaut, wo ich dann für meinen MBfm Anschluss auch noch ziemlich kämpfen musste das mir XGS-PON überhaupt angeboten wurde, da meine Hausnr. ja nicht zum Ausbaugebiet gehörte, auch wenn sie am gleichen OLT hängt.

    Es hieß zwar mal das sich OpenInfra für die Region hier interessieren könnte, aber da ist wohl nichts draus geworden. Und jetzt wo die Telekom ausgebaut hat kommt vermutlich auch kein anderer mehr. Hätte sonst auch ne Zweitanbindung mitgenommen. :D

  • Für die Telekom habe ich 26k€ bezahlt + ca. 2k für Kram im Haus. Hatte vor Jahren mal einen Post dazu hier geschrieben. Und bevor Ihr jetzt ausrastet, ich konnte alle Kosten von der Steuer absetzen (Freiberuflertum sei dank).

    Sehr interessant, danke dir fürs teilen!


    Eine Frage noch:

    Du hast ja wahrscheinlich nur diese Kosten gehabt, damit du überhaupt den Zugang für Glasfaser bekommst oder?

    Das bedeutet, du musst monatlich weiterhin Summe X für den Tarif zahlen, oder irre ich mich?

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  • Sehr interessant, danke dir fürs teilen!


    Eine Frage noch:

    Du hast ja wahrscheinlich nur diese Kosten gehabt, damit du überhaupt den Zugang für Glasfaser bekommst oder?

    Das bedeutet, du musst monatlich weiterhin Summe X für den Tarif zahlen, oder irre ich mich?

    Klar, ich muss wie jeder andere brav meine 70€/Monat an die Telekom zahlen. Mit dem Geld wurde nur die Infrastruktur der Telekom finanziert. Gehören tut mir davon nichts. In dem Vertrag mit der Telekom stand tatsächlich, dass man die Nutzung der Infrastruktur auch nur für 10 Jahre garantieren würde.

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  • In dem Vertrag mit der Telekom stand tatsächlich, dass man die Nutzung der Infrastruktur auch nur für 10 Jahre garantieren würde.

    An einen derartigen Passus kann ich mich jetzt nicht erinnern, nur die Nutzungsvereinbarung für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetz (NVGG) hat soweit ich mich erinnere die Laufzeit von 10 Jahren bevor sie wieder gekündigt werden darf. Die ist bei MBfm aber eigentlich nicht anders als bei einem regulären FTTH Ausbau.

    Und ein Wechsel zu o2 oder so war noch nicht möglich?

    Ist eher die Frage ob er Interesse an einem der Reseller Tarife hat. Nur weil es mal per MBfm gebaut wurde, wird man da nicht eingeschränkt.

  • Uff, da bin ich ja froh das mein MBfm Angebot damals deutlich darunter lag. Dank viel vorhandener Leerrohrtrasse der Telekom, wo die Speepipes verlegt werden konnten und kaum Tiefbau nötig war. Da war der Pauschalpreis für den NVt am Straßenrand mit 5 TEUR + MwSt. schon ein ziemlicher Kostentreiber.

    Bei mir wurde dann ~7 Jahre später von der Telekom der Stadtteil (als XGS-Pilot) ausgebaut, wo ich dann für meinen MBfm Anschluss auch noch ziemlich kämpfen musste das mir XGS-PON überhaupt angeboten wurde, da meine Hausnr. ja nicht zum Ausbaugebiet gehörte, auch wenn sie am gleichen OLT hängt.

    Es hieß zwar mal das sich OpenInfra für die Region hier interessieren könnte, aber da ist wohl nichts draus geworden. Und jetzt wo die Telekom ausgebaut hat kommt vermutlich auch kein anderer mehr. Hätte sonst auch ne Zweitanbindung mitgenommen. :D

    Super cool! Und dann auch noch der XGS-PON Pilot.. du glücklicher! Bin mal gespannt wann die Telekom einen 10gbit Tarif anbietet.

  • Super cool! Und dann auch noch der XGS-PON Pilot.. du glücklicher! Bin mal gespannt wann die Telekom einen 10gbit Tarif anbietet.

    Eher umgekehrt, super cool, dass du schon 10Gbit per XGS-PON bei DNS:NET buchen kannst und das sogar noch weniger kostet, als die bisher max. 2Gbit bei der Telekom über XGS-PON. :D

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  • Die Telekom kooperiert flächendeckend mit 1&1 bzw. umgekehrt, ebenso o2. Ich konnte in der Vergangenheit beobachten, dass bei MBfm-Flecken irgendwie die Buchbarkeit bei anderen Providern hinterherhinkte, daher die Frage.

    Ein Anschluss der Telekom bzw. 1&1 mit WIA wie es in DNS:NET-Land häufig anzutreffen ist, wäre für mich überhaupt nicht zu gebrauchen, daher die Frage nach o2. Bei der Stange Geld, die man hinblättert sollte die Providerauswahl und somit die Möglichkeit, aufs ganze Internet ungedrosselt zuzugreifen ab Start vollständig sein.

  • Ein Anschluss der Telekom bzw. 1&1 mit WIA wie es in DNS:NET-Land häufig anzutreffen ist, wäre für mich überhaupt nicht zu gebrauchen,

    Den Satz verstehe ich nicht.
    In Berlin/Brandenburg bauen sie selber oder sie übernehmen komplett die letzte Cu-Meile von der Telekom (setzen ihren eigene Straßenverteiler mit Technik und Gf-Anschluss neben den alten der Telekom).
    Ich hatte vorher von der Telekom bis 2018 einen 16 MBit/s DSL mit tatsächliche 6 MBit/s, ab 2019 mit VDSL von DNS:NET auf derselben Leitung im Haus 250 MBit/s. Straßenverteiler stand 70 m entfernt. ;) Aber seit Mai 2023 Gf mit 1000/500, seit einem Monat 8,5 GBit/s symmetrisch verfügbar. Ach und öffentliche IPv4 und IPv6. Alles gut mit DNS:NET. :) Einziges Manko, 24. Std Zwangstrennung ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (18. November 2025 um 20:41)

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  • Den Satz verstehe ich nicht.
    In Berlin/Brandenburg bauen sie selber oder sie übernehmen komplett die letzte Cu-Meile von der Telekom (setzen ihren eigene Straßenverteiler mit Technik und Gf-Anschluss neben den alten der Telekom).
    Ich hatte vorher von der Telekom bis 2018 einen 16 MBit/s DSL mit tatsächliche 6 MBit/s, ab 2019 mit VDSL von DNS:NET auf derselben Leitung im Haus 250 MBit/s. Straßenverteiler stand 70 m entfernt. ;)

    Nicht wieder drauf reinfallen. Der Forentroll hat nur wieder eine Gelegenheit gefunden, sein persönliches Problem zu platzieren, in der Hoffnung, dass jemand über das Stöckchen springt. Am besten ignorieren.