• Hallo,

    also, erst einmal vielen Dank für so viele Infos in 24 Stunden. Habe auch Forum-Fragen gehabt (andere Foren und Zusammenhang), die wurden im besten Fall nach 1 bis 2 Wochen mal kommentiert. Dafür hier ein großes Lob an euch alle.

    Ich möchte klarstellen, dass ich mit Vergleichsportalen kein Problem habe. Es funktionierte bei mir zu reinen DSL-Zeiten für mehr als 15 Jahre tadellos. Sei es die Rufnummernmitnahme, als auch Sondervergütungen des Portals und Anbieters gleichermaßen. Und selbstverständlich habe ich auch das eine oder andere Mal vorher selber gekündigt und nach Kündigungsbestätigung einen neuen Anbieter beim passenden Angebot zugeschlagen. Teilweise auch mehr als 6 Monate vor Vertragsende.

    Jetzt ist es aber sehr auffällig, dass sowohl Vergleichsportal als auch direkte Anbieter-Abschlüsse es Probleme mit meinem aktuellen Anbieter SVO Glasfaser gibt. Wie schon geschrieben, kennen wohl kleine und auch größere Anbieter diesen nicht oder wollen sicherheitshalber nur einen kompletten Neuanschluss anbieten.

    Mit dem SIP/VoIP Anbietern habe ich mich nie beschäftigen müssen. Hat ja so immer mit der Rufnummer geklappt. Ich habe noch knappte 3 Monate Zeit, aber komplett ausreizen möchte ich das nicht. Kommende Woche habe ich Urlaub und werde mich intensiver mit dem Wechsel und passenden Angeboten beschäftigen.

  • Am Besten machst Du es so, wie von der Bundesnetzagentur empfohlen: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/…hsel/start.html

    Hast Du als bisherigen Provider auch tatsächlich folgendes angegeben?

    SVO Vertrieb GmbH, Postfach 21 29, 29261 Celle

    Ich habe mir gerade den ITU-T Carrier Code herausgesucht: https://www.itu.int/oth/T0201

    In deinem Fall sind das folgende Angaben:
    Company Code/Carrier Code: SVOV
    Company Name/Address:
    SVO Vertrieb GmbH
    Sprengerstraße 2
    29223 Celle
    Contact:
    Mr Kersten Koschoreck
    Tel.: +49 5141 2196 1300
    Fax: +49 5141 2196 1399
    E-mail : kersten.koschoreck@svo.de

    Mit diesen Angaben sollte es funktionieren.

    Easybell hat den Vorgang und die möglichen Fallstricke gut dargestellt: https://www.easybell.de/portierung/

    Und ein letzter Nachtrag: Hier die Beschreibung des Portierungsvorganges: https://vollzeitnerd.de/erklaerbaer/te…nd-portierungen

    3 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (17. August 2025 um 23:14)

  • Ja, das dokumentiert die Unsitte im deutschen TK-Markt, dass Telefonie und Internet gekoppelt sind.

    Spätestens seit Wegfall der MVLZ nach letztmaliger Vertragsverlängerung ist das ein Anachronismus.

    Im Grunde kann es mir egal sein. Meine Festnetzrufnummer existiert nur noch aus nostalgischen Gründen.

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  • nein auf keine nfall, du musst auf jedenfall mehr al 4 wochen zeit mit bringen. ich habe schon 5 leute so zu einen neuen anbieter gebracht.

    und wie gesagt, erst kündigen, dann beim neuen bestellen und direkt sagen das man schon gekündigt hat und vorzeigen. warum sollte es nicht gehen?

    Das ist mit Abstand die schlechteste Lösung. Somit kann man sich nicht mehr auf die gesetzlich verbrieften Rechte aus dem TKG berufen. § 59 Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme. Steht gleich im ersten Satz, wer dafür zuständig ist.
    Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme erfolgen unter Leitung des aufnehmenden Anbieters.

    Wenn nicht, bist du bei Unterbrechungen der Dienste auf dich selbst gestellt und kannst dich nicht auf den Abs. 2 berufen:
    Bei einem Anbieterwechsel darf der Dienst des Endnutzers nicht länger als einen Arbeitstag unterbrochen werden.

    Dies wäre Bußgeldbewehrt.
    8)

  • Das ist mit Abstand die schlechteste Lösung. Somit kann man sich nicht mehr auf die gesetzlich verbrieften Rechte aus dem TKG berufen. § 59 Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme. Steht gleich im ersten Satz, wer dafür zuständig ist.
    Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme erfolgen unter Leitung des aufnehmenden Anbieters.

    Wenn nicht, bist du bei Unterbrechungen der Dienste auf dich selbst gestellt und kannst dich nicht auf den Abs. 2 berufen:
    Bei einem Anbieterwechsel darf der Dienst des Endnutzers nicht länger als einen Arbeitstag unterbrochen werden.

    Dies wäre Bußgeldbewehrt.
    8)

    nun, wie dem auch sei. schön das ihr alle nach recht und ordnung strebt. meine wenigkeit hat es nunmal anders gemacht. steinigt mich oder lasst mich jetzt damit in ruh. klar hätte es auch nicht funktionieren können. ich gebe euch allen hier recht. hat es aber :evil:

  • steinigt mich oder lasst mich jetzt damit in ruh.

    Meine Güte, das macht doch keiner.

    Beide Optionen stehen zur Verfügung, das hat der Gesetzgeber so vorgesehen. Die üblich gelebte Praxis ist die Kündigung des gesamten Anschlusses durch den neuen (SIP-) Provider.

    Und wie wir beide mehrfach erlebt haben, klappt auch die individuelle Portierung ganz hervorragend.

    Damit ist die Frage doch absolut ausreichend beantwortet, wie ich finde.

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  • Trotzdem sollte man das Abweichen der gesetzlich vorgesehenen Prozesse nicht auch noch anderen empfehlen. Denn das Risiko ist dabei ungleich höher, dass was schiefgeht. Das sollte man bei allen glücklichen Ausgängen der Vollständigkeit halber hinzufügen, und Beispiele haben wir mehrere dafür im Forum.

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  • nun, wie dem auch sei. schön das ihr alle nach recht und ordnung strebt. meine wenigkeit hat es nunmal anders gemacht. steinigt mich oder lasst mich jetzt damit in ruh. klar hätte es auch nicht funktionieren können. ich gebe euch allen hier recht. hat es aber :evil:

    Ich strebe nicht nach Recht und Gesetz, aber es erscheint nicht zielführend einem Nutzer eine Vorgehensweise zu empfehlen die schon häufig genug in die Hose gegangen ist und er hinterher keine Möglichkeit hat dies durchzusetzen.

    Insbesondere weil ja die automatisierten Abläufe der ISP darauf ausgelegt sind.

  • Hallo,


    wie schon geschrieben, habe ich mich diese Woche um dem Wechsel von der SVO Vertrieb / Glasfaser zu einem neuem Anbieter gekümmert.


    Nach einigen Recherchen und Erfahrungen der vorherigen Versuche, habe ich mich für den Wechsel zur Telekom entschieden. Zum einen ist mir der angebotene Tarif mit allen Rabatten und Vergütungen verhältnismäßig günstig und zum anderen auch der Anbieter SVO sehr wohl bekannt (nicht unbedingt als einfacher Wechsel).


    Den Abschluss habe ich über ein Vergleichsportal gemacht. Die vielen Angebote (auch andere Anbieter) über deren Homepage sind nicht wirklich gut, bzw. es kommen zu wenige Extras als Neukunde dazu bzw. fehlen. Alles zusammen auf die 24 Monate gerechnet sind es im Schnitt ca.39 Euro für eine 250 Mbit-Leitung + Magent TV und andere Streamingdienste. Also kosten mich die nächsten zwei 2 ca. 936 Euro bei der Telekom. Bei der SVO wären es ca. 1440 Euro.


    Da mich das jetzt ein wenig erstaunte, habe ich zusätzlich in unserem T-Punkt in der Stadt mich schlaugefragt. Zum einen wollte ich wissen, wieso es Probleme beim Wechsel von der SVO zu einem anderen Anbieter gibt? Der Mitarbeiter sagte mir, dass sie das von den SVO-Kunden immer öfter auch im Laden mitkriegen, da die ersten Vertragslaufzeiten dieses Jahr für 3 größere Ausbaugebiete der SVO auslaufen. Da man bei lokalen Neubaugebieten in Celler Kreis immer mit der SVO als Versorger mit Strom und Gas zu tun hat, kommt eigentlich automatisch Glasfaser mit ins Spiel. Daher kennen sich die Telekom und SVO gut. Allerdings ist das nicht bundesweit so bekannt bei anderen Anbietern. Da kann teilweise die SVO nichts dafür, wenn andere Anbieter sich quer stellen. Diese Anbieter spielen gerne den Miesepeter und wälzen die Sache gerne ab. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Im weiteren Gespräch habe ich auf einen zeitnahen Anschluss der Glasfaser dritter an das SVO-Glasfasernetz angesprochen. Natürlich hätte ich mir die Antwort denken können, aber der Mitarbeiter war hinsichtlich der Situation beim Glasfaserausbau sehr ehrlich. Der sagte, die Telekom baue selber im Celler Landkreis und auch bundesweit ihr eigenes Netz aus. Das hat Vorrang für sie und ist mit der in einigen Jahren beschlossenen DSL-Abschaltung ein wichtiger Schritt in die Zukunft, wo es dann kein Kupferkabel sondern bestenfalls nur Glasfaser gibt. Glauben tut der selber das nicht. Bis 2030 sind es nur noch ca. 5 bis 6 Jahre. Solange ist das Geschäft für die Telekom mit Kupferleitung mehr als rentabel und warum sich voreilig auf fremde Glasfaserleitungen "einmieten" und Geld für Andere rausschmeißen statt ins eigene Netz.


    Mein Fazit: Solange es DSL gibt, werden andere Anbieter dies auch vorrangig nutzen und erst wenn es keine "Ausreißung" mehr gibt, wird in das Glasfasergeschäft Bewegung kommen. Ich persönlich rechne mit etwas 2032 - 2033 mit wirklichen guten Angeboten für Glasfaser. Die jetzt einen Glasfaser-Anschluss haben, werden entweder viele Jahre ordentlich draufzahlen (teilweise Monopolstellung) wenn sie nicht wechseln wollen oder zwangsläufig, weil alternativen nicht wirklich vorhanden sind (schlechtes DSL oder Mobilfunk).

  • Aus gutem Grund ist der Glasfaserzug mit eigenwirtschaftlichen Ausbau erst in die ländlichen Gebiete gefahren. Die Leitungslängen der CuDAs sind vielfach zu lang um gute und stabile Datenübertragungsraten zu erreichen. Bei mir waren das z.B. knapp 800 Meter bis zur nächsten Vermittlungsstelle. Wen es interessiert, mehr als 36 Mbps sind da beim Download nicht mehr drin.

    Der Gf-Ausbau ist da bei uns natürlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Anders sieht es natürlich in den Städten aus. Die Leitungslängen der Telefonleitungen sind kurz, die Übertragungsraten hoch. Durch HFC gibt es dort eine konkurrierende Technologie. Es mag sogar sein, dass in großen Städten der Gf-Ausbau genauso schleppend vorangeht wie bei Aussiedlerhöfen und kleinen Siedlungen. Bei letzteren ist die Gewinnmarge bei eigenwirtschaftlichen Ausbau zu gering. In diesen Fällen ist ein geförderter Ausbau unabdingbar.

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  • Nach einigen Recherchen und Erfahrungen der vorherigen Versuche, habe ich mich für den Wechsel zur Telekom entschieden

    Kannst du das noch widerrufen? Bedenke, dass die Telekom keinen vollständigen Internetanschluss bereitstellt. Da wäre aus technischer Sicht wirklich jeder andere DSL-Anbieter besser gewesen.

    Im Grunde hast du jetzt das schlechteste Angebot ausgewählt, welches außer günstiger zu sein, rein gar nichts bietet und belohnst auch noch die Telekom dafür, sich nicht in Netze anderer einzumieten.

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